Gene – Lindau/ZH contra Lindau am Bodensee


In der Stadt Lindau am Bodensee gibt es wesentlich mehr Gene, als in Lindau/ZH. Und einige von den letzteren sind noch manipuliert und man hat keinen langen Track-Rail. Meine eigenen Gene stammen mathematisch zu einem Viertel von Lindau/D, sind mir eindeutig sympathischer und lassen sich über Jahrhunderte verfolgen.

Lindau/ZH steht heute in den Schlagzeilen. Dort finden Freilandversuche mit Gen-Tech-Weizen statt. Erfahrungen hat man damit wenig, historisch gesehen gelinde gesagt keine. Zugegeben Weizen ist einfacher zu beurteilen, als Menschen. Das Generationenprinzip ist massgebend und beim Menschen gibt es, sagen wir mal so alle 20 Jahre eine neue Generation. Vor einigen Hundert Jahren war der Zyklus kürzer, heute ist er länger. Zumindest in unseren «Wohlstands-Breitengraden».

Weizen hat im Folgejahr schon eine neue Generation. Das heisst, dass wir in vielleicht 10 Jahren rein theoretisch eine Erfahrung im Vergleich zu Menschen von rund 200 Jahren haben können. Zudem können Weizenkörner labormässig gezeugt und im Treibhaus oder auf der andern Welt-Halbkugel angepflanzt werden um das Generationenprinzip künstlich schneller zu beschleunigen.

Beim Menschen überwiegen die «Freilandversuche» – Laborversuche sind selten und umstritten, teilweise sogar verboten. Und wenn ich meinen eigenen Genen nachgehe, stosse ich bei meiner Grossmutter auf Lindau am Bodensee (D). Und Ahnenforscher haben festgestellt, dass meine Grossmutter (mütterlicherseits, falls dies einen überwiegenderen Einfluss hat) ihrerseits Ahnen aus Indien hat. An der Form der Nase und der Zehen kann man dies feststellen, zumindest in dieser Gen-Technik ausgebildete Personen.

Man sieht heute noch diese gen-technische Abhängigkeit. Die Frage ist nur, wie wird sich der Weizen in zwanzig, dreissig Jahren auf unsere Umwelt verhalten. Und dies wiederum könnte ein Umweltproblem werden. Heute ist es eher ein ethisch oder eins aus verschiedenen Blickwinkeln.

Und in Lindau am Bodensee wird in den nächsten Tagen vielleicht auch über Lindau im Zürcher-Oberland diskutiert. Aber nicht nur unter Laien – 52 Nobelpreisträger treffen sich dort. Zwar nicht aus der biologischen Sparte, aber vermutlich besitzen diese ein Allgemeinwissen und ein Spezialwissen über Genetik, die das «landläufige» überflügeln dürfte.

Wer mehr über Weizen wissen möchte, versucht dies am einfachsten beim Strickhof, der seinerseits vor zwei Generationen noch mitten in Zürich angesiedelt war (oder verwechsle ich etwas aus meiner Jugendzeit?)

Lindau am Bodensee / D

Weitere Beiträge über Gen-Technologie:

– GM-Xianyou-63 und GM-II-Youming-86
– Hans Moser – mein persönlicher Klon?
– Gendiagnosen für Design-Babys

==> «Dead Links» welche stören, können sie im Kommentar kurz erwähnen – ich versuche etwas Entsprechendes zu finden. Danke.

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