Rolotec – eine Firma, die nicht jeder kennt


Die Rolotec stellt seit kurzer Zeit auch einen Blog ins Netz. Und deshalb vielleicht einmal Grund genug zu zeigen, wieso wir Börsenkurse via Internet abfragen können.

Am Anfang steht die Börse und da wird gehandelt. Ein Kurs kommt zustande – und diesen sehen wir praktisch zeitgleich auf unserem Bildschirm. Reuters, Bloomberg oder Telekurs sorgen dafür, dass die Daten dann elektronisch übermittelt werden. Und Rolotec in Biel, eine Tochterfirma der Telekurs, sorgt im Vorfeld softwaremässig dafür, dass die Daten dann alle an den richtigen Stellen am Bildschirm auftauchen.

Die ganzen Datenströme richtig zu codieren ist nicht so einfach, wie es dann am Schirm oder in der Zeitung aussieht. Eine Unmenge von Daten müssen verarbeitet werden. Wenn dieser Blogartikel erscheint, hoffe ich, schon unterwegs ins Ausland zu sein – mit einem Datenbankspezialisten, der mir vermutlich noch einige interessante Details erzählt. Nicht über die Börse.

Schon Borsalino – heute Cash – konnte nur erfolgreich werden, weil es Rolotec gab. Aber es sind noch viele Andere, die zu ihrem Kundenstamm gehören.

Und wenn sie nun einen Blog anschauen möchten, der technisch und gestaltungsmässig etwas vom Feinsten ist, dann überzeugen sie sich selbst.

Neuer «Finanzblog» – Moneycab herzlich willkommen!


Moneycab hat ihren Newsletter neu überarbeitet – jetzt in Blog-Form

Liebe Newsletter-Schreiber, danke für alle E-Mails die tag-täglich zugestellt werden. Aber viele fliegen ungelesen als digitalen Müll schon auf Host-Ebene raus und finden den Weg nicht einmal bis zu meinem Arbeitsplatz.

Dann gibt es andere, die stossen ab und zu und manchmal des öftern auf Interesse. Und dann gibt es eben noch den Newsletter von Moneycab – und dieser wird immer gelesen. Na sagen wir mal, wir lesen die Überschriften der einzelnen Themen und picken das raus, was uns gefällt oder Spassmacht. Das Schöne im Gegensatz zu manch anderem Info-Lieferant – er kommt einmal täglich und jetzt zudem noch farbig und übersichtlicher.

Wer dahinter steckt? Fünf Personen und vermutlich eine Grossbank, die Credit-Suisse (oder wie sie heute eben heissen mag) als Partner. Vermutlich werde ich am Donnerstag von einem andern Borsalino-Gründer aufgeklärt.

Liebe Moneycab, danke für eure unentgeltichen Dienstleistungen und nehmt es mir nicht über, wenn meine Startseite immer noch www.borsalino.ch ist – auch wenn diese schon seit etlichen Jahren auf www.cash.ch/boerse umgeleitet wird. Das sind halt die «guten alten Erinnerungen».

Mehr über Blogs und auch BlogKnowHow hat ein neues Outfit bekommen. Und aus gut unterrichteter Quelle weiss ich, dass dies dem schlechten Wetter über das Wochenende zu verdanken ist. Und die andern sollten dankbar sein, wenn sie nicht darunter zu leiden haben. Dazu einige Bilder aus dem «Blick» – einem Blick vom Ringier-Verlag von oben aus dem Helikopter. Und dass unser geplanter Helikopter-Flug am Samstag vermutlich ins Wasser fällt, ist ein kleines Übel.

Übernahmekandidaten und Firmeninformationen


Die Kleinen werden geschluckt! Das muss für den Aktionär nicht negativ sein. Es zahlt sich aus, wenn man auf die richtigen Firmen gesetzt hat. Aber meistens braucht es Geduld – und Nerven.

Saia-Burgess bekämpft die Übernahme nicht, bei Leica-Geosystems drückt das Personal seine Besorgnis aus und vor rund einem Monat schreibt die FuW dass eine mögliche Partnerschaft zwischen der Schaffner Holding und LEM geprüft werde.

Ich kann jetzt zum Beispiel Fritz Gantert, CEO der Schaffner anrufen und fragen ob dies stimme. Es hat aber keinen Sinn, weil:

1. Er darf und wird keine vertraulichen Informationen weitergeben. Alles andere folgt unaufgefordert elektronisch – danke an dein Team, Fritz.
2. Wenn eine Übernahme oder Ähnliches bekannt gegeben wird, es dann schon reichlich spät zum Handeln ist.
3. Bei einem Gerücht die Börse nach oben – oder unten – tendieren kann.
4. Allfälliges Insiderwissen nicht ausgenützt werden darf.

Es gibt noch viele andere Gründe, wieso man nicht jedem Gerücht nachrennen soll. Viel besser ist, zum Teil Jahre vorher Firmen anzuschauen und dann mit allen Hoch und Tiefs zu halten. So lernen sie auch, die Firma besser zu kennen. Gehen sie auch an die Generalversammlungen, denn dort fallen manchmal die tiefsinnigeren Fragen als an einer Presse- oder Analystenkonferenz. Und lachen sie nicht über sogenannte «GV-Schnuris». Gehen sie diesen Fragen nach und seien sie nicht alleine von der kunstvoll dargebrachten Abwehrantwort des VRP, CEO oder CFO beeindruckt.

Interessant sind auch in Gesellschaftsstudien Zusammenstellungen (Seite 6 z.B.) die meist am einfachsten bei den betreffenden Unternehmen selbst zu finden sind.

Hilfreich ist zudem der Aktienführer der «Finanz und Wirtschaft», der in gedruckter Form und in Griffweite die Telefonbücher seit Jahren überlebt hat.

Die NZZ hat vor Monatsfrist einen interessanten Artikel über unterbewerte Small Caps geschrieben, der immer noch lesenswert ist und beim Tagesanzeiger ist ein Artikel über die Eskalation der Gefühle von Prof. Rudolf Volkart erschienen, der mehr als nur betriebswirtschaftliche Theorie ist.

www.marketwatch.com


Marketwatch ist eine Fundgrube – vor allem als «Nachschlagewerk» für US-Titel.

Die Suche ist sehr schnell und beschränkt sich nicht nur auf Titel aus der USA. Wie bei den meisten Finanzseiten – geordnetes Chaos pur. Wer Lust hat, kann auf dieser Site stunden-, ja tagelang herumsurfen – und es gibt immer wieder Neues zu entdecken. Viel Spass beim surfen und wenn es ihnen zuwenig ist, werden noch an die 200 verschiedene Newsletter angeboten. Praktisch alle kostenpflichtig – von irgendwas muss man ja leben.

Seien sie gewarnt! Solche Seiten können zum wahllosen Kaufen von Aktien verleiten. Oder es werden nur ausgelesene Empfehlungenberücksichtigt. Jeden Tag 10 verschiedene Titel zu empfehlen ist leicht. Aber bedenken sie – jeden Titel, den sie kaufen, will ein anderer aus anderer Überlegung verkaufen.

NAI, PVVX und andere Indexe – Indices


Der Naturaktienindex (NAI) und der Photon Photovoltaik Aktien Index (PPVX) sind nicht ganz so einfach zu finden wie der Dow Jones Industrial Average Index (DJ)

Der Index ist nichts anderes als ein Durchschnitt, ein Massstab, an dem man sich messen kann – und den es zu übertreffen gilt. Für meine Art Vermögensverwaltung die ich betreibe – die länger oder langfristige – reicht es vollkommen den Dow Jones einmal am Tag anzuschauen. Meistens schaut man ihn aber mehrmals an, weil dieser in keiner Übersicht fehlt. Man nimmt ihn unbewusst immer zur Kenntnis, obschon er meistens unverändert ist. Da ist halt der Zeitunterschied schuld. Die Weltzeituhr hilft hier weiter und die weiss auch, dass gestern in New York der 217. Jahrestag zum Beitritt in die USA war – als 11. Staat.

Und wenn wir schon in der Geschichte sind, so denke ich an ein Erlebnis mit dem DJ im Oktober 1989 zurück. Davos, eben den Strehlapass mit bauchhohem Neuschnee überwunden und dann der Bildschirm bei der UBS, die damals noch Bankgesellschaft hiess – rund 2570 Punkte. Praktisch unverändert zum Vortag. Denkste, das war nur der flüchtige Hinblick – 2750 sind es wohl gewesen. Einer der grössten Kursstürze bis anno dazumal. Ein solcher Kurssturz entspricht heute prozentual rund 750 Punkten. Lassen wir ihn lieber hindümpeln, als abstürzen.

Der Naturaktienindex (NAI) wird weniger nachgefragt und ist mit «gewusst wo» ganz einfach zu finden. Auf der Rechten Seite des Finanzblogs unter Indexe / Indizes – immer aktuell. Ebenso finden sie den Photon Photovoltaik Aktien Index (PPVX) der mir und vielen Andern auch, zur Zeit wesentlich mehr Freude bereitet, als der Dow Jones.

20 jähriger Chart des Dow Jones – gefunden bei www.wallstreet-online.de

Jow Downs – Dow Jones heute unter 10’000?

Wohin geht der USD? Gute Charts können helfen!


Mit CHF 1.27 für einen USD steht der US-Dollar auf einem Kurs, wie dies vor drei Monaten nicht für denkbar gehalten wurde. Manch einer fährt besser, wenn er sich eine eigene Meinung bildet und nicht zuviel auf andere hört.

Es freut mich, dass wir den USD (so das internationale Kürzel) wieder auf rund 1.27 haben. Aber wohin geht jetzt die Reise? Da müssen wir uns etwas überraschen lassen. Mit „handgestrickten“ Charts fahren sie vermutlich längerfristig besser, als wenn sie mit allen nur denkbaren Chartprogrammen arbeiten. Wenn sie mit Charts arbeiten wollen, geht dies nicht von einem Tag auf den andern, zumindest nicht bei „Normalsterblichen“.

Das Charts spass machen, beweisen die Diskussionsforen, die es zu Hauff im Internet gibt. Und wenn sie Lust und vor allem Zeit haben, suchen sie sich einmal einige schöne Charts zu Studium aus. Beim Finanz-Tor findet man vom einfachen Chart, bis zur hochstehenden Chartinterpretation alles. Die Frage ist immer, sind die Charts richtig interpretiert und wird sich die Welt chart- oder mustergültig verhalten.

Machen sie die Probe aufs Exempel, vergleichen sie heute einen 3-jährigen Bar-Chart mit einem 3-jährigen Linien-Chart des USD gegen CHF! Ein Blatt auf dem Bildschirm von unten links nach rechts auf die Spitzen des Charts schieben und sie haben einen Trend. Die beiden Charts zeigen nicht das gleiche. Dies ist kein ideales Schulbeispiel. Aber im Dollar wird eine Korrektur stattfinden – nach oben oder unten, das ist die Frage. Aufpassen und zuschauen. Professionelle Charts helfen nur weiter, wenn sie immer den gleichen „Ersteller“ beobachten. Dann kennen sie seine Interpretation. Aber alle Charts anschauen bringt gar nichts, denn es sind wie im Handel. In etwa gleich viele die gegen oben und unten tendieren, denn es sind ja auch genau gleich viele die kaufen und verkaufen. Und vom USD-Handelsvolumen werden keine 10 Prozent für effektive Waren- und Dienstleistungszahlungen benötigt – der grösste Teil ist reine Spekulation.

Weitere Beiträge über den USD:

– Der USD auf 1.45150

==> «Dead Links» welche stören, können sie im Kommentar kurz erwähnen – ich versuche etwas Entsprechendes zu finden. Danke.

Stagnation, Rezession, Deflation – steigert das Bruttosozialprodukt



Blick, Stern und auch die NZZ. Alle machen auf Missmut und das lähmt. Dann hat jeder Angst und hält sich ruhig – fällt weder durch Arbeit noch sonst wie auf.

Wer selbst erlebt hat, wie im Einzelnen das Zahlenmaterial erhoben wird, dann ist 0,1 Prozent vermutlich noch heute nur ein statistischer Fehler. Wenn die Stimmung schlecht ist, dann werden auch amtliche Formulare viel vorsichtiger ausgefüllt, die Zahleneuphorie fehlt, es geht dann in der Einzelfirma ein halbes Prozent schlechter, als dies vermutlich der Fall ist.

Im Trend stimmen solche Zahlen schon, aber bitte nicht mit 0,1% in Panik verfallen. Zahlenmaterial des SECO anschauen und eigene Schlüsse draus ziehen. Und vielleicht einmal etwas motiviert sein:

Bruttosozialprodukt

1. Wenn frueh am Morgen die Werksirene droehnt
und die Stechuhr beim Stechen lustvoll stoehnt,
in der Montagehalle die Neonsonne strahlt
und der Gabelstaplerfuehrer mit der Stapelgabel prahlt,
ja, dann wird wieder in die Haende gespuckt.
Wir steigern das Bruttosozialprodukt,
ja, ja, ja, jetzt wird wieder in die Haende gespuckt.

2. Die Krankenschwester kriegt ’nen Riesenschreck,
schon wieder ist ein Kranker weg.
Sie amputierten ihm sein letztes Bein
und jetzt kniet er sich wieder maechtig rein,
ja, jetzt wird wieder in die Haende gespuckt.
Wir steigern das Bruttosozialprodukt,
ja, ja, ja, jetzt wird wieder in die Haende gespuckt.

3. Wenn sich Opa am Sonntag auf sein Fahrrad schwingt
und heimlich in die Fabrik eindringt,
dann hat Oma Angst, dass er zusammenbricht,
denn Opa macht heute wieder Sonderschicht,
ja, jetzt wird wieder in die Haende gespuckt.
Wir steigern das Bruttosozialprodukt,
ja, ja, ja, jetzt wird wieder in die Haende gespuckt.

4. A-a-an Weihnachten liegen alle rum un sagen puh-uh-uh-uh.
Der Abfalleiner geht schon nicht mehr zu.
Die Gabentische werden immer bunter
und am Mittwoch kommt die Muellabfuhr und holt den ganzen Plunder,
und ab jetzt wird wieder in die Haende gespuckt.
Wir steigern das Bruttosozialprodukt,
ja, ja, ja, jetzt wird wieder in die Haende gespuckt.

5. Wenn frueh am Morgen die Werkssirene droehnt
und die Stechuhr beim Stechen lustvoll stoehnt,
dann hat
ffb
einen nach dem andern die Arbeitswut gepackt
und jetzt singen sie zusammen im
Arbeitstakt-takt-takt-takt-takt-takt-takt:
Ja! Jetzt wird wieder in die Haende gespuckt.
Wir steigern das Bruttosozialprodukt! Ja, ja, ja!
Jetzt wird wieder in die Haende gespuckt.
Wir steigern das Bruttosozialprodukt! Ja, ja, ja!
Jetzt wird wieder in die Haende gespuckt.

Der Songtext von «Geier Sturzflug» von 1983 gefunden bei Lyrix.at

Unterschied zwischen Börse und Gemüsemarkt



Am Markt können sie auch Konserven kaufen – in Bern wesentlich weniger, als in Frankreich. Märkte unterscheiden sich genau gleich wie Börsen. Vor Jahren habe ich einen Handelstag an der Berner Börse erlebt. Der heutige Internetauftritt macht mehr Spass – und entschuldigt, wenn ab und zu mal ein Chart etwas langsam aufgebaut wird – das ist eben das tippisch Bernische: etwas langsam, (nicht immer) urgemütlich und qualitätsbewusst. Und Nichtberner wird gar nicht auffallen, dass die Seite zum Teil auch in Neudeutsch gehalten wird – Bärndütsch würd’ne scho ufaue.

Die Qualität sieht man auch am Markt in Bern. Sie ist höher als im Süden Europas. Aber auch die Preise im Schnitt mal Faktor 2. Nur Salat ist gleich teuer. Das liegt wohl daran, dass wir hier selber Salat anpflanzen. Der Tipp vor mir nimmt 40 Stück à 30 Rappen. Ich halte mich in Grenzen, denn mein Sohn als Salathasser hat denselbigen am Nachmittag angepflanzt. Und dazwischen, Mobil sei dank, mit der einzigen grösseren in Bern vertretenen Bank, die keine Aussicht auf den Markt hat, ein Börsengeschäft. Handel muss sein.

Und das Schöne, am Markt kann ich mir die Preise besser auslesen. 30 Rappen, statt 40 – das sind satte 25% weniger oder der andere hat einen Gewinn von 33,3%. Börse und Markt sind sehr ähnlich. Es herrscht Handel. Aber die meisten machen keine Preisvergleiche, die kaufen einfach, vielfach immer beim gleichen Händler – 100%ige selbst anbauende Bauern gibt es vermutlich keine mehr, zumindest im Frühjahr auf dem Bärner Märit.

Aber sich an der Börse auszukennen, braucht etwas mehr, als an einem Markt einzukaufen. Und genau darin beruht ein ganz wichtiger Unterschied. Am Markt ist einer Käufer und der andere Verkäufer – und das bleibt vermutlich sein Leben lang so. An der Börse sind sie einmal Käufer, einmal Verkäufer. Sie sehen, die Börse ist sehr vielseitiger, es sei denn sie kaufen eine der rund 50 verschiedenen Apfelsorten ein, die einer anbietet. Wie an der Börse hat man da die Qual der Wahl. Und es ist wie bei uns, der Apfelverkäufer muss auch die Vorlieben den Kunden kennen. Aber ganz so schlimm wie früher ist es nicht mehr – Suurgrauech gibt’s schon lange keine mehr auf dem Markt, restlos alles sind Edelgrauech.

Und wenn man sich die Preise ansieht, so stellt man fest, dass man ja eigentlich ein Vermögen besitzt. CHF 6.50 für eine kleine Boretsch-Pflanze – ich reisse pro Jahr an die 100 aus, das kommt wie Unkraut. Aber eben ist müsste die Pflanzen ausgraben, eintopfen und Käufer finden und würde vermutlich schnell herausfinden, dass man mit sähen aus einem Beutel à CHF 1.30 50 Pflanzen gewinnen kann. Es ist wie beim Anlegen – einige kaufen die Titel, wenn sie hoch sind, andere wenn sie noch nicht an der Börse sind und gehen dafür ein grösseres Risiko ein. Gehen sie einmal über den Markt und vergleichen den mit ihren Börsengelüsten und -manieren. Es gibt überall Gleichheiten und Gegensätzliches und viele unterschiedliche Preise. Geranien kosten in Frankreich 6 mal weniger, aber die schönste Blumen-Stadt der Welt wird im Sommer und am 11. Mai 2005 viel mehr Geranien ausgestellt haben.

Und eben, am Markt gibt’s nicht nur Gemüse, auch Blumen und an der Börse nicht nur Aktien, sondern auch derivative Instrumente, die man bei einer der vielen Banken rund ums Bundeshaus kaufen kann.

Gemeinsamkeiten zwischen Wein und Börse in Frankreich


Vielleicht liegt uns Frankreich auch fern, weil hier öfter, als bei uns die Diversifikation gepflegt wird. Es gibt etwelche Konzerne, die nicht nur auf einem Standbein (zu) stehen (versuchen). Im deutschsprachig und angelsächsischen Raum herrscht die Kernkompetenz vor. Hochspezialisiertes Spezialistentum, das sind Marktnischen. Aber Kernkompetenzen sind umfassender und man versucht trotzdem auf einem Bein zu stehen. Auf zwei Beinen stehen, das liegt den Menschen nahe. Versuchen sie es mal mit drei Beinen. Das Ganze ist stabil und wackelt nie – aber umfallen kann es trotzdem. Und Frankreich steht börsenmässig gesehen ganz gut in der Landschaft.

Aber wackeln tut in Frankreich die Weinwirtschaft. Da gibt es Weinhäuser, Produzenten, die stehen wie mit dem Fels verankert am Boden und erzielen Traumpreise. Aber der grosse Teil steckt in einer schweren Krise. Masse, statt Klasse. Bordeaux ist in allen Weinklassifizierungssystem mehr als nur übervertreten und dies ist vielleicht eine Gemeinsamkeit mit Aktienempfehlungen. Irgend einmal ist der Zug abgefahren. Deshalb machen sie es beim Wein gleich wie bei den Aktien, betreiben sie Weinpicking und Stockpicking.

Da finden sie die wunderbarsten Sachen, aber etwas Suchen ist angesagt und angebracht. Und wenn sie es sich einfach machen wollen und ein superschönen Tischwein reicht, dann gehen sie in einen Discounter und finden sie für EUR 1.25 solche Bordeaux.

Und von Simon habe ich auch noch Bordeaux gekauft. Hier unten in Südfrankreich, wo’s doch so viele Trouvaillen gibt. Aber eben, Simon passt in diese Landschaft. Seit gestern Abend ist er zwar in Bordeaux und schaut zu seiner «Zweit-Domäne». Vom Süden in den Süden zurückgekehrt: «Hier kann nicht jeder Wein machen, aber diese Weine haben nicht nur Finesse – auch Charakter.»

Die Auswahl an Wein und Aktien ist gross – aber beides macht Spass, sich in Frankreich umzuschauen, auch wenn es da und dort Probleme gibt. Und einige Sachen kriegt man nur «over the counter» oder es gibt Tipps auf dem Markt, dank dem, dass man englisch sprechende Leute jederzeit ansprechen kann. Sind ja auch Ausländer und halten irgendwie in der Frankophonie zusammen. Lust auf ein Gourmet-Weekend in Frankreich.

Nestlé, Lindt & Sprüngli, Barry Callebaut


Frohe Ostern und geniessen sie Schweizer Schockolade.

Drei Schweizer Unternehmen, die sich von der besten «Schokoladeseite» zeigen. Im Titel sind sie der Grösse nach eingeordnet, was aber nicht automatisch auf den Geschmack oder deren Informationsgehalt im Internet schliessen lässt. Vielleicht haben Sie bei der Suche nach Osterhasen bei Nestle.ch oder Nestle.com (rechts oben in Suchmaschine «Osterhasen» eintragen) mehr Glück. Es kommt mir vor, wie beim Eiersuchen. Fündig wird man bei Lindt & Sprüngli und auf Umwegen auch bei Barry Callebaut’s Gubor. Barry Callebaut hat einen Marktanteil von 40% der Industrieschokolade, weltweit und eine Geschichte von 150 Jahren – die der Schockolade (Chochophilia) ist um einiges älter.

In diesen Tagen begegnen uns auch nicht-kotierte Osterhasen von Migros, meiner bevorzugten Geschmacksrichtung (das kann keine Aktienempfehlung sein), Coop, schon auf der Homepage mit Hasen vertreten oder Gysi, der seine Vielfalt mit Lolly Huhn belegt.

Nutzen Sie die Ostertage, um sich im Internet rumzuschauen, hier wird es wenig Stau’s geben aber viele Osterhasen bei Google und auch solche von Nestlé’s Smarties
Ihr S.marti’es

… und wenn Sie mehr über Ostern wissen möchten, ist er sicherlich noch nicht müde geworden:

Sia Abrasives schleift …


… und zwar schleifen sie gar nicht so schlecht. Weltweit gesehen ist Sia Abrasives (siehe Finanzanalysen) der drittgrösste Anbieter flexibler Schleifmittel. Schleifen können auch die Minnesota Mining Manufactoring, kurz 3M genannt und die Saint Gobain.

Schleifen ist eine Kunst, eine Technik, die man auch beim Fingernagelschleifen noch perfektionieren kann. Schleifen können auch die Zahnärzte, aber mit ganz «hässlichen» kleinen Schleifspitzen, -scheiben etc., welche ich mir leider gestern aus allernächster Nähe anschauen durfte.

Extrem fein geschliffen müssen auch Bobkufen sein und dies ist ein Grund, wieso Sia Abrasives den Bobsport sponsert. Und eher Zufall, dass der erste abgebildete Bobathlet (siehe Freizeit & Spass – Bob-Sponsoring – Startschuss der Bobsaison…), der Sohn meines Zahnarztes ist – wie heisst er?