„PRESSE … (hochaktuell – nicht getürkt)

… (und dann in ganz kleiner Schrift) deine Nase nicht zu stark an meine Scheibe“, stand früher mal auf einem Schild unter der Windschutzscheibe. Zurzeit sieht man nicht einmal klar durch die Scheibe. Dreckig oder verstaubt?

Lesen sie in der Basler Zeitung, was Pietro Supina, Verleger und VRP der Tamedia über die Medienbranche sagt. Und der letzte Abschnitt scheint nutzlos zu sein. Ringier ist aus dem Verlegerrat ausgetreten und will gemäss SRF1 nicht zurück.

Das Problem hat seinen Ursprung bei der SRG – no Bill AG würde sicher mehr Freiheit und Unabhängigkeit bringen. Sollten sie diesen Ausführungen nicht folgen können, dann haben sie die obigen Links nicht gelesen, interessieren sich nicht für das Medienangebot oder geniessen nur Vorverdautes. Das hier ist eher Unverdautes und könnte die Medienlandschaft Schweiz ziemlich stark ändern. Es scheint im Hintergrund zu brodeln, einige wollen sich nicht mehr alles gefallen lassen.

Eines werden wir in der Schweiz garantiert nicht haben – Zustände wie in der Türkei. Lesen sie bei der Hexenjagd zuerst den Schluss – wie bei einem Krimi. Nur leider wissen wir nicht, wie dies ausgehen wird. Nachdem sie den Artikel ganz zu Gemüte geführt haben, wäre es noch sinnvoll, über die zwei bisherigen Kommentare nachzudenken.

Die letzte Hexe in Europa wurde 1782 hingerichtet – wo, in der Schweiz – Anna Göldi. Zur Zeit des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges … und aus strategischen Gründen schweigt die USA und die NATO. Man kann dem auch Abhängigkeit sagen. In diesem Jahr wurde auch die Entführung aus dem Serail uraufgeführt. Wolfgang Amadeus Mozart hat diese Operette geklaut und umgeschrieben und im gleichen Jahr seine Frau Konstanze gegen den Willen des Vaters geheiratet. Wissen sie was ein Serail ist – der türkische Palast des Sultans, der dort Paschas empfangen  und über sie entscheiden konnte. Irgendwie herrscht in einigen Ländern noch heute ein spät-mittelalterliches Klima – na ja, in knapp vierzehn Tagen schreiben sie das Jahr 1438. So gesehen ist dieser Beitrag in einem acht jährigen, modernen Haus geschrieben worden.

Nachtrag – gefunden beim Infosperber – Journalismus zwischen PR und Armutsgrenze – die Rede von Christian Campiche, Impressum Präsident, vor der vereinigten Bundesversammlung zur Gründung der parlamentarische Gruppe «Journalismus und Demokratie».

Hilfe, wir müssen abstimmen!

Wenn man nicht weiss, wie es rauskommen würde, stimmt man einfach Nein. Vermutlich wird dies mit der „Grüne Wirtschaft“ geschehen.

Im Grunde genommen eine gute Sache. Nur, wie lässt sich das umsetzen. Es wird gefordert und keine garantierten Lösungen präsentiert. Das macht die Sache nicht ganz einfach. Jeder wird nach seinem Bauchgefühl stimmen müssen. Und dem sagen wir Demokratie. Da stelle ich mir eigentlich was anderes darunter vor. Fakten und nicht nur Meinungen.

Die „andere Seite“ ist keinen Deut besser. «Hören Stimmbürger von mehr Nachhaltigkeit, sind sie sofort dafür – bis es sie selbst betrifft.» Doris Leuthard,Bundesrätin. Steht auf Seite 4 des e-Papers – neben dem Editorial von Schnebi, der 4,3 Welten braucht. Und die beiden schauen sich nicht in die Augen. Vermutlich besser, wenn wir das Resultat der Bundesrätin nicht wissen. Blumenstrauss im BR-Jet nach Abu Dhabi und hat selbst Sonnenkollektoren auf dem Dach. Vermutlich thermische, um warm zu duschen mit Doris. Blick war vermutlich auch dabei.

Sie ist besonders stolz: „Wir haben unsere Heizung ausgemessen und konnten dank eines kleineren Boilers rund 30 Prozent des Heizverbrauches senken.“ Schön, aber das ist ganz sicher erklärungsbedürftig. Da denke ich gleich in Fragezeichen und nicht nur einem. Und hoch erfreut habe ich gelesen, wie sie zum Recycling kam. Sie hat Kaffeerahmdeckeli gesammelt. Hoffentlich landet meine Briefmarkensammlung nie in der Papiersammlung. All das steht nicht in einem Humorblatt, sondern im Migrosmagazin.

Ansonsten ist der Artikel doch recht interessant, aber ich komme nicht darum, dass ich die Dame eher als PR-Beraterin sehen würde. Eine totale Lobhudelei über das Recycling in der Schweiz. Frau sieht nur eine Seite an. Auf der andern, sind wir nur noch von Dänemark geschlagen, was die Menge in Kilo an Abfall pro Person ausmacht.

Exakt zwei (2) Kilo Abfall pro Tag und Person in der Schweiz.

Alain Berset hat dazu Zahlen in seinem Department – Umwelt Taschenstatistik 2016 (Seiten 52f) und mit diesen Zahlen kann ich spielen, damit man darüber nachdenken kann. Mich nimmt wunder, wer am Schluss am meisten Netto-Abfall hat, der nicht recycelt wurde. Schweiz (339 Kilo – rund 1 pro Tag) Platz 4. Spitzenposition und dabei wäre die belgische Schlussposition Spitze. Die Dänen führen mit 422 Kilo, vor Griechenland und Irland. Wir produzieren gut die Hälfte mehr als Deutschland und immer noch mehr als Frankreich, welche vor allem im Kunststoffsammeln wesentlich besser als die Schweiz ist. Für unsere Bundesrätin reichen die Pet-Flaschen und wohin mit der Bett-Flasche?

Diese Denkweise der rechten Seite könnte wieder einmal ins Auge gehen. Wir werden es in zwei Wochen wissen. Einseitig informieren ist heutzutage Brauch – Schade. Frau Leuthard hat auch den Gegenvorschlag nicht durchgebracht. Wenn ich so das gängige Abstimmungsdebakel, das der Bundesrat schlussendlich ausbaden muss, so mal Richtung EU anschaue, dann fehlen vermutlich dort einige Strategen. „Dort“ darf frei interpretiert werden: Brüssel und/oder Bern.

Energie politisch zu vertreten ist nicht immer ganz einfach. Das hat schon Moritz Leuenberger auf meine Fragen erleben dürfen. Eine Doppelfrage hat er damals nicht beantwortet – aber auch das ist eine gute Antwort, denn die Schweiz streitet immer noch. Lieber Moritz, du hast mich als Bundesrat und Bloggerkollege überzeugt – zumindest habe ich jetzt in einem fast 600-jährigen Haus eine Pelletheizung. Und der andere in diesem Beitrag, der für Beamte betet, hat dieses Bild als Facebook-Konterfei und feiert heute Geburtstag, Yahya, die Gratulation gilt noch einmal.

Hier noch Christian Wasserfallen, der energiepolitisch meiner Meinung nach eher mittig anzusiedeln ist. Keine Zwänge und schon gar nicht Subventionen. Aber bitte, den Mut haben und Zahlenmaterial selbst zu recherchieren und nicht einfach zu übernehmen. Erinnerst du dich noch an unsere Diskussion im Frühjahr in der Matte, wie über die IT-Studentenzahl an der Fachhochschule für Wirtschaft orientiert wurde. Nicht Miss- sondern Mistermissverständlich durch einen Chefdozenten. Denkt doch etwas quer und überzeugt mit wirklichen Argumenten. In der Schweiz können wir gut ökologisch und ökonomisch verbindend denken. Vielleicht wiederhole ich nun zum 100-sten mal. Ökologie wird gelebt, wenn sie Einsparungen bringt.

Bill AG-mässig habe ich mich schon geäussert. Das sind die in der gleichen Stadt, wo Einsprachen nichtwahr genommen werden. Mein Bild von Doris Leuthard ist in diesem Artikel zu sehen. Zum Nachrichtendienst nur so viel. Das muss sein, damit wir gleich lange Spiesse haben. Wieso ich dieser Ansicht bin, ist auch dort zwischen den Zeilen zu lesen. Es wird wohl nicht Zufall sein, dass auf einer Social Plattform wieder einer als „vielleicht kennen sie xy“ aufgelistet wurde, der nur durch den transatlantischen Mailversand herausgefiltert werden konnte. Und so viel wie im Finanzblog über mich steht, schaffen die nie, in einer allfällig neuen Fiche aufzunehmen. Die alte taucht in rund 20 Jahren auf, denn Catalan hat meinen Vornamen gekannt – das ist sowas wie eine Geheimsprache, oder der Wink mit dem Zaunpfahl, für solche, die schnell denken können.

Und es wird auch kein Zufall sein, dass es jetzt fünf vor zwölf ist – nicht GMT, eher FFT – french flexibel time.

 

Schön dieselig – Diesel zum 1., zum 2., zum Letzten …

… wir dürfen aufatmen. Feinschmecker, die zudem Alergiker sind, haben es einfacher – im Riechen von Dieselfahnen zumindest. Und so langsam merken auch die Normalsterblichen, dass Diesel eigentlich des Teufels ist.

Sorry, was so langsam in den Nachrichten und einigen schnell reagierenden Zeitungen steht, haben andere schon lange angekreidet. Dieselfahrzeuge. Von der ganzen Branche gelobt, denn an Dieselfahrzeugen lässt sich mehr Geld verdienen. Sie sind einfacher zu fertigen und deshalb wird die Marge garantiert höher sein. Das wird mir garantiert kein Automobilkonzern vorhalten, denn dann müsste er mir mal seine Betriebsbuchhaltung zeigen. Einige Details habe ich ja schon gesehen, aber eine Dieselfahrzeug-Kalkulation gegenüber einem Benziner. Das wird besser behüttet, als jedes Staatsgeheimnis.

Nun kommt Leben in die Dieselbranche. Verfolgen sie die Neuigkeiten in den nächsten Stunden, Tagen. Hier nur einige erste Meldungen.

Vermutlich sind die Herren bei Bosch schon in Pension. Damen kamen nie zu uns in die totale Abgelegenheit des hintersten Oberaargaus oder dem Tor zum Emmental. Und für Insider, auch hier ist die Tafel an der Strasse am falschen Ort angebracht. Und heute wird wohl einer staunen, was sich dort so alles tut … aber nur ruhig Blut. Heute gibt es Diskussionen über Automobil-Zubehör und landwirtschaftliche Produkte. Der Dieselbeitrag wird kein Zufall sein. Zufälle gibt es nicht. Ein spannender Tag heute. Und vermutlich gehe ich mit einem einmal dorthin, wo ich eigentlich nur den Kunstmaler Fred kenne – nur einige Steinwürfe weiter.

Bosch habe ich schon mal einen Stein in den Garten geschossen. Sie haben nicht angebissen … der Fehler 1646 dürfte, wenn wir das mal mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung anschauen – bei dieser Gesellschaft mit beschränkter Haftung liegen.

Blicken wird doch etwas zurück, was ich so über diese dieseligen Geschmäcker geschrieben habe … die meisten haben mich ausgelacht. Sorry, ich habe eigentlich gar keine Zeit zu schreiben, aber wenn nach Jahren, der Erfolg kommt, dann mache ich gerne eine Ausnahme:

Zum letzten Link. Wir wissen schon lange, dass deutsche Automobilhersteller es mit der Wahrheit nicht genau nehmen. Das Fahrzeug mit Verbrennungmotor hat Rivaz ein Schweizer erfunden und sicher nicht die, die sich mit einem Sternchen schmücken.

So, nun ein kleiner Nachtrag mit dem Auslöser. Der Verkehrsclub hat Probleme mit der Abgasliste – unter den ersten 10 gäbe es keinen Diesler mehr. Und der General-Anzeiger schreibt unter anderem: „Der Umwelthife zufolge verpesten die heutigen Euro-6-Diesel-Pkw die Luft in Deutschlands Städten 70 Mal mehr als moderne Benzin-beziehungsweise Benzin-Hybrid Fahrzeuge.“ Nicht nur Hybrid, auch reine Benziner!

 

Keine Rechnungs-Aktiengesellschaft – kurz „No Billag“

Kommentare sind des einen Leid, des anderen Freud.

Beim Artikel der BernerZeitung – sie können auch den Tagesanzeiger in den Link eintippen, vermutlich auch andere Kopfblätter – rate ich ihnen an, vor allem die Kommentare zu lesen. Es hat einige wenige SRF-Fans. Der eine fühlt sich ohne Billag nach Somalia zurückversetzt. Der andere erinnert mich nur dem Namen nach an einen, der wirklich begeistern konnte. Bleiben wir doch bei Afrika – in guter Erinnerung blieb vom „einen“ Bibi Balù. Dort würde man diese beiden als Ureinwohner bezeichnen, hier sind es eher L-Eid-Genossen.

Der andere ist ein häufiger Kommentarschreiber, der eigentlich aus reinem Erbarmen doch auch mal eine „Empfehlung“ zu gut hätte – Zählerstand vermutlich immer auf (0). Er schlägt vor, dass wer nicht begreift, dass wir Schweizer die weltweit best ausgebaute Demokratie haben, einen Basiskurs für Staatskunde vor. Er würde gut daran tun, mal sein altes Staatskundebuch gegen eine neuere Ausgabe einzutauschen. Platz 6 – es reicht doch noch für ein Olympiadiplom beim Demokratieindex. Zahlen für die Länder Somalia, Südsudan und Uganda sowie die Westsahara und Antarktis sind nicht erhältlich (grau).

Ein Koch hat ein gutes Rezept: „Billag weg und die CH-Sender (insbesondere die Fernsehkanäle) auf das absolute Minimum abspecken – Nachrichten, Sport, Kultur. Kosten auf die allg. Bundessteuer abwälzen.“

Und einer will wissen, was es für Beispiele über Fehlinformationen gibt. Ob mein Kommentar aufgeschaltet wird, ist nicht sicher. Viele fliegen bei der Redaktion raus. Ach was soll es, meine erste engste Verwandte arbeitet oben bei den Digitalmedien dieses Medienkonzerns … und wird wieder mal schmunzeln. Nachtrag: Die etwas ketzerischen Kommentare sind nun aufgeschaltet worden. Aber hier nun mein Beispiel.

Dieses Wochenende findet das Bärnfest – genau genommen das Stadtfest Bern – statt. Es wird im 1000 Jahre Bümpliz-Bethlehem gefeiert. Wenn das SRF was senden will, soll sie doch im Archiv schauen, was der Fernseh-Vetterli (Werner) damals aus dem Tscharnergut gesendet hat. Zwei Familien inkl. Möbel wurden in eine einzige Scheibenhauswohnung gepfercht und von aussen mit einem Autokran im dritten Stock gefilmt. Daher entstand das Wort Vetterli-Wirtschaft und er wechselte ja schliesslich von der Politik in den Sport … und Aktenzeichen XY-ungelöst! Ich wiederhole mich, schreibe das aber gerne noch mals, denn all die Fernsehleute bei der APF haben bei dieser Story auch geschmunzelt.

Einer hat seit zehn Jahren nie Fernseh geschaut. Bei mir ist es schon einige Tage her, bin also sicher nicht Durchschnitt. Nur bei SRF Börse, wo sich einer mokiert, schmunzle auch ich und zappe, wenn ich nicht schon vorher eingeschlafen bin.

Wenn die Kommentarschreiber als Massstab gelten würden, wäre das Abstimmungsresultat gegeben – eben No Billag. Was geschieht dann aber mit Radio SRF 1 und den Staumeldungen? Da helfen Apps mit Handybewegungen weiter. Nicht durch Rumfuchteln, sondern wie sich tausende im Strassenverkehr verfolgen lassen – stehend oder lieber fliessend. Die Technik ist alles andere als neu. Sie wurde um die Jahrtausendwende schon in Zürich eingesetzt. Ausgedacht durch einen Mitarbeiter des Internet-Erfinders Tim Berners-Lee am Cern. Und sein Team verhalf mir Jahre zuvor zum ersten Kabelanschluss in der Durchschnittsstadt. Seither wissen einige, was ein „gekreuztes Kabel“ für positive Auswirkungen haben kann.

Ja, das Kreuz auch mit dem Kabel-(Fernsehen). Stellen wir die Crossover (Kreuzweiche).

Nachtrag: Artikel von Politredakteur Peter Meier – echt lesenswert. Es könnte ein echt Leut harter Krimi werden.

Bill Gates, mich goo(r)gelt es an und hoffe auf Hilfe

Das Urgestein der deutsprachigen Finanzblogs erhält zur Zeit extrem viele Quatsch-Kommentare – alle via Googels gmail. Das nehme ich zum Anlass, 2 Mio. Euro für eine Weiterentwicklung einer Maschine zu suchen, die Krebs bekämpft.

Sorry ich leide nicht unter dem Einfluss des Vollmondes, allensfalls des Jupiters, der zur Zeit starke Anziehungskraft zumindest auf uns Menschen und einige Sternschnuppen ausübt. 12 habe ich gesehen und meine Wünsche in die Welt gesandt.

Meine Wünsche gehen meist nicht sofort in Erfüllung, aber meine „esoterische“ und grenzübergreifende Einstellung und Denkweise lassen nicht extrem lange warten.

Vor einigen Minuten habe ich einen Kommentar redigiert. Ich kann nicht perfekt Amerikanisch, aber die meisten im Staate von CIA und FBI können weniger gut Deutsch. Google, Facebook und all die Business mässig-en Plattformen verfügen über alle Mailkontakte, die wir je hatten. Und ich hatte auch einmal Krebs. Und hab den besiegt. Sorry, jetzt läuft es mir kalt über den Rücken und die Armen herab. Nicht alle können Krebs besiegen. Krebs ist vermutlich eine Zivilisationskrankheit und die meisten wissen nicht, wie man sich vor dieser schützen muss. Im Nachhinein, könnte ich einige Ratschläge geben. Dann kommt einmal vorbei und diskutieren sie mit mir. Fragen und vor allem Gegenfragen.

Jetzt läuft im Radio „ruft Teddybär 1.4“ – nun nicht kalt, sondern eiskalt über den Rücken … ja den Rollstuhl konnte ich selbst bedienen … und ihm entsteigen. Luft holen und Tränen abwischen.

Nun suche ich bei Bill Gates oder anderen zwei Millionen Euro um eine Maschine weiter zu entwickeln, die Krebs zusammen mit Humanmediziniern bekämpfen kann. Es braucht beide Seiten. Testexemplare laufen und es stehen mehrere Tausend Patienten Schlange.

Manchmale hasse ich die Amerikaner, denn sie könnten sich trumpieren. Die Einzigen, die sich heute für die „Krebs-Maschine“ interessieren, sind die Russen.

Die sind in Sachen Physik und Medizin anders auf dem Draht, was im Westen nicht nur fehlt, sondern belächelt wird, Sorry, ich bin noch nicht soweit, dass ich dem ehemaligen Ostblock mein ganzes Vertauen schenke … aber die entet dem Teich sollten sich langsam bewegen … Bill Gates, ich hoffe, sie lesen das und kein Subalterner stoppt die Info zu ihnen … einer der XP und Windows10 fährt. Na ja, welches alte System ist wohl stabiler und angriffsabwehrender, als das Neue.

Oh Gott, es wird schrecklich, „Mamatschis schenk mir ein Pferdchen“ läuft im Radio … und vielleicht müsste man sich mal auf den Text einsinnen. Sorry, wir hab dem immer „Henniez“  (von Nestle) gesagt. Ein „Laden“, der die zwei Millionen auch locker einsetzen könnte und nicht wirklich pharmaabhängig ist.

Es kann sich auch jemand melden, der einfach die Bekämpfung von Krebs weiter bringen will. Merci, Wir drei haben leider die rund zwei Millionen zum Weiterentwickeln nicht … aber Kontakt zu den Russen.

Nachtrag: Methadon scheint auch interessant zu sein – aus Ulm, muss mal Erwin fragen. Diese häufigen Fragen zumindest gabs zu seiner Zeit noch nicht alle. Na ja, zumindest über Nebenwirkungen kann ich heute auch aus Erfahrung mit ihm diskutieren. Fast nebensächlich … denn ich kann wieder.

 

Baumbörse … oder die Welt wächst zu schnell

Seit knapp einem Monat war ich nicht mehr online – ich habe meine Offline-Zeit in Südfrankreich und Umwegen genossen. Ja, die Welt drehte in dieser Zeit nicht ganz ruhig weiter.

Fussball ist schon fast vergessen. Frankreich unterlag den Portugiesen. Wer schon nicht endend wollende 90 Minuten auf einem riesengrossen Fussballfeld verbracht hat, staunt nur über die Leistung dieser Athleten. Ein schönes Spiel, fair, schnell, äusserst lang und ein perfekter Schuss. Begeisterung ist hier angebracht.

Ein anderes Thema sind die Terroranschläge. Hier herrscht auch be-Geisterung – von Nizza bis Saint-Etienne-du-Rouvray. Und es sind leider nicht die einzigen. Beim letzten Anschlag macht mich ein Satz stutzig: „Zum Zeitpunkt der Tat sei die Fussfessel wie jeden Morgen deaktiviert gewesen, sagte (der Pariser Anti-Terror-Staatsanwalt François) Molins.“Deaktiviert? Denkfehler? Softwarefehler?

Wie beim ersten tödlichen Unfall beim Tesla wegen des Autopiloten? Es sind immer Menschen, die richtig reagieren müssten. Nichts ist perfekt, schon gar nicht der einzelne Mensch. Und in Massen erst recht nicht. Sicherheit zu gewähren ist nicht immer einfach. Sicherheit zu fühlen wäre einfacher, wenn wir nicht immer über jedes Ereignis ausführlichst informiert würden. So erwähnt es auch Christian Prudhomme, der Direktor der Tour de France am Etappenort in Bern. Zum Glück hab ich die Idee im Sinn des Wortes abgeblasen, die Zielankunft auf dem vom Ferienort relativ nahe gelegenen Mont Ventoux anzuschauen. Vent tous, eher gar Vent toux (Husten) – Sturm, das Ziel wurde kurzfristig um einige hundert Höhenmeter nach unten verlegt.

Hier noch ein Link der geplanten (blau) und aktuellen (grün) Windkraftwerke in der Schweiz. Ein geplanter Windkraftwerk-Standort muss neu geplant, gar überdenkt werden. Im Hintergrund auf dem Bild ist die Nähe zur Gemeinde Schmiedrued-Walde schön zu sehen, die mehr betroffen wäre, als die Projektgemeinden.

Es ist wie beim Fussball. Begeisterung muss sein, bis ein Thema weltweites Aufsehen erregt. Fussball wurde in den letzten Jahrzehnten zum Milliardengeschäft. Die Solarenergie hat auch eindeutig Fortschritte gemacht und etliche Wandel durchlebt. „Alles Sonne oder was.“ Im Juli 2006 schrieb ich über den unterschiedlichen technischen Stand. Welten sind zwischen dem und Solar Impuls 2 beendet Weltumrundung und nun hat sie nach 500 Tagen wieder Bodenhaftung.

Jedes Ereignis kann auch verrissen werden, der umstrittene Nutzen einer Selbstinszenierung. Andreas Reinhard zerreisst – rein und hard. In sechs Jahren will er an der Fussball WM in Katar mit seinem Skylift Aufsehen erregen. Sensationell, nur PR-mässig noch etwas im Hintertreffen. Bei Swissolar nicht zu finden. Die würden sich kennen. PR ist so eine Glücksache. Sollte es nun nicht eher Swisssolar heissen oder Swiss Solar. El solar heisst übrigens Grundstück. Zusammenspannen, nicht gegen einander arbeiten. Ein Phänomen der heutigen Zeit. Oder sind es Sicherheitsgründe, damit nicht viel gefunden wird. Wie einst mit meinen Fotos von Solar Impuls 1, damals noch SolarImpuls, die heute Aviatikgeschichte sein dürften. Sorry, aber die ganz tollen Bilder werden nicht aufgeschaltet …

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hier noch eines der rund 50 Bilder vom Februar 2011 aus Payerne. Gespannt, ob man in sechs Jahren wieder von Schweizer Sonnenstrom-Projekten lesen wird. Es wäre toll.

Das Klima in Südfrankreich war auch toll. Heiss und nass. Das bedeutet, dass viel CO2 umgearbeitet wird – die Pflanzen wachsen extrem. Es ist in Südfrankreich so grün, wie seit mindestens 17 Jahren (meine Beobachtungszeit) im Sommer nicht mehr. Es wird Grünmasse produziert, die zumindest auf Rasenflächen und in Gartenanlage fast ins Bösartige geht. Gras, das Menschenhoch ist, Bambus, der in weniger als 3 1/2 Monaten über 8 Meter wächst. Naturphänomene, die in den Medien noch zu wenig beachtet werden.

Ist es wirklich nur der Mensch, der für den Klimawandel verantwortlich ist. Ich habe das schon oft in Frage gestellt. Ohne Sonne wäre es im Weltall um die Erde herum rund minus 270 Grad. Die Sonne hustet mit ihren Flecken auch und die könnten wesentlich für grössere Temperatureinflüsse verantwortlich sein. Aber gut, dass es Umweltschutz gibt. Klimafreundlich Schweiz, eine reinste PR-Broschüre zwar, lässt fünf Zeichen zu, die zurzeit noch selten zu sehen sind. Auf Seite 9 ist zu lesen: „Da wir wissen, dass der Klimawandel von Menschen (mit)verursacht wird …“. Meist wird nur der Mensch für den Klimawandel verantwortlich gemacht und das dürfte nur zu einem kleinen Teil zutreffen. Die Nationalratspräsidentin Christa Markwalder schreibt dies. Übrigens, wer hätte ihren Erfolg geahnt, als ich Christa vor gut fünf Jahren viel Glück im Kanton Bern wünschte – im Beitrag über die Feintool. Aus gut unterrichteter Quelle weiss ich, dass auch heute dort nicht minder schöne Augen zu finden sind, bei deren Anblick mann mannche Male die Bodenhaftung verliert.

Und einer weiteren Dame muss ich – eher die Welt – viel Glück wünschen. Hillary Clinton. Ja, hoffentlich trumpieren sich die USA nicht. Aber irgendwie kommt mir da Vitamin B in den Sinn. Sinnvoll wäre jetzt vermutlich Vitamin B12 – „Schutz fürs Hirn„. Und dann gibt es da noch den Schutz vor dem Kopf – dem echt bullischen Bullen, genau wie der letzte Monat war.

In Facebook den Film suchen und was finde ich, „meine“ schönen Augen mit Anfrage und die mit den blauen hat heute Geburtstag. Herzliche Gratulation.

Nun zur schönsten Börse – der Baumbörse – lassen sie sich einen alten Baum schenken. Das ist kein Witz. Keine kleine Bambuswurzel oder ein neu entsprossener Lorbeer oder Feigenbaum aus Südfrankreich. Lieber eine Allee von Platanen. „Unser Angebot ist in der Schweiz einzigartig.“ Riesige Kronendurchmesser und lange Stämme sind kein Hindernis, dass ein alter Baum nicht gefällt, sondern gratis weitergegeben werden kann. Kreativ sein heisst Mut haben und voneinander getrenntes Wissen im Hirn auf eine neue Weise miteinander zu verbinden. Abendmenschen sind wissenschaftlich erwiesen kreativer, aber für Projekte braucht es immer den Träumer, den Realisten und den Kritiker.

Hier noch ein weiterer Impuls, der von DiePost heute zum Verkauf kam:

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„Brexit Nummer 2“ – die Fussballsensation und ein CH-Eigentor

Das die Worte vom Moderator Paddy Kälin zum 1 : 2 England – Island an der Fussball EM.

… England fliegt raus, die Isländer kommen in den Viertelfinal.

… vordergründig …

… und nun hintergründig. Der Brexit nicht mehr Standard, aber Poor – „nur noch“ AA – aber Achtung, das ist viel besser, als die meisten Anderen. Vielleicht wandern einige jetzt in die Schweiz aus. Profitieren wir vor dem Austritt der Britten, zumindest wirtschaftlich.

So, jetzt wird es echt politisch, persönlich und echt kompliziert. Hier ein Ausschnitt aus der BernerZeitung:

„Auch nach der Brexit-Entscheidung mit Grossbritannien zusammen einen erweiterten EWR anzustreben, kommt für Schneider-Ammann nicht in Frage: «Aus meiner persönlichen Sicht ist der EWR für uns keine Option. Mit einer Mitgliedschaft müssten wir die Unionsbürgerschaft und ähnliches übernehmen, was für uns nicht in Frage kommt.»“

Wenn die Aussage von JNS resp. BP JSA korrekt zitiert wird, dann liege ich wieder mal falsch oder eben der andere. Meiner Ansicht nach gilt bei der Unionsbürgerschaft für den EWR-Raum nur das Freizügigkeitsrecht und Diskriminierungsverbot. 50,3% waren 1992 gegen einen Beitritt und deshalb müssen wir mit allen – nicht nur der EU wie oft gesagt wird – bilaterale Verträge erstellen. Das gibt zumindest vielen Bundesbediensteten eine gut bezahlte Stelle, die sie vermutlich in der Langenthaler Industrie nicht erhalten würden

Dort gab es einen, der damals einen EWR-JA-Kleber am Auto angebracht hatte … der Kassier und Politideologe des FDP-Vorstandes, der immer beauftragt war, die politische Richtung des damaligen Präsidenten Richi zu analysieren. Nicht der andere … wenn i Bundesrat chönti si, de würdi einisch säge wis würklech isch oder chönti si. Itz suche i no d Lyrik „Bundesrat“ von Florian Ast, die hani vor zwöi Jahr einisch gschribe, wüwse im Netz nid gfunde ha. Zäme mit ere Biografie u dert gseni, dass er i Kräiligen ufgwachse isch. Bim erschte u letschte Lied mues i schmunzle – Träne u Zungenkuss. Aber das isch denn no chli z’früe gsi. U chöit ja Morn o d’Wuchemitti fyre u dr by dr Bundesrat singe. Viu Spass.

 

Ja wenn i BUNDESRAT chönt si … vom Flöru Ascht (Florian Ast) – Lyrik (Lyric) von Stephan Marti www.finanzblog.com – 24.5.14

Scho am erste Tag, gits die erschti Klag
Wenn i Bundesrat chönt si
I würd di angere sechs Nase no zum Tüfe jage
Hätt die Hütte allei für mi
Us em Militär miech i e Hobbibänd
Wo nume Hippilieder singt
U näbere jedere Chiuche es Puff irichte
So dass kene me es Buebli find.
Ja wenn i Bundesrat, wenn i Bundesrat, wenn i Bundesrat chönt si
I miech alles das, s‘wärmer scheissegal, wenn i Bundesrat chönt si
Dä riese Lohn würd i göd halbiere du d’Spese usenäh
U i de Limousesine stige i vorne inne,
de maul luege was die ma gäh
U mit em Bundesratsflüger is Tessin abe flüge
Züfdle schwänke im See
Us dr Pensionkasse ausses Gäld verprasse,
wobie mache sie das nid scho eh
Ja wenn i Bundesrat, wenn i Bundesrat, wenn i Bundesrat chönt si
I miech aues das, s’wär mir scheissegel,
wenn i Bundesrat chönt si
Ja wenn i Bundesrat, wenn i Bundesrat, wenn i Bundesrat chönt si
Au di wichtige Sache würde i sofort mache
Wenn i Bundesrat chönt si
Mit dene Millione Subventione
Äh Idee wo sech würklech lohnt
Bau di Rakete für aui Gigle u schickese se ufe zum Mond
Itz listmes überall – i bi der nöi – Conseil Federau
„Einstimmig gewählt ist – Florin Ast“
Ja wenn i Bundesrat, wenn i Bundesrat, wenn i Bundesrat chönt si
I miech aues das, s’wär mär scheissegal, wenn i Bundesrat chönt si
Ja wenn i Bundesrat, wenn i Bundesrat, wenn i Bundesrat chönt si
Au di wichtige Sache würd i sofort mache,
wenn i Bundesrat chönt si

Grossbritannien bleibt in der EU …

… so zumindest meine Schätzung.

Morgen werden wir um diese Zeit mehr wissen. Mutig oder fahrlässig wie ich nun mal bin, vermute ich, dass 55% bleiben wollen. Wenn wir das GBP anschauen, hatte ich zum ersten mal ganze zwölf Franken für ein Pfund entrichten müssen. Heute ist es auf 1.42 – Tendenz steigend. Warum? Weil die Mehrheit meine Ansicht teilt. Aber warten wir ab, ob die Briten auch vernünftig denken. Sonst dürfte das Pfund relativ schnell an Wert verlieren.

Warum der Euro weiterhin schwächer wird …

… ist eigentlich das Fazit aus dem World Cempetitiveness Scoreboard.

Die Wiwo schreibt dazu ganz einfach: „Deutschland droht in die Falle zu tappen.“ Von Platz 10 auf 12 abgerutscht. Schauen wir auf andere wichtige Länder in Europa: Frankreich, Polen, Spanien, Italien, Portugal in dieser Reihenfolge zwischen Platz 32 und 39. Polen wird wohl noch lange Zeit den Zloty behalten.

Die Ränge 5 bis 9 belegen Schweden, Dänemark, Irland, Niederlande und Norwegen. Die drei Skandinavier sind nicht im Euro-Raum.

Platz 4 – Singapur – einen Rang eingebüsst

Platz 3 – USA – der bisherige Sieger rutscht nach unten

Platz 2 – wir, die Schweiz – zwei Plätze gut gemacht

Platz 1 – China/Hongkong – einen Platz aufgestiegen

Rang 24 ist noch interessant: Österreich kurz vor Japan

Hier alle Länder in der Weltwettbewerbs-Rangliste. Und wer Lust hat, kann die deutschsprachige Wikipedia nachtragen, oder muss sich mit der aktuellen, aber unübersichtlicheren englischen Ausgabe herumschlagen.

Interessant sind noch die Veränderungen der letzten 15 Jahre. Deutschland schafft zwar 7 Ränge, die Schweiz aber deren 10. Von den zwanzig Verlierern, die fünf oder mehr Ränge eingebüsst haben, sind ganze 12 aus Europa.

Vor knapp vier Jahren habe ich gegen die Stützung des Euro geschrieben. Und in diesem Monat glaubt einer immer noch, der Franken sei überbewertet. Langfristig sicher nicht, das glaube ich. Kurs heute 1.1049. Wetten, dass ich in zehn Jahren recht habe!

„links oder rechts?“ – BGE zum dritten und …

… zum letzten mal habe ich die rechte Limmatseite zur Sprache  kommen lassen und nun ist die linke Seite dran. Und das eher Philosophische über das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) steht im ersten Beitrag – liberal in der Mitte.

Links und rechts ist hier örtlich gemeint – immer in Flussrichtung betrachtet. Ganz schön im fluss ist Das Magazin zu diesem Thema. Ab der aktuellen Ausgabe auch als e-Paper erhältlich.

Das letzte mal kam auch Zwingli zu Wort und am Magazin ist auf der gleichen Seite zu lesen:

 

E Guete … das kann ja heiter werden: 11.00 am Tag nach der Arbeit

Geheime TTIP-Papiere werden heute um 11.00 Uhr in Berlin von Greenpeace geleakt.

Google News quillt über! Daseinsvorsorge – mit diesem Wort habe ich vor langer Zeit, als TTIP noch unbekannt war, den Nordatlantik-Gegen-Pakt oder müsste es Freihandelsabkommen heissen, vorgestellt. Langsam kann man dieses Wort nachvollziehen.

Den Ticker anzuschauen, ist nicht für alle möglich. Der Reichstag ist zu weit weg.

Hier läuft alles ab – bei Greenpeace Deutschland.

Download der Dokumente bei Greenpeace Nederland

Die NZZ berichtet

Der Spiegel

Mal schauen, ob der Freund mit klarer Sicht einen Cartoon zeichnen kann … ein kaputtes Zelt (ein „TIPI LEAK“) mit Kriegsbeil und Friedenspfeife

Handel über den Atlantik – übers Wasser. ÜberWasser, na, dann mal Prosit!

 

Big Sister is watching you – „die UdSSR ist tot, es lebe das UVEK“

Überwachen und verunsichern, das ist die heutige bundesbernische Strategie. Den Vogel schiesst wieder einmal Doris Leuthard ab – „alle sind glücklich!“

George Orwell lässt grüssen. Ein elektronisches Pickerl das nicht mehr wie die alte Vignette an der Scheibe klebt – oder eben auch nicht. Überwachung kann ja auch ganz gut sein. Bei einem Nachbar wurde eingebrochen. Man verfolgte die Handydaten und nahm die Einbrecher 125 km vom Tatort entfernt fest. Punkt. Fast alles hat seine guten Seiten. Nur, die Schweiz hat schon einmal überwacht! Meine Fiche, die zwingend bei einer nicht ganz freiwilligen staatsverordneten Tätigkeit – mit speziellen Patten – vorgeschrieben war, ist verschwunden. Soviel zum Datenschutz – Riccardo hat keine selbigen heute zum Verkauf. Spurlos verschwunden. Sicher nicht. Sie wurde cattelanisiert und dürfte in gut zwei Jahrzehnten wieder zum Vorschein kommen.

Citizenfour“ wird man im UVEK nicht gesehen haben. Von den US-Datenschnüffeleien nichts gelernt! Nur damit man rein rechnerisch mehr einnehmen kann. Diese Kostenberechnung möchte ich im Detail anschauen können. Die Handhabung wird garantiert viel komplizierter werden. Auf der Post oder sonst wo wie eine Briefmarke kaufen und aufkleben. Fertig. Ablösen ist einfach. Küchenschaber mit Rasierklinge reicht.

Wer sagt „Danke Edward Snowden„? Hüben und drüben die gleiche Regierungseinstellung. Das wird nicht gut herauskommen. Die Sowjetunion hat vermutlich weniger über den einzelnen Bürger gewusst, als die heutige Bundesverwaltung und die ursprünglichen Quasi-Staatsbetriebe, wie SBB und SRF. In welches Departement gehören diese beiden? In dasjenige das von einer Aargauerin geleitet wird. Das Autokennzeichen beginnt mit „AG – Achtung Gefahr!“ – in der Aargauer Stupedia zu finden.

DSC_3967Bundesrätin Doris Leuthard am Designers Saturday im Oberaargau – hoffentlich kann sie auch Datenschutz designen.

Die SBB sammeln Daten mit dem Roten Büchlein, sorry dem SwissPass und die SRF will in Zukunft Targeted Advertising – auf Zielgruppen gerichtetes Marketing machen. Mit „Zielseiten“, zum Werbung für Pfefferspray bei einem Krimi, werden sie sich wohl nicht zufrieden geben. Vermutlich ist das technisch auch mit meiner TV-Installation möglich. Sie ist nicht so alt wie das Haus, einige Jahrhunderte jünger, aber es gab da schon mal Probleme.

Neben der Zukunftstrasse, rue de l’Avenir, ist das BAKOM, wo ich persönlich mit den kopierten Unterlagen vorbei ging und sie entsprechend am Empfang überreichte. Die Unterlagen finden sie dort vermutlich nicht mehr. Man hat nur eine Reklamation registriert. Die Antwort von A.B. Leiter Sektion Festnetzdienste und Grundversorgung, Abteilung Telecomdienste mit Kopie an R.R. war folgende:

„Ihre Beschwerde vom 12. Februar 2012 an die Firma Sunrise, die sie dem BAKOM in Kopie zugestellt haben, wurde bei uns registriert. Konsumentenbeschwerden betreffend die Dienstleistungen einer Fernmeldedienstanbieterin,  die uns in Kopie zugestellt werden und privatrechtliche Verträge betreffen, werden in der Regel nicht individuell beantwortet, sondern zu statistischen Zwecken registriert damit wir allfälligen Häufungen nachgehen können . Wie Sie in ihrer Beschwerde erwähnen, ist für die Lösung individueller privatrechtlicher Probleme jedoch die Ombudscom ansprechbar.“

 

Quatsch – die Swisscom bietet das Freileitungsnetz an und in ländlichen Gebieten zahlen immer noch jede Menge an Internetnutzern via Freileitung zu viel, weil die versprochene Datenmenge durch kein Freileitungskabel geht. Das ist Sache des UVEK und dazu ist meiner Ansicht nach das BAKOM zuständig. Mein Antwortmail blieb bis heute unbeantwortet:

„Sehr geehrter Herr B.

danke für Ihr e-Mail. Eine Kopie des Schreibens an Sunrise habe ich persönlich am 13.2.2012 um 14:20 Uhr am Schalter in Biel abgegeben. Mit der Frage, ob es für eine Beschwerde mehr brauche, oder ob dies reiche. Ich habe gesagt, dass ich eine Stellungnahme des Bakoms möchte. Der Blogeintrag erfolgte etwas später.

Die Dame am Schalter in der Baustelle war aber offensichtlich im Stress, denn die Kaffeerunde in einem Nebenraum für vermutlich eine interne Sitzung, schien den Leutenen wichtiger zu sein. Dies ist mir speziell aufgefallen, da ich selbst sieben Jahre beim Bund gearbeitet habe und es sowas bei unserem Amt nie gegeben hätte.

Und das Ganze ist alles andere als nur ein privatrechtliches individuelles Problem – das habe ich mit der Sunrise gelöst – sondern ein  Problem, das weite Teile der Bevölkerung betrifft und deshalb erstaunt mich Ihre Antwort , denn in der Briefkopie ist die Brisanz der Datenübertragungsraten bei langen Freileitungen klar geschildert.“

Mit dem Verständnis für Gerechtigkeit gegenüber Staatsbürgern und Ausländern habe ich ein echt ungutes Gefühl, was die Bundesverwaltung heute für Auffassungen hat. „Daten sind ein Menschrecht“ – „die UdSSR ist tot, es lebe die Schweiz“. Was wohl BP Schneider-Ammann und Merkel an der Cebit anschauen. Ich komme nicht vom Gefühl weg, dass einige Chefbeamte, wie man denen in früherer Zeit sagte, versuchen, Bundesrätinnen und Bundesräten ihre Meinung unter zu jubeln. Wehret euch, denn in obigem Link ist zu lesen:

„Schneider-Ammann hatte am Montag angekündigt, dass der Bundesrat in diesem Frühling eine Neuauflage der Strategie für die digitale Gesellschaft verabschieden werde.“

7 und ihre Underdogs, wie es so schön im Amerikanischen heisst, hecken für rund 7 Millionen Kunden die digitale Strategie aus. Das dürfte heiter werden, resp. eher neblig-trüb.

 

Informationspolitik – Teil 2

„Fass dich kurz“, da hat mancher Mühe.

Zum Tag der Kranken sprach JNS resp. BP JSA. Schaut zuerst das zweite Video an. Versteht ihr alles oder ist Französisch für euch auch eine Fremdsprache? Da ist man doch froh, wer die Laufschrift an der Kamera ablesen kann und die läuft und läuft und läuft … da muss man sich konzentrieren.

Règlementairement ist Franz nicht ganz einfach und es sind auf Herbst 2016 2400 Änderungen geplant. Nenufar statt nenuphar – Stefan bleibt aber bei Stephan und wird vermutlich auch wieder vergessen, dass das die Seerose ist. Nenu … Menufar – das Menu ist weit weg (far), geht vielleicht als Eselsbrücke. Far oder far away ist kompliziert, heftiger aber alle geplanten Änderungen in der französischen Sprache. Sagefemme darf Mann heute zusammenschreiben und auch als Beruf ergreifen. Wetten, ergreifen sprechen sie garantiert mit zwei „ff“ aus – ergreiffen, wie der Griff. „Begrifen“? Die Hebamme hat mir auch geholfen, meine Franznote aufzupolieren, denn weil ich diesen Begriff an der mündlichen Abschlussprüfung kannte, wurde nur noch diskutiert und keine Grammatik mehr abgefragt. So war ich im Notendurchschnitt bei den Leuten und nicht mal im Schriftlichen ungenügend.

Ja Lachen ist gesund und am Gesundsheitssystem in der Schweiz ist einem nicht immer zum Lachen zu Mute. „Nur Muskelkater“ und das nun seit sieben Tagen. Ich werde demnächst „einen kranken Menschen mit einem kranken Auto vergleichen“, ähnlich wie der Unterschied zwischen Senf- und Autoeinkauf. Und dieser Beitrag wäre ja eigentlich auch nicht zum Lachen. Aber die schönste Freude soll ja die Schadenfreude sein. Beachtet speziell ab der 48. Sekunde:

Der ist aber „gestellt“.

Na also, es geht doch:

 So-hat-die-schweiz-abgestimmt/story/ – Story, das ist wohl das richtige Wort.

Vielleicht werden uns solche Übungen in nächster Zeit erspart. Für Ordnung sollte die Exekutive sorgen – der Bundesrat. Nur, da ist vorerst kein Macht beeinflussender Wechsel in Sicht … also bleibt alles beim Alten und die nächsten Abstimmungen sind wieder unausgegoren – wetten? Und ob wieder soviele abstimmen gehen werden? Vermutlich nein – ein solcher 4-Kraft-Akt überfordert auch Politiker und die erleben dann das Resultat.

DSC_8915Vor rund fünf Jahren schaute der Kameramann mich schräg an. Angeschrieben mit „Jack Wolfskin“, aber der orange Windschutz verrät ihn. Jezt ist das ZDF eher kontra Toni Brunner wieder auf Sendung. Und sogar Köppel wirkt in Deutschland im Spiegel etwas schräg.

Beim geniessen des Pausebrötlis können sie über „EU sucht Kontrolle über Spekulationen mit Agrarrohstoffen“ nachdenken. Sollte das klappen, können wir da vielleicht ausspringen.

Die Spinnen …

… haben einen neuen Kollegen erhalten – die Tarantel Johnny Cash. Acht Beine sollte man haben. Nein lieber sechszehn Arme um Akkord schreiben zu können. Vermutlich dank Schneemangel gab es Schlagzeilengewitter und -hagel in den vergangenen Tagen.

500 Miles …

… oder waren es 200 km? Die Chinesen stationierten Raketen, die Nordkoreaner schossen eine ab und die Amerikaner flogen im HiTe- (Tech) Quartett. Asien brodelt auf beiden Seiten.

Bleiben wir bei Johnny Cash. Den liebe ich. Nicht des Namens wegen. Hans Bargeld, wie ich ihn nenne, hat es geschafft, mich anno dazumal das einzige Mal für ein Lifekonzert ins Hallenstation zu locken. I live the life, aber wenn die Meute rundherum Amok läuft, dann greife ich lieber zu Konservenmusik, um diese geniessen zu können. Etwas mehr als 5000 Rillen analoges Vinyl habe ich, aber vielleicht nur mal eine Konservendose Rillettes. Geniessen kann man beides und im Land von Cash darf auch viel mehr auf Lebensmittel gewettet werden, als dies bei uns möglich ist. 50 Schweinehälften am 18. August für ein Fest? Die Nordstaaten, die Yankees machen dies möglich – vor allem in Chicago.

Werden wir politisch. Warum haben wir einen Gesamtbundesrat, der keinen Mut hat. Diese sieben sollten mal auf den Tisch klopfen. Nicht weil kein Kotelett auf den Tisch kommt, aber dass den Abstimmungen, hervorgerufen durch „minderwertige Initiativen“ mal Paroli geboten würde. Wenn i Bundesrat, aber da wiederhole ich mich. Dafür spricht der Infosperber Klartext. Über das, was wir heute abstimmen müssen, ist nicht zu Ende gedacht. Mit den Nahrungsmitteln nicht zu spekulieren, wäre ja vernünftig, gar erwünscht. Aber wieso gerade in der Schweiz, wo doch alles teurer ist. Derivative Spekulation auf Nahrungsmittel! Kaufen sie einen Put auf Erdbeeren, denn diese Dinger schmecken je länger je mehr nicht besser als givaudanisiertes Wasser – pfui Spinne. Es gibt Unternehmen, die müssen Nahrungsmittel „absichern“. Nestlé werden auch die ersten sein, die Wasser absichern werden. Optionen auf Trinkwasser, wegen Trinkwasseroptionen (Seite 7), ist für mich börsenmässig gesehen, alles andere als reine Utopie – reines Wasser wird immer mehr zur Mangelware. Wenn es zu umständlich wird, alles kontrollieren zu lassen, dann nestlen die das im Ausland. Sie haben ja auch nur gut 10 Prozent ausgewiesenen Gewinn des Umsatzes gemacht. Oh die Armen, da muss man ja wie viele Journalisten so richtig Erbarmen haben. Jetzt habe ich ein Saison-Joghurt mit 5% Marroni verspiesen. Schmeckt gut. Gar nicht gewusst, dass jetzt Kastaniensaison ist – oder vielleicht nur Marroni? Emmi geht es auch schlecht. Ich stelle fest, dass der Becher 175 Gramm enthält – waren das nicht mal 180 Gramm. Der, die oder das Jogurt hat es in sich. 185 Gramm wäre ein Werbegag, für knapp einen Rappen Mehraufwand je Becher.

Aber wieso geht die Schweiz nicht der Welt voraus, was wir ja einige Jahrhunderte schon gemacht haben? Nicht die Nahrungsmittelspekulation mit Derivativen sollte verboten werden, sondern die derivative Spekulation im Allgemeinen. „Die bewirken keine Ausschläge!“ Wissenschaftliche Studien zu Hauff und wir erinnern uns zurück. Als es praktisch noch keine Derivate gab, gab es an der Börse ab und zu Ausschläge von mehr als einem Prozent (pro Tag) – und das war eine Sensation. Heute ist alle Tage Sensation, in letzter Zeit gar täglich x-fach. Gibt es noch Fragen zu derivaten Gedanken. Nur eines wissen wir garantiert, diese Wissenschaft zählt eindeutig zu den „nicht-exakten“.

Gedenken wir lieber an Walter Wittmann. Nur einmal habe ich über einen meiner Lieblings-Dozenten gelästert. Ja, die Börse hat immer zwei Gesichter – eines will einsteigen und das andere aussteigen. Und einmal wird er nur am Rand erwähnt und am Schluss des Beitrages steht ein Schweizerkreuz. Ein anderes Schweizerkreuz erregt die Gemüter. Das von Martin Landolt. Bitte, bitte, bitte verwechselt das ja nicht mit dem SML, dem Stephan Marti-Landolt. Danke. Tempi passati – heute signiere ich SMS – Stephan Marti Schweiz (allenfalls Schmiedrued oder Saint-Ambroix (offiziell mit Bindestrich). Ja, Sprachen, zumindest ganz fremde, waren noch nie meine Stärke. Und das haben andere auch so.

So, in New York hat es einige Kandidaten, die von sich sprechen. Bernie Sanders – echt sympathisch – und vielleicht trumpieren sich die Amerikaner und wählen den, den man versteht. Nicht vom Inhalt her, sondern von der Aussprache. Der einzige Vorteil meiner Meinung, der Trump echt hat. Berner Sand, als Eselsbrücke für Sanders, hat Charisma, Ethik. Er ist nicht mehr der Jüngste, aber er wäre ein würdevoller Nachfolger von Obama und stammt nicht aus dem 1-%igen-bestimmenden-Geldadel. Für den Umweltschutz würde er sich vermutlich mehr einsetzen, als die anderen Kandidaten. Nur was das US-Waffen-Gesetz anbelangt, müsste man ihn noch auf einen vernünftigen Kurs bringen.

Einer der Südstaatler, der ehemaligen Konföderierten, den man versteht, ist Cash. Über „live stock„, die noch herumrennenden nicht vegetarischen Lebensmittel hat er schon gesungen, als Tailer noch nichts von Banken wussten. VRrrr … da sucht mein Kollege ein CV … als ich noch SML (L stand ja auch für Langenthal – die Durschnittsstadt). Geben sie sich nicht mit dem Durchschnitt zufrieden, sinnieren sie nach dem Undurchsichtigen, nicht einfach zu Erkennenden und sie liegen über dem U+2300.svg.

Suchen sie das Ausserordentliche, das Spannende, das Überraschende. Wenn sie die heutige politische Lage historisch betrachten wollen, schauen sie „The Hateful 8″ an. Ich hab es nach einigen Jahren wieder mal in ein Kino geschafft. Vernünftiger Sound, „Luftdruckbässe“, Genickstarre – wow-Kino ist anders. In Paris gab es Besseres vor 40 Jahren. Aber es soll ein aussergewöhnliches Kino sein – Kino8 – Spielbeginn eine Viertelstunde später. Zig-gekrönt, Kameraführung nicht alle Sekunden wechselnd, Sprache deutlich und nicht leise, blutrünstig und historisch wie in der Gegenwart. Geld, Krieg, Immigranten und Fremdenhass, die man aber irgendwie ausnützen könnte. Hatefull 8 –  – diese Geschichte könnte auch 150 Jahre später stattfinden. Die Musik ist von Ennio Morricone. Einem der Musikgeschichte schreib, unter anderem seit 55 Jahren als Filmmusik-Komponist. Stabilität, die in der heutigen Zeit selten ist. Ein „Zerfall der Demokratie„, wie es Binswanger schreibt.

Und dann die Aufwertung des Schweizer Frankens. Zu gut Deutsch heisst das, die Stützung des Euro wurde aufgehoben. Oder doch nicht ganz? Viele in der Schweiz sind immer gegen die EU. Wieso haben wir dann in Zürich die Europ-Aallee, das Tor zur Welt gemäss Werbung. Rechtschreibung kann mann allenfalls lernen, Volkswirtschaft muss man begreifen. Ganz einfach ist das nicht. Soll man die Schweiz den Amerikanern, genau genommen den USAnern, oder den Chinesen verkaufen. Heute bin ich überzeugt, dass China der bessere Weg ist. Die leben dicht an dicht und das verlangt bei vernünftigem Menschenverstand nach ökologischer Denkweise. Die Schinesen können das, die Amies vermutlich nie. Und da wären wir wieder bei der Musik. Analog ist besser als digital – garantiert. Wer hat die ersten CD’s industriell hergestellt und wem gehören sie heute. Landolts Glarus, genau genommen Netstal und heute ChemChina – eben nicht die mit dem Trump Tower ähnlichen prägenden Gebäude der Chinachem. KraussMaffai, ohne Waffengeschäft wohl vermerkt, Pirelli und nun vielleicht Syngenta. Entschuldigen sie mich, aber ich denke, dass die Chinesen heute mehr Fingerspitzengefühl für Lebensmittel und Ökologie haben. Zumindest, was sie in einigen Jahren wollen, nicht was sie heute zum Teil noch produzieren. Wenn wir als Schweizer mit den Chinesen auskommen, haben wir eine riesengrosse Chance. Mit den Amerikanern wird das wohl nie so recht möglich sein. Riesenspinnen sollen giftig sein, sagt man.

Kaufen sie sich doch einen Futter Schnüffler – verkauft wird der im Migros-Konglomerat. Die würden lieber bei jeder Packung, die mit Schutzgas vergast wurde, eine Warnung anbringen. Bei Fleisch hilft Sauerstoff, dass dieses am Anfang schön aussieht und extrem schnell verdirbt. Sorry, aber in dieser Hinsicht sind die Daten bei Wikipedia alles andere als schutzgaswürdig, geschweige denn sauber. Da stecken „offizielle Bearbeiter“ dahinter. Wie vielleicht an vielen Orten, Unternehmen, in unserer heutigen, nicht ganz einfach zu durchschauenden Zeit. Schutzgas dafür gibt es keines.

Immer wieder ist die SBB in den Schlagzeilen. Schläge hier, Schläge dort. Vielleicht müsste man das Eidg.-Bundes-Staats-Prinzip mal überdenken und sich überlegen, wofür der Bürger zur Kasse gebeten wird. „Wehret den Anfängen“ sagt man, wehret lieber dem schleichenden Fortgang. Vermutlich bräuchte es, wie in vielen andern Orten der politischen Einflussnahme, einen Kurswechsel, ein Umdenken. Die SBB hat mir auf mein Schreiben „Kummer“ beschert. Peter Kummer, CIO, hat mit mir rund eine Viertelstunde diskutiert. Ausserhalb der Geschäftszeit. Der digitalen Nummernspeicherung von Handys sei Dank. Lachen, Freude, es war ein tolles Gespräch. Gute Leute, gute Mitarbeiter gäbe es genügend – die Frage bleibt, ob dies auch bei den Politikern der Fall ist. Politik ist nicht mehr was früher. Mein Grossvater war eingefleischter SP’ler, Bremser bei der SBB. Nicht auf der zweitobersten exekutiven Stufe wie Kummer, eher ganz unten, auf Tuchfühlung mit dem Gleis. Und heute sitzen die Bremser eher in der Politik, als ganz unten, wo alles ruhig und schnell läuft.

Schnell, ja schnell wollen die Haslitaler auch ins Wallis … samt politisch bernischer Unterstützung. Grimselbahn: die Idee scheint nach Beschrieb so alt zu sein, wie ich. Ich habe erst vor einigen Tagen davon erfahren. Vermutlich grimmsle ich zu wenig. Ein Tunnel unter der Grimsel durch, der pro Passagier je Fahrt von 22 km ganze 30 Franken kostet. Realistisch? Eher nein, ich habe mit einer Benützungsdauer ohne Unterhalt von 50 Jahren gerechnet. Und bei so hirnverrückten finanziellen Hürdenläufen, diskutieren wir über die Gotthard-Röhre – einfach, doppelt, zweifachdoppelt oder als Umfahrung via Andermatt. Die Fahrt Kostet, einfach rund CHF 10. Etwas länger als der Gebrüder Grimm-seltunnel und je Fahrzeug, nicht Passagier.

„Geld und Glauben sieht man den Leuten nicht an!“ Durchsetzt euch gegen die Politiker und die Initiativen-Verunstalter. Wehret euch gegen die abdriftenden sogenannten Liberalen, die eher zu den Konservativen gewechselt haben und meist rechtslastig sind. Politik macht im Moment nicht Spass … und ich freue mich, dass ich nicht als Grossrat gewählt wurde. Und vor allem, dass ich vermutlich nach wie vor progressiv und mittig, ausgeglichen bin.

Zudem kann ich es nicht unterkneifen, einen Link über die Hebammen ins Blog aufzunehmen. Es gibt sie noch, die vernünftigen Politiker. Die Hebamme.ch – früher Schweizer Hebamme – ist zeitgerecht, was man von vielen politischen und wirtschaftlichen Institutionen zurzeit lieber nicht behaupten sollte. Und nun sollte ich meinen eigenen Beitrag nach Druckfehler etc. durchlesen … das mache ich nicht allzu gerne, manchmal, oft, lasse ich das auch sein. Und bei der Hebammenzeitung hätte ich es eigentlich gelernt. Mein Bruder musste als „Hausämtli“ Staub saugen und Abstauben … und ich rund zehn Jahre lang diese Zeitung durchlesen. Schreibfehler rausfinden war mühsam, Spass gemacht hat, das Fachliche zu durchforsten. Ja, unsere Kinder und Grosskinder hätten es verdient, wenn wir die Welt wieder friedlicher und gerechter ausrichten.

Hebammenzeitung 1979-1 Zum Jahr des KindesTitelbild zum Thema des 1979 von der UNO veranstalteten „Internationales Jahr des Kindes“. Ob ich dieses Bild ein Jahr zuvor in Huehuetenango – worüber in der Aktuellen Ausgabe zu lesen ist – oder einer andern Stadt in Guatemala aufgenommen habe, müsste ich zuerst heraussuchen.

Die Kinder sind nicht mehr wie früher. Es gibt solche, da heiraten nicht Frau und Mann. Der Titel der Volksinitiative „Für Ehe und Familie – gegen die Heiratsstrafe“ ist falsch gewählt. Es wird versucht auf dem Schleichweg durch die Hintertüre die gleichgeschlechtliche Ehe zu killen. Das ist Lug und Trug und zudem sind meiner Meinung nach nur sehr gute Doppelverdiener heute bei den Steuern benachteiligt. Wieso kommen solche nicht ausgegorenen Initiativen überhaupt bis zur Volksabstimmung?

MoMo-l … Vollgeld dürfte zu Lehrgeld werden

Volkswirtschaft ist vermutlich die unexakteste Wissenschaft, die es überhaupt gibt. Eigentlich sind es nur Meinungen. Oft sogar fundierte und so soll es niemanden erstaunen, dass schon Wirtschaftsnobelpreise für gegenteilige Meinungen vergeben wurden.

Heute, 1. Dezember, einen Tag, den man sich merken sollte. Die allerschwierigste, je in der Schweiz über die Bühne gehende, Abstimmung, die Vollgeldinitiative, wird eingereicht und nimmt damit für uns Stimmbürger den Anfang. Es wird unmöglich sein, bis zur Abstimmung alle positiven und negativen Fakten auf den Tisch zu legen, damit sich jedermann eine eigene persönliche Meinung machen kann. Die Materie ist eindeutig viel zu kompliziert, nicht nur für Laien. Und es gibt keine Vorlagen auf der Welt, wo wir vergleichen könnten. Island ist im Denkprozess etwa gleich weit wie die Schweiz. Ein schönes Land, aber alles andere, als mit der Schweiz vergleichbar. Dank der freien Wechselkurse habe ich Island bei einem mehrtätigen Stopp Over kennen gelernt – der USD war damals um 50 Prozent eingebrochen.

Ein ähnlicher Vorläufer – der Chicago Plan – wurde als Vollreservesystem meines Wissens nie ausgetestet. Das goldgedeckte Teilreserve-System Bretton Woods wurde 1973 aufgehoben. Meine Berufsprüfung befasste sich daher mit den freien Wechselkursen – Lehrbücher gab es noch keine. Heute dürfte es ähnlich aussehen, nur dass es nicht um eine Prüfung geht, sondern um einen extrem wichtigen Entscheid, wie die Schweiz einmal dastehen könnte. Könnte, denn wir werden vermutlich kein Lehrgeld bezahlen wollen und verbleiben beim Leergeld. Eigentlich schade, dass diese Chance vermutlich nicht genutzt wird.

Wir Schweizer oder Eidgenossen konnten uns immer schon behaupten, deshalb habe ich vor über drei Jahren schon gegen die Kursstützung der SNB geschrieben. Und die Geschichte hat mir Recht gegeben. Dasselbe mit der Goldinitiative. Zum Reichtum der Schweiz, kann ich ihnen auch das Heft 2 aus der NZZ-Geschichte empfehlen: „Wir Protestanten,“ In über zehn Kiosken habe ich dieses Büchlein nicht gefunden. Wir Protestanten, von einem Katholiken geschrieben, der nie erwähnt, dass wir in der Schweiz eigentlich Reformierte sind und dabei ist auf dem Titelbild goldfarbenes Bargeld mit „Magister Hvldricvs Zvingli“ abgebildet. Er nimmt ja auch auf die ganz reichen Hugenotten Bezug und erwähnt, dass die Katholiken seit der Reformation faul blieben, bis sie sich dann im letzten Jahrhundert netzwerkartig zur Finanzhochmacht puschten.

Vielleicht wäre es jetzt an der Zeit, dass sich die wirklich noch Liberalen, die Progressiven, Zukunftsgerichteten zu Wort melden würden. Die Meisten der sogenannten Liberalen gehören heute zur absahnenden Volksschicht dank Leergeld. Der Vollgeldinitiative würde liberale Unterstützung gut tun. Der Schweiz langfristig vermutlich auch. Der Schweizer Franken dürfte noch stärker werden und dagegen sind ja eigentlich nur die gegen Schweizer Franken verkaufenden Unternehmen. Wie gesagt, wir schaffen auch einen Euro zu 80 Rappen. Sollte die Vollgeldgeschichte wider Erwarten doch angenommen werden, so müsste vermutlich eine zweite Initiative gestartet werden, damit der Ausverkauf der Schweiz noch stärker reglementiert würde. So gesehen, dürfte mein Haus, das einen Wert in CHF darstellt, ein interessantes Finanzanlageobjekt werden.

Schade, dass sich viele für die Vollgeldinitiative einsetzen, die von Volkswirtschaft keine grosse Ahnung haben. Hier braucht es Kräcks. Zum Beispiel wird immer wieder geschreiben, dass Bankkredite so was wie Luft sind. Nur, auf der Gegenseite wird mit einem Bankkredit etwas gekauft, das auch einen Gegenwert darstellt. Kredite für 100 Prozent Luft werden kaum vergeben. So gesehen, kann die Initiative leider etwas zum Kabarett-Stück verkommen … „hesch d’Fingerli iklemmt?“

 

  • 1. Dezember – der Welt-AIDS-Tag und der Durchstich des Eurotunnels. Das erste mal seit der Eiszeit vor rund 7000 Jahren, dass man wieder trockenen Fusses vom Festland nach England kann. Hoffen wir nicht, dass irgenwann mal da steht, dass die eingereichte Vollgeldinitiative abgelehnt wurde und damit die Eiszeit des Finanzplatzes Schweiz seinen Fortlauf nahm und eine einmalige Chance verpasste.

Nachtrag zum 2. Dezember – vielleicht geht der Blick der Schweiz doch in die richtigte Richtung – das Bankgeheimnis wird teilweise beerdigt.

 

 

Alles ändert sich … manchmal viel zu langsam

Zwei Monate Hitzesommer, da hatten einige Zeit sich zu überlegen, ob man was ändern sollte, müsste, oder doch lieber beim Alten bleiben könnte. Das ist einfacher und oft ist für einen Entscheid nicht nur eine Person zuständig.

Die heisse Zeit habe ich persönlich genossen. Raus, möglichst wenig Zeit am Computer und im Büro verbringen. Zeit ist etwas vom Wertvollsten, das uns zur Verfügung stehen kann. Und immer wieder stellt man fest – da ist keine Zeit. Nur Zeitdruck. Die Trauben, die ich neben der Tastatur habe schmecken herrlich. Bis auf die untersten an der Dolde – die sind unreif. Sauer, bitter, aber man sieht es denen nicht an. Da gibt es keine Regelung für den Pflückzeitpunkt von Früchten. Trauben sind im Normalfall wenigstens süss, nur die meisten Früchte, die man hierzulande kaufen kann sind unreif. Wieso reklamiert keiner. Die andern verdienen viel Geld damit. Weniger Ausschuss, man kann die noch nicht geniessbaren Früchte länger lagern. Meine Kiwi ist immer noch reif. Neun Monate gelagert und jetzt voller Genuss. Eine Kiwi aus dem Laden ist für mich ungeniessbar. Die Menschen essen sie trotzdem. Frau/man kennt ja nichts anderes. Keiner reklamiert wegen unreifer Früchte.

Unreif ist auch die EU. Einige denken, dass die lieber die Krümmung der Banane und der Gurke in zig-seitigen Dokumenten festlegen, als darüber nachzudenken, ob man nicht wie in der Schweiz, eine festlegende politische Einheit und vor allem eine Finanzhoheit schaffen müsste. Die Gurken-Bananen-Verordnung ist seit Jahren abgeschafft und die Zentralhoheit noch nicht mal echt andiskutiert worden. Wir Schweizer haben dazu ja auch mehrere Jahrhunderte gebraucht. Lesen sie mal über die „Alte Eidgenossenschaft“ und ersetzten diese gedanklich mal durch „Eu“. Beide haben das Heu nicht auf der gleichen Seite. Fünf Szenarien hat die Wiwo beschrieben. Bis sie dann das H-Eu geordnet haben, wie die Schweizer, wird wohl etwas länger dauern. Wir haben auch noch nicht alles geordnet, wenn wir das genau anschauen. Andere schauen das härter an, als ich. „Die haben nichts geändert, wählt keine Bisherigen mehr in den Nation- oder Ständerat“. Mit der EU wollen einige gar nichts zu tun haben. NRW2015.ch hat nichts mit Nordrhein-Westfalen zu tun. Dort ist die Bundesstadt Bonn mit dem Sitz von sechs Bundesministerien. Hätten sie es gewusst? Änderungen dauern lange an. Szenario 1 wird kommen, aber erst viel später als in 15 Jahren.

Langsam arbeitet auch die Schweiz. Der Ausbau der „Grauholz-Autobahn“ dauert zwölf (12) Jahre, bis wir 8-spurig fahren können. Das älteste Autobahnteilstück wird dann doppelt so viele Spuren aufweisen, wie sie 1962 eröffnet wurde. 7,5 Kilometer in 12 Jahren. 1936-1938 bauten die Deutschen gute 1000 km Reichsautobahn pro Jahr. Irgend etwas läuft in Politik und Bauwirtschaft ganz krumm. Statistisch betrachtet könnte man daraus schliessen, dass es demnächst zum Glück keinen Krieg geben wird. Eben wird eine Verkehrsdurchsage im Radio erwähnt, Stau bei Härkingen, die grösste Schweizer Stadt. Dort müsste man nach rund einem Jahr wieder ausbauen – ein Lkw brauchte sechs Spuren. Eigentlich erstaunlich, wie wenig Unfälle wir heute sehen. Früher war das leider normal, dass bei einer grösseren Ausfahrt mindestens ein Unfall gesehen wurde. Nicht dass wir heute besser fahren würden, aber die Grauholzautobahn kann nicht mehr ohne Geschwindigkeitslimite befahren werden und die Autos wurden viel sicherer. Steuern und Lenken ist heute einfacher. Nicht ganz überall, aber zumindest beim Verkehr.

Die Orthografie wurde angeblich mit der Zeit auch einfacher. Der Quiz funktionniert auf keinem meiner Rechner. Kein Problem der Ortografi, sondern der IT, so nach dem Motto „exist en ziell“ – das wäre dann die wahrscheinliche Lösung der Frage eins. Hier noch das Google-Alfabeth – nur beim Q musste man hier nachhelfen.

Änderungen gab es seit meinem letzten Beitrag im Weltgeschehen nicht sonderlich viele. Alles beim Alten. Krieg und noch mehr Flüchtlinge, die Griechen gibt es immer noch, das Jammern um den nicht mehr gestützen Euro-Kurs der Schweizer überhört man schon fast. Eigentlich jammern immer nur die, die schon viel Geld haben. Die andern kaufen billiger ein, wobei der Preisunterschied Schweiz-Deutschland nicht gerechtfertigt ist. 2/3 teurer in der Schweiz, ist es gemäss K-Tipp. Hier verdienen einige zu viel. Wenn wundert es, dass die Konsumentenstimmung in der Schweiz alles andere als gut, geschweige denn gesund ist. Hier muss es Änderungen geben, sonst wird es langsam aber sicher unruhig bei uns. Reklamation.ch ist nötiger denn je. Zu viel Geld haben auch Bund und Kantone. Vielleicht müsste man sich auf die Wahlen wieder mal mit einem älteren Papier der SVP über die Finanzpolitik beschäftigen.

Hillary Clinton hat auch eine Änderung auf Lager. Besteuern der kurzfristigen Aktiengewinne. Hoffentlich macht aber hier der Journalist einen Übersetzungsfehler. Richtig hilfreich wäre die Idee der Besteuerung kurzfristiger Gewinne erst, wenn nicht nur Aktien besteuert würden, sondern vor allem die derivativen Instrumente, die rechtlich gesehen keine Aktien sind. Änderungen sind überall denkbar. „Bush kann sich Folter wieder vorstellen„. Es leben die Glatiatorenkämpfe im alten Rom! Ob „die 13 satanischen Blutlinien“ woll wahr sind? Wäre es nun gut, nichts oder mehr zu wissen? Büsche schützen nicht vor Kugeln. Wiederholen möchte ich mich nicht, aber es immer wieder nötig. Wer die Geschichte nicht kennt oder mehr über die kirchliche Situation, die voller Änderungen ist, wissen möchte, liest meinen Beitrag über „Schweiz-Schwei(t)zer-am Schweizersten„.

Der heisse Sommer ist vorbei. Schon bald vergessen, wie Tianjin. Wenn man die Schlagzeilen so liest, denkt man, es müsse ein wirtschaftliches Ereignis gewesen sein. Aber in Tientsin war es viel heisser, als bei uns. Langsam oder schnell, das ist meist die Frage. Dann geniessen sie noch eine Woche den Sommer. Genau genommen sind es zusätzlich 3/4-Stunden bis zum Äquinoktium. Manchmal tun oder täten Änderungen gut.

Erschaftssteuer könnte ins Auge gehen

Die ganze Diskussion über die Erbschaftssteuer nervt. Die KMU’s sollen untergehen! Das ist absoluter Quatsch.

Hier mal eine echte Sicht, wie es um die Erbschaftssteuer und KMU‚s in der Schweiz steht. Da haben einige nachgedacht.

Und wer noch weiter denkt, müsste eigentlich die Erbschaftssteuer ablehnen, denn sie hat ein Schlupfloch für die Reichen. Also, wenn die Erbschaftssteuer angenommen wird und sie über ein grösseres Vermögen verfügen, dass sie vor zu viel Steuern schützen wollen, dann berate ich sie gerne. Absolut legal und nicht zu überrissenen Ansätzen.

Mit den politischen Hab’s-Burgern (Schluss des Beitrages) habe ich so meine Mühe. Sind die wirklich so blöde, dass sie die Steuerlücke, die sie schaffen nicht sehen oder will man diese im dunkeln halten, weil diese nach der Ausarbeitung der Erbschaftssteuer-Verordung die Steuerlücke nutzen können?

Ein Tatortkrimi ist weniger spannend. Und im „schlimmsten Fall“ könnte man in Zukunft alle Jahre, wo aktiv gearbeitet wird, ein halbes Prozent auf die Seite legen – 40 Arbeitsjahre x 0.5% = 20% Erbschaftssteuern. Nur, Angespartes und zu Vererbendes, werden sich nicht linear verhalten.

 

"Die Schattenseiten des Separatismus"


Ein Artikel über einen der die Schweiz verlassen wird – vermutlich nicht für immer.

 Kleinstaaterei in der Schweiz – Die Schattenseiten des Separatismus“ – gefunden in der Wiwo

Zugegeben, wir haben viele Ausländer in der Schweiz und manch einer möchte einen Arbeitsplatz, der ein Ausländer innehat. Drei Prozent Arbeitslosenquote – so die offizielle Zahl des SECO auf 28 Seiten dargestellt. Nur, die Zahl stimmt garantiert nicht. Die Zahl der Menschen, die keine Arbeit hat – und viele von denen auch haben möchten – dürfte eher bei zehn Prozent liegen. Ein stellvertretender Leiter eines RAV hat mir diese einmal ausgerechnet – deutlich über 10% ist er gekommen.

Die genauen Zahlen sind nirgends erhältlich, aber Annäherungszahlen müssen vorhanden sein. Arbeitslose, Langzeitarbeitslose und Ausgesteuerte. Die Letzten, die von den Hunden gebissen werden, sind nur pro Monat angegeben, denn der Staat hat anscheinend keine Möglichkeit, dies zu überprüfen. Vielleicht haben sie wieder Arbeit gefunden – oder fallen der Sozialhilfe zur Last. Rund 3000 pro Monat im Schnitt. 36 000 im Jahr. 360 000 in zehn Jahren. Der Staat hat keine Ahnung, wie viele arbeiten, Sozialhilfe beziehen müssen oder von uns gegangen sind. Die 3% Arbeitslosenquote ist eine Stichzahl, die viel zu wenig tief sticht.

Es gibt noch viele andere Gruppen, die man aufaddieren kann. Frauen und Männer, die einfach zu Hause zu den Kindern und zum Haushalt schauen, Frühpensionierte und Auswanderer, denen nichts anderes übrig blieb, Leute dies sich ohne Arbeitslosengeld weiterbilden wollen (müssen),  und und und … und erfasste 467 Selbständige, gemäss Seco. Diese Zahl dürfte man vervielfachen, denn sie erhalten kein Arbeitslosengeld und melden sich daher im Normalfall auch nicht. Haben zwar nicht selten Jahrzehntelang die Arbeitslosenkassen mitfinanziert. Sind aber ausgeschlossen. Zu den Selbständigen gehören auch Firmeninhaber einer GmbH oder AG.

Um auf die Ausländer zurück zu kommen. Da gibt es auch welche, die sich nicht anpassen wollen und auf unangenehme Art auffallen. Wobei „anpassen und unangenehm“ oft bei schweizerischen Ureinwohnern weniger Spielraum offen lässt, als bei Progressiven. Aber das sind nicht die Minderheiten, die wir in Bezug auf den untenstehenden Beitrag angesprochen haben. Die Randgruppen schüren Glut, wie die ECOPOP Art, wobei dies garantiert keine Kunst Art für Malerei oder eine Musikrichtung ist.

Die Ausländer, mit denen ich zu tun habe, sind bei uns willkommen. Die Mehrheit der andern, die ich nicht kenne, die da sind oder noch kommen werden, passen ins gleiche Bild. Und bedenkt, nach dem Überschreiten der Grenze sieht alles anders aus. Einem „Ausländer Feindlichen“ habe ich im Simplon-Tunnel mal gesagt: „Fredu, jetzt bist auch du Ausländer.“ Denkt daran und vergesst die Initiative. Und wer hat nicht ein bisschen ursprüngliches ausländisches Blut in sich? Vor rund 100 Jahren wurde die Urgrossmutter meiner Kinder Schweizerin. 1/8 deutsches Blut und von der andern Seite einen Achtel dänisches. Oder ist es 1/16? Alles geht so schnell vergessen. Die Abstimmung wird hoffentlich Schiffbruch erleiden. Kein grosses Loch durch einen Eisberg, eher ein kleines Leck. Meine Prognosen kommen aus dem Bauch. Das gfs-Institut scheint mir auch noch vage. Vielleicht weil Claude vor zwei Wochen in unserer Gegend war – beim Buremünster, wie Berner dem Landessender Beromünster zu sagen pflegten.

Na ja, sollten die Leinen reissen, wir werden auch das schaffen. Das sind dann die Sonnenseiten der Separatisten. Nicht dass sie gewonnen haben, dass wir Pessimisten, die Schweizer, viele optimistische Seiten haben … leider oft erst, wenn wir müssen.