Ich bin dann mal weg … und das Nikonobjektiv auch

Heute verlinke ich auf meinen umfassendsten Blogbeitrag seit 12 Jahren – www.proref.ch – Reservieren sie sich den 19. August 2017

500 Jahre Reformation – was nun?

                      Flyer     –      libref.ch

 Zurückschauen, wie die andern? Uns interessiert die Zukunft. Die Kirche muss diese gestalten. Es gibt einiges zu tun. Progressiv  reformiert geht voran.

Jeder darf mitmachen. Egal ob, an was oder wen er glaubt. Was wir nicht brauchen, sind Extremisten, Fundamentalisten. Wir verbinden, bauen Brücken.

Pilgern zu 95 Themen in Bern und der Agglomeration – an sechs Tagen, auf sechs Jahre verteilt. Die Reformation fand auch über Jahre statt.

Gedanken zu „Friede herrscht – proref pilgern“ und alle Pilgertage in fortlaufender Reihenfolge.

Der Umfassendste Kirchenführer für Touristen, nicht nur Pilger der Region Bern. Jetzt brauche ich Ferien und will schauen, wie die Franzosen Macron am 14. Juli feiern.

Paris kommt dann erst, wenn die Tour de France dort einläuft. Es wird vermutlich dort mehr Menschen haben, als an meinem schönsten Tour der France Erlebnis. Unterhalb des Ballon d’Alsace. „Da kommen sie nicht durch.“ So die polizeiliche Strassensperre. Da haben wir ihn vom Gegenteil überzeugen können, denn schliesslich sind wir von Belfort auch auf der abgesperrten Strecke durchgefahren. 14-jährig und mit meinen Franzkenntnissen. Das ist erwähnenswerter als die vorgespulten 80 km mit einem Fünfgänger. „Suchen sie die andere Gruppe, die auch hoch wollte. Zwei von uns müssen auch noch auf den Pass, die werden euch begleiten.“ Bei Amateurkriterien habe ich später auch Polizeibegleitung mit Motorrädern erlebt – aber vor 100 000 Zuschauern, die rund ein Dutzend Radfahrer ohne Startnummern anfeuern. Sowas vergisst mann nie. 1969 – der  Belgier Merckx siegt. Unter Arrivé erwähnt, aber er und die nächsten fuhren nach dem Ziel weiter ins Tal. So etwas geht heute schon nur aus Marketinggründen nicht mehr.

Ab nächster Woche soll Regen und kälteres Wetter angesagt sein, wie der Nachbar feststellt, dass ich immer dann in den Süden abhaue. Es war auch schon kühl dort unten. Gar bei Radrennen, wo man dem französischen Rad Idol Poulidor rund zehn Meter gegenüber steht. Der Mann, der die Tour de France nie gewann.

Pilgern, ja vielleicht nach Puy-en-Velay und die Tour anschauen und den Start des Pilgerweges – vielleicht schauen wir die zwei verbleibenden Orte auch an. Arles, im Sommer eine Reise wert und Vézelay. War ich da schon mal? Ich werde es sehen. Anflug evtl. via Chablis, gar nach Beine und über Zapfenzieher diskutieren. Könnte ihm ja einen als Geschenk mitnehmen. Dann hätte er den weltzweiten.

Müsste man mit der Kamera festhalten. Und „festhalten“, da kommt mir Nikon in den Sinn, die diesen Monat 100 Jahre feiert. Bin diesem Laden erst im 45. Jahr treu. Das Meiste war wirklich gut und es ist toll, wenn man Jahrzehnte alte Spezial-Objekte weiter einsetzen kann. Autofokus, das gab es damals noch nicht. Geht eh heute manchmal von Hand noch exakter, vielleicht nicht so schnell. Festhalten, das wollen wir doch wirklich mal festhalten. Die Kamera fällt, denn frau hält nicht an der  Handschlaufe, die sie am Handgelenk festziehen könnte. Narrensicher und viel bequemer und schneller als Kameragurte. Und knallt auf die Strasse. Mausetot. Zumstein kann nicht helfen. Also ab nach Küsnacht. Reparatur unmöglich – so die Reparaturabteilung, die in den früheren Jahren super war … und selten von Nöten. Als Ersatz wird was von den neuen Billigserien angeboten – aber doch CHF 1 350. Ich kaufe ein Occasion-Magnesium-Gehäuse. Wesentlich billiger. War mal sauteuer. Vermutlich hat es der Vater bezahlt, der war ein gutverdienender Banker. Daten löschen! Es könnte ja sein, dass man sich kennt.

Kamera entsorgen. Nein! Die will ich auseinander nehmen. Im Rockefellercenter war mal eine F2 demontiert im Schaufenster von Nikon NY. Die Anzahl der Produktionsteile dürften wesentlich kleiner sein. Damals in Südfrankreich wurden dann nur 18 Kleinstschrauben entfernt. Nichts fällt auf, ausser der kleine Gehäuseriss, der von aussen schon sichtbar ist. Die Elektronik geht nicht mehr. Kontaktfehler, meine Vermutung. Den Bus andrücken. Das ist so ein Kabelstrang, der vermutlich hier mit einem Leitkleber verbunden ist. Akku rein, Karte rein – die Kamera läuft perfekt. Zwei. Dann eine an die Schadenverursacherin mit grösserem Zoom, Karten, Akku, denn alles passt. Bei einem Ersatz hätte das Zubehör auch alles ersetzt werden müssen und für fünfzig Franken noch ein kleines Zoom.

Ich will ja nicht meine Künste rühmen, aber es ist absolut traurig, dass so etwas in der heutigen Zeit fast zur Tagesgeschichte gehört. Liegt es daran, dass die Menschen nicht mehr ausgebildet sind, nicht mehr denken können oder ist das Absicht, nur um nach 100 Jahren wieder neue Kameras verkaufen zu können? Ich habe Objektive, die sind schon wesentlich weiter in der Welt unterwegs gewesen und strapaziert worden, als ein neueres Nikon-Objektiv, das nach relativ kurzer Zeit ersetzt werden musste. Irgendeine Schraube locker, dass das Gewinde nicht mehr richtig geht. Beim Ersatz nach kurzer Zeit, dasselbe Problem. Da ist wirklich irgendwo eine Schraube locker, klein gezoomt.

Ja, manchmal sitzt das Zeugs locker. Auch auf dem Rückfahrersitz, weil nicht alles in den Kofferraum passt. Zugedeckt mit einer Decke. Profis sind beim Pont d’Ardèche am Werk. Einige wenige Autos im Umkreis von rund 100 Meter halten dort in der „toten“ Saison auf dem grossen Parkplatz. Scheibe einschlagen, alles rausräumen ohne die Türen zu öffnen – der Alarm könnte losgehen. Und dann Pneu zerstechen, dass man nicht folgen kann. Keiner merkt etwas. Es muss schnell gehen. Sie klauen sogar einen Weinkarton. Das grosse versteckte Zoom finden sie auch. Es ist zwar alt, aber ich kaufe genau ein identisches als Occasion. Das wird garantiert länger funktionieren als ein neues. Es ist etwas schwerer und länger.

Profitgier und 100 Jahre Jubiläum von Nikon. Wenn ich an meine Erste Nikon denke, auch eine Occasion, die heute noch meine Tochter braucht (analog), da war ich „König“. Heute ist Nikon ein Massending. Immer noch gut, aber mit Fehlern. Schauen sie das Video an, sicher nur optimiert für Smartphones und Co. Die Filmqualität ist miserabel. Wenn sich Nikon nicht umstellt, wird die vermutlich nicht 200 jährig und ich begreife langsam, wieso ich immer mehr Profis mit Konkurrenzprodukten sehe. Liebe Nikon denkt um, mindestens mir zuliebe, denn ich war noch nie solange einer Firma treu. Und Cockies mögen wir nur, wenn die gebacken sind und vor allem gute Zutaten innehaben. Eigentlich hätte ich ein Poster verlinken wollen, das viele Nikon-Kameras zeigt – aber this link has expired – kurzlebige Zeit im Mitsubishi-Konzern. Dabei habe ich doch schauen wollen, ob eine meiner Nikon-Kameras da auch drauf ist – die wurde nicht selbst von Nikon produziert und dürfte eine Seltenheit sein.

Und wenn ich auf dem letzten Link die grafische Gestaltung dieses Konglomerats anschaue, bin ich ganz zufrieden mit dem Flyer fürs pilgern. „Etwas mehr Bilder“ meinte gestern der Mitinterviewte – lesen sie reformiert. – zumindest im August die Ausgabe von Bern.

Bilder zu schiessen ist nicht ganz einfach, zumindest solche, die einige Ansprüche abdecken. Seit ich das Blog habe, fotografiere auch ich anders. Will mehr zu Themen etwas bieten, was andere nicht haben. Heute gibt es nur ein Bild. Viele andere könnt ihr übers Pilgern auf www.proref.ch nachholen. Oder auf www.ruedmilan.ch – der hier war knappe 20 Meter entfernt vom Goldfasan. Macht zum Beispiel einen Fotokurs über Vogelaufnahmen.  Ifalor, die auf den Rotmilan gestossen ist, schreibt im Lexikon über Nikon – die D70 in Bern wird vielleicht noch gleich lange halten, wie die D300, die sehr häufig gebraucht wird. Und vermutlich bin ich zumindest beim Gehäuse auf der besseren Seite, als bei ihrem damaligen Angebot. Aber vielleicht bieten sie mal was Gutes an. Oder auf eine gute Occasion im Wegwerfzeitalter hoffen – so 18-300 mm. Nicht ganz leicht, aber mit einem dabei, das im analogen Zeitalter auf 450 mm kommt. Hoffen wir, dass das Ausrutscher waren, denn am Ende unserer Pilgerei möchte ich auf 50-Jahre Nikon kommen.

So, nun bin ich erst im August wieder zurück, verlasse mich auf meinen fahrbaren Inder und den knipsenden Japaner. Vermutlich werde ich auch nicht ganz alle Flohmärkte in Frankreich besuchen. Die digitale Kommunikation wird wie gewohnt runtergefahren. HP hat auch kein Handy mitgenommen – bin dann mal weg.

Das dürfte eigentlich beim Pilgern auch an der Diskussion mit „Mein Gott Walter“ erwähnt werden. Also nicht vergessen, pilgern am 19. August in Bern.

 

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Fangen, da war dieser Vogel zu schnell – mit Kamera einen wild lebenden Goldfasan einfangen, das ist sicher auch nicht allen möglich.