Reben im Wandel – AOP Duché d’Uzès

Seit dem 29. Juni 2012 gibt es die offizielle AOP Duché d’Uzès .

Das ist wirklich ein Grund, wieder einmal etwas über Wein zu schreiben. Meine Kollegen haben mich schon lange dazu gebeten.

AOP Keller Duché d'Uzès

Mein Haus in Südfrankreich wurde auf dem Gelände eines ehemaligen Rebbergsgebaut. Die Rebbergmauer wurde nicht abgerissen, sie verläuft quer durch meinen Keller. Ein weltweites Unikum? Vermutlich nicht, obschon ich nichts Ähnliches kenne. Und seit drei Wochen fehlen meinem Keller rund 15 km um offizielles AOP Gebiet (Appéllation d’origine protegée – früher AOC) zu sein. Das ist doch Grund genug, etwas über diese Appelation zu schreiben.

Fangen wir doch mit dem Clos la Roque von Saint Ambroix an. Bei ihm trifft sich Gott und die Welt im Cave du Temple. Dieses Gebäude ist für rund EUR 100’000 zu kaufen – Interessenten können sich an mich wenden. Ein äusserst aktraktiver Preis für eine alte Kirche, die in ein wunderschönes Wohngebäude umgewandelt werden kann. „Meinen Wein verkaufe ich weiterhin als Vin des Cevennes. Das gefällt mir besser.“ Er ist ein echter Rebell – verkauft ja auch seinen Cuvée Rebelle, seinen Clinton. Daneben hat er für einige Besucher des Fête du Vin in Anduze einen Chardonnay in der Kühlbox. Bei guten dreissig Grad am Schatten unter den herrlichen Bäumen schon leicht warm. Wie mein wirklich erster Schluck Wein von Simon vor 13 Jahren, ein herrlich schöner Wein. Ich hab ihm damals gesagt, der schmeckt besser alles mancher Chablis. Das hat er nie vergessen. Er schmeckt eher noch besser. Mein Kollege meint, den kannst du für mindestens EUR 40 in der Schweiz verkaufen. Er ist bei ihm wesentlich billiger zu haben.

Philippe Nusswitz und Yves Simon

Drei Rebbauern – Cave coopérative Massillargues-Atuech, Philiipe Nusswitz und Yves Simon. Wie in Frankreich so oft üblich, verstehen sie wesentlich mehr von Wein als dem Internet. Hier etwas zu finden, übersteigt eigentlich unsere Vorstellungen. Die Weine kauft man auf dem Rebgut. Einige von Nusswitz kann man in der Schweiz bei Divo , einem Unternehmen der Fenaco, beziehen. Den 7. und 11. Dezember müsst ihr euch merken, sagt der ehemalige Meister der Sommeliers.

Bei rund 60 Weinen kann ich lange nicht alle degustieren. Den billigsten und den teuersten habe ich (leider) nicht versucht – 3.20 resp.15 Euro (2007). Die Preisspanne sagt schon genug – und der Preis ist hier alles andere als ein Qualitätsmassstab. Zudem gibt es Weine, die nach alter Manier ausgebaut sind und solche, welche nach modernen Methoden eigentlich nur noch für die Nase sind. Kurzlebig und hoffentlich nur eine Zeiterscheinung. Darüber haben wesentlich bessere Weinkenner schon ihre Meinung abgegeben. Viele sehnen sich nach den alten Verfahren zurück. Man muss sie heute suchen. Man findet wesentlich mehr Weine, die von Givaudan stammen könnten. Schade. Einige Weine schmecken wirklich nur nach Eiche. Imperdinant. Sie liegen im Trend.

Der Vertreter der Domaine de Roux erschrickt. Seine Flasche Rosé ist fast leer und ich stelle fest, dass sie Zapfen hat. Es ist wie bei den Finanzprodukten. Die meisten haben keine eigene Meinung mehr und akzepieren, was ihnen angeboten wird. Der Weisse und der Rote riechen herrlich. Einen Besuch auf dem Schloss nehme ich mir vor. Zuvor aber ein Nachtessen bei der Domaine de Berguerolles. Da hat sich in den letzten Jahren einiges geändert. Positiv, wie die Degustation zeigte. In Australien abgeguckt. Traditionell und modern müssen sich nicht ausschliessen … verkauft wird auch hier mit der IPG Cévennes.

Eine der schönsten und interessantesten Weindegustation, die ich je erlebt habe. Die Rebbauern diskutieren und fachsimpeln, vergleichen die Weine. Extrem lehr- und genussreich. Wenn es nicht einen verregneten Spätsommer gibt, dürften viele Trauben geerntet werden. Ich mag mich nicht besinnen, je einen Sommer in Südfrankreich gesehen zu haben, wo die Gegend so extrem grün war, wie heuer. Das Wachstum der Pflanzen ist hier zur Zeit erstaunlich. Bis vor einer Woche relativ feucht und nicht all zu warm. Ausschneiden ist angesagt. Nur der zu üppige Behang.

In der Systematik der Pflanzenwelt sind Reben und Rosen verwandt. Hier noch eine Anmerkung für zukünftige Hobbygärtner. Nicht nur in Südfrankreich sollte man Rosen erst im Frühjahr schneiden. Die verblühten Knöpfe abschneiden. Und schon gar nicht ellenlange Zweige. Das darf man bei Kletterrosen machen und den Ramblern. Da anfällige Rosesorten schneller auf Mehltau reagieren, werden sie als Warnsystem öfters vor Rebzeilen gepflanzt.

grüne Rebberge

Hochsommer 2012 in Südfrankreich – Rebberge bei Goudarques und Saint Gély (Cornillon). Diese liegen wesentlich näher bei Uzès als mancher andere der seine Weine nun unter der AOP Duché d’Uzès verkauft. Hier bleibt man vermutlich beim Côte du Rhône. Manche Weine wird man unter der neuen Appelation kennen lernen, die zusätzlich ans AOP Côteau de Languedoc oder AOP Costière de Nimes grenzen. Im Departement Gard dürfte es jetzt etwas übersichtlicher werden. Ein Gebiet, in dem es noch echte preisliche Trouvaillen gibt.

Dazwischen Diskussionen über die Politik. Man und frau ist unzufrieden. Über Hollande, den Euro und die Banken. Ich spreche vermutlich mit den „falschen“ Leuten. Alle wollten sie das kleinere Übel, Sarkozi. Und das in einem Departement, das zuerst für Le Pen gewählt hat. Oder müsste es La Penne heissen?

Kellerrebe

Und hier noch eine echte Kellerrebe.


Aktuell bei libref. – liberal reformiert: „Der letzte Flug“

Aktuell beim befreundeten Personalblog: „In eigener Sache: Aufgabe der Geschäftstätigkeit“

Vor einem Jahr im Finanzblog:
„USD, EUR, CHF oder Credits – welche Währung hat Zukunft?“

Vor 2 Jahren erschienen:
Logistikwirtschaft gewinnt an Fahrt

Vor 3 Jahren erschienen:
Die notwendige schöpferische Pause

Vor 4 Jahren erschienen:
Die Kunst, wie man Änderungen feststellt

Vor 5 Jahren erschienen:
«Dr. Doom rät jetzt zum Ausstieg aus Aktien»

Vor 6 Jahren erschienen:
Innovationen gestern und vorgestern

Vor 7 Jahren erschienen:
Mystery Park(t) – «Die faszinierende Kapitalanlage»?

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Das Halb-Tax-Abi zum Übernachten – die Hotelcard


Ab 75 CHF pro Jahr so oft wie man will in über 400 * – ***** -Hotels zum halben Preis ohne Konsumationszwang und Mindestaufenthaltszeit in einem Doppelzimmer übernachten. Seit zwei Jahren ist dies via www.hotelcard.com möglich.

„Kannst du nicht einmal etwas über unsere neue Karte etwas im Finanzblog schreiben?“ Das soll doch gleich der Geschäftsführer selbst machen. Wieso das Rad neu erfinden. Es gibt ja zum zweijährigen Jubiläum einen Pressetext … und wie gewohnt, einige Zeilen von mir. Die Bitte kommt vom Kollegen Wettstone. Wetten, dass er jetzt lacht. Wenn ich mir das so überlege, haben wir schon vor zehn Jahren zur gleichen Zeit im gleichen Hotel übernachtet. Ja, solange kann es dauern, bis ein Venture Capital Projekt tonnenweise getrockneten Rohstoff verwenden kann und das Produkt am Markt bemerkbar wird.

So hat jedes Projekt seinen eigenen Reiz und Verschiedenartigkeit. Hotelcard wünsche ich in viel Erfolg und wenn ihr gleich noch meinen Tipp lesen wollt, dann müsste ein weiteres Themengebiet aufgenommen werden. Weinberge. Nicht nur Wein, sondern Hotels finden, die sich in Weinbaugebieten befinden. Dann kann eine Reise auf eine herrliche Art ergänzt werden. Wär doch was,wenn ich das übernächste mal nach Südfrankreich fahre.

Zwei Links, die ins Finanzblog passen möchte ich noch zeigen. Das Wichtigste in Kürze fürAbonnenten, Hotels und Partner und eine Seite, zum heutigen Zeitpunkt die Vielfälltigkeit zeigt – Basel ab CHF 16 oder Lugano für CHF 330. Wie sich aus nachstehendem Text ausrechnen lässt, beträgt der bezahlte Durchschnittspreis netto CHF 50 – der Spareffekt ist gefragter denn überschwenglicher Luxus – den mann/frau sich trotzdem mal zum 1/2-Preis gönnen kann.

Hotelcard: Clevere Schweizer sparten bereits 12,5 Mio. Franken – Halber Preis bei Übernachtungen in mehr als 400 Hotels

„Zwei Jahre ist es her, seit drei innovative Schweizer Jungunternehmer in Thun die Hotelcard lanciert haben – eine Kundenkarte, mit der sämtliche auf www.hotelcard.com aufgeführten Hotels zum halben Preis gebucht werden können. Die Idee dahinter bildete das Halbtax-Abo der SBB, welches die Hotelcard AG mit grossem Erfolg auf die Hotellerie übertragen hat.

Am 1. Juli 2012 feierte das Thuner Start-Up Unternehmen sein zweijähriges Jubiläum. Der Hotelcard AG ist es in dieser Zeit gelungen, Partnerschaften mit mehr als 400 Hotels aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien abzuschliessen. Diese Partnerhotels bieten exklusiv über das Internetportal www.hotelcard.com Zimmerkontingente zum halben Preis an. Der Vorteil für die teilnehmenden Hotels: Sie generieren neue Gäste und damit zusätzlichen Umsatz und können dank Hotelcard die Auslastung ihrer Zimmer optimieren.

Für 95 Franken ein ganzes Jahr zum halben Preis ins Hotel

Von diesen Tiefstpreis-Angeboten profitieren immer mehr Schweizerinnen und Schweizer: Bis zu 1’000 neue Abonnentinnen und Abonnenten kommen Monat für Monat hinzu. Das Hotel-Halbtax kostet 95 Franken und kann während seiner Gültigkeit von einem Jahr beliebig oft eingesetzt werden. „Die Kosten für die Hotelcard sind in der Regel bereits bei der ersten Übernachtung amortisiert“, erklärt Hotelcard-Geschäftsführer Fabio Bolognese und ergänzt: „Wer pro Jahr zwei oder mehr Nächte in einem Hotel verbringt, muss die Hotelcard einfach haben!

Die mehr als 400 Partnerhotels sind begeistert von Hotelcard

Die Anzahl Hotels, welche exklusiv auf Hotelcard.com Übernachtungen zum halben Preis anbieten, hat stark zugenommen. Allein im Jahr 2011 haben sich mehr als 100 neue Hotels für eine Zusammenarbeit mit der Hotelcard AG entschlossen. Mehr als 170 Wintersport-, 130 Wellness-, 160 Sport- und 50 Familienhotels optimieren dank Hotelcard die Auslastung ihrer Zimmerkapazitäten und generieren auf diese Weise zusätzlichen Umsatz. „Hotelcard lebt das, was man unter Gästeservice versteht“, erklärt Susanna Jocham vom Holiday Inn Bern Westside und ergänzt: „Das Unternehmen hat erkannt, dass 5-Sterne-Hotels zu 5-Sterne-Preisen in der heutigen Wirtschaft eher Sekundär besucht werden. Der moderne Gast ist preisbewusst und schaut sich um bevor er bucht. Das hat Hotelcard erkannt und ermöglicht dem modernen Reisenden einen Aufenthalt, der nicht nur exakt auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist, sondern auch genau in das jeweilige Budget passt.“ Lisa Hobi vom Claridge Hotel Zürich zeigt sich ebenfalls begeistert vom Konzept der Hotelcard und der damit verbundenen einfachen Handhabung für den Kunden: „Für uns ist es eine perfekte Möglichkeit, unseren Bekanntheitsgrad weiter zu steigern und unsere Auslastung vor allem an Wochenenden und an schwächeren Tagen zu verbessern.“

Eine Viertelmillion zusätzliche Logiernächte durch Hotelcard

„Das Konzept der Hotelcard ist einfach und somit schnell und einfach kommunizierbar, es passt in die heutige Zeit“, erklärt Hotelier Thomi Blatter vom Blatter’s Bellavista Hotel in Arosa und weist darauf hin, dass die Hotelcard eine gute Ergänzung zu bestehenden Verkaufskanälen darstellt: „Mit Hotelcard können wir einen Teil unseres Yield Managements umsetzen und erreichen damit Personen, welche wir sonst nicht – oder nur mit viel Aufwand – erreicht hätten.“ Hoteliers sehen in der Zusammenarbeit mit Hotelcard das perfekte Tool, um kurzfristig auf den Markt zu reagieren. So kann ein teilnehmendes Hotel in buchungsschwachen Zeiten die Auslastung erhöhen und den Umsatz merklich steigern. Insgesamt hat das Erfolgsmodell Hotelcard der hiesigen Hotellerie allein im Jahre 2011 mehr als 250’000 zusätzliche Logiernächte beschert. Multipliziert man diesen Wert mit dem durchschnittlichen Zimmerpreis, ergibt sich ein beeindruckendes Sparpotenzial: „Insgesamt haben unsere Kundinnen und Kunden dank der Hotelcard bereits 12.5 Millionen Schweizer Franken gespart!“, erklärt Ivan Schmid, Präsident des Verwaltungsrats der Hotelcard AG. Durch die rasant ansteigende Zahl von Abonnenten sowie durch die Expansion der Hotelcard AG nach Deutschland und Österreich dürfte das Thuner Start-Up diesen Wert im laufenden Jahr deutlich übertreffen.

Hotelzimmer zum halben Preis – wie geht das?

Personal- und Infrastrukturkosten entstehen auch, wenn die Zimmer leer sind. Für Hotels ist es darum rentabler, ihre Zimmer auszulasten – auch zu günstigen Preisen. Trotz des grossen Preisvorteils bleibt die Qualität für die Gäste einwandfrei. Dafür sorgen die strenge Auswahl und die kontinuierliche Kontrolle der Hotels durch die Hotelcard AG. Dass auch 5-Sterne-Hotels Übernachtungen zum halben Preis anbieten, spricht für das grosse Vertrauen, welches die Hoteliers in die Hotelcard AG setzen: „Wir möchten damit der Schwellenangst, ein 5-Sterne-Hotel zu buchen, entgegenwirken. Viele Menschen haben das Gefühl, dass man nur dann in einem 5-Sterne-Hotel willkommen ist, wenn ein entsprechendes Einkommen oder Status vorhanden ist. Dem ist nicht so! Wir freuen uns über jeden Gast“, erklärt Adriana Lötscher vom Grand Hotel National in Luzern und ergänzt: „Uns gefällt das kurze Time to Market, innert kürzester Zeit können wir unsere Angebote auf Hotelcard.ch buchbar machen. Wir profitieren daher von einer schnellen Reaktionszeit und erhoffen uns eine gute Auslastung mit Hotelcard zu erzielen.“

Überaus erfolgreiches Geschäftsjahr 2011

Die Hotelcard AG konnte den Umsatz im Geschäftsjahr 2011 um satte 300 Prozent steigern. Die Zahl der Abonnenten hat im Vergleich zum Vorjahr gar um mehr als 450 Prozent zugenommen. Im Zuge dieser erfreulichen Entwicklung konnte 2011 die Anzahl Mitarbeitende auf insgesamt sechs Personen verdoppelt werden. Und auch was das laufende Geschäftsjahr anbelangt, blickt Geschäftsführer Fabio Bolognese in eine rosige Zukunft: „Für das Jahr 2012 rechnen wir mit einer Verdopplung des Umsatzes und freuen uns auf aufregende Neuerungen rund um die Hotelcard.“

Namhafte Partner setzen auf Hotelcard

Im vergangenen Jahr konnte die Hotelcard AG Kooperationen mit namhaften Partnern abschliessen. Zu den wichtigsten gehören die Schweizerischen Bundesbahnen SBB, die Groupe Mutuel und die Schweizerische Post.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Fabio Bolognese

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© Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – unabhängig, langfristig, Gewinn orientiertes Honorar – Spezialgebiet Ökologie, Ethik, Technik und Energie. Stephan Marti, Schmiedrued freut sich über Ihre Kontaktaufnahme.