Crash und Zahlen


Börsen-Crashs werden immer wieder mathematisch differenziert um den nächsten Crash-Termin aus dem Zahlenmaterial abzuleiten. Hilft uns die Mathematik wirklich immer weiter?

Über Crash muss ich nicht viel schreiben, das hat mein «Blog-Götti» gestern in den Rolotec-Blog gestellt. Den Dot-Com-Bubble haben wir zusammen erlebt und vor allem als eins der wenigen Beispiele in der Geschichte überlebt: www.borsalino.ch – immer noch eine der schnellsten und übersichtlichsten Startseiten ins weite Web. Wie man als zweite Seite das personalisierte Google einstellen kann, erklärt Cash gleich selbst im Blog von Wolf.

Ein kleines Zitat aus dem Süde-See-Crash:

„Ich kann zwar die Bahn der Gestirne auf Zentimeter und Sekunden berechnen, aber nicht, wohin eine verrückte Menge einen Börsenkurs treibt.“

Isaac Newton

So nach einigen Jahren oder Jahrzehnten haben Börsencrashs immer etwas faszinierendes an sich – warum und wieso? Für Jung und Alt, ob Wertpapierbesitzer oder nicht. Die über 45/50-Jährigen mögen sich vielleicht noch an die Sendung «Adrian der Tulpendieb» erinnern. Die Serie hat begeistert, noch mehr als «La Tulipe noire» von Alexander Dumas. Dies weil ich bei Lehrer Schmid und Grossrat die Lektüre von A-Z ins Deutsche übersetzte. Das einzige mal, als Französisch in der Schule echt Freude machte.

Mathe hätte da schon ein ganz anderes Gewicht gehabt, aber darüber ein andermal. Wann der nächste Börsencrash kommt, verrate ich nicht, ich schreibe dann im Nachhinein darüber, dass wir immer noch nicht viel schlauer als Isaac Newton sind – hier noch der aktuellste Crash 2005.

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