Orbit-iEx – Ausstellungen als Gradmesser für die Wirtschaft



Na ja, wenn sie nicht extrem Branchenabhängig sind, brauchen sie heute nicht noch schnell nach Basel zu fahren. Behalten sie die alte Büfa (Bürofachmesse) in guter Erinnerung und all die vielen Besucher, die es anno dazumal gab. Aber da begriff man noch, was man sich anschaute. Die soft-e Ware kann heute vorgaukeln – die Standaufmachung scheint bei vielen das Alleinselig-Machende zu sein.

Mehrere börsenkotierte Firmen, bei denen gähnende Leere herrschte – ausser vielen eigenen Verkäufern in Betriebs-Uniformen. Frauen sind immer noch in der Minderheit, mir aber meist lieber, denn sie übertreiben weniger. Und gelogen wird an der Orbit-iEx sehr viel – kein Problem, können wir, ist gratis dabei, ist ganz einfach. Zeigen können dann Viele die Einzelheiten, Details nicht. Aber eines ist deutlich besser geworden, die Systemstabilitäten – keine einzige Diskussion ist mit einem Absturz verlaufen.

Wer noch weniger Leute an den Ständen von börsenkotierten Firmen sehen will, der geht in Halle 1, an die ILMAC. Das hat nichts mit spanischen Apfelherstellern zu tun. Es ist eine noch spezialisierte Ausstellung, mit erbärmlich wenigen Leuten. Aber es gibt vor allem im Umweltbereich einige ganz schöne Sachen zu entdecken. Der Eintritt ist für beide Ausstellungen gültig, aber es sind ganz andere Welten anzutreffen. Mehr Profizuschauer, als Ausstellungs-Touristen.

Welten die über die Konjunktur informieren – zumindest an der Orbit-iEx, die praktisch nichts Neues zu bieten hat. Aber dafür trifft man alte Kollegen bei Cash und vielen andern, interessiert sich für Landkarten und vor allem den Grunddaten im Hintergrund bei Endoxon, die auch verantwortlich ist für map.search und für Grosskunden bis ins letzte Detail Daten liefern kann. Hochinteressant – und auch hier trifft man Altbekannte.

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