Vom Pech, heute Amerikaner zu sein!


Die Nation der Nationen ist seit rund einer Woche arg angeschlagen – Punkt.

Stellen sie sich in dieser Zeit lieber nicht vor, was geschehen würde – oder besser gefragt: was in wie langer Zeit nicht geschehen würde – wenn in Amerika eine Grippewelle ausbrechen würde? 3747 Labors wurden aus den USA irrtümlicherweise resp. irr-dümmlicherweise mit einer Mustersendung des Grippevirus H2N2 beliefert. Dagegen empfinden wir die in letzter Zeit stark angewachsenen Rückrufaktionen von Fahrzeugen (Google: Rückruf Fahrzeuge) fast schon harmlos.

Die USA haben recht gut ausgebaute Warnsysteme und sind gegen kämpferische Gegner innerhalb 24 Stunden weltweit einsatzbereit – mit allen nur erdenklichen militärischen Mitteln. Bei Problemen, welche die eigene Bevölkerung betreffen, dauert es etwas länger, trotzdem die meisten Amerikaner noch heute glauben, von Gott sei die Welt in sieben Tagen erschaffen worden.

Bush muss als Präsident den Kopf hinhalten. Für alle Pleiten und Pannen ist er garantiert nicht persönlich schuld. Aber vermutlich müsste er sich mal laut überlegen, ob in modernen Organisationen militärischer und taktischer Führungsstil noch angebracht ist. Und einige zumeist Herren dieser «Stilrichtung» müssten mal darüber nachdenken ob es nicht an der Zeit wäre, einen analytischen, logistischen Führungsstil anzunehmen. Dann wären die Dämme schon früher verstärkt worden und die Hilfe würde funktionieren – sie ist vor allem ein logistisches Problem. Aber eben, in den USA sind die Gegensätze meist sehr gross – es hat zwei Gesichter und ist nicht oder viel zuwenig kompromissfähig.

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