«Absolut erfolglos asbsolute-Return-Fonds«


Etwas ohne Risiko ist im Finanzbereich nicht zu haben. Aber es wird immer wieder angepriesen – fast ein finanzielles Perpetuum Mobile.

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen – leicht erklärt» – eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.

«Absolut erfolglos

Absolute-Return-Fonds sollen dem Anleger Gewinn in allen Marktsituationen bringen. Das haben die meisten in den vergangenen zwölf Monaten nicht geschafft – der Querdax … weiter lesen bei ZEIT ONLINE … »

Es gibt wirklich nichts ohne Risiken. Und ausser der in obigen Artikel genannten Bank, kenne ich Produkte, die noch schlechter abgeschnitten haben. Vielfach werden die durch Telefonverkauf unter das Volk gebracht. Aber, es muss nicht jeder Telefonanrufer von Grund aus schlecht sein. Ein gesundes Risikoverständnis ist angebracht.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Kantonale Zweckmässigkeitsbeurteilung für Finanzblogger, Schildbürger und Tunnelbauer

Vor zwei Jahren erschienen:
In Deutschland nehmen einige Abschied

Vor drei Jahren erschienen:
Guru, Cash, Borsalino und Spielberg

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Dow Jones, die Richtung des Opel Blitz und der Siebenschläfertag


Der Dow Jones, heute eher Jon Downes, zeigt in die Richtung des Blitzes. Nach unten.

Ein grosser Anteil am Absturz hatte gestern General Motors. Die Aktie sank auf ein Tiefst seit 53 Jahren. Mitte der 50iger Jahre verbuchte vor allem der Opel Blitz grosse Erfolge. Im Lieferwagen- und Kleinlastwagen-Bereich war der Blitz Marktführer. Schnell wie der Blitz. Und jetzt stimmt auch die Richtung des Blitzes. Sie zeigt nach unten.

«Indizes an der Wall Street knicken ein

von Ning Wang

Angesichts schlechter Wirtschaftsnachrichten ist der New Yorker Aktienmarkt eingebrochen. Besonders schlimm erwischte es General Motors – die Aktie stürzte auf den tiefsten Stand seit 53 Jahren … lesen sie weiter FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND … »

Heute morgen, noch so halb dusselig vor Schlaf, wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass wir den Siebenschläfertag haben. Das Wetter und vielleicht auch das Börsenwetter sollen sieben Wochen lang so bleiben, wie es heute ist. Sonnig, warm und leicht bewölkt. Die Börse eher trüb, vielleicht sogar aufziehender Sturm? Wir wissen es nicht und können uns nur auf das Bauchgefühl verlassen. So betrachtet, dürfte diese Bauernregel mit grosser Wahrscheinlichkeit zutreffen.

Aber aufgepasst. Das wirkliche Datum ist erst am 7. Juli, weil die Regel vor dem «gregorianischer Kalender» aufgestellt wurde. Dieser Link führt auf meinen 1000. Blogbeitrag. Am Stephanstag. Zufall soll es nicht geben und vielleicht fährt jetzt ein Opel wie der Blitz auf der erwähnten Autobahn – 18. Spur vermutlich. Die Börse richtig zu interpretieren ist noch schwieriger als das Wetter oder … zu begreifen.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Ethik – haben sie die Note 2 oder 5,5 verdient?

Vor zwei Jahren erschienen:
Bier oder Wein in Deutschland – nächste Woche das Gleiche aus den Niederlanden

Vor drei Jahren erschienen:
Sonnenwärme contra Sonnenstrom

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Siemens – ein Gemischtwarenladen


Ob Siemens jetzt gekauft werden soll oder ob man die Finger davon lassen sollte weiss ich nicht. Dieser «Laden» ist zu gross, um ganz schlau zu werden, den Durchblick zu erhalten.

«Siemens ist weniger wert

Konzernchef Peter Löscher wirbt um Vertrauen für seinen Kurs. Doch die Börsianer bevorzugen die Papiere anderer Konzerne. Die Siemens-Aktie fällt weiter im Kurs … weiter bei ZEIT ONLINE … »

Auf der einen Seite reizt Siemens mit dem Angebot und dem tiefen Aktienkurs. Und da beim Aktienhandel immer beide Seiten anders denken, schreckt Siemens mit ihrem Angebot und den fallenden Kursen nur ab. Die weltbekannten Beispiele von Siemens wollen wir nicht betrachten. Im Kleinen lässt sich erkennen, was gut und gross werden kann. Es sei denn, man habe so diametrale Produkte wie Hörgeräte und Energiesparlampen.

Hörgeräte: Hier munkelt man, dass Phonak den Prototyp vom neusten Siemens-Gerät vermarktet. Also Geräte einkauft. Und Siemens ist seit kurzer Zeit mit dem neuen Gerät, das wesentlich weniger Strom braucht auf dem Markt. Ich kenne die Wahrheit nicht. Aber vermutlich wird sie mir irgendwie zugespielt. Via E-Mail. Die sind viel vertraulicher, als ein Kommentar im Blog. Nur eines weiss ich, dass das neuen Hörgerät eine Sensation ist. Ich höre zur Zeit besser, als die meisten Normalsterblichen. Nur, die Kosten trägt Samuel Schmids Departement immer noch nicht ganz. Darüber könnte man ja aber diskutieren und dazu wird es jetzt ganz privat: «Stefan, der Lätsch muss an den OB-Stamm.

Energiesparlampen, das ist etwas das sie gar nicht gerne hören, wenn sie auf 180 sind. Mit einem andern Bundesrat würde ich gerne über Energiesparlampen diskutieren. In meinem neuen Rieghaus in dem wir heute ein Providurium von Küche montiert haben. Aus dem alten Kühlschrank habe ich die Birne gerettet – sicherheitshalber. Sämi und Max seit herzlich willkommen – ab 1. August habe ich einen neuen, steinalten Party-, Seminar- und Diskussionsraum. Der Hammer. «Mein Hammer» hat den Namen gegeben. Schmied – Schmitte – Schmiedrued. Ja, im aargen Kanton gibt es einige interessante Politiker, die man zu einem Streigespräch einladen könnte.

Nicht nur über Energiesparlampen diskutieren, da hat man von Osram so wie so nur eine Überzeugung. «Teuer, schlecht und ein nicht existierender Kundendienst. Vermutlich nehmen die lieber -Bestechungsgelder, als auf eine Kundenanfrage zu reagieren. Was meine teuer gekaufte Energiesparlampe an Stunden gebrannt hat, braucht Siemens an Tagen, um zu reagieren.

Sorry, Siemens ist ein echter Gemischtwarenladen. Je nachdem wer lauter schreit, ist die Aktie ein Kauf oder eben ein Verkauf.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Life-Science-Aktien – starke Performance

Vor zwei Jahren erschienen:
Die Schnelligkeit der Berner Obrigkeit

Vor drei Jahren erschienen:
Hitze und Umweltschutz können Killerfaktoren sein

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Der Franken – tendenziel schwächer und geteilter Meinung


Der Franken – vielfältiger könnte dieser Link nicht sein. Meine beliebtesten Franken tendieren beide schwächer.

Der Spiegel und der Schweizer Franken. Ja, wir stossen bei der ersten Meldung auf die EM2008. Die haben wir auch in Franken erlebt. Bezahlt wurde aber nur in EURO und in der Gaststube sass kein Mensch. Alle dreissig waren im Raucherzimmer. Mehr als die Hälfte hat geraucht. Genuss findet auf verwirten politischen Pfaden statt, unterschiedlich je Land. Die Region Franken ist mental zweigeteilt. Nicht nur rauchend. Da gibt es die Deutschen, die im Spiel dann auch gewonnen haben. Hier genau genommen die aus Baden-Würtemberg. Und dann gibt es noch die Bayern, die auch einen Teil von Franken besitzen, aber keine Deutsche sind. Sie sind aus dem Freistaat Bayern. Erstaunlich, wie wenig sich in der Mentalität ändert. Meine deutsche Begleiterin klärt mich auf. Nicht Geschichte, immer noch aktuell.

Mainschleife bei Volkach

Stark geändert hat aber die Weinzubereitung. Die wird modern, dem heutigen Geschmack angepasst. Die Säure ist weg. Spurlos verpufft. Geschmackliche Erholung könnte heute in der Mitte Frankreichs oder Tschechien gesucht werden. In Franken wird wieder auf Massengeschmack gearbeitet. Das Volk ach will Convenient Wein. Aus einer ungenannten Ortschaft, der viel gereiste Leser wird diese erkannt haben, eine kleine Geschichte. «Die Trauben werden ge-müllert und dann im Fass ausgebaut. Das Beste, was ich je getrunken habe.» Das die Meinung des Junior aus Haus «Nummer 1» vor Ort. Ja, süss ist der Wein im Bocksbeutel nicht mehr, aber auch nicht trocken. Eben mundgerecht für den heutigen Geschmack. Den hab ich nicht, den mag ich nicht und wenn man das mit Aktien vergleicht, dann gilt auch hier: «Sie müssen eine eigene Meinung haben.»

Mit 25 Prozent Blutanteil aus Bayern (mütterlicherseits) geniesse ich lieber Baden-Würtemberg. Da bin ich echt ganz heger, der Wein aus dem andern Ende des Bundeslandes schmeckt. Von Jahr zu Jahr auch etwas weniger nach Säure. Die Klimaerwärmung ist nicht alleine schuld, dass viel Zucker und weniger Säure im Traubengut ist. Der Wein wird dem Massengeschmack angepasst. Masse, das sind diejenigen, die Geld zum Wein kaufen, aber nicht durchs Band auch eine eigene Meinung haben.

hopfenkommission

Weite Teile von Franken sind ja eh für Bier geeignet. Die Hopfenkommission in Spalt wäre ein Beitrag für sich. Hier gibt es zwei katholische Kirchen neben einander. Die eine vom Bischof und die andere wurde gespendet. Das gespaltene Spalt hat nichts mit der Spalttablette zu tun, denn diese, aus dem Hause Whithall-Much, kommt aus dem erhabenen Münster . Obschon einige nach zu vielem Genuss von Bier und Wein auf dessen Inhaltsstoff, die Acetylsalicylsäure, angewiesen sind. Schauen wir uns doch lieber normale Häuser an.

Rieghaus

Über Rieghäuser demnächst mehr. Und so was von schräg müssen wirklich nicht alle sein.

Spargel

Es gibt nicht nur Reben und Hofen in Franken, auch Spargel. Über Politisches und Grammatikalisches haben wir uns schon geäussert und auch über die Anlagemöglichkeiten in börsenkotierte Spargel-Anbieter. Aber diese Tipps mit Namen nur für Kunden und solche, die es werden möchten.

Vestas

Wenn ich wieder einmal in Baden-Würtemberg unterwegs bin, dann will ich doch nicht alles geheim halten. Mit solchen Aktien habe ich schon einigen Wind veranstaltet. Aufgenommen von meiner Mitfahrerin

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Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Seminarstimmung …

Vor zwei Jahren erschienen:
Fussball regiert – Fussball regiert?

Vor drei Jahren erschienen:
Sonnenstrom – Weiterbildung an der Intersolar

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Schweizer Immobilienbrief Nr. 55


Bei Hotelimmobilien muss auch das Umfeld stimmen und die Betreuung.

Zum Hauptthema «Hotelimmobilien: Die Marke muss stimmen» sagt der Lead schon wichtige Sachen aus.

«Wer in ein Hotel investieren will, sollte vorher Standort, Lage und Umfeld genau analysieren. Denn wer die Bedürfnisse des Marktes nicht kennt, wird früher oder später Probleme bekommen. Das waren die Kernaussagen am letzten Schweizer Immobilien- gespräch. Wer aber keinen geeigneten Betreiber findet, sollte die Hände ganz von einem Hotelinvestment lassen.»

Weitere Themen:

– Hilfestellung für Büromieter
– Wieder mehr baubewilligte Wohnungen

… der Immobilienbrief zum herunterladen

Immobrief

Hotel 1 Stern

… nicht jeder verbringt seine Ferien gleich, manche können nicht auf die Büroumgebung verzichten …

Hochsitz

… und verharren und entspannen stundenlang auf engstem Raum …

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Umsetzung der revidierten GAFI-Empfehlungen (Geldwäscherei)

Vor zwei Jahren erschienen:
Seniorenresidenzen, Parkplätze, Inseln und der Investitionsanstieg im Hochbau …

Vor drei Jahren erschienen:
Kunst – Ansichts- und Preissache

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El Tucan – die Win-Win-Situation «made in Switzerland»


Peter Höltschi von El Tucan aus Arch ist ein nachahmens wertes Beispiel für «best practice» im ethischen Bereich des Handels.

Über El Tucan habe ich schon berichtet. Kurz, als Vorspann. Nicht weil es zertifiziert wurde. Auch nicht, weil es sich unter seinen Decken gut schlafen lässt. Erfahrungen mit Hängematten habe ich schon früher gesammelt. Im Dschungel des mexikanischen Yucatan und in der Schweiz auf selbst importieren aus Guatemala. Für mich war es ein Zusatzverdienst während des Studiums. Höltschi macht das beruflich. Und ethisch wirklich wertvoll und deshalb lassen wir es in unserem Netzwerk auf mehreren Blogs erscheinen. Das ist wesentlich mehr als ein Schulbeispiel für gelebte Ethik … lassen wir doch den Inhaber selbst zu Wort kommen. Dafür ein herzliches Dankeschön! Wir gratulieren der Unternehmung zur Zertifizierung und wünschen allen Beteiligten weiterhin viel Erfolg.

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen – leicht erklärt» – eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn
… übrigens, die schönste moderne Brücke führt aus diesem Kanton nach Arch

«El Tucan erhält Zertifizierung der Internationalen Fair Trade Association (IFAT)

Als drittes schweizerisches Fair Trade Unternehmen erhält die El Tucan GmbH von der Internationalen Fair Trade Vereinigung (IFAT) die Zertifizierung als ausgewiesene Fair Trade Organisation.

El Tucan, ein kleines Unternehmen aus Arch, arbeitet seit 19 Jahren in enger Verbindung mit Produzenten in Mittel und Südamerika.

Diese Erfolgsgeschichte nahm ihren Anfang, als der Gründer von El Tucan, Peter Höltschi, sich 1989 in Guatemala auf die Suche nach den Produzenten eines Ledergurtes mit indianischem Stoffbezug machte. Eine mehrtägige Odyssee führte ihn in die abgelegensten Orte des guatemaltekischen Hochlandes und in die schwüle Hitze des Zuckerrohrgürtels an der Pazifikküste. Die damals geknüpften Beziehungen verbanden erstmals unterschiedlichste Produzenten mit dem Endverkäufer. Mit der Stoffbandweberin Rosa Ajpacaja und dem Sattler Julio Armas knüpfte El Tucan ein Netzwerk aus Kunsthandwerkern, welches Heute, fast 20 Jahre später, allein in Guatemala 30 Kunsthandwerker umfasst. Von der Kinderlatzhose zur Frauenblusen, vom Dekorationsartikel zur Hängematten, eine riesige Palette an Produkten die auf Schweizer Märkten, in ausgesuchten Geschäften und via Internetshop www.eltucan.ch angeboten werden

Die direkte Zusammenarbeit und die Umgehung der Zwischenhändler, garantieren hohe Wertschöpfung für die Produzenten und den Ursprungsort, sowie qualitativ hoch stehendes Kunsthandwerk für die Kunden für El Tucan.

Eine Win-Win Situation, die selbst in Südmexiko Aufmerksamkeit erregt hat.

Seit 2004 baut Peter Höltschi in Zusammenarbeit mit dem staatlichen Sekretariats für soziale Entwicklung des Bundesstaates Yukatan in den ärmsten Gemeinden Frauengruppen auf und verbindet diese zu einem regionalen Netzwerk. Kleine Gruppen bilden die Zellen zu einem dynamischen, grossen Unternehmen, aus dem in Zukunft Hängematten in die ganze Welt vertrieben werden.

Das langjährige Knowhow von El Tucan als Endverkäufer in der Schweiz und die in Guatemala gemachten Erfahrungen verleihen dem Projekt eine einmalige Dynamik. Dies animiert verschiedene Gemeinden Yukatans wie auch die staatliche mexikanische Kommission für indianischen Fortschritt, zur Unterstützung des Projektes.

Ein Schweizer Kleinstunternehmen schafft somit die Grundlage zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung in Gebieten, welche zu den ärmsten der nördlichen Hemisphäre gehören.

2 Arbeitsstellen in der Schweiz verbessern die Lebensgrundlage von mehr als hundert KunsthandwerkerInnen in Mittel und Südamerika und ihren Familien.

Das ist Fair Trade, das ist El Tucan.»

Peter Höltschi

Storch

Ein Tukan? Nein, aber dieser Storch verlässt eben die Gemeinde Arch (Bern) Richtung Flugplatz Grenchen (Solothurn).

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Tscharnergut – ein Quartier und ein Wein

Vor zwei Jahren erschienen:
Wein als Anlageobjekt

Vor drei Jahren erschienen:
Zinsen bleiben sehr tief – wie lange?

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«So schlimm wie Asbest» – Nanopartikel


Moderne Techniken haben immer Vor- und Nachteile und es gilt, diese in den Griff zu bekommen. Vor drei Jahren habe ich Nanoprodukte mit Asbestprodukten verglichen. Die Vorteile scheinen auch bei letzteren zu überwiegen, denn noch heute sind diese in den meisten Ländern erlaubt.

«Als bekannt wurde, dass Asbest Krebs auslöst, war es zu spät – die Tumore kommen erst Jahrzehnte später. Die gleiche Wirkung haben Forscher jetzt für eine Sorte von Nano-Werkstoffen nachgewiesen – dabei setzt die Industrie große Hoffnung in sie … lesen sie weiter bei FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND … »

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Autobahn und Finanzen – und das am Tag der Eröffnung des Lötschbergtunnels

Vor zwei Jahren erschienen:
Art | Basel – Art of Software

Vor drei Jahren erschienen:
Vorlieben – Hitze und Bier

«60 Jahre Marktwirtschaft – Merkel ermahnt Wirtschaftselite»


Vor 60 Jahren wurde die Reichsmark durch die D-Mark ersetzt. Die Wirtschaftsreform wurde eingeläutet. Das Wichtigste war die Aufhebung der Preisbindung.

Die Umstellung von der Reichsmark zur D-Mark durch Ludwig Erhard war nicht für alle eine glückliche Erfahrung. Löhne und Mieten wurden 1 : 1 umgesetzt, Forderungen 10 : 1, Erspartes nur zu 15,4 : 1.

In der Wirtschaftswoche erscheint eine mehrteilige Serie zum Thema Währungsreform. Die Artikel sind kostenpflichtig, aber hoch aktuell in der heutigen Wirtschaftslandschaft.

Ludwig Erhard

Ludwig Erhard ein Staatsmann mit vielen, nicht nur äusserlichen Ähnlichkeiten, zu Sir Winston Churchill

Nachstehende zwei Kurzberichte aus der Wiwo.de:

– «Soziale Marktwirtschaft: Was vom Erbe übrig bleibt»

– « Merkel ermahnt Wirtschaftselite»

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Die etwas anderen Anlagegüter

Vor zwei Jahren erschienen:
1 : 0 für Finanzblog

Vor drei Jahren erschienen:
Gene – Lindau/ZH contra Lindau am Bodensee

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Osteuropa – Rumänien, Löhne steigen


[ 21 Rumänien ]
Von hodermatt um 05:00, „personalblog“ in der Balance

So kann man hier zu Lande lesen und von Politikern hören. Als ob die Löhne allein zu betrachten wären!

Man beruft sich auf die Hewitt-Studie, siehe im Daily.net: … European Salary Increase Survey 2007-2008… Dort kann man auch nachlesen, dass die Erhöhung der Gehälter auch mit einer erhöhten Inflation einhergehen. In der Arena vom 30. Mai 08, als über die Personenfreizügigkeit geredet wurde, haben
Politiker in allen Tönen die florierende Wirtschaft in Rumänien gewürdigt. Das ist für das Land sicher gut. Schon früher habe ich von Michael Ringier gehört, wie er auf ein Wachstum von über 4% hinwies und schwärmte, dass dort Aufbruchstimmung herrsche, wogegen die Schweiz stagniere…. Wo wenig ist, hat man schnell ein Wachstum nachzuweisen. RO könnte dies allein mit der Korruption tun. Und wo alles da ist, kann Wachstum etwas anderes bedeuten.
Zurück zur Arena: Unter anderem wurde erwähnt, dass alleine die Löhne um 6% gestiegen seien. Es kann sein, dass der gesamte Lohnbetrag gestiegen ist. Wenn aber grosse Teile der Bevölkerung vom Lohnanstieg noch nichts gemerkt haben, dann gibt es höchst wahrscheinlich einige, die kräftig in die eigene Tasche wirtschaften. Es soll einer erklären, warum in Bukarest so viele sehr junge Leute die teuersten Autos, die es auf der ganzen Welt gibt zum Fahren vermögen!

Aber neben den höheren Löhnen ist auch die Inflation kräftig angestiegen. Das wird verschwiegen! Wir wissen: „Ein wenig Inflation muss sein!“ Der Staat könnte ohne sie sich nie von den Schulden, die er verursacht, entlasten.

„(…) Die Infaltion ist der Preis der Demokratie oder, besser gesagt, der Demagogie. Denn kein Parlament wagt es, die strengen Massnahmen durchzusetzen, die man gegen eine Inflation durchsetzen müsste. (Kostolany)

Ein paar Zahlen:
Montag, 16. Juni, 2008
100 Rumänischer Neue Lei = 44.10083 Schweizer Franken
100 Schweizer Franken (CHF) = 226.753 Rumänischer Neue Lei (RON)

Montag, 16. Juni, 2008
100 Rumänischer Neue Lei = 27.38658 Euro
100 Euro (EUR) = 365.142 Rumänischer Neue Lei (RON)

Aktuelle Gehaltsangaben für Rumänien

Finanzwesen: 2622 RON (ca. 744€) = SFr. 1156.-
Versicherungswesen: 1674 RON (ca. 475€) = SFr. 738.-
Post & Telekommunikation: 1507 RON (ca. 428€) = SFr. 655.-
Beamten + Wehrdienst: 1877 RON (ca. 533€) = SFr. 827.-
Schulwesen: 1224 RON (ca. 347€) = SFr. 540.-
Industrie: 1025 RON (ca. 291€) = SFr. 452.-
Gesundheitswesen: 1036 RON (ca. 294€) = SFr. 456.-
Baugewerbe: 929 RON (ca. 263€) = SFr. 409.-
Handel: 869 RON (ca. 246€) = SFr. 383.-
Landwirtschaft: 782 RON (ca. 222€) = SFr. 345.-
Tourismus: 674 RON (ca. 191€) = SFr. 297.-
Nokia (Durchschnitt) 771 RON (ca. 219€) = SFr. 340.- (weniger als in der Landwirtschaft!)
Nokia Tiefstlohn 600 RON (ca. 170€) = SFr. 264.-
Nokia Höchstlohn 1058 RON (ca. 300 €) = SFr. 466.-

Neben diesen „offiziellen“ Löhnen gibt es auch noch die inoffiziellen. Wenn eine ausgebildetet Krankenschwester mit einigen Jahren Berufserfahrung und Auslanderfahrung mit umgerechnet 100 Euro abgespiesen wird, dann gibt dies zu denken. Der Arbeitgeber wird gut in den eigenen Sack wirtschaften!

Oder wenn ihre erfahrene Kollegin zum Stellenantritt ewa drei Monate ohne Lohn „probearbeit“ leistet und für den Vertrag 1000 Euro und mehr der Pflegedirektorin eines UNI-Spitals abgeben muss – auf Nimmerwiedersehen – dann regt uns dies auch zu denken an. Dort scheint dies kaum der Rede wert zu sein! Lieber eine Job für einen Obolus natürlich à fonds perdu, als keinen Job – die Ausbeutung ist egal! Es wundert mich deshalb überhaupt nicht, dass die fähigen Berufsleute das Land längst verlassen haben. Wenn sie „im Westen“ nur die zweite Qualität an Arbeitsbedingungen bekommen, ist dies für sie noch längst mehr als das, was man sich im eigenen Land gewohnt ist.

Der rumänische Staat und mit ihm seine Arbeitgeber müssen schleunigst umdenken. Sie müssen den Arbeitnehmern etwas bieten, bevor diese eine Leistung erbringen. Wertschätzung ist das Thema.

Sozialabgaben Arbeitnehmer: (Stand 15.09.2007)
Sozialversicherung: 9,5%
Arbeitslosenversicherung: 1%
Krankenversicherung: 6,5 %
Gesamt: 17 %

Einkommenssteuer: Standardsatz 16%
Für Einkünfte aus nichtselbständigen Tätigkeiten sind bis zu einem monatlichen Bruttogehalt von 1 000 RON
persönliche Freibeträge vorgesehen.

Im Alltag sind die Kosten für viele Gebrauchsgüter vergleichbar mit den Preisen bei uns (Kleider die im Angebot sind werden auch in Taiwan oder in China gefertigt). Ein paar Beispiele:
Ein Liter Diesel kostet derzeit 4,7 RON ( SFr. 2,07)
Benzin 95 4,1 RON/l (SFr. 1,8)
Salatoel 7,3 RON/l (SFr. 3,22)
Brot, das billigste: 4 RON /kg (SFr. 1,75)

Kleider sind im letzten Jahr etwa 10-15% gestiegen
Erdgas ist über 18% teurer geworden

Nachgedacht:
Firmen, die in RO investieren, werden noch andere Gegebenheiten, als die tiefen Löhne zu berücksichtigen haben! Vielleicht rechnet Nokia falsch? (manager-magazin.de)!

„(…) Nokia schließt die Bochumer Fabrik und setzt auf Niedriglöhne in Rumänien. Die Erfahrungen westlicher Investoren aber zeigen, dass Standortverlagerungen kein Selbstläufer sind. Womöglich überschätzt Nokia die Kostenvorteile, schreibt Unternehmensberater Johannes Book. Der Rumänien-Kenner schließt auch andere Motive nicht aus….

In dieser Hinsicht haben viele internationale Unternehmen in den vergangenen Jahren bittere Erfahrungen gerade in Rumänien gemacht. So kann die Continental AG mit ihrem Werk in Timisoara ein Lied davon singen, wie es ist, permanent Menschen auszubilden. Nach der innerbetrieblichen Schulung konnte das Unternehmen diese nämlich kaum halten. Aufgrund der gestiegenen Qualifikation und der guten Referenz bei Conti, war es ein Leichtes für sie, einen neuen und besser bezahlten Job zu bekommen….

Lesen Sie weiter:
Umzug nach Rumänien: Rechnet Nokia falsch II (manager-magazin.de)
Umzug nach Rumänien: Rechnet Nokia falsch III (manager-magazin.de)

Es ist nicht schwer zu erraten: Ein Volk wird ausgenommen wie eine Gans (kapitalisiert). Irgend wer wird danach Hilfe leisten müssen (die Schäden sozialisieren). Das ist der Preis, den jene leisten müssen, die in den erweiterten Markt eintreten dürfen. Die Frage nach der Gegenleistung wird nie gestellt. Was ist die Leistung der EU an das kleine Land Schweiz, welches Zutritt zu seinen Sozialleinrichtungen anbietet? Diese Einrichtungen wurden durch das Volk erarbeitet. Die Regierung handelt damit….! Auch hier wird ein Volk ausgenommen.

Bezüglich Rumänien wäre die Frage zu stellen, wie es um die staatliche Altersvororge steht. Früher wurde diese von Erlösen aus der Petrochemie gespiesen. Seit diese Einnahmequelle ins Ausland verschachert wurde OMV, werden die Gewinne dort abgeschöpft.

Das Land hat etwa 2 Millionen Roma’s. Diese sind „Bürger“ dritter oder vierter Klasse! Sie bilden eine Art Parallelgesellschaft. Die Roms werden von der gesamten übrigen Bevölkerung gemieden. Ist es ein Wunder, dass sich die Roma’s in andere Länder abzusetzen begannen (Italien)?

Die rumänischen Politiker werden alles daran setzen, dass die gesamte EU und auch die Schweiz, das Romaproblem mitfinanzieren werden. Somit wird das Romaproblem in der EU sozialisiert, während man im Land Gewinne abschöpft (auch durch europäische/ausländische Unternehmungen). Diese Gewinne allerdings fallen den Wirtschaftskapitänen, den ausländischen Investoren und den hohen Beamten zu, die sich auf ihre Art bereichern, zu.

Wie das funktioniert?

Da gibt es ein kleines Dorf in Arges. Es wurde beschlossen, dass die Hauptstrasse asphaltiert werde. Das Projekt wurde durch die Behörden bis ins staatliche Baudepartement in Bukarest bewilligt. Bis aber die Beamten in Bukarest, die Beamten des Bezirks (judetul) Arges, und der Bürgermeister des Dorfes ihre „Anteile“ abgezweigt hatten, reichte es nur noch für eine Asphaltschicht von etwa 1 cm Dicke, direkt auf den gewalzten staubigen , erdigen Untergrund. Das Gras schoss bereits durch die neue Strasse, bevor diese festlich eingeweiht war! Da die Strasse wegen der Belastung sehr schnell defekt sein wird, wird sich der Vorgang in einem Jahr wiederholen. So finanziert die EU indirekt die korrupten Politiker und international agierende Bauunternehmen wie z.B. STRABAG. Und die EU finanziert auf diese Weise indirekt die Volksverarmung, die sie später nochmals finanzieren wird und immer wird man Wachstum generieren…

Die Oekonomen sind nun aufgefordert, das Wachstum zurück zu rechnen!

Betrachtet man das ganze aus Distanz, so ist die Personenfreizügigkeit mit der Schweiz gar nicht nötig. Rumänien selber hat kein grosses Interesse, weil der Abfluss von noch mehr gut ausgebildeter Leute ein Problem darstellen wird. Nicht umsonst beginnt man für die Textilindustrie Arbeiterinnen aus China zu importieren. Übrigens, die ersten haben schon gestreikt, weil die Vermittler zu viel vom Verdienst abgeschöpft hatten. Die Streikenden wurden polizeilich verfolgt und ausgeschafft. Man hat einfach andere Leute „importiert“, aus China notabene.

Würde man die Roma’s einspannen, wäre ein Problem entschärft. Aber da niemand echten Kontakt in diese Parallelgesellschaft pflegt, bleibt dies Illusion.
Würde man sämtliche Hilfsleistungen an RO stoppen, wäre es um das Wachstum geschehen.

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Arbeit in der Schweiz – Munca in elvetia

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Diskret /vertraulich

CHO Consulting H. Odermatt, Stellenvermittlung / Stellenangebote und Personalberatung, Flüelistrasse 25, CH-6072 Sachseln, Tel.: 041 660 39 79
Dipl. Pflegefachpersonen, anerkannte Altenpflegerinnen/-pfleger, Gesundheits- und Krankenpflege für Heime, Spitäler, Spitex. Einsatz vorallem in der deutschsprachigen Schweiz. Sie suchen eine Veränderung, wir unterstützen Sie dabei vertraulich. Sie leben in Bulgarien, Rumänien, Tschechien, in der Slowakei, Ungarn, Polen…, oder Sie sind in der „alten EU“ tätig und haben einen EU-Aufenthaltsstatus, möchten sich aber verändern. Ihre Berufserfahrung, verbunden mit guten Deutschkenntnissen sind hier gefragt! Nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Aber auch wenn Sie bereits hier im Einsatz sind und sich diskret verändern wollen.

Biosprit – der Agrotreibstoff der 2. Generation


Über die pflanzlichen Treibstoffe liest man seit einigen Monaten viel. Zu Recht. Denn Treibstoffe aus Nahrungsmitteln sind weder ethisch, ökologisch noch finanziell sinnvoll.

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Bei der finanziellen Betrachtungsweise wollen wir einmal nur über die «alten Industriestaaten» sprechen. Dort ist der Volkswohlstand höher, dafür bei den anderen der Landwirtschaftssektor meist wesentlich grösser.

Treibstoff aus Nahrungsmittel kann nur billiger angeboten werden, weil er subventioniert ist. Die Gesamtkosten ohne Steuern, Abgaben, Gebühren etc. sind bei Lebensmitteln höher.

Das ist eine Behauptung von mir. Es darf ruhig jemand das Gegenteil beweisen, falls er das kann.

Der nachstehende Artikel der Wiwo ist sehr ausführlich, einige Passagen sind gleich doppelt abgesetzt. Eine kleine Ergänzung ist nötig. Die so genannte 2. Generation an Treibstoffen ist nicht neu. Das bekannteste Beispiel mag wohl der Holzvergaser im 2. Weltkrieg gewesen sein. Interessant dürfte auch sein, dass der Fort-T als erstes Auto ab Fliessband für Treibstoffe aus Nahrungsmitteln entworfen wurde. Erdöl war damals noch erheblich teurer.

«Holz für den Motor

Die Nutzung von Biosprit aus Raps und Getreide wird heftig kritisiert: Sie schade dem Klima und verteuere Nahrungsmittel. Kann die neue Generation an Biotreibstoffen diese Makel beheben? … weiter in der WIWO … »

Die SWISSAID hat Ende Mai ein Symposium über «Tu das Brot in den Tank – verschärfen Agrotreibstoffe den Hunger?» organisiert. Ich werde dazu Beiträge zu organisieren versuchen.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Art | Basel – die Kunst, aus Abfall Kunst zu machen

Vor zwei Jahren erschienen:
Sind goldige und blendende Zeiten vorbei?

Vor drei Jahren erschienen:
Wohin geht der USD? Gute Charts können helfen! – am besten zugetroffen hat der «handgestrickte» von oben links nach rechts unten – der langfristige Trend!

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Marihuana – Rohstoff der nachdenklich stimmt


«Marihuana Handel drei Mal größer als Weizen» …

… und in Afghanistan wurden zudem 236 Tonnen Marihuana gefunden. Ja, Sackstark, nicht der Handel an sich, aber Carolus Magnus schreibt in seinem Blog mehr zu diesem Thema.

Die ethische Seite müsste man betrachten. Nicht die finanzielle. Oder doch. Ist es nicht wie beim Aktienhandel? Einer verkauft und der andere kauft. Erstaunlich sind aber die Dimensionen im Rauschgiftmarkt.

Über alle anderen Rohstoffe können sie mich jederzeit fragen, aber nicht über Marihuana, das in Kanada Pot genannt wird und identisch mit Cannabis oder Hanf sein dürfte. Eine Pflanze, aus der man die unterschiedlichsten Produkte herstellen kann. Eine markante Pflanze und doch unscheinbar. Gegenüber meiner bevorzugten Holzofen-Bäckerei wächst eine. Zumindest Kilo mässig liegt der Weizen für Brot, Teigwaren und Tierfutter vorne.

Mais

Mais als grösste Getreideart liegt vor dem Weizen. Auf dem dritten Platz folgt Reis, dann weit abgeschlagen Hirse … diese Entwicklung stimmt auch nachdenklich. Vor 25 Jahren wurde in China mehr Hirse als Reis angepflanzt. Alles verschiebt sich in der Richtung, wo Gewinne locken. Rauschgift, Treibstoff …

Langfristig ist im weltweiten Landwirtschaftsbereich und Rohstoffmarkt alles grossen Änderungen unterworfen. Als ich 1955 auf die Welt kam kostete ein Kilo Brot und ein Liter Benzin 58 Rappen. Heute kostet «es Haubs dunkus längs» im Discounter etwa gleich viel. Der Brotpreis ist heute doppelt so hoch und unser tägliches Brot meist ein Mehrfaches gegenüber dem Benzinpreis (gefunden im Saldo). Interessant ist zudem, wie lange wir heute für ein Kilo Brot arbeiten müssen.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Nach Heiligendamm warten auf Tōyako, Hokkaidō

Vor zwei Jahren erschienen:
Flyer – Persönlich & Vertraulich:

Vor drei Jahren erschienen:
Bier- und Bank-Fusionen – bis nur ein Grosser übrigbleibt!

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China schiesst mit Raketen: Künstlicher Regen


An den olympischen Spielen in Peking werden die Regenwolken vor den Sportstadien «zum Weinen» gebracht. Die Wettkämpfe sollen regenfrei durchgeführt werden.

Nicht etwa die Sportler werden vor Regengüssen geschützt, sondern die Besucher.

«China schiesst mit Raketen auf Regenwolken

China will während der Olympischen Spiele alles kontrollieren – nun sogar das Wetter: Regenwolken werden zum Abschuss freigegeben. Eine Armee von Wetterbeeinflussern lauert ihnen auf – mit Kanonen und Raketenwerfern … lesen sie weiter bei espace.ch … »

Schon 1980 haben die Russen an den olympischen Sommerspielen in Moskau Kampfflugzeuge des Typ MiG (heute Russian Aircraft Coorporation – Migavia) eingesetzt, um die Wolken mit Silberiodid zu impfen. Ein Verfahren das bei der Hagelabwehr benutzt wird.

Wer Regen, Nebel, Trockenheit beherrscht gewinnt Kriege. Es erstaunt daher sicher nicht, dass die Vereinigten Staaten die ersten waren, die in grösserem Rahmen diese Technologien als Regenmacher ausgetestet haben. Praktische Einsätze gab es im Vietnam Krieg. Ethisch und ökologisch ist das Auslösen von künstlichem Regen umstritten, da den Vorteilen gewichtige Nachteile gegenüber stehen. Das dürfte der Grund sein, dass diese Technologien in der Öffentlichkeit nicht gross zur Sprache kommen, obschon viel Geld und Weltkonzerne dahinter stehen.

Das Beherrschen des Wetters ist finanziell lukrativ. Nur, ich will Sonnenschein und mein Nachbar Regen, damit sein Gemüse im Garten besser wächst!

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:

Autobahnzubringer in Frontregion – Überlegungen für Regierungsräte

Vor zwei Jahren erschienen:

Generalversammlung

Vor drei Jahren erschienen:

Gold und der 8-Jahres-Zyklus

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – unabhängig, langfristig

Kühne Visionen über Einheitswährungen


«Wo soll mit dem Euro bezahlt werden?»

«Im Januar führt die Slowakei den Euro ein. Ist das sinnvoll? Wie weit sollte sich eine Währungsunion überhaupt ausdehnen? Robert Mundell gibt Antworten auf diese Fragen … lesen sie weiter in der Wirtschaftswoche … »

Die Webseite bei der Columbia University von Robert A. Mundell entspricht nicht dem üblichen Rahmen. Sie macht RAM, wie er genannt wird, noch sympathischer. Ein Denker der Sonderklasse. Falls sie mit seiner Meinung nicht einverstanden sind, so beachten sie doch im Artikel den Absatz über seinen Immobilienkauf. Intelligent und Lebenskünstler. Solchen Menschen muss man nacheifern.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:

Autobahn und Finanzen – Bericht aus Ungarn

Vor zwei Jahren erschienen:

Punkt und Link … und CIA …

Vor drei Jahren erschienen:

Lärm – Umweltverschmutzung und ethisches Problem – heute hat Siemens die Nase vorn (Bericht über die neueste Hörgerätegeneration folgt)

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Research – Informationen über eine Firma


An Informationen zu kommen ist kein Problem. Gute Informationen sind schon schwieriger auf zu treiben und die perfekten Informationen gibt es im Finanzbereich nicht. Diese kann es nie geben, weil keiner die Zukunft kennt. Aber es gibt Informationen, die einen Entscheid beim Kauf von Aktien erleichtern.

Eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn:
«Geld und Finanzen – leicht erklärt»

Informationen über Aktienverkäufe zu finden ist weitaus schwieriger, weil diese Empfehlungen selten sind. Stockpilots (als Beispiel) bietet Research-Studien an. Die Auswahl ist nicht riesig, aber es hat interessante Branchen – Energie, Rohstoffe, Technik. Und die Studien sind leicht verständlich. Die neusten Berichte sind kostenpflichtig, die älteren gratis.

Wer liest noch alte Berichte? Ich zum Beispiel. Aus älteren lässt sich lernen oder ableiten. Ein interessanter lag damals falsch. Der Titel konnte sich dem negativen Trend der Börse nicht entziehen. Heute trifft er meiner Meinung nach zu und die Gewinnspanne ist grösser geworden. Der Bericht ist übersichtlich, schnell lesbar und sauber ausgearbeitet.

Allerdings gibt es unzählige Informationsquellen. Jeder muss selbst aussuchen, wo er seine Informationen einholt. Wenn man seine Quelle lange Zeit kennt, weiss man in etwa, wie erfolgreich deren Prognosen im Normalfall sind. Jede Einzelinformation hinterfragen und sich eigene Gedanken anstellen. Stockpilots hat den Vorteil, dass sie pro Woche vielleicht zwei Studien liefern. Die kann man gut durchlesen.

Vor einem Aktien-Kauf sucht man Research-Material um die eigene Meinung zu bestärken … oder zu verunsichern. Foren helfen nicht viel. Sie sind eher verwirrend. Oder sie entscheiden sich sonst mit mir zu reden!

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:

Blogger haben mehr Feingefühl als «Mister President»

Vor zwei Jahren erschienen:

Chart Lehrgang (7) – der Trendkanal

Vor drei Jahren erschienen:

Hirn statt Apfel – Köpfchen wird man haben!

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Goldgräberstimmung – einmal ganz echt


Über Gold habe ich schon einige Male berichtet und bisher hat es bei mir und meinen Kunden einen ganz schönen Glanz gehabt – zumindest das erfolgreiche Lächeln im Gesicht. Aber es war auch schon anders …

… als Goldgräber und Goldwascher hatte ich bisher nie Erfolg. Aber ich habe ja auch nur in unserer Umgebung, im Emmental gebuddelt. Nach einer halben Stunde war meine Begeisterung im kalten Wasser dahin.

Ich kenne auch niemanden, der damit wirklich das grosse Geld gemacht hat. Vermutlich auch Daniel Gerber nicht, der es professionell macht. Ein Berner in Neuseeland. Den ersten Goldschmied in der Schweiz habe ich ihm vermittelt. Dieser stellt aus den Nuggets Schmuckstücke her. Die meisten denken jetzt an einen Retrovertrag. Das gab es früher unter Kollegen nie. Dafür wird er wohl mal einen Vortrag in einer Schmiede als Goldsucher halten, wenn er wieder in der Schweiz ist.

Good luck. Aber zuerst etwas sparen. Die Reise dürfte teurer zu stehen kommen, als der Ertrag als Goldwascher.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:

40 und 60 Jahre – Israel und Marshallplan

Vor zwei Jahren erschienen:

Meinungsvielfalt? Meinungswirrwarr!

Vor drei Jahren erschienen:

Im falschen Film? Under Construction! – und er wird demnächst wieder neu kommen

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Alles in Butter? Oder doch etwas Käse?


Für einige Lesern im Ausland seien hier Stichworte aufgelistet, die uns diese Woche in der Schweiz beschäftigen (sollten): SVP-Spaltung, Milchpreis und Käse.

SVP kennen vor allem meine französischen Kollegen. Es ist eine der häufigsten Abkürzungen in Frankreich: S‚il Vous Plait – wenn es ihnen gefällt. Kein Franzose würde hier je mit «Nein» antworten. Bei uns fallen zur Zeit die Antworten über die SVP etwas differenzierter, gespaltener.

Ein kleiner geschichtlicher Rückblick schadet nicht. 1848 konstituierte sich die Schweiz als moderner Bundesstaat. Und genau 70 Jahre später wurde die Bauernpartei gegründet. Wo? In Bern natürlich. Dieses Jahr 90 Jahre alt und ein bisschen weise. Daraus entstand dann die Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei (BGB) die 1971 zusammen mit der Demokratischen Partei (DP) zur «Schweizerische Volkspartei» (SVP) wurde. Und jetzt spaltet sich die SVP wieder. Google News bietet Kostproben zum lesen an.

Wenn jetzt der Zürcher Flügel mit dem Namen SVP bleibt, gibt es sicher welche die behaupten sie seien eine alte Partei. Dem ist aber nicht so. Die Zürcher DP wurde 1867 gegründet, hat sich aber zwei mal der FDP angeschlossen. Das letzte mal 1971. Die Bündner und Glarner DP fusionierten alleine mit der BGB zur SVP. Die Bündner und allenfalls die Glarner gehören somit zur «alten Garde», dürfen zum Berner Flügel gezählt werden. In diesen Tagen wird Parteigeschichte geschrieben.

Die streikenden Bauern (traditionsgemäss mehrheitlich irgend einer SVP verbunden) und der gestiegene Milchpreis sind fast in den Hintergrund getreten. 6 Rappen erhält der Bauer mehr und ich werde 15 Rappen mehr bezahlen müssen. Sagt die Migros. Wir wollen sehen, ob der Liter die Bio-Milch dann wirklich 1.95 kostet.

Die Meldung dass Baer von Lactalis übernommen wird, fällt kaum auf. Lactalis ist das grösste Unternehmen in der Käsebranche von Frankreich. Und LEPETIT sieht verblüffend ähnlich mit dem CamemBAER. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Ich halte mich an den Kleinen, den Camembert au lait cru – ein Grand Cru unter den Industrie-Käsen. Und um ins Detail zu gehen, ein Kilo Käse braucht mehr als einen Liter Milch. Auch hier werden wieder andere mehr als die Bauern verdienen.

Bundeshaus - nicht ganz 100

… den Text darf sich hier jeder selbst ausdenken …

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:

EMS-ige Leute, Mister Schweiz und 2 am Rücken – die SVP lässt grüssen

Vor zwei Jahren erschienen:

Warnung vor Finanzcrash

Vor drei Jahren erschienen:

Bericht über Schengen aus dem Ausland – sie dürfen drei mal raten, vom wem das Plakat ist

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Schweizer Immobilienbrief Nr. 54


Wissen sie was die Immobilien in ihrer Unternehmung für einen Wert haben? Sie brauchen nicht Besitzer zu sein, aber diese Zahl sollte das gesamte Kader kennen.

In zwei Firmen, wo ich als Finanzchef gearbeitet habe, ist sogar die Überlegung angestellt worden, ob wir das Firmengelände verkaufen und «im Grünen» neu bauen. Eine Shedhalle ohne zig Anbauten, Zwischentreppen, Absätze, Verwinkelungen. Eine einzige ebene Fläche und überall Tageslicht. Aber es gibt noch andere Gründe, wieso man den Verkaufspreis seiner Liegenschaften und Grundstücke kennen sollte. Ihr Wert wird oft unterschätzt – ab Seite 1ff.

Die Preise beim Bau von Hotelzimmern sind in Dubai von USD 500’000 auf 1,5 Mio. USD gestiegen (letzter Abschnitt im Immobilienbrief). Und falls sie jetzt mit einem Hotel garantiert Schiffbruch erleiden wollen, nehmen sie die gleichen Ansätze für Hotelzimmer in der Schweiz oder auf den Azoren. Mit diesem Geld können sie auf den Atlantikinseln schon ein gehobenes mittleres Hotel bauen. Wenn ich mit Dubai vergleiche, kann ich es nicht verkneifen: Es gibt Leute, die haben eindeutig zu viel Geld. Ob sie alle glücklich damit sind?

… der Immobilienbrief zum herunterladen und die Börsenkurse als pdf-Datei (gleiches Fenster) beim …

Immobrief

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:

Eine Stadt genannt Kirche und über Cash und bar

Vor zwei Jahren erschienen:

Industriebrachen, Schweizer Insider Geschäfte und Ermittlungen

Vor drei Jahren erschienen:

Bericht über Schengen aus dem Ausland

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