17. Fenster – Bern eine relative Hansestadt?


Was hatte Bern mit Hamburg, Lübeck, Rostock, Stralsud, Bremen und anderen Hansestädten gemeinsam?

Albert Einstein: Der Contor oder Kontor in der unteren Altstadt war die Niederlassung des «Kunstwerks», des Unternehmens, wo es gilt, ein „Etwas“ herauszufinden.»

Stephan Marti-Landolt: Der Laden hat Aufsehen erregt, zum einen über die dort zum Verkauf angebotenen Produkte, zum andern schon nur des Namens wegen. Contore sind bei uns unbekannt und trotzdem kennt jeder den Begriff dem Namen nach. Er kommt von Comptoir und zumindest die Ausstellung in Lausanne kennen die meisten.

1-Stein: «… und ausgestellt, zum Verkauf angeboten hat das Contor einiges – Schmuck, Kleider, Taschen von gestern – sorry von Freitag, die auch heute noch alles andere als von gestern sind. Skim.com …»

sml: … war in London – auch einer Hansestadt – bekannter als in der Hansestadt Zürich. Jede Tasche, jedes Kleidungsstück hatte eine Nummer …

1-Stein: «… z.B. 001267 – die tiefste Nummer, die vermutlich je in Bern gesehen wurde. Das heisst, wenn du mit deiner Tasche herumläufst, weiss jeder, welche E-Mail du hast „001267 at skim.com“. Die Idee ist leider gescheitert, aber du hast sogar aus London E-Mails erhalten, von Leuten, die dich irgendwo auf der Strasse gesehen haben. Und der andere, der namentlich auf dem «Ding» erwähnt ist, hat 001268. Du hättest auch diese Tasche gewählt, denn die Zahl 68 hat für eure Generation etwas zu bedeuten. Auch deine Jacke, die dir zwar heute vermutlich etwas eng ist, hat eine Zahlenspielerei – 007 881 – James Bond

sml: Der falsche Standort ist Existenz vernichtend und manchmal reicht auch ein guter nicht. Von Contor, das auch Ladentisch heisst, gibt es die Ladentische noch – das Möbeldesign stammt von Beat Frank und sie stellen im Möbelsektor Zeitgeschichte dar. Der einzige Nachteil, sie nehmen etwas Platz in Anspruch und deshalb sind sie als Kunstobjekt nicht ganz für jedermann geeignet.

1-Stein: «Wenn sie Interesse haben, wir helfen ihnen weiter … 001267 … Übrigens, wenn sie sich über Immobilien erkunden wollen, gibt es eine neue Seite www.schweizer-immobiliengesprache.ch . Der Newsletter der Schweizer Immobiliengespräche wird als Dienstleistung in Zukunft im Finanzblog erscheinen. Bei Immobilien ist es manchmal ganz wichtig, wenn man ein Netzwerk zur Verfügung hat. Übrigens, welches sind die wichtigsten drei Sachen bei einem Haus, einem Geschäft oder einer andern Baute …»

sml: 1. Der Standort, 2. der Standort und 3. noch einmal der Standort – dann ist auch die Rendite und die Verkäuflichkeit vorhanden. Für denjenigen, der dem „Ding“ zur Zeit am nächsten auf der Spur ist, habe ich noch einen Link über die Tabakfabrik Jenidze in Dresden – sie gehört dem Tabakcontor – nicht zu verwechseln mit den Tabakkollegien.

skimcom

… zur futuristischen Ladeneinrichtung des Contor im Adventskalender

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