Nano und Gigas – da scheiden sich die Geister

Nano, begeistert und doch hat man zumindest Respekt. umwelt widmet das neueste Heft der Nanotechnologie. Und eine Giga-Idee für die neuen Schweizer Bundesräte Simonetta Somaruga und Johann N. Schneider-Ammann.

Auf der einen Seite gehört die Schweiz in dieser Technologie zur Weltspitze und auf der anderen Seite hat man immer noch Bedenken. Es gibt Gesundheitsrisiken. Was passiert, wenn Nanoteilchen in Zellen eindringen. Entschuldigen sie bitte, das stammt nicht aus einem Science Fiction Roman – das sind Tatsachen (Seite 25 in umwelt).

Wir wissen nicht einmal, wo überall Nanoteilchen enthalten sind. Vermutlich auch schon im Wein, denn „Hefe kommt aus dem Nano-Labor„. Noch lange nicht jede Hefe. Das ist einerseits ein Trost und andererseits wissen wir ja nicht, welcher Wein so gekeltert wurde. Es gibt meines Wissens ausser in der Kosmetik noch keine Deklarationspflicht.

Es gibt auch Unternehmen, die machen das freiwillig. Coop hat eine Nanoprodukteliste und Nanogrundsätze. Zudem steht bei praktisch allen Produkten das Wort Nano im Namen. Es dient ja als Verkaufsargument.

Wissen die auch immer, ob Nanopartikel in einem Produkt sind … oder wird es vielleicht teilweise sogar verheimlicht. Zum Beispiel Bambusfasern für die Kleiderproduktion können, auch wenn sie ökologisch mit allen erdenklichen Sigeln versehen sind, mit Nanoteilchen verbessert worden sein. Migros und Coop sollen aber Abnehmer bei Litrax sein … man möchte ja Investoren gewinnen. Die Werbetrommel wird sogar im Beobachter geschlagen. Der Finanzblogger hat gewagt einen Kommentar zu schreiben. Der Beobachter scheint nur zu beobachten … früher war das mal ein Blatt bei dem Konsumentenschützer ihre Freude hatten.

Und eben diese wurde gestern in der Schweiz zur Bundesrätin gewählt. Übernimmt Simonetta Somaruga das UVEK – Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation von Moritz Leuenberger? Und übernimmt Johann N. Schneider-Ammann das Finanzdepartement? Wir werden es früh genug erfahren und wünschen den beiden Gewählten viel Glück und Spass. Und die Schweizer wünschen sich vermutlich alle das Gleiche – eine neue Bundesrätin und ein neuer Bundesrat, die eine eigene Meinung haben. Das ist nicht immer einfach. Man eckt vor allem bei Chefbeamten an, die jeweils „ihr Kind“ im Bundesrat vom Departementsvorsteher durchgeboxt haben wollen. Chefbeamte in Ehren, aber ihr habt das Volk und nicht die Beamten zu vertreten.

Harte Worte? Bei Leibe nicht, als ehemaliger „Politideologe“ der FDP der Stadt Langenthal, darf, ja muss ich mir das anmassen. Es muss einfach einmal geschrieben sein. Also Kopf hoch und bleibt hart im Nehmen. Im neuen Jahrtausend konnte das bisher ein einziger Bundesrat von sich sagen – Christoph Blocher. Übernehmt diese Eigenschaft von ihm. Der Bundesrat braucht einen kleineren bis vielleicht sogar mittleren Paradigmenwechsel. Ihr könnt dazu beitragen.

Bis wir Gewissheit haben, dass Nanoteilchen unschädlich sind oder eben doch nicht, werden noch etliche Bundesratswahlen stattfinden. Die ersten in einem Jahr. Ob die Teilchen freisetzbar oder gebunden sind, spielt eine zweitrangige Rolle, zumindest bei der Nanotechnologie. Gebundene können durch Abrieb freigesetzt werden oder wie beim Bambus-Leibchen, ganz einfach abbrechen. Wünschen wir uns doch Bundesräte, die Gigas (Gigant, Riese) sind und die unterschiedlichen Meinungen der verschiedenen Departemente über Nano (Zwerg) in brauchbare Leitlinien umwandeln. Nicht nur in der Bundesverwaltung scheiden sich die Geister über die Nanotechnologie, sondern wie das Bambus-Beispiel aufzeigt, auch zwischen der Ethik und der Ökologie – und das sollte uns nachdenklich stimmen.

Bambuserie

Erfreuen wir uns lieber einmal an der Pflanze …in zwei Wochen werde ich wieder durch diese Bambuswälder schlendern. Nicht in Asien, in Südfrankreich, in der Bambouseraie oder auf Deutsch Bambuserie im Kanton Anduze. Und ihr könnt jetzt selbst ausrechnen, über wie viele Politiker im Departement Gard mit 46 Kantonen sich die Geister scheiden können. Oder heisst es gar Kantöne? Da haben es die Franzosen einmal einfacher – cantons – aber es gibt über 4000.

Aktuell beim befreundeten Personalblog: „Dè Naawè“– ein Beitrag der mit dem Spassminister anfängt …

Vor einem Jahr im Finanzblog:
„Sendepause“

Vor zwei Jahren erschienen:
Supercalifragilisticexpialidocious – Bank- und Wirtschaftskrisen

Vor drei Jahren erschienen:
Nationalrat J.N. Schneider: KMU sind Adler, keine Muscheln Vorahnung oder Zufall?

Vor vier Jahren erschienen:
Swiss Bird Index

Vor fünf Jahren erschienen:
Personenfreizügigkeit – Nachhaltigkeit – rote FDP-Ballone vor dem Bundeshaus

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Schwankungen – etwas für Gambler und Profis


CFD’s – Contract for Difference, zu Deutsch Differenzkontrakte – werden wohl in diesen Tagen im Bereich der Währungen Hochsaison haben. Mit kleinen Summen kann viel bewegt werden und so was „muss“ doch richtig ausgenutzt werden. Wobei vor allem das Wort „richtig“ richtig interpretiert werden sollte.

Auf der einen Seite machen die Währungen zurzeit wirklich „richtig“ Spass – zumindest für diejenigen, die auf der richtigen Seite liegen oder liegen werden. Der US-Dollar war heute unter einem Franken zu haben. Zu zweiten mal in der Geschichte und dies bei einem ganz interessanten Chartbild. Während meiner Ausbildung musste man für einen Buck rund das Fünffache rechnen und kurz darauf habe ich den ersten programmierbaren Finanzrechner für CHF 1.50 je Dollars gekauft. Zu unserem Pech (oder Glück) gab es damals die Differenzkontrakte noch nicht, um mit diesen extremen Hebel-wirksamen Produkten auf 70% Verlust der Weltwährung innerhalb weniger Jahre zu spekulieren. Dagegen fallen eigentlich die heutigen Schwankungen kaum mehr gross ins Gewicht. Es sei denn, sie kaufen ein Produkt mit einem grossen Hebel. Nicht dem Zwei- oder Dreifachen. 100 oder gar höher ist hier möglich.

Sie können also richtig vom Leverage-Effekt profitieren. Oder zumindest derjenige, der eben auf der richtigen Seite sitzt. Auf der andern Seite sollten sie diese derivativen Produkte richtig und gekonnt einsetzen können. Ich selbst kann dies nicht, denn hier zähle ich garantiert nicht zu den Profis – ich denke betriebs- und volkswirtschaftlich. Langfristig! Es liegt nicht an der umfassenden Berechnungsweise mit den Zinsauswirkungen, denn diese sind problemlos nachvollziehbar. Aber das kurzfristige Gefühl müssen sie haben. Hier hilft auch die bis heute recht unbekannte Trailling Stop Order.

CFD’s könnten ja auch langfristig eingesetzt werden, da sie zumindest keinen Verfall haben. In der Praxis dürfte dies aber ganz anders aussehen. Der allergrösste Teilnehmerkreis handelt eh kurzfristig – gar im Tagesgeschäft. Falls sie aber mit der Absicht gekauft haben langfristig investiert zu sein um Kosten zu sparen, denn CFD’s sind fast konkurrenzlos günstig, müssen sie schlimmstenfalls damit rechnen, dass ihr „Partner“ verkauft wenn sie in der Verlust, gar Nachschussphase sind. Der Verlust ist in einem solchen Fall höher als der Einsatz. Wenn sie nicht zu den Profis gehören, dann sichern sie sich lieber ab. Bei igmarkets kostet sie eine Risikobegrenzungsprämie 0,3%. Drei mal mehr als die Provision (Courtage) von 0,1%. Bezahlen sie diese Prämie im Beispiel von EUR 1500 trotzdem, denn ohne Stoploss kämen sie bei einem langfristigen Einsatz von rund EUR 1000 Einsatz (Kauf- und Verkaufsprämie) bis heute auf einen Verlust von weit über EUR 100’000. Der befürchtete Margin-Call würde mit aller Garantie folgen, denn die ursprünglich hinterlegte Sicherheit (margin) von rund EUR 10000 würde hier bei weitem nicht reichen.

Eine Spielwiese also für Voll-Profis oder Gamblers. Und vor allem für Anleger, die mit kleineren Summen Geld verdienen möchten. CFD’s sind bei grossen Beträgen selbst Spekulanten zu risikoreich, denn diesen Nervenkitzel halten die meisten nicht aus. Viel Erfolg, falls sie mit kleinem Geldbeutel schnell reich werden wollen. Den gesuchten Adrenalinstoss kann ich voll begreifen, denn in unseren jungen Jahren, haben wir schliesslich auch mit „normalen“ Optionen gehandelt. Bedenken sie aber, dass ich noch nie ein CFD gekauft habe. Weil ich Angst habe? Nein, weil ich die Denkweise des Gegenparts zu wenig kenne und diese zu hinterleuchten ist alles andere als einfach. Aber eine der wichtigsten Informationsquellen. Warum verkauft der andere, wenn ich kaufen will?

Sind sie gegenteiliger Meinung? Dann lesen sie doch in der letzten Sonntagszeitung den Artikel „ETF-Anbieter verstecken Gebühren“. Der Artikel ist im Internet nicht frei verfügbar. Einer der mutigsten Beiträge, um der Fondsbranche berechtigterweise eines auszuwischen. Es wird erklärt, wie Fundsverwaltungen (Gegenpart) arbeiten und zum Teil über 4% (vier!!!) Gesamtgebühren kassieren ohne dies offen zu legen. In dieser Beziehung sind CFD’s viel einfacher zu „durchschauen“. Sie müssen nur den Spread anschauen und damit einverstanden sein. Bei igmarkets haben sie für 14 Tage die Möglichkeit eines Demokontos
und eines Einsteigerkurs mit reduziertem Handelsvolumen. Viel Spass, wer solchen Nervenkitzel braucht und viel Vorsicht.

Reine Gambler und Glückspielschüler die Roulette vorziehen, haben nur ein Risiko-Chancen-Potenzial, das einige Male kleiner ist. Die grösste Chance auf ein Plein zu setzen beträgt ca. 2,7% (1:37) und der durchschnittliche Gewinn der „Bank“ immerhin rund 1,8%.

Wem dies alles zu unethisch oder unverständlich ist, der hält sich lieber an die Themen des in Bern ansässigen cfd – christlicher Friedens Dienst – er verleiht unter anderem den Sicherheitsinteressen von Frauen Gewicht. Und diese sind bei den finanziellen CFD’s mit Sicherheit untervertreten. Schlauer oder ängstlicher? Für Mann-chen keine Frage.

Aktuell beim befreundeten Personalblog: „Missbrauch am Sozialstaat“

Vor einem Jahr im Finanzblog:
„Sendepause“

Vor zwei Jahren erschienen:
… ganz so neu ist die Idee mit der Ethik doch nicht …

Vor drei Jahren erschienen:
Der Hybride Kunde – 2. Teil – «preiselastisch»

Vor vier Jahren erschienen:
Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe

Vor fünf Jahren erschienen:
Neue US-Einsatzdoktrin für Atomwaffen-Erstschlag

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Pellets-Zukunft hat begonnen: Verwendung und Verstromung von Astmaterial


In Stuttgart findet das 10. Industireforum Pellets statt und für einige Länder dürften hier neue politische Ideen diskutiert werden. Das grösste Pellets-Werk Deutschlands offeriert ihnen Rundholz-Pellets 25% billiger als Erdöl. Vermuten sie nicht auch, dass Pellets die auch aus Astmaterial hergestellt werden, noch günstiger zu Kaufen sein werden? Zudem kann die Rinde zur Verstromung und Vortrocknung genutzt werden. Die österreichische Öko-Pellets aus Reichraming stellt ihr Executive Summary zur Verfügung.

Vor knapp fünfzehn Jahren haben mich alle ausgelacht, weil ich in die Sonnenenergie investiert habe. Meine Kunden haben nie gelacht, aber Risikobereitschaft gezeigt. Die Aktienpreise sind zwar zwischenzeitlich gesunken, aber noch lange nicht auf das Niveau, wo wir gekauft haben. Die Sonnenenergie abzuschätzen schien mir damals wesentlich schwieriger, als die Pellets-Industrie heute. Ohne Subventionen können Pellets heute billiger als das Äquivalent an Heizkraft in Erdöl angeboten werden. Zudem ist die neue Technologie, die nicht mehr am Pelletsforum vorgestellt werden muss, in Betrieb.

Es können bei der Öko-Pellets nicht nur Rundholz und Sägespäne zu Pellets verpresst werden, sondern auch Rest- und Astmaterial aus Durchforstungen. Die patentierte Technik der Öko-Pellets sägt oder mahlt das Holz nicht, sondern hämmert das vorgetrocknete Holz. Dadurch fällt das ökologisch die Luft stärker belastende Rindenmaterial durch ein Sieb und kann für die Heizung zur Vortrocknung und zusätzlich zur Verstromung genutzt werden. Zudem hat das vorbereite Holz durchs Schlagen die längeren Fasern und deshalb werden die Pellets mit niedrigerem Druck oder weniger Leim „formstabil“.

Sollte sie jemand darauf aufmerksam machen, dass Pellets nicht geleimt werden, dann soll er ihnen einmal erklären, wozu in Pelletswerken Lignin oder die billigere Maisstärke verwendet wird. Und vermutlich hören sie auch gleich eine zweite, fast billig wirkende Ausrede: „Wir benutzen schon lange Äste für die Pelletsherstellung.“ Mit herkömmlicher Technik ist das auch kein grosses Problem. Es braucht nur hohe Drücke um die zerkleinerte Masse durch die Matrizen zu pressen. Zudem müssen diese Pellets in der Industrie oder in einem Land mit heute noch weniger hohen Umweltvorschriften abgesetzt werden.

Pellets und Erdnuesse

Pellets die dunkler als Erdnüsse sind kann man noch in der Schweiz antreffen und heute noch legal verfeuern – bis wir EU-Vorschriften einführen werden/müssen. Es sei denn, man verwende wie die NEWECOTEC oder die Industrie elektrostatische Partikelfilter um nach dem Brenner den Feinstaub anzusammeln. Ob Co2-Vorschriften eingehalten werden können, bezweifle ich, denn mir ist keine wirtschaftliche Co2-Sequestrierung bekannt und eine mögliche Co2-Wäsche ist erst bei Prototypen in Grossanlagen im Einsatz.

Verstromung“ ist ein Begriff, der meist bei Braunkohle-Kraftwerken und in letzter Zeit auch für Biomasse benützt wird. Grob gesagt wird ein anderer Energieträger in Elektrizität umgewandelt. Der Begriff ist nicht eindeutig und in der Wikipedia weder auf Deutsch noch Englisch vorhanden. Sie können aber sicher sein, dass dieses Unwort in nächster Zeit öfter in den Holz-Medien erscheinen wird.

Hier das Executive Summary zur Kapitalerhöhung der Öko-Pellets, mit interessanten Informationen über die heutige Pelletssituation.

EXECUTIVE SUMMARY: INVESTITIONSANGEBOT 1. September 2010

Das erste Pelletier-Werk für „Pellets der neuen Generation“ der Öko-Pellets AG in Reichraming wurde im Juli 2009 eröffnet. Der technische Machbarkeitsbeweis für die neu entwickelte Technik in einer nachhaltigen Fertigung und in einem zu 100 % geschlossenen, ökologischen Kreislauf zum Schutz der Natur und im Interesse der Kunden liegt vor. Erstmals wird die Verwendung von minderwertigem, rindenhaltigem Waldhackgut (aus Durchforstungen, Windbruch, Schadholz, etc.) für die Erzeugung von hochstabilen, abriebfesten und damit staubarmen ÖNORM-Qualitätspellets möglich. Damit stehen enorme, bisher ungenutzte Materialressourcen zur Verfügung (z.B. ca. 5 Mio. Festmeter Durchforstungsreserven per anno nur in Österreich!). Denn diese unterliegen nicht wie Nebenprodukte der Sägeindustrie einem enormen Preisdruck und Lieferengpässen (je nach Einschnittmenge der Sägewerke). Welche langfristig die Pellets-Preise auch für Konsumenten erhöhen würden. Schwach- und Schadholz einer werthaltigen Nutzung als hochwertigen Qualitäts-Brennstoff für Privathaushalte zuzuführen, ist also ein umwelt-politisches, kaufmännisches und forstwirtschaftliches Gebot der Stunde! Öko-Pellets® bieten hier eine einzigartige und nachhaltige Lösung als preiswerter und langfristig preisstabiler Ersatz für Öl-Heizungen.

Die laufende 4. Kapitalerhöhung der Öko-Pellets AG bietet aufgrund der derzeitigen Gesamtlage der Gesellschaft eine besonders attraktive Einstiegsmöglichkeit für an grünen Veranlagungen interessierte Investoren. Die Gesellschaft ist durch die Baukostenerhöhungen für ihr erstes Referenzwerk ihrer Tochtergesellschaft in Reichraming aufgrund etlicher Erschwernisse, der Winterbauzeit, zusätzlich erforderlicher peripherer Anlagen und ähnliches und durch die längere Vorlaufzeit mit höheren Anlaufverlusten konfrontiert. In Verbindung mit einem unglücklichen Brandschaden knapp nach der erfolgreichen Inbetriebnahme der Anlage ist die GmbH-Tochter in Reichraming derzeit in Summe mit Belastungen von ca. 1,6 Mio. Euro konfrontiert. Um die erfolgreiche Fortführung der neuartigen Fertigungstechnik zu sichern, will die Öko-Pellets AG über eine Art „Kapitalnachschuss“ die relativ geringen Mittel für eine operative Betriebsgesellschaft aufbringen. Deshalb wurden für die bisherigen Aktionäre Bezugsrechte für einen Aktienpreis von nur 6,00 Euro eingeräumt. Diese Bezugsrechte stehen seitens der Gründerfamilie, die alle ihre Finanzierungsmöglichkeiten bereits investiert hat, zur Verfügung, um die Sicherung der Gesellschaft zu ermöglichen.

Auf dieser Grundlage bietet das jetzt entstandene knappe Zeitfenster bis 8. September 2010 eine außergewöhnlich günstig mögliche Beteiligung an der Öko-Pellets AG und eine Einstiegsmöglichkeit, die einem Unternehmenswert von gerade einmal 1,5 Mio. Euro entspräche.

Ein trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Tochtergesellschaft in Reichraming interessantes Angebot, wenn man die Möglichkeiten der Kombination der Absiebung des Rindenstaubs in der neuen Öko-Pellets-Technologie mit einer Verstromungsmöglichkeit eben dieses Rindenstaubs dank der neuen Öko-Strom-Gesetzeslage berücksichtigt. Diese kann in den kommenden Werken der Gesellschaft – egal ob diese als eigene Werke oder als Lizenznehmer strukturiert werden – zusätzlich umgesetzt werden und würde die Rentabilität noch einmal deutlich erhöhen.

Kontakt für Rückfragen und weitere Unterlagen:
Dr. Harald Th. Büchel (CFO) – Mobil +43 (0)699 1101 3302 – harald.buechel@oekopellets.com“

Dies ist keine Anlageempfehlung im engeren Sinn. Wer mit Risiken und allenfalls sehr guten Chancen umgehen will und vor allem kann, soll sich direkt an Dr. Büchel wenden. Wer unabhängige Beratung sucht, kann sich an mich wenden. Ob ein allfälliger Einsatz ganz verloren geht oder ob eine extreme Rendite herausschauen wird, werden wir erst in Zukunft wissen. Im Executive Summary sind die letzten Aktionsbriefe ersichtlich. Zudem ist am Schluss ein Formular zu finden, das vermutlich noch ganze zwei Tage Gültigkeit hat.

Aktuell beim befreundeten Personalblog: „Missbrauch am Sozialstaat“

Vor einem Jahr im Finanzblog:
„Sendepause“

Vor zwei Jahren erschienen:
Friedhöfe – Ethik oder Ökologie? – es wurden keine Pflanzen gefunden

Vor drei Jahren erschienen:
HEULER: Börse «SCOACH» (e) heisst … «Stehlen mit grösster Heimlichkeit» (d)

Vor vier Jahren erschienen:
9/11 – Terror und Börse

Vor fünf Jahren erschienen:
Eco-Drive-Fahrweise – für viele erst heute ein Thema

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Weitere Peletts-Fabrik vor dem Konkurs?


Zurzeit läuft finanzwirtschaftlicher Horror ab. Milliardeninvestitionen in irgendwelche verrückte Projekte und die Pellets-Industrie sucht dringend Investoren im Promillebereich. Dabei gibt es Techniken, um nicht nur Baumstämme und Sägemehl verarbeiten zu müssen. Mit herumliegendem Holz wäre der Korb beim Pilze sammeln sofort voll. Es hat wie bei den Pellets-Fabriken geniessbare und giftige. Und wenn zulange gewartet wird, wird auch eine geniessbare giftig. Sie steht kurz vor dem Konkurs oder wenn Investoren gefunden werden, vor einer riesen grossen Chance.

Über Pellets habe ich schon viel geschrieben und möchte mich nicht wiederholen. Mein Gastblogger hat aber einmal erwähnt, dass Pellets viel zu teuer sind. Diese kauft man heute zu andern Preisen und nicht mehr im 5-Kilo-Papiersack sondern die kommen mit dem Tanklastwagen. Statt Flüssigkeiten fliessen Holzstückchen durch die Schläuche. Einen grossen Vorteil haben Pelletsheizungen gegenüber allen anderen Holzheizungen. Sie können mehrere Wochen autonom fahren, d.h. es braucht kein „Bedienungspersonal“. Wer einmal in einem Stückgut beheizten Haus einen Winter verbracht hat, kann diesen kleinen Luxus nur schätzen.

Die Pelletsheizungen werden weiter auf dem Vormarsch sein. Momentan gibt es einen kleinen Einbruch, der hängt aber mit der Wirtschaftslage zusammen, dass weniger Einfamilienhäuser gebaut werden. Dafür hat der Tiefbau Saison … fahren sie mal auf der Autobahn durch die Schweiz. Wärmepumpen sind eine Alternative, aber die fressen relativ viel Strom. Erdöl, ja entscheiden sie selbst. Gas ist auch nicht viel besser dran, zudem braucht es eine Leitung ins Haus. Oder einen Tank. Hand aufs Herz, kennen sie jemanden, der so feuert? Mir kommt ein Einziger in den Sinn. Dann bleibt eine Holzheizung, am liebsten eine bequeme. Und billiger als Erdöl und Erdgas soll sie auch sein – die Pelletsheizungen werden ihren Höhenflug erst noch nehmen. Wetten?

Anders sieht es mit den Pelletsfabriken aus. Das Pelletwerk Mittelland hat Konkurs gemacht. Ich habe vor der Eröffnung vom CEO vernehmen müssen, „dass er die Hammertechnik der Öko-Pellets bis zu meinem Hinweis nicht gekannt habe, dies bei einem späteren Weiterausbau geprüft werde, aber man jetzt unter Zeitdruck stehe und nicht noch ein Vorwerk einplanen könne“. Die damals noch mögliche Nachrüstung wäre um Millionen billiger gekommen, als die Summen, die kurz vor dem Konkurs genannt wurden.

Pelletwerk Schöftland

Vielleicht kann mir auch einmal jemand erklären, wieso diese Fabrik Pelletwerk und nicht Pelletswerk hiess. Vermutlich weil sie so wenige produziert haben. Suchen sie bei Google doch einmal eine Schockoladefabrik.

Die Erdgas Zürich, der damalige Vertreiber der Pellets aus Schöftland wollte helfen. Sie kennt durch meine Vermittlung mittlerweile auch die Öko-Pellets. Sollte man noch einmal diskutieren, vielleicht nur „schrittweise“?. Vermutlich haben die 60 Gemeinden, die ins Pelletwerk Mittelland investiert hatten keinen Mut mehr weiteres Risiko einzugehen oder es fehlen ihnen die Möglichkeiten. Das technische Problem der Trocknung wäre in Österreich zu besichtigen, vorausgesetzt, die hätten das Geld, Rohstoffe einzukaufen und damit produzieren zu können. Ähnliche Situation wie in der Schweiz – zumindest finanziell. Technisch sieht es heute wesentlich besser aus. Vermutlich werden sie in dieser Woche genügend Geld erhalten, um weiter zu produzieren und den Konkurs abwenden zu können.

Wenn man genügend Finanzen zusammen bringt um die Öko-Pellets am Leben zu erhalten und die zwei nächsten Jahre über Wasser zu halten, dann dürfte man es geschafft haben. Es dürfte längerfristig ein Miniboom wie zu den Solarzeiten geben. Nicht nur der Pellets wegen sondern ein Teil auf Kosten anderer Produzenten, die dann teuerer herstellen müssen. Wer jetzt einsteigt, hat ein kalkulierbares Riskio vor sich. Wer zuwartet, der kann schauen was er aus den Konkursmassen kaufen kann. Da ist meist nur einer am Zug und vermutlich erst noch ein ganz grosser, der zuwartet, dass alle Kleinen ihr Risikokapital verloren haben. Schöftland hat es vorgemacht. Schade wäre es, wenn das Know How verloren geht oder die Investionen nicht mehr genutzt werden können. Es geht ja nicht darum, Schuldige, sondern Möglichkeiten zu suchen. Ich werde mir erlauben, diesen Beitrag einmal an verschiedene Institutionen zu mailen. Als Optimist sehe ich immer Möglichkeiten bei Schwierigkeiten.

Diejenigen die jetzt investieren gehen ein erhöhtes Risiko ein, aber ich beurteile die Chancen als wesentlich grösser. Näheres erfahren sie direkt bei der Öko-Pellets oder für Informationen stehe ich ihnen am Telefon zur Verfügung .

Wie so oft wird in der Politik mit Beziehungsnetzen gearbeitet, mit Kollegen, Leuten die man kennt. Manchmal wäre es besser, man würde mit neuen, anderen Beziehungsnetzen zusammen arbeiten. Jubel und Begeisterung habe ich zur Genüge gehört. Hüben wie drüben. Lassen wir sie noch einmal zu Wort kommen.


Die Technik funktioniert, auch nasses Holz kann verarbeitet werden. Aber der PR-Mensch zeigt die eindrücklichen Baumstämme. Ein betriebswirtschaftliches Paradebeispiel. Die Zusammenhänge der Betriebswirtschaft, Technik und Ökologie sollte man kennen, die Stärken und nicht das, was andere auch können. Astmaterial, Baumstrünke, das kennen die meisten nicht … nur Baumstämme und Sägemehl.

Der Film über Schöftland sieht nicht so rosig aus, wie mir damals in etwa 10 Minuten klar gemacht wurde, dass eine Zusammenarbeit beider Firmen vermutlich nichts bringe. Der CEO der Öko-Pellets hat sich mehr Zeit genommen. Er kam spontan zu mir nach Bern und wurde in Schöftland vorstellig. Hier lag zumindest einer falsch. Dominant? Selbstherrlich?

Der frühere VRP von Öko-Pellets hat im Börsenbrief Öko-Invest diese Thematik erwähnt. Sonst wird nur bei vorgehaltener Hand über Führungsleute diskutiert. Danke Max, ich kann mitfühlen. Mal schauen, ob sich mit seinem und meinem Beitrag etwas regt. In Österreich wird es wohl weitergehen. Vielleicht findet man genügend Geld, damit auch das Pelletwerk in Schöftland zufriedenstellend genutzt werden könnte. Mit dem Konkursverwalter lässt sich vermutlich diskutieren, wenn ein sinnvoller Vorschlag zusammen kommt.

Wir in der Schweiz geben lieber mehrere Tausend mal mehr Geld für eine Raketenabwehr aus, als für sinnvolle Energie. Vielleicht wäre es an der Zeit, heute am 1. September, am Tag der Energie-Sparlampe, mal über eine wirkliche Chance über die Energienutzung nach zu denken. Holz, das im Wald vergammelt gibt gleich viel Co2 ab, wie wenn es zu Pellets verarbeitet wird. Die Herstellung fällt nicht gross ins Gewicht, da das Holz im Umkreis von einigen Dutzend Kilometern gebraucht wird.

Baum mit Pilzen

Mit dem heutigen Wissen kann man sogar aus solchem Holz Pellets energieeffizient produzieren – nur eben, es braucht eine andere Technologie dazu. Hämmern statt mahlen – der von der www.hammerschmitte.ch sollte es ja eigentlich wissen. Baubeginn für meine Pelletsheizung dürfte demnächst sein.

Vielleicht kann man im Pelletsbereich noch retten, was zu retten ist. Querdenker wären jetzt gefragt. Pellets verbrennen, statt vorhandenes Wissen und Anlagen. Dies ist nicht eine Anlageempfehlung, sondern ein Hinweis darauf, dass hier Investoren gesucht werden. Im persönlichen Gespräch erfahren sie mehr.

Aktuell beim befreundeten Personalblog: „(Be-)Trug. Schluss!“

Vor einem Jahr im Finanzblog:
„Sendepause“

Vor zwei Jahren erschienen:
Blogger Moritz

Vor drei Jahren erschienen:
2 Staatsmänner – 2 Länder – 2 Energietaktiken – 2 teure Energie-Sparleuchten …

Vor vier Jahren erschienen:
Blog ist ein FEINes TOOL / Melchizedek und Magnum

Vor fünf Jahren erschienen:
LEGO ist nicht BigStar – einige gehen (fast) entgültig

© Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – unabhängig, langfristig, Gewinn orientiertes Honorar – Spezialgebiet Ökologie, Ethik, Technik und Energie.
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