Hammerschmitte – Korrektur der Tal-Geschichtsschrei-bung?

Die Hammerschmitte Schmiedrued wurde das erste Mal im 17. Jahrhundert erwähnt. Das heisst aber nicht, dass mein Haus nicht doch im Jahre 1430 seinen Ursprung hatte, wie es heute noch über der Eingangstüre steht.

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Geschichte“ zählt zu den nicht exakten Wissenschaften – also unexakt. Verwirrlich? Wie meine Beiträge? Eigentlich süffig zu lesen, aber bitte konzentrieren sie sich. Es hat immer viele Fakten, denen sie folgen sollten. Die Bibel zum Beispiel ist auch nicht immer ganz exakt – Geschichte, die in 1335 Jahren geschrieben wurde. Ziemlich genau ein Zehntel davon wurde für das Neue Testament gebraucht. Garantiert exakter, als das Alte Testament. Einige glauben alles, was in diesem, vermutlich meistgedrucktem Buch der Welt steht. Andere glauben zum Teil nicht ganz alles. Wie ist das nun schon mal mit der Rippe, die Adam hergeben musste, damit Eva daraus entstehen konnte? Haben sie ihm nun ein Rippenpaar herausgenommen oder nur einseitig eine Rippe? Müssten dann Männer nicht 11 oder 11 1/2 Rippenpaare besitzen? Und die Frauen? Na ja, es gibt im Verlaufe der Zeit ja Genmutationen und darum haben heute rund ein Prozent der Menschen nebst den 12 Rippenpaaren noch Halsrippen, eine Skelettanomalie, die vielfach nur einseitig ist. Normalerweise beschwerdefrei. Geschichte ist wie Geschichten, nicht ganz einfach zum Nacherzählen. Analysieren ist angesagt. Mein Spezialgebiet.

Bleiben wir beim Glauben. Ratssitzung in Langenthal und ich als Kirchgemeinderatspräsident, heute heisst das CEO Church, musste den Lokalhistoriker, unseren liberalen Pfarrer Kurth, tadeln. Simon, du hast deinen Berufskollegen Hans im historischen Jahrbuch (zum Glück im Zwischenjahr, wo nur 50 Bücher gedruckt werden) diffamiert. Mich, als Organisator eigentlich auch. Sorry, ich wiederhole mich. 6000 Paar Schuhe vor dem Bundeshaus – 1000 Paar Schuhe in der Märitgasse Langenthal – und gut 400 davon gingen am nächsten Tag nach Tschernobyl. Die Frage auch in diesem Beitrag, ob richtig informiert wurde. Ganz sicher keine WEF-Gegner, wie der Historiker schrieb. Mit dem Public Eye haben wir zusammen gespannt – bin heute noch Mitglied.

Fazit, Historiker können manchmal nicht einmal die Gegenwart beurteilen, geschweige denn die Vergangenheit und erst Recht nicht die Zukunft. Die Gegenwart zu beschreiben ist auch Ansichtssache, jeder hat seine eigene Meinung. Denken sie nur an die russische oder amerikanische Ansicht von einigen heutigen Gegebenheiten.

Und wer konnte 1430 im Ruedertal schon schreiben. Der Pfarrer! Katholik, den die Reformation kam erst im nächsten Jahrhundert und Berner – wie ich. 1415 haben meine Kantonsgenossen die Österreicher auch aus diesem Tal vertrieben. Im Grunde genommen sind Pfarrer für Frieden, obschon es bis auf El Salvador nur einen Krieg gab, der nicht aus Glaubensgründen seinen Ursprung fand. 1430 wurde auch die Buchdruckerkunst erfunden – das Blockbuch, welches zwanzig Jahre später durch Johannes Gutenberg mit den beweglichen Lettern ergänzt wurde. Wie sollten diese grandiosen Erfindungen in den Ersteheungsjahren ins Ruedertal kommen, wo es praktisch keine Einwohner gab. Eher undenkbar.

Festzuhalten wäre ja eigentlich auch am heutigen Tag, dass gestern, am 15. Juni 2018 mein 9. Geburtstag war und die Schweizer Politik die wohl traurigste Mitteilung in den Medien der Schweizer Geschichte – keine Geschichte – getroffen hat. „Der Bundesrat verscherbelt Schweizer Prinzipien.“ Silentium, ganz fest traurig! Arbeitslose sind mindestens vier Bundesräten wichtiger, als Tote in Ländern, die einen Bürgerkrieg führen.

Waffenherstellung, da kommen wir wieder auf die Hammerschmitte zu sprechen. Entschuldigen sie, wenn sie in einem Link manchmal nicht so schnell zur Antwort kommen. Historikern und Analysten ergeht es nicht anders. Warum wurde die Hammerschmitte hier, wo sie heute steht, gebaut? Die Frage, die an etliche Kenner, selbstverständlich auch Historikern, gestellt wurde. Einhellige Antwort: „Wegen des Wassers!“ Sicher nicht, denn es ist der zweit dümmste Standort im Tal, das seit 1429 den Habsburg treuen Herren von Rüssegg nach einem Erbschaftsstreit gehört. Zwischen Schmiedrued und Walde wäre der Bau noch blöder gewesen, denn dort müsste man rund 50 Höhenmeter überwinden, bis ein Haus ob der Rued, unserem Talbach, gebaut werden könnte. Die Hammerschmitte liegt einige Meter über der Rüederchen, wie das Flüsschen offiziell heisst. Ein acht bis zehn Meter hohes Wasserrad, das wäre die Lösung gewesen. Total idiotisch, denn sie konnten irgendwo im Tal bauen, wo ein Wasserrad wirklich Sinn gemacht hätte. Aber was macht der Habsburger, der nun im Bernbiet eine Exklave besitzt. Er baute an der engsten Stelle, die westlich einen fast unüberwindbaren Hang angrenzend zum Bach hat und östlich rund zehn Meter überblickbarer Freiraum, bis der Hang beginnt. Und was baut er, umgeben von Feindesland. Eine Trutzburg. Am besten eine normale Schmitte, weil die Technik der Hammerschmiede noch gar nicht erfunden war. Wieso? Weil man hier Waffen, Rüstungen und Hufeisen schmieden kann um den Feind abzuwehren. Der beste strategische Punkt um abzuschotten und das ganze Tal hat den Nichtbernern gehört. Aber die Marchsteine, zumindest an unserer Gemeidegrenze, tragen immer noch das Berner Wappen.

Um solch ein Riegelhaus, ein Fachwerkhaus zu bauen, braucht man Tannenbalken. Wo hernehmen? 1430 gab es im Mittelland keine Tannen. Auch  nicht im Jura. Die gab es damals nur ab einer Höhe von 1400 Metern. Nicht mal im Napfgebiet gab es Tannen. Wie Neophyten wurden die eingeführt. Als Bauholz, denn wesentlich besser geeignet, als das brüchige Laubholz, das hier wuchs. Wo hernehmen? Im Berner Oberland und durch Feindesgebiet transportieren? Einfach war es sicher, das in den zentralschweizerischen Gebirgswäldern zu fällen, über den Vierwaldstättersee zu flössen, nach Honau zu transportieren um eine Brücke zu bauen und im gleichen Jahr 1430 von den gleichen Besitzern nach Schmiedrued zu fergen.

Übrigens, die beiden Gebiete sind auch heute noch stark verfeindet. Strassenzoll wird nicht nur auf den Autobahnen den Ausländern und den ehemaligen, wie Aargauern und Bernern auf ganz fiese Art abgeknüpft. Die Bauwut wütet immer noch, vor allem der öffentliche Strassenbau. Auf der einen Seite wird begradigt und am andern Bachufer gekreiselt, geampelt und wo nichts gemacht wird, da entfernt man nach Jahrzehnten die 60-iger-Tafel und lässt die selten Durchfahrenden mit der gewohnten Geschwindigkeit, die auch auf dem GPS abzulesen ist, ahnungslos auf den Blitz am Ende der breiten Strecke reinrasseln. Auch bei Google ist noch Sechzig zu sehen. Abriss pur, Budgetaufbesserung. Bei der Luzerner Polizei scheint es heute noch Katzenstrecker zu haben. Die Stadt Bern zum Beispiel hat pro 30 Meter ein Signal aufgestellt. In Luzern dürften es heute mehr sein. Um 1430 hätte man vermutlich den Morgenstern oder die Hellebarde genommen und nicht den „Schmierlappen“ aus dem Fussvolk verdroschen, sondern den Landvogt. Heute tippen wir dann den IBAN-Code ein, suchen eine immer seltener werdende Poststellen auf und lesen auf der Mitteilung, dass man genau 60 gemessen hat, überweist CHF 40 und ist eigentlich froh, dass Mann seit 11 Jahren nie mehr die Schweizer Bussenkasse füllen musste. Andere Zeiten, andere Sitten und nicht die gleichen Geschwindigkeiten.

Die Historiker waren bisher im Glauben, dass der Name Schmiedrued von einer ganz normalen landwirtschaftlichen Schmiede her rührte. Dann gäbe es in der Schweiz etliche hundert Ortschaften wie Schmiedrued, Schmiedsuhre, Schmiedwyhne, Schmiedaare, Schmiedrhein, Forge…, tramer… ,Fucina … es gibt vielleicht fünfzig Ortschaften oder Ortsteile, die irgendwie auf eine Schmiede zurück geführt werden können. Auf eine Ortschaft kommen wir noch zurück.

Kommen wir aber wieder auf den Pfarrer zurück. Der ist für Frieden! Wieso soll der strategische, militärische Notizen aufschreiben. Strategische Dinge werden eh geheim gehalten. Denken sie nur an die P-26. Hier verschwinden sogar die Akten in unserer Zeit. Vielleicht kann nicht mal mehr bewiesen werden, dass ich auf der 2. Liste dieser sogenannten Geheimarmee bin. Angefangen hat meine „Laufbahn“ in Schmitten, als ich den Korpskommandanten Zumstein „supponiert“ erschossen habe und aufgehört, als Cattelan auf meine Frage, ob ich auf jener 2. Liste sei, meinen Vornamen kannte.

Heute wird viel geschrieben und noch viel mehr verlegt. Meine Baugesuchsakten für den Anbau des Pelletlagers der Hammerschmitte lieferte ich in Kopien der Gemeinde. Wieso? Weil sie dieselben nicht mehr fand – der Bau war schon lange bewilligt worden. Das liegt einige Jahre zurück, wo man die Aufzeichnungen nicht mehr fand und nicht Jahrhunderte. Zudem sollte heute davon ausgegangen werden, dass alle auf einer Gemeindeverwaltung lesen und schreiben können. Zugegeben, die eigene Schrift kann ich manchmal auch nicht mehr lesen.

Vor kurzem erschien das Buch „Talgeschichte Rued“ von Widmer-Dean und Bolliger – ISBN-Nummer finde ich keine, aber das Buch ist für CHF 45.– in den Einwohnergemeinden Schmiedrued und Schlossrued erhältlich. Ein wirklich tolles Buch. Einer, der als Sponsor auftreten wollte, fehlt. Mein Name und www.hammerschmitte.ch ging verloren. Zufall? Solche gibt es nicht. Man hat von meinem Mail gesprochen, aber es ging „unter“. 2018! Und wie bitte, wollen sie aus dem Jahre 1430 etwas finden? Über ein Haus in dem noch römische Ziegelsteine verbaut wurden! Aber das Schöne an der ganzen heutigen Geschichte, im digitalen Zeitalter, ich habe dafür als erster das Buch an der Vernissage geschenkt erhalten. Mit allen fünf Unterschriften von denen, die mitgewirkt haben. Danke. Auch dafür, dass meine obigen Gedanken in kürzerer Form im Buch beschrieben sind.

Die Vermutung liegt nahe: die Hammerschmitte wurde 1430 und nicht erst im 17. Jahrhundert erbaut.

Letztes Jahr wurde durch Werner Maurer, Lützelflüh ein Büchlein herausgegeben: „MAURER – Eine Schmiede-Dynastie und ihre Hammerschmiede in Schmiedrued. Verfasst hat das 52 seitige Werk Rolf Bolliger mit vielen interessanten Details, Plänen und Bildern der Hammerschmitte und die verschiedenen früher dazu gehörenden Häuser.

Und was würde am heutigen Tag näher liegen, als einige Bilder aus der restaurierten Hammerschmitte Seengen zu veröffentlichen? Wobei die Frage im Raum stand, ob die vier Hämmer aus der Hammerschmiede Schmiedrued vor gut einem halben Jahrhundert nach Seengen kamen. Eine Denksportaufgabe für die Denkmalpflege und die Hammerschmiede Seengen.

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Der Plan der Hämmer der Hammerschmitte Schmiedrued, die ungefähr im Jahre 1913 stillgelegt wurden. Einige unserer Talbewohner wollen wissen, dass diese nach Seengen gebracht wurde. Die Dokumentation der Denkmalpflege Aargau wurde in Seengen begutachtet. Simon Oehrli, der Erbauer der neuen Welle …

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… in Seengen meinte: Absolut denkbar, dass diese hier in anderer Reihenfolge eingebaut wurden.

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Erste Demonstration der Hämmer in Seengen für die „Fronmitarbeiter“, die rund zwei Jahre Mannstunden geleistet haben.

Video vor dem Wellenbruch im Jahre 2007.

Und wenn ich schon über die Talgeschichte am Schreiben bin, dann doch noch einige Bemerkungen zur Predigt vom Sonntag mit der anschliessenden Kirchgemeindeversammlung. Ich fühle wie mich fast in einer Predigt mit Pater Braun. Während des Segens, wo das Licht erwähnt wird, kommen die ersten Sonnenstrahlen durchs Kirchenfenster. Irgendwie ein Zeichen. An der Versammlung wird das neue Kirchensignet vorgestellt und die neue Webseite – hier die noch nicht definitive Seite.

Signet reformierte Kirche Rued

Ein schönes Signet in den Kantonsfarben des Aargaus. Das Blau ist etwas dezenter und vermutlich muss die Kirche neu gedeckt werden – mit blauen Ziegeln.

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Vollgeld kommt nicht von besoffen oder besetzt … oder Krypto der Superhund

Zugegeben, das einzig blöde an Vollgeld ist der Name und vor Hunden habe ich eigentlich nie Angst gehabt.

Entschuldigen sie, die ulkige Einleitung, aber die Diskussion ums Vollgeld vollzieht sich meistens auf ähnlichem Niveau. Vor vier Jahren habe ich das erste mal darüber geschrieben:

„Nach der Finanzkrise droht die Geldkrise“ – es gilt immer noch „Viel Glück“ und das Ganze kommt immer noch wikiwiki (viel zu schnell). Ein Huber soll Erfinder dieses Geldes sein – hab ich geschrieben. Aber nach knapp vier Jahren bin ich mir da nicht mehr so sicher. Ich hatte das Glück, das letzte Jahr Volkswirtschaftslehre mit einem ehemaligen Assistenten von Milton Friedman zu geniessen. Mit diesem Dozenten konnte man echt diskutieren. Friedman war schon der Ansicht, dass Banken keine Geldschöpfung betreiben sollten – Vollgeld war gemeint. Gibt es wirklich keine Länder, wo alles Geld nur vom Staat ausgegeben wird? Diese Frage habe ich in den letzten Monaten vielen wirtschaftlich bewanderten Menschen gestellt. Diktaturen zum Beispiel, lassen doch nicht andere verdienen, die behalten das in eigener Hand. Der eigenen zwar vielleicht. Diese Frage machte die Kenner total unsicher und keiner wollte seine Hand ins Feuer legen, dass die Schweiz das erste Land wäre.

Wissen sie, warum die SNB, die Schweizerische Nationalbank gegründet wurde? Vor über hundert Jahren. Die Schweiz unterband den Banken die Macht, selbst Münzen herauszugeben. Münzen und nicht Giralgeld. Aber wo bitte, ist da der Systemunterschied. So gesehen hatten wir schon einmal Vollgeld. Lesen sie doch mal dass Dossier Vollgeld des Infosperbers – speziell den Beitrag „so einfach wäre es zu erklären„. Gibt es noch Fragen? Das Problem ist heute, dass wir vermutlich mehr als 40 frankenkreierende Banken haben.

„MoMo-l … Vollgeld dürfte zu Lehrgeld werden“ – im Dezember 2015 geschrieben und kurz danach „2015 – das Pendel schlägt um …“. Heute ist in der Wikipedia etwas mehr dazu geschrieben worden, aber mit der Warnung, dass dieser Artikel noch Fehler enthält. Was soll es, in der Abstimmungsbroschüre hat es auch Fehler, resp. Nichtinformationen. Eine Materie, die noch heute nicht ganz einfach zu erfassen ist. Der Schweizer hat die Tendenz, wenn er etwas nicht begreift, stimmt er nein. Die Abstimmung wird meiner Meinung nach abgelehnt. Aber wir sind eigentlich auf gutem Weg. Das Thema ist noch lange nicht abgeschlossen. Ich habe keine Statistik, die ich zeigen kann, aber das allermeiste geschöpfte Geld wird nicht für Kredite verwendet, sondern für Finanzgeschäfte. Derivative, die nicht den Aktienmarkt beeinflussen, sondern von dem abhängig sind. Dieses Geld wäre viel besser in den Aktienmarkt und Emissionen gesteckt worden. Aber dazu habe ich mich schon des öftern bemerkbar gemacht. Geschöpft werden jährlich CHF 550.– pro Einwohner. Eine stattliche Zahl und da sind halt viele dagegen, wenn man diese Verdienstquelle abschafft und alle Einwohner profitieren lässt. Das ist einigen gut verdienenden vorbehalten und Aktionären, die von den guten Bankgewinnen profitieren.

Im Abstimmungsbüchlein hat es 12 Seiten Text zur Vollgeldinitiative. Über das Geldspielgesetz fünf mal mehr – 60 Seiten. Je einfacher, desto mehr Text. Zumal unterstehen Tätigkeiten, die der FINMA unterstellt sind, nicht dem Bundesgesetz über Geldspiele. Und trotzdem habe ich das Gefühl, dass die Börse heute manchmal ein Geldspiel ist. Vor kurzem habe ich mit dem HIV Bern den Kursaal Bern besucht. Im Casino durfte ich nicht fotografieren. Vermutlich weil nur sieben Leute da waren. Im grossen Saal waren zwei an der Bar und der Rest an Glückspielautomaten. Wenn ich diese 60 Seiten richtig interpretiere, sind Jackpotspiele nicht erwähnt.

Und das alles, in der Zeit, wo Karl Marx seinen 200. Geburtstag hat. Seine Gedanken müsste man sich in heutiger Zeit vielleicht wieder einmal durch den Kopf gehen lassen. Und was er sicher nicht erfunden hat, ist der Kommunismus. Über „Geschichte“ werde ich demnächst einen Artikel schreiben. Wie alt ist die Hammerschmitte in Schmiedrued wirklich. Mit meinen Thesen habe ich einigen Historikern zu denken gegeben. Vermutlich war die Grundsteinlegung zu meinem Haus zwei Jahrhunderte früher. Nicht als Hammerschmitte, sondern als Schmitte.

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Düstere Aussicht von der Kursaalterasse – eher fürs Vollgeld, als für die Glücksspiele. Übrigens, diese Woche empfahl mir einer eine eSport-Emission. Ich denke, dass man sich hier die Finger verbrennt. Ich soll mir unbedingt ein Video ansehen – „es ist ein Fehler aufgetreten„. Nur einer? Vermutlich könnten die ab nächstem Sonntag ein Problem bekommen.

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Im Kursaal hängt ein Bild von Einstein. Albert soll sich die Haare schneiden. Vermutlich nicht die einzigen, die Haare lassen müssten.

Etwas anderes als Vollgeld sind die Kryptowährungen. Aber eigentlich in der Abstimmungskampagne der „NEIN kein Vollgeld-Seite“ nicht unähnlich. Hier hat die Zukunft bereits angefangen. „Das Leben überrascht immer wieder mit ungeahnten Wendungen“. Es gibt weniger spekulative Währungen, als der Bitcoin. Der folgende Link wurde mir von Frau Trautwein – ein guter Name, zugegeben – gemailt. Ich möchte diese Übersicht über die Kryptowährungen gerne wiedergeben. Vielleicht müssten sie sich hier auch noch über die Blockchain und das ICO – Initial Coin Offering einlesen. Auch nicht ganz einfach, aber was in Zukunft kommen wird, ist meist auch nicht wirklich einfach zu begreifen. Krypto? Das ist der Superhund, der Comicstar – vier Monate jünger als ich. Ja, die Zukunft beginnt immer jetzt.

Wichtig ist, dass die Ausbildung solche Themen behandelt. Hier ein Auszug aus der Handelszeitung über Fachhochschul Absolventen. An der GV der Allumi FH Wirtschaft Bern haben wir daüber diskutiert. Beachtet Seite 31, was Herr Minsch, Chefökonom der Economiesuisse schreibt und die Bemerkungen von Christian Wasserfallen: „Es braucht mehr Personen aus der Wirtschaft, die als Dozierende in den Fachhochschulen tätig sind“. Die Umfrage der FH habe ich zu früh gemacht. Einen Tag später hätte ich einfach schreiben können, lest diese Seite. Zu Gast an diesem Anlass war der GDI-CEO Dr. David Bossard. Er war erstaunt, dass keine Zeit für Fragen eingeräumt wurden. Sein Vortrag über Kommunikation war spannend, also stelle ichdie Fragen persönlich. Knapp 3500 Abonnenten hatten sie am Schluss für das GDI-Impuls. In drei Jahrzehnten gab das eine schöne Summe – an Finanzen. Aber auch an Informationen, die es mehr als Wert waren. Und wer doch zuwenig über Vollgeld weiss, der soll man beim GDI über Vollgeld nachschlagen. Sehrwahrscheinlich die umfassendste Sammlung. Vergessen sie vor lauter lesen die Abstimmung nicht.

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Plakate zum Vollgeld sieht man überall. Nur, nirgends so, wie in Oberwil-Lieli. So aufgehängt, dass sie höchstens der Bauer vom Acker her sieht. Ein bekanntes Dorf. Hier kommt auch der Vorschlag, für den Waffenexport die Schweizer Handgranaten für den Export zukünftig ohne Logo zu fabrizieren … damit man bei einem Kriegs- oder Terroreinsatz die Herkunft nicht mehr herausfinden kann. Wohl der allerdümmste Vorschlag, der je in der Schweizer Politik vorgebracht wurde.

Noch was. Heute berichteten Zeitungen und Radio vom Grossbrand in Bümpliz. Musste ich anschauen. Die Looslistrasse liegt aber in Bethlehem. Die BernerZeitung hat auf mein Mail reagiert. Das ist Kommunikation. Die meisten andern Medien haben die Pressemitteilung einfach übernommen. So werden Irrtümer bekannt gemacht. Bosshard hatte dazu ein Beispiel – 100 Millionen folgen Trump auf Twitter. Mann kann sich auch mal trumpieren.

Kleiner Nachtrag – Überfall in Bümpliz. Auch das dürfte in Bethlehem gewesen sein, denn dort befindet sich meines Wissens nach der einzige Tankstellenshop an der Bümplizstrasse … fast wie „dr nächst Omnibus nach Worb„. Einer, der dem grossen Orangen gehört, ist zwar vom letzten Kreisel aus zu sehen. Lebensmittelgeschäft gibt es vermutlich auch keines mehr bis zum Bahnhof Bümpliz-Süd. Früher schon. Nicht nur Tante Emma ist eingegangen, sondern die Grossen sind westlicher gezogen und noch grösser geworden. Und wenn sie nun denken, dass nur in kleinen, unwichtigen Angelegenheiten falsch informiert wird, dann denken sie garantiert falsch.

Quere Welt – jeder scheint nur noch für sein Wohl … wohl das Vollgeldportemonai-Wohl … zu sorgen. Der Infosperber berichtet heute, ganz ganz kurz vor der Abstimmung:

Ist Nationalbankpräsident Thomas Jordan politisch noch tragbar?

Der wohl spannenste Beitrag im Abstimmungskampf.