Spargel bildet – habemus Asparagus


Mir war zwar aufgefallen, dass jemand extrem Farbenblind sein musste, denn grün und weiss können die Meisten unterscheiden – in den «Falschfarben» stimmen dann diese wieder einigermassen.«Köpfchen» muss man haben – die runden sind weiss und die flammenförmigen grün.. Die Migros weiss dies zum Teil auch (bei der Suchmaschine „Spargel“ eingeben).

Kuno, meine Alternativ-Energie-Anlaufstelle, gibt sich alternativ und stellt die Frage: «Donau-Spargel» aus Deutschland? Ja vielleicht melden wir uns beide Anfangs Juli mal direkt aus dieser Gegend. Aus Österreich, wo der Spargel gehandelt wird oder gar aus der Slowakei, wo der Spargel schlussendlich herkommt. Extrem schöner Spargel – 125 Gramm im Schnitt, viel frischer als der Badische Spargel von heute.

Über die Migros habe ich vor 25 Jahren eine Semesterarbeit geschrieben und dabei die Marktanteile in der Schweiz gesehen. Noch heute, wenn die Migros oder der MGB an der Börse zu haben wäre, würde der Kurs in etwa so aussehen, wie der Berg der bei der andern MGB zuerst genannt ist.

Ich freu mich schon auf die Spargeln – es wird badischen Wein und tschechischen Wein geben. Slowenischen habe ich noch keinen und solange sind ja die Länder noch nicht getrennt. Und wenn man in der Geschichte von Slowenien noch weiter zurückgeht, stösst man tatsächlich auf Deutsche.

Hier der Spargel-Link nach der Slowakei.

4 Gedanken zu „Spargel bildet – habemus Asparagus“

  1. Also, in Sachen Spargeln kann ich mit reden. Die besten gibt es in der Region von Schwetzingen, das ist dort bei Heidelberg/Mannheim. Die sind immer frisch, immer dick und gross und werden bevorzugt durch polnische Gastarbeiter statt durch deutsche Arbeitslose gestochen. Das liegt an den Spargelbauern. Aber dem Spargel macht das ja nichts – er schmeckt einfach herrlich, frisch, saftig. Was uns da Migros, Konsi, Denner etc. anbieten, ist gegen Schwetzinger Spargel nur mal gerade Mazut – also Billigware. Deshalb: Unsere gestrigen Spargel waren gerade mal so etwas wie eine Erinnerung, wie die Spargel schmecken könnten. Und die kamen aus dem Coop und waren nicht mal deklariert – jedenfalls sah ich nirgends, dass die aus der Schweiz oder von wo sonst kommen würden.

  2. Lieber Meckermann, du kannst viel über Spargeln «schwetzen», aber die vom Migros waren super – die aus der Slowakei und die grünen aus Spanien. Die Deutschen kommen morgen dran und nächste Woche sind dann die aus unserer Region reif. Dann gibts dann Spargel vom heimischen Bauernhof.

    Übrigens, aus gut unterrichteter Quelle weiss ich, dass die Migros inzwischen grüne und weisse Spargeln unterscheiden kann. Aber es wird jetzt ungarischer Spargel als Deutscher Spargel verkauft.

  3. Donau Spargel ist geschuetzte Marke fuer Spargel der von der Slowakei stammt, und ein Teil auch von Ungarn, wo ich habe Spargelfirma gegruendet.
    Klein Irrtum – Slowakei und Slowenia sind zwei Länder.
    In der Slowakei gibt auch guten Wein zum Spargel. Und Kein Spargel von der Slowakei ist verdeutschen (als ueblich ist von Deutsche). Donau Spargel ist frisch und gut. Auch in der Slowakei gibt gute Betriebe.

  4. Sehr schade, dass ich nur einen einzigen Bund der Donau-Spargel bei Migros gefunden habe – der beste weisse Spargel, den ich je gegessen haben. Und dass es in der Slowakei sehr guten Wein gibt, kann ich bestätigen und ich werde mir Anfangs Juli welchen besorgen – direkt vor Ort. Nur leider hatte ich keinen mehr in meinem Weinkeller und habe dann auf einen Tschechischen zurückgegriffen.

    Übrigens, am Folgetag, als beschlossen wurde, dass sich die Tschechoslowakei in Tschechien und die Slowakei trennt, war ich am Vormittag an einem Seminar in Straubing mit den Politikern Skoda (Tschechoslowakei), Gregor Gysi (Deutschland) und Käthi Bangerter (CH) – und am Nachmittag waren wir an einem Volksfest in Klatovy. Die ganze Stimmung war sehr eindrücklich.

    Und Slowenien, resp. diesen Teil des früheren Jugoslavien habe ich vier mal bereist. Das letzte mal vor zwei Jahren und da hat Kollege Heubi am Zoll gefilmt (von Kroatien ausreisend), mit dem Resultat, dass wir uns in den alten Ostblock zurück versetzt fühlten.

    Und wer jetzt grünen wilden wunderschönen Spargel sucht, findet ihn auf dem Berner Markt – vom Mont Vully – und dort gibt’s auch guten Wein, aber die schöne Säure der Slowakei sucht man vergeblich.

Schreiben Sie einen Kommentar zu Jozef Artim Antworten abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *