In den Wald rufen …


… hilft manchmal nichts, weil da keine Bäume mehr sind, die zurückhallen.

Der Zufall – wenn es den wirklich gibt, woran einige zweifeln – hat gestern die Diskussion dreimal auf den Wald gelenkt. Immer haben die andern angefangen und da muss man dann halt wirklich nicht erstaunt sein, wenn es aus dem Wald heraus gleich tönt. Die Diskussionen waren super. Aber manchmal hallt es aus dem Wald, dass mancher gleich selbst erschrickt – gerufen hat er, gestern in Heute. Im Wald hat es auch Stechmücken und gestern gab es halt eine Mystery-öse bei mir. Es ist hier wie da, Publicity spielt keine Rolle, ob sie gut oder negativ ist, später erinnert man sich nur an den Namen. Beim Mystery-Park, wie bei andern, wenn viel darüber diskutiert und geschrieben wurde und man in Zukunft etwas anders weiterfährt (die Park-Anlagen stehen ja noch) ist man über den vorhandenen, bekannten Namen eigentlich ganz froh.

Wenn sie bei diesem Abschnitt Mühe hatten, den nach vollziehen zu können, dann vergessen sie, was sie gelesen haben und wenden sie sich dem Wald zu. Die andern sollten zuvor vielleicht nach mal in den Wald horchen.

Gestern hatten wir Besuch, unter anderem von einem Hund und seinem Besitzer, einem Vogel. Ein echt ganz besonderer Vogel, der von einem Virus befallen ist. Kein Vogelgrippe-Virus. Dieser Vogel überfliegt nicht die Sahara, er durchwandert sie – Andrea Vogel und findet dann auch noch einen Hund, einen wilden Hund, einen Urhund. Was sie nicht finden ist Wald. Da sind sie einige tausend Jahre zu spät, es hat nur noch vereinzelte, wenige Bäume. Früher war die Sahara bewaldet oder eine Savanne. Erstaunlich, was schon nur 10 Jahre ausmachen können – Vergleich zweier Satelitenbilder. Haben sie gewusst, dass es in der Sahara Krokodile gibt?

Die Natur ist erstaunlich, wie die sich im Verlauf der Zeit anpassen kann. Vernünftig ist es in der heutigen Zeit, wenn man zum Wald schaut, den Wald richtig nutzt. Das war das Gesprächsthema am Morgen – manchmal müssen Bäume zugunsten anderer weichen. Zu dicht ist auch nicht gut. Und das gibt dann Rohstoff. Wenn man dies «auf die Spitze» treibt, können wie bei Precious Woods «Sägespäne zur Energieerzeugung dienen und den Co2-Ausstoss stark verringern». Wem der Kohlenstoffkreislauf zu kompliziert ist, merkt sich einfach, dass dank dem Sägemehl (irgendwo auf der Welt) weniger Erdöl zur Energiegewinnung notwendig ist.

Haben sie noch Lust, selbst einmal einen Urwald zu erkunden. Dann gewinnen sie doch eine Reise beim WWF. Zwei schöne Details sind auf dem Wettbewerb zu erkennen. Der Jaguar, der gefällt mir persönlich besser, als mancher herumtigernde Löwe und dann das schöne Rundholz, das fast wie Cigars aussieht. Keine Angst, diese Dinger verbrennen wir geordnet, das ist schliesslich unsere Kultur. Und wenn sie ab und zu noch eine andere Reise gewinnen möchten oder sonst etwas gratis haben wollen, dann schauen sie doch mal bei alleskostenlos vorbei.

Und der dritte im Verlaufe des Tages hat Witze über den Wald und die Sahara erzählt. Es tut manchmal gut, das Leben von der humorvollen Seite zu sehen.

Monument Valley

Monument Valley – bei Visipix hat es noch an andere Bilder

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