Kommentare kommentieren – Danke


Soll man sich über viele und alle Kommentare freuen?

Liebe Blogleser. Herzlichen Dank für euer Kommentarverhalten. Selten muss ich einen löschen und meistens nur, weil irgendein Kommentar mit 100erten von Links für gefälschte Taschen, Turnschuhe etc. aufgeschalten wurde. In 8 1/2 Jahren musste die Kommentarfunktion auch nur einige wenige Male für kurze Zeit gesperrt werden. Automatisch erstellte Massenkommentare mag eigentlich niemand.

Froh sein kann man auch, wenn nicht jeder „Hafenkäse“ mitgeteilt werden muss. Herzlichen dank, dass ihr nicht wie hier bei Jens zuschlägt. Das braucht Zeit. Vor allem, wenn man als Blogschreiber seine Kommentare kommentiert, antwortet. 50 000 Visits, eine Million Hits, diese Werte werden beim Finanzblog jeden Monat deutlich übertroffen. Egal, was die bedeuten, im besten Fall nur Suchmaschinen, denn die schreiben keine Kommentare und 20 000 Sites. Zahlen, die mir nicht viel bringen. Und die Zahl der Kommentare sagt erst recht nichts aus.

Frei Schnauze, aber bitte mit Anstand“ – die Landschaft der Kommentare in digitalen Zeitungen wird sich in Zukunft verändern. Wetten? Nicht nur weil der „mächtige“ Blogger Peter Hogenkamp die NZZ verlässt, sondern weil die Kommentare in Zukunft von Journalisten kommentiert werden müssen, sollten. Ich garantiere, dass die Anzahl an unerwünschten Kommentaren fallen wird. Wenn Newsportale bis 9 von 10 Kommentaren nicht freischalten, braucht dies vermutlich sogar mehr Personal. Blogs sind hier wieder die Vorreiter gewesen.

Liebe Bloggerkollegen. Erinnert ihr euch noch über die Diskussionen über sogenannte Katzenblogs. Das Katzenblog.ch ist zum Geheimtipp geworden – Kommentarfunktion ausgeschalten.

Der Mensch lebt nicht vom Geld allein …

… seine Gesundheit ist es die ihn am Leben hält. Mancher Gesunde sollte jetzt vielleicht einige Minuten bei den folgenden Bildern und Zitaten verweilen und ganz besonders diejenigen die immer ans Geld denken,oder unter Dauerdruck und -stress steht, Probleme wälzen. Gesundheit kann sekundenschnell bei jedem zum Thema Nr. 1 werden. „Mich trifft es ganz sicher nicht!“ Das hab ich auch mal gedacht.

Schön ist es, wenn man genügend Geld hat. Zugegeben. Seit beinahe 20 Jahren hängt der Sax-Spieler mit dem Spruch „Der Mensch lebt nicht vom Geld allein“ in meinem Büro. Nicht als Warnung. Als Philosophie. Aber viel schöner als Geld, ist die Gesundheit. Gestern vor einem Jahr bin ich „entlassen“ worden. Das Schild war für mich damals unerreichbar, den Text habe ich erst heute gelesen. Die Treppe dorthin war zu abschreckend und nicht rollstuhlgängig. Aber wenn jemand erwähnt hätte, was darauf steht, ich wäre hochgekrückt. Damals 60 Kilo, heute 50% Performance dazu. Kraft und Beweglichkeit nehmen laufend zu.

Achtsamkeitsfad

Im „Jetzt“ leben. Mal abstellen. An einem Arbeitstag einen Spaziergang einschalten. Das würde vielen gut tun. Nicht nur den Geldmenschen. Der Gesundheitheit ist es fürderlich. Einige Krankheiten haben in unserer Zeit Hochkonjunktur …

Bank und Barmelweid

… einige sind tödlich oder schränken das zukünftige Leben extrem ein, andere können hier in einzigartiger Umgebung gepflegt gesund werden. Gesünder werden wäre vielleicht der richtige Ausdruck. Manchmal braucht eine Genesung Jahre … die Kraft fehlt, die Beweglichkeit, bei einem will das Denken nicht recht. Wer das durchgemacht hat, der sagt eher im Spass „ach, sie hatten nur ein Burnout“, er weiss, was dahinter stecken könnte. Vielleicht sogar die gleichen Ursachen.

Wie lässt sich erklären, dass heutzutage in Firmen Mitarbeiter und Chefs reihenweise einem Burnout zum Opfer fallen?

Der Zwang zur finanziellen Gewinnsteigerung setzt alle Mitarbeiter unter grossen Leistungsdruck, vor allem solche im mittleren Management. Die beruflichen Perspektiven sind häufig ungewiss und einem ständigen Wechsel ausgesetzt. Der Wettbewerb nicht nur zwischen den Firmen, sondern auch innerhalb der Firma ist sehr gross. Die Produktivität pro Mitarbeiter wird ständig angehoben. Wer nicht mitmacht, dem droht Stellenverlust. Kommunikation innerhalb der Betriebe und informelle soziale Kontakte fallen der Effizienzsteigerung und dem Intranet zum Opfer. Es muss immer alles schneller und besser und strukturierter werden. Wer in dieser Hast nicht bewusst seine eigenen Grenzen zieht und lernt, sich selbst Sorge zu tragen, kann schnell in ein Burnout geraten.

Gefunden in der GESUNDHEIT Sprechstunde

Wovor warnt die Verfasserin? „Der Mensch lebt nicht von Geld allein.“ Sie erholt sich mit den Pferden. Einer im 5. Stock, wo auch ich drei Monate lag, wollte diese Woche noch einmal so gerne auf seine Weid zu seinen Pferden. Sie werden ihn missen …

Asthuegel oder Asthaufen

… ich kann jetzt den Wald um die Klinik anschauen. Es strengt noch an, aber man hat riesig Freude. Man hat Zeit die Asthaufen anzuschauen, die die kleinen Viecher nicht mehr missen möchten. Heute vermutlich subventioniert. Ich würde lieber mit dem ehemaligen Oberförster Robert diskutieren, der in der Nachbargemeinde wohnte. Nicht über Geld, ich will auch keines für meinen Asthügel, den ich zuhause errichtet habe. Auch nicht über seine Todesursache, über sein Alter damals, lieber über die Ökologie. Die nimmt man wahr. Jetzt …

akw goesgen und alpen

…jetzt die Alpen, die doch recht seltene Stromstange und die meisten sehen nur das stromproduzierende AKW Gösgen und die Dampffahne. Die meisten sagen sowieso Rauchfahne. Eine solche gab es vor kurzem zwei Bilder weiter oben im Vordergrund. Haben sie es gesehen. Haben sie sich genügend Ruhe genommen, wir sind schliesslich auf dem 8-samkeitspfad …

himmelsspuren

… Himmelsspuren, da kommt mir George Clooney und Nespresso in den Sinn … „it’s not your time“ … er hat Glück gehabt, ich habe Glück gehabt, sie hoffentlich auch …

… die andern Videos machen auch Spass. Spass ist wichtig für die Gesundheit und im Himmel soll es keine Autos geben, es kommen keine Manager hinein und in einem anderen wird gesagt „so sexy“. Und wie heisst der Buchtitel von Oswald Kolle, der im Alter von 81 Jahren kürzlich verstorben ist? „Der Mensch lebt nicht vom Geld allein!“

Vielleicht hilft ihnen dieses Buch. Ich kann mit ihnen ganz anders zusammen arbeiten. Helfen sie sich selbst. Denkbar ist, dass wir eine Wunschliste erstellen. Die Wünsche müssen sie sich aber selbst erfüllen. „Ich doch nicht.“ Ich wünsche ihnen das, aber empfehlen sie mich doch bei ihrem Partner oder ihren Mit- und Gegenarbeitern. Da hat es garantiert welche dabei, welche ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Man sagt, dass es nie zu spät sei. Da bin ich heute ganz anderer Meinung. Urplötzlich kann es zu spät sein.

Aktuell beim befreundeten Personalblog: „Teure Krankenversicherung – Umverteilung von unten nach oben“

Vor einem Jahr im Finanzblog:
„9’999 Euro legal am Zoll vorbei – Bargeldtransport in die Schweiz“

Vor zwei Jahren erschienen:
Sprechen – Schreiben – Schweigen / Yes, we can!

Vor drei Jahren erschienen:
Clef du Vin – Clef du Cigars

Vor vier Jahren erschienen:
Strom – die Inseln Schweiz und Azoren

Vor fünf Jahren erschienen:
Design Preis Schweiz – heute ist die Preview des designers‘ saturday – danke für die Einladung, Schmiedrued hat diesmal Vorrang

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Ganz Anders – Das Risiko des Lebens


Dein Gehalt und dein Vermögen vermögen nicht aufzuzeigen ob du fröhlich, lebensmutig und zufrieden bist. Geld war noch nie ein brauchbarer Massstab für das Wohlbefinden. Sie denken mindestens 100 mal pro Tag ans Geld. Reicht mein Erspartes nach der Pension aus? Kann ich die Budgetzahlen erfüllen? Wie soll ich die Ausbildung für die Kinder finanzieren?

In der heutigen Zeit dreht sich mehr denn je Alles ums „liebe“ Geld. Geld kann krank machen, gar zum gewaltlosen Tod führen. Im Alter von 50 – 60 starben in meinem Umfeld Claude, Hansjürg, Jürg, Kurt und Werner. Indirekt durch den vom Geld verursachten Druck auf den Geist und vor allem auf den Körper. Medizinisch ist dies nicht einfach zu beweisen. Also vermeidet man dieses Thema, wenn es nicht im Zusammenhang mit einem psychischen Leiden oder Selbstmord zusammen hängt. Die Alternativmediziner sind da viel direkter. “ Immer mit Volldampf durchs Leben und zuwenig schlafen. Das staut sich auf. Der Körper rächt sich.“ Beatrice, Ernst, Urs und Nicole haben fast eine Art Glück gehabt. Sie haben überlebt. Ich auch. Ganz knapp.

Dies führt zu einer neuen Sichtweise des Lebens. Es ist wie ein geschenktes zweites Leben. Man denkt ganz anders, muss sich aber immer wieder Mühe geben, nicht ins alte Fahrwasser zurück zu kehren. Es gibt zig-tausende, denen ein Herz- oder Hirnschlag oder eine andere lebensbedrohende Krankheit bevorsteht. Einigen, vielen könnte man helfen wenn sie einsehen, dass sie selbst gefährdet sind. Aber wer ist hier schon einsichtig. Mir geschieht dies nie! Vermutlich hätte ich früher auch so geantwortet. Aber es kommt überraschend und meist extrem schnell. Ohne Vorwarnung oder wie bei mir, mit dem Gefühl einer aufkommenden Grippe.

Es kann auch sie treffen. Von den erwähnten Personen haben nur zwei einen handwerklichen Beruf. Die andern acht hatten alle einen Bürojob, verbunden mit Reisen. Der eine nur regional, der andere rund um den Globus. Statistiken sucht man vermutlich vergebens. Was allen eigen ist, sie haben beruflich kein Werk erstellt, das man betrachten, von Hand anfassen kann. Diese Art von Belohnung fehlte allen und ganz besonders den Büromenschen. Eine Prozentzahl am Ende des Jahres oder eine Gehaltserhöhung oder einen Bonus scheinen nicht auszureichen. Anerkennung ist das Eine. Es bräuchte vielmehr etwas Sichtbares.

Es gibt Methoden, wie Menschen umgestimmt werden können. Nur, wer denkt frühzeitig daran, dass er eigentlich Hilfe brauchen könnte. Meist sind es Familienangehörige, Freunde, die ein ungutes Gefühl haben und sogar Warnungen aussprechen. „Du solltest kürzer treten oder dir eine Auszeit gönnen.“ Solche Signale sollten Ernst genommen werden. Wer geht schon gerne zum Psychiater oder gar zur Sozialberatung? Es geht auch auf eine entspanntere Art. Einen halben Tag mit einem reden, der aus Erfahrung spricht. Der zeigt, mit welchen relativ einfachen Methoden man Stress abbauen kann. Kein Gespräch auf einer Psychiatrieliege. Gemeinsam wird eine Tätigkeit zur Entspannung, zum „Loslassen“ ausgeführt. Etwas das Spass macht, etwas das beruhigt oder etwas, wofür Mann oder Frau sich sonst nie Zeit nimmt. Einige Stunden, die ganz anders ablaufen, nicht herkömmlich sind. Ein neues Konzept. Wer das in Zukunft anbieten wird, erahnen sie spätestens, wenn sie www.ganzanders.ch oder www.ganz-anders.ch anklicken. In der Blogroll finden sie Telefon oder E-Mail unter „Kontakt„.

Musik kann sehr hilfreich sein. Ohrwürmer zum Beispiel. Aber nicht nur an diesem halben Tag. Sondern in Zukunft regelmässig. Es wird auch besprochen, wie es weiter gehen soll. Ob gar medizinischer Rat angebracht wäre. Wenn sie Schmerzen haben, dann gibt es nur eines – ab zum Arzt und äusserst wichtig, für eine eigene gute Compliance sorgen. Nicht für jedes kleine Wehwechen, aber dringendst, wenn der Schmerz oder das Unwohlsein eigentlich grundlos, ohne Ursache zu sein scheint. Musik ist dann nicht das richtige Heilmittel, es ist nicht mit einem Mückenstich zu vergleichen …


… der Todestag von Joe Dassin Amerikaner, Wahlfranzose, Weltenbürger genau genommen, jährt sich diese Woche zum 30. mal. Der Doktor der Ethonolgie starb im vermutlich ruhigsten Teil von Frankreich – in Pape’ete – irgendwo im Pazifik von französisch Polynesien (vielen Inseln) an einem Herzinfarkt (med.: Myokardinfarkt) im Alter von 41 Jahren. Ähnlich erging es Paul Gaugin – 54, Geldprobleme, rechtliche Probleme. Mit Ruhe, Abgeschiedenheit umzugehen, scheint alles andere als einfach zu sein. Oft brechen Krankheiten gerade dann aus. Ganz speziell kurz vor oder nach der Pensionierung.

Hoffen wir für Bundesrat Merz, dass er nach seinem Rücktritt nicht wieder einen Rückfall erleidet. „Freunde hat Merz nicht„, aber seine Biografie dürfte Lehrreiches zum Thema das Risiko des Lebens beinhalten. Mindestens zweimal hat sein Herz schon rebelliert. Aber was unternimmt mann und frau nur der Karriere Willen.

Politische Karriere hat auch ein anderer gemacht, der Gestern auch über die Risiken des Lebens berichtet hat. Der neue Grossrat Yahya Hassan Bajwa (Film nicht einbettbar) – phonetisch Jachja Badschwa – sprach vor allem über Pakistan. Unverschuldet, nicht karrieresüchtig, von den Fluten weggerissen. Und nicht zu vergessen. Es gibt mehr als 20 Millionen Obdachlose – mehr als 10 Prozent der Wohnbevölkerung. Lesen sie mehr über LivingEducation, die kleine aber feine Hilfsorganisation bei libref.

Solche Überschwemmungen bringt man nur sehr langfristig in den Griff. Die Schweiz hat Erfahrung darin. Ab dem 16. Jahrhundert wurden bei uns Wälder abgeholzt und dann kommen die Überschwemmungen und Versumpfungen. Der Abschluss der Juragewässerkorrektionen wurde vor knapp 40 Jahren abgeschlossen. Pakistan wird vermutlich nicht das letzte mal Schlagzeilen von Überschwemmungen liefern. An diejenigen in China scheint man sich schon fast gewöhnt zu haben. Und zudem sind die Zahlen hier nicht verlässlich. Betroffen sollen 305 Millionen sein – was heisst betroffen. Naturkatastrophen, ein Risiko gegen das eigene Leben, das der Einzelne kaum zu beeinflussen vermag.

Machen sie ihr persönliches Leben nicht zum Risiko. Sorgen sie vor. Finanziell reicht bei diesem Risiko nicht. Sie müssen sich vielleicht eingestehen, dass es nicht so weiter gehen sollte. Nehmen sie mit mir Kontakt auf. Ich kann sie vermutlich überzeugen, einen anderen, längerfristigeren Weg einzuschlagen. Die Arbeit müssen sie aber machen … es tut nicht weh, es macht Spass und sie werden in Zukunft wesentlich mehr Zeit haben. Oder zumindest die 24 täglichen Stunden etwas anders ausfüllen.

Aktuell beim befreundeten Personalblog: „Verlangsamter Aufschwung im Schweizer Stellenmarkt

Vor einem Jahr im Finanzblog:
„Sendepause“

Vor zwei Jahren erschienen:
Steigt nun der Ölpreis oder sinkt er?

Vor drei Jahren erschienen:
Polo – viel Technik und viel $$$

Vor vier Jahren erschienen:
No future? Die Begeisterung für die und in der USA sinkt.

Vor fünf Jahren erschienen:
Wasser – baulicher Schutz oder Versicherung – 2. Teil

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