Auf nach Rüdesheim – am Tag danach


Am Tag danach, als vermutlich der Euro gerettet wurde, erlebte der Männerchor Schmiedrued 75 Mann- und Frautage auf seiner diesjährigen Vereinsreise dem Rhein und der Mosel entlang. Auf der Rückreise durch das Elsass hatten wir noch persönlichen Kontakt mit einem Storchenpaar. Könnte es sein, dass wir Sie im nächsten Jahr als Sängernachwuchs mitnehmen dürfen?

Männerchor mit Frauen

„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.“ Matthias Claudius würde jetzt in Versform berichten und wir beschränken uns auf einige Höhepunkte und einen Tiefschlag. Ob der Mond aufgegangen war, kann man in Rüdesheim und dem schönsten Stattteil Assmannshausen, wo wir unterhalb vom Höllenberg hausten, nicht beurteilen. Die Gassen sind zu eng, die bekannte Drosselgasse kommt an den breitesten Stellen auf knappe drei Meter und der Blick nach oben bleibt an den schönen Riegbauten hängen. Und vermutlich war der Mond schon untergegangen, als die Letzten ins Hotel Germania zurückkehrten.

Rüdesheimer Rieghaus

Hier, fast wie im Mittelalter, „geniesset“ Mann und Frau Wein, Bier und wir zusätzlich die tieferen Preise, als wir uns das so gewohnt sind. Praktisch keiner nimmt Anteil am Zeitungsaushang über den Euro. Die Probleme über die Währung die unsere Heimat umgibt scheint niemanden mehr zu interessieren. „Karlsruhe deckelt deutschen ESM-Anteil.“ So der heimische Wiesbadener Kurier aus der Hauptstadt des Landes Hessen. Zwei Stunden zuvor nimmt auch keiner von uns Kenntnis, dass wir eben an der Stadt vorbeigefahren sind, die Weltgeschichte schreiben wird.

Eiswein auf Global

Wir sind globale Touristen und erst noch aus einem Inselstaat mit wankenden Geheimnissen. In Geisenheim, dem Nachbarort ärgert man sich mehr über die Chinesen, die Rotwein in drei Minuten reifen lassen. Römer, Amerikaner und Franzosen grüssen mit dem Clef du vin. Andere Länder, andere Sitten.

Bacchus

Bacchus, der Gott des Weines und des Rausches, den kennt man hier. Andreas Vosskuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts , wohl die Wenigsten. Riesling kennen die Meisten. Trocken, tolle Gewächse für dreizehn Euro. Genau genommen heute für uns nur 13 Rappen teurer. Nicht im Laden, im Restaurant. Die Hälfte für einen Halbtrockenen aus dem Jahre 2001, beim Weinbauer Altenkirch. Hier muss man umlernen. Die tiefgradigen Weine verhalten sich anders, als die im Kaiserstuhl, dem wärmsten Gebiet Deutschlands.

Acht von dreizehn Qualitäts-Weinbaugebieten in Deutschland queren wir in drei Tagen. Auf fast die gleiche Länge in Frankreich nur eines, das Elsass. Andere Länder, andere Sitten. Vermutlich hat es dem Männerchor Schmiedrued die Stimme verschlagen. Eine Partnerin beklagt sich, dass wir viel zu wenig gesungen haben. Entschuldigung, es gibt so viel zu geniessen und anzuschauen, dass wir dazu eigentlich viel zu wenig Zeit haben. Ein Schild bei der Drosselgasse klärt. „Frauen an die Macht! Macht Essen, macht sauber, macht keinen Radau“.

Germania

Germania wacht über Rüdesheim und von diesem Riesendenkmal über dem Rheinknie sieht man das seit zehn Jahren zum Verkauf ausgeschriebene ehemalige Fabrikgelände von Asbach Uralt. Frauen, macht einen Rüdesheimer Kaffee.

Am nächsten Tag begegnen wir zwei Schweizer Verkehrsteilnehmern.

Schweizer Schiff und Kormorane

Die Kormorane sind hier geduldet und auch der Cargo-Zug geniesst die herrliche Aussicht auf den Rhein. Nach sechs Stunden, bei unserer Rückfahrt an die Mosel, stand er immer noch da. Unfreiwillig vermutlich, die Stromabnehmer eingezogen.

Cargo

Genau auf Kilometer 552 – gezählt ab Koblenz. Demjenigen bei Kreuzlingen am Bodensee. Mehr Aufmerksamkeit erhalten die Passierboote die anlegen. Nach der Weiterfahrt haben sie sich pirouttenmässig um 360 Grad gedreht. Hohe Schule der Fahrkunst. Der Rhein „zieht“ stark und da muss manchmal arg Gegensteuer gegeben werden. Eindrücklich bei langen Frachtern von mehr als 100 Metern, gar das Doppelte, wenn Schiffe zusammengekoppelt sind …

Loreley

… und nach der engen Rheinstelle bei der Loreley die Richtung ändern müssen. Einige geniessen die Klippen und Strudel, anderen wird es mulmig in der Magengegend. Sie sind froh, dass wir ab Sankt Goar wieder im Bus sitzen und einen Abstecher ans Deutsche Eck in Koblenz im Bundesland Rheinland-Pfalz machen. Confluentes, die Zusammenfließenden – Rhein und Mosel – mit dem 37 Meter hohen Kaiser-Wilhelm-I.-Denkmal.

Deutsches Eck Koblenz

„Mit Schnauz und Bart“, keiner denkt hier an den alten Kaiser Wilhelm. Der Start des Int. RheinlandClassics begeistert alle. Ford Mustang, Fiat Dino, VW Surfmobil, DKW F91 Auto Union, der Schewi Crevette Stingray mit Stars und Strips begeistern …

Lotus Europa Twincam, Jaguar MK II und Jaguar XK 120 FHC

… und unser Rasenmäherprofi bestaunt den Lotus Europa Twincam und den Jaguar MK II. Mich fasziniert der Jaguar XK 120 FHC. Tolle Ambiente, derweil die Gedanken unseres Schnapsbrenners Ruedi

Branntweingässchen

… vermutlich schon von Cochem träumen. Ob er den Weinbergs-Pfirsichlikör und dessen Senf probierte? Die Rarität Riesling XO haben wir auf der Heimfahrt angebrochen, …

Mosel Weinberg und Weinbergbahn

… Steillagen bestaunt und beim Betrachten der für unser Begriffe fast unendlichen Maisfeldern auf dem Weg nach Frankreich ein leichtes Schaudern erhalten. Auch das Wetter wurde am letzten Tag anders. Nicht kälter, aber luftiger …

Land der Windkraft

… und im Land der Windkraft haben wir nach einigen Hundert Windkraftwerken nicht mehr mitgezählt …

Storch auf Strassenlampe

… aber wir zählen auf Meister Adebar und vor allem seine Gemahlin Frau Storch, dass sie uns einigen Nachwuchs an Sängern schenken, die wir gerne nächstes Jahr auf unsere Reise mitnehmen.

Und für dieses Jahr einen herzlichen Dank an Heidi, René und den Chauffeur Urs für Organisation, Logistik und Transport.


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Schwankungen – etwas für Gambler und Profis

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Eco-Drive-Fahrweise – für viele erst heute ein Thema

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Atomstromlose Drittwohnung und Hybrid


Gestern war ein Jahr nach Fukushima und heute ist es im Grunde genommen nicht besser. Wie sieht es morgen aus, oder müsste man eher schreiben „Wann findet endlich morgen statt?“

„Das Jahr danach“ – praktisch nichts gelernt, eher nur weltweite Verwirrung. Die Meinungen gehen über die Kernkraft wieder auseinander, wie zu unserer Jugendzeit. Befürworter und Gegner werden wieder aktiv.

Atomstrom wäre an und für sich etwas Gutes. Technisch beherrschbar, sicher und umweltfreundlich. In Zukunft wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach sogar durch heute unvorstellbare wissenschaftliche Neuerungen der Abfall weiter nutzen und unschädlich machen lassen. Der strahlende Abfall muss so gelagert werden, dass er in 50, 100 Jahren zugänglich ist.

Nur etwas macht hier einen Strich durch die Rechnung – einzig der Mensch. Vielfach eine geldgierige und bequeme Spezies. Und deshalb ist und vermutlich wird Atomstrom unsicher bleiben.

Bequem? Ein Beispiel aus der Strombranche gefällig? Die Stromablesefrau kommt bei mir vorbei und ich bin nicht zu Hause. Auf der Antwortkarte vor dem Eingang steht „Zähler durch Unrat versperrt!“ Sorry, ich sollte die Stewi-Libelle und den Alurohr-Sonnenschirm nicht an den Kasten lehnen. Und für schlanke und geschmeidige Menschen stand da eigentlich nur der Stoff-Faltsack für Gartenabfälle im Weg. Zu meiner „besten“ Zeit brachte ich etwas mehr als 35 Kilo zusätzlich auf den Zähler. Und hier besteht bei meinem alten Haus ein Problem. Nicht dass der Platz nicht ausreichen würde. Die noch nicht benützte Aussentreppe ist morsch und vor einigen Monaten, als das Stromwerk und der Stromer am gleichen Tag an den Zähler mussten, wurde ein Treppenbrett zerbrochen. Ich bin immer dort hochgekommen, also muss da mit Kraft gearbeitet worden sein.

Sagen muss man sicher nichts, denn der Besitzer wird es schon einmal sehen. Vermutlich geschieht dies genau gleich in einem Kernkraftwerk. Bequemlichkeit, fehlender Mut? Und damit bei der nun defekten aber noch passierbaren Treppe nichts geschieht, war sie schon damals abgesperrt. Zudem steht jetzt noch ein alter Tisch davor. Auch das Unrat? Mister Marroni wird jetzt lachen, der Tisch ist für dich, damit der Marronistand auf dem Dachträger einfach transportiert werden kann. Er seines Zeichens auch ökologisch orientierter Anlagespezialist. Er ist heute mächtiger als ich, zumindest an Kilos gemessen – er käme durch. Nerven würde er sich vermutlich nur an der Türe zum Stromzähler, denn diese ist an der falschen Seite montiert.

Ob Stromzähler oder Atomkraftwerk. Es sind Menschen am arbeiten, meist wie sie es gelernt haben, schnell zu arbeiten und daher oft unpraktisch und schludrig, dann Zeit totschlagen und sich an den Kunden ärgern die doch immerhin Geld geben, damit Löhne bezahlt werden können. Und vermutlich verdienen Stromablesefrauen zuviel, sonst würden sie normale Gebrauchsgegenstände nicht als Unrat bezeichnen. Sorry Jürg, dein Tisch ist nicht aus Nussbaum oder Rosenholz.

Der Stromzähler ist einfach zu lösen. Mühleberg und Beznau sehen anders aus. Mühleberg sei mit einem Weinfass zu vergleichen, hat mir vor kurzem jemand erklärt. Die Aussenhülle wird ja bekanntlich zusammengehalten und dies wurde nun beanstandet. Die Betonindustrie verdient schon genügend in Tschernobyl und in Japan. Technisch müsste dieses Problem zu lösen sein. Nur die Menschen, die bauen und betreiben bleiben. Heute sind sie ja nicht mal mehr imstande, mein Pelletslager zu bauen, das kein Wasser durchlässt. Das ist leider kein Witz, sondern Realität. Deshalb Krieg führen, gar Atomkrieg. Beileibe nicht. Denn die Chefs möchten vielfach wirklich gute Arbeit an die Kunden bringen, aber schaffen es oft nicht. Wegen der Angestellten. Menschen, die oft bequem sind. Und auch geldgierig

Abgeschaut haben sie es den Chefs. Die Bonusgeschichte sollte ja bekannt sein. Geldgier oder Grössenwahn. Eigenschaften die wir in der heutigen Zeit bestens beherrschen. Und dann taucht plötzlich noch eine Werbung aus dem GDImpuls aus dem vergangenen Jahr auf. „Ich bin nicht Kunde bei Wegelin & Co., weil alles, was entsteht, wert ist, dass es zugrunde geht. – Mephista aus Faust I, Goethe – für Anleger mit weniger teuflischen Ansichten: www.wegelin.ch“. Heute landet man mit diesem Link bei Notenstein. Prägnanter Name.

Hoffen wir doch, dass aus den vergangenen Monaten, Jahren einige Einiges gelernt haben. Lernen hätte man vieles können. Takanubo Ito, der Honda-Chef will die Hälfte aller seiner in Japan verkauften Autos mit Hybridmotor ausstatten. Sie haben ja genügend Kernkraftwerke. Hoffentlich sind die anderen sicherer. Er verzichtet immerhin auf reine Elektroautos, die für Städtependler geeignet wären. Gemäss der Wirtschaftswoche wurden 2011 1994 Elektroautos in Deutschland verkauft. Das sind je nach Jahresergebnis 0,0x Prozent, weniger als 1/10 Prozent. Und das Schönste, an Privatpersonen gingen weniger als 100 Fahrzeuge.

Eine Denkpause ist angesagt. Die riesengrossen Probleme mit der Energie, die wir zurzeit haben, sind nicht in einigen wenigen Monaten zu lösen. Mühleberg abstellen?! Jetzt kommt Leben in die Sache. Der Regierungsrat hat vor kurzem noch begründet, dass die Mannschaft in Zugstärke mit einigen wenigen Pumpen im Unglücksfall gut gerüstet wäre. Wenn der Damm zum Wohlensee reisst, haben die beim Atombunker nur noch Schlamm und viel Vergnügen, wenn die im Morast nach Wasser suchen müssen, wenn es Menschen aus ähnlichen Konzernen nicht mal schaffen, zu einem Stromzähler zu gelangen. Wenn in Mühleberg im Ernstfall nach einem Dammbruch notgekühlt werden muss, dann hilft nur noch Saanewasser, das im Notfall durch einen zu bauenden Tunnel von rund einem Killometer Länge umgeleitet werden müsste. Oder Aarewasser das vor dem Marzili in Bern gefasst wird – die Tunnelideen zur Vermeidung von Überschwemmungen ausbauen. Abstellen ist eine realistische Variante.

Darüber könnte man ein Buch schreiben. Ohne Preisabsprache gemäss der Abstimmung von Gestern. Die unterlegenen Buchhändler schreien heute schon nach staatlicher Subventionierung der Bücher. Dann sollte diese Branche die üblichen Platzstellkosten und Werbekostenzuschüsse abschaffen. Wer bezahlt befiehlt. Bei Medion oder Saturn denkt man vermutlich über diese Marketing-Techniken etwas anders.
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Rundum Gier. Geiz ist ja bekanntlich geil. Oder Bequemlichkeit? Lieber Herrgott lass es Geld regnen, am liebsten dafür nicht arbeiten und erst noch trocken bleiben. Ach ja, von der Sunrise (untenstehende Blogbeiträge) habe ich nichts mehr gehört. Die stellen auf Ignorieren und Vergessen. Und seit gestern dürfen wir nicht einmal mehr unbeschränkt Zweitwohnungen bauen. Nach momentaner Denkweise lässt sich dieses „Problem“ ganz einfach lösen. Wer in einer Touristengemeinde zum Beispiel keine Zweitwohnung mehr erstellen darf, der suche sich doch eine Gemeinde, wo er noch eine bauen kann. Zum Beispiel auf dem Land. Und dann kann er in Grindelwald, Zermatt, Sankt Moritz oder sonst wo einfach eine Drittwohnung bauen. Nach Fragen?


Aktuell bei libref. – liberal reformiert: „“Markus in Tagebuchnotizen““ – ein Gastbeitrag

Aktuell beim befreundeten Personalblog: „Sparen – Bereicherung an den eigenen Einkünften?“

Vor einem Jahr im Finanzblog:
„Energie-Experten-Krise – Teil II“

Vor 2 Jahren erschienen:
Ökologische Autos – eindeutig viel zu teuer

Vor 3 Jahren erschienen:
alle, jeder, keiner, niemand und König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte

Vor 4 Jahren erschienen:
Autosalon 2. Teil: Ökologie ist (nur) ein Modewort

Vor 5 Jahren erschienen:
Du oder Dir Max und Moritz?

Vor 6 Jahren erschienen:
Art des Treibstoffes – nicht festgelegt

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Bauer ledig sucht – und trift auf Jeanne

… begeistert sich für die attraktive Südfranzösin, bekommt sie …

Jeanne und Paul

… nicht, aber zumindest bei einem wöchigen „Auslandeinsatz“ findet unser Fernsehstar Paul aus Schmiedrued Ruhe und Entspannung. Jeanne de Barjac strahlt die kühle Gelassenheit aus, die man ab und zu in Frankreich braucht. Zumindest ich brauche diese. Dreieinhalb Jahre für eine administrativ kleine Änderung, den sechsten Besuch bei Maitraisse Notaire und dann die Frage: „J’écoute?“ Sprachlos und das noch auf Französisch versuche ich hoffnungsvoll auf das bestehende Dossier aufmerksam zu machen. Rauf in den zweiten oder dritten Stock und man findet dieses. Die Mitarbeiterin hat es vergessen. Diese Sprüche kennen wir auch in der Schweiz. Dass Jeanne nur Gastrecht hat und nicht mir gehört, werden wir nicht notariell geblaubigen lassen. Sei aber hier öffentlich festgehalten. Ein offizieller Akt käme erst nach Jahren zustande und würde mithelfen den Französischen Staat zu sanieren. Was in mehreren Ecken und Enden bitter nötig wäre.

Einige Tage vom Alltag entspannen – das ist das Ziel. Ob in Frankreich oder der Schweiz, die Welt läuft zur Zeit zu schnell. Ob Fernsehstar, Manager oder Bauer, alle kämpfen heutzutage mehr oder weniger gegen den Stress. Zu wenig Geld aber auch zu viel Geld verursacht Stress. Zu wenig oder zu viel Zeit, beides stresst. Die meisten „laufen heute auf 120“. Wir drei sogar 130 – zumindest mit dem Anhänger auf der Autobahn.

Wäre es besser, nur 80 zu laufen, wie in der Schweiz erlaubt. Stress und Tempo sind sehr ähnlich. Jeder muss seinen Weg kennen lernen. Slow life and slow food ist angesagt. Es stehen erholsame Tage bevor. Acht bis zehn Stunden Schlaf, langsam und gediegen fooden. Den Süden erkunden, zuvor auch mal die Autoscheibe enteisen und dann um die 15 bis 17 Grad geniessen. Regenschirm braucht es keinen. Schnee gab es erst auf der Heimreise – kurz vor Genf versteht sich. Fast ein praktischer Kurs aus David Bossard „The Age of Less. Handelsmarge, Abfall, Recycling, Preise, Usanzen, Gesetze – anschweigen mussten wir uns selten. Gesprächsstoff gab es zu Hauf. „Landwirt schafft“, Paul kann es auch in den Ferien nicht ganz lassen, danke. Tiere, Natur … einige Eindrücke an spannende, entspannende Ferientage mit Paul – Nachbar, Hoflieferant und Freund der Hammerschmiede. Er hat es sichtlich genossen, dass ihm seine Kinder einige Ferientage ermöglichten, so quasi als Zusatzgeschenk zu seinem 50igsten.

Kastanienwald
Kastanienwald in den Cevennen – steiler als seine Eschen und Buchen neben der Hammerschmitte – und eine gute Stunde „abgelegener“

knorrige Kastanie
… knorrig, zumindest die Kastanie und keine einzige essbare Frucht in dieser Gegend – Chataignes, Marrons (zwei RR, wie MaRRoni – Soldan sei dank) in Hülle und Fülle, aber die guten sind zu lange am Boden und viele krank – heute sind die Folgen gering – historisch war das schon anders. Das Holz wird heute selten verwendet. Es wäre im Aussenbereich eines der langlebigsten und schönsten Hölzern Europas, wenn da nicht noch der Olivenbaum wäre. Das langlebige Holz hat wirtschaftlich keine Bedeutung. Die Olive selbst schon und die ist heuer extrem stark vom Wurm befallen.

Thomas

… heute wird Nadelholz aufgeforstet – Thomas heisst das Bergdorf. Mit einem solchen könnte Paul mal mit den Motorrädern durch das Department Gard kurven. Dieser hat übrigens heute Geburtstag – herzliche Gratulation. Wenn er will, erhält er als Geschenk die URL www.tömu.ch. Als Informatikstudent dürfte er eigentlich nicht nein sagen.

Traktor 1
… vier Jahre älter als Pau ist der Massey-Ferguson. Leider schon fast zu dunkel um alle Details dieses Weinbautraktors zu begutachten. Hier muss er noch einmal hin – rund 50 alte Traktoren brauchen etwas mehr Zeit. Vom Porsche gab es schon mal ein Bild und wer hat es gewusst – auch Lamborghini hat mit Traktoren begonnen …

Traktor 2
… Hand aufs Herz, auch heute sehen diese Ungetümer nicht viel anders aus – einige End-Produkte aus der Region, auch „handverlesene“ mussten (durften) natürlich persönlich verkostet werden …

Salzvollernter
… Salzvollernter? Imposant und erstaunlich, was so ein Salzbauer alles für verschiedene Salze ernten kann …

fahrbare lavendeldestillationsanlage
… oder die fahrbare Lavendel-Destillationsanlage die vermutlich mit der herkömmlichen Wasserdampfdestillation funktioniert(e) …

wildlebende Geissen
… und auch die Tiere sind anders als in der Schweiz – Gämsen, Gemsen – nein, zwei wilde Ziegen, eine Geiss oder Zicke mit ihrem Kitz …

Pont dArc
… beim Pont d’Arc an der Ardèche, dem wohl meistbesuchten Felsentor weltweit und eines der grössten – und heute menschenleer ….

Schafherde
… und dort wo welche sind, nehmen Schafe garantiert keine Rücksicht …

1 PS
… das nächste mal schauen wir uns Urwildpferde an …

Camarguepferde
… heuer Pferde aus dem Norden und dem Süden des Departements Gard. Übrigens, Camargue-Pferde müssen mit Flamingos und Enten verwandt sein. Sie können unter Wasser fressen …

Flamingo

Stier
… und diese Kühe sind nicht für die Milchproduktion vorgesehen, obschon diese Taureaux die französische Politik zur Zeit in Anspruch nehmen …

Kampfhund
… unsere Begleiterin, welche von diesem niedlichen Kampfhund sichtlich begeistert war, würde sich – wie ich – freuen, wenn Bauer ledig oder nicht mehr wieder mal in Frankreich vorbeischaut.

Aktuell beim befreundeten Personalblog: „Der alte Mann und das Mail“

Vor einem Jahr im Finanzblog:
„Wein8 – Xmas, das Kaufrauschfest“

Vor 2 Jahren erschienen:
Die Dekade der Zahlengläubigkeit geht zu Ende

Vor 3 Jahren erschienen:
Burnout – Männer trifft es stärker

Vor 4 Jahren erschienen:
«Reformiert», Fussball und 70 Handlungsfelder im Klimawandel

Vor 5 Jahren erschienen:
Adventskalender – 18. Tag – Schweiz

Vor 6 Jahren erschienen:
18. Fenster – relativer Adventskalender

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Ds Häxli vor Hammerschmitte Schmiedrued


Heute wurde der Märliwäg Schmiedrued-Walde offiziell eingeweiht. Herzliche Gratulation an die Gewinner. Die liebe Hexe aus der Hammerschmitte und der Verantwortliche für das Sponsoring erlauben mir, eine weitere Geschichte „zum Besten“ zu geben.

«Es Bärndütsches Gschichtli vo Schmiedrued

Vor langer, langer Zyt het e junge Bärner müesse uswandere. Es het nid gnue Arbeit gä im Ämmitau für ne grossi Familie. So isch är ids Ruedertau cho, wos fasch het usgseh wie bi ihm daheim. Är het sech überleit was me da chönnt mache wo di ganzi Gägend chönnt bruuche. Är het schnäu gmerkt dases im ganze Tau ke Schmitte het. Schnäu? He ja, es isch ja e Bärner gsy.

Di Mehbessere vo Schlossrued hei das e gueti Sach gfunge u hei ihm ghuufe uf dere Matte e Schmitte z’boue. Die hei di Rossgschirr, Türschlösser,Schwärter u au das Züg us Yse wöue bruuche.

Was dä jung Bärner nid gwüsst het, uf dere Matte isch es Häxli daheime gsy u het dert sini Chrütli u Blüemli pflegt. Äs het dert o viu Tierli gha. Am liebschte sire d’Salamander gsy.

Salamander

Wo dä Maa het afa boue, isch ds Häxli no ganz gwungrig gsy. Sy het sech nid chönne vorschteue was das chönnti gä. Sy het dänkt, we dä da wot wohne u de öppe no e Familie het mit es paar Ching, nid zviu, vilech eso 8i oder 10ni, das würd ihre länge. Ching si ja öppis gfröits, aber zviu vo dene chöi de äbe o ermüedend si. Dä Maa het ömu e Frou gfunge u Ching hets de o e Hampfele gäh.

Ds Häxli het fröid gha a dene. Äs het sis Wüsse ganz guet chönne bruuche u ds Füür wo geng brönnt het ir Schmitte, het’s ir Nacht zum Chrütli tröchne bruucht. Was am Häxli müeh gmacht het, isch dä Lärme gsy. Jede Tag, ussert am Sunnty, hets gfüüret u ghämmeret, dases vom Morge früe bis am Aabe schpät nie Rueh gha het.

Mängisch isches eso wüetig worde dases Gaue gschpöit het. Dr Schmied het di herte Bröche zäme gläse u use ta. Är isch dr Meinig gsy dass das Schlacke isch vo sim Schaffe. Är het ja Zügs us Yse gmacht u nie anes Häxli dänkt wo hie nüm glücklech isch. Das isch de nid gloge, das gseht me no hüt. We me guet luegt, fingt me di verschteinereti Häxegaue no im Garte hinger dr Schmitte.

Eso isch das Generation für Generation wytergange. D Schmiede hei gfüüret u ghämmeret. Ds Häxli het Hueschtetee, Nieretee u Bluetwöschtee gmacht.Nume für sich hets e ke Gauetee kochet. So het si wyter ihri Gaue gschpöit we si hässig isch gsy u dr Schlackebärg isch grösser worde.

Es isch no kener hundert Jahr här, dass dr letscht Schmied i däm Huus z’letschte mau gfüüret u ghämmeret het.

Sit denn isch ds Häxli am schlafe, ändlech het si Rueh gfunge. Dänket nume, si het ja vorhär fasch füüfhundert Jahr nid gschlafe. Am Tag hets glärmet u ir Nacht het si fürd Lüt im Ruedertau Chrütlitee u Saubi gmacht.

Es het gäng no Lüt gha i däm Huus. O Ching hets gha wo gschpiut, gschaffet, glachet u o grännet hei. Abetürer u Künschtler hei hie ihri Schpure hingerlaa. Ds Häxli het das i ihrem Schlaf nid gschtört.

Es wohnt wider e Bärner i däm Huus. Eine wo weiss,das di Schlacke im Garte äbe nid eifach Schlacke isch. Eine wo guet lost u ds Häxli mängisch o ghört. Wes nämlech blitzt u donneret, de jammeret ds Häxli im Schlaf. Denn tröimts vo de aute Zyte wos eso lärmig isch gsy.

We de bimene Gwitter z Bsuech bisch muesch nid erchlüpfe. De ghörsch o du plötzlech ds Häxli jammere idäm dass di auti Huusglogge ertönt. Nei lüte tuet si eigentlech nid, si hanget ja scho sit langer Zyt nüm am Schtrom.

Wo, dass ds Häxli i däm grosse Huus schlaft weis i nid. Aber ihre Schlaf wird bewacht vo ihrne liebe Tierli. Us dene Salamander vo früecher hets Füürsalamander gä. Wenns nid gloubsch, chasches im Internet unger Hammerschmitte.ch ga aluege.

Auso häbet sorg zu däm Huus, dass ds Häxli cha wyterschlafe u d’Füürsalamder wyter es Deheime hei.

Wie heissts ide Märli? „Und wenn sie nicht gestorben sind…“
Neenei, gschtorbe isch das Häxli nid… »

Hexen

… und es wollte noch wissen, wann das Finanzblog.com verrät, was Schmiedrued-Walde mit London verbindet? Demnächst. Wer den Märliweg aufmerksam verfolgt und herausfindet wo sich die Central, Northern, City und Waterloo Linien im Untergrund von London treffen, kennt des Rätsels Lösung. Es ist keine Hexerei.

Unethisches Verhalten und Abstreiten ist Tagesordnung

Erstaunlich was heute Geschäftsleitungsmittglieder so alles in Briefen kundtun. Ob es am schlechten Erinnerungsvermögen, an der Geldgier oder am „wir bestreiten immer alles“ liegt, können sie an diesem Beispiel selbst beurteilen.

 

Es könnte ja auch sein, dass ich mich täusche. Aber da kann ich sie beruhigen, im Finanzblog wird nicht gelogen. Es wird informiert. An den Pranger stellen wollen wir eigentlich nicht, denn Fehler passieren heute immer fleissiger … und sie stauen sich in vielen Betrieben Stappel weise, eher unweise, verschlingen Zeit, Fehler häufen sich dadurch vermehrt an, die noch mehr Zeit verschlingen usw usf. Diese Krankheit grassiert vor allem im Dienstleistungs- und Servicebereich. Meist ein untrügliches Zeichen, dass in den nächsten drei bis fünf Jahren ein zum Teil extremer wirtschaftlicher Einbruch erfolgt. So ist die Geschichte, man lernt nichts draus, schenkt den Fehlern keine Beachtung, setzt nur auf Umsatz und nie, was hängenbleibt. Und wenn sich Fehler häufen und diese zu rechtlichen Auseinandersetzungen mit Anwälten führen, dann ist es Zeit, dass man daraus lernen sollte.

Der heutige Fall begann vor rund zwei Jahren. Ich bin hier wirklich absolut unschuldig, ich lag für sechs Wochen im Koma. Die Überschwemmung des Hammersaals ist die Schuld von Petrus und um die nachfolgende Entfeuchtung oder Trocknung handelt sich die Geschichte.

„Wir bestätigen den Erhalt Ihres Schreibens … konnten wir uns auf eine einvernehmliche Lösung einigen … obwohl ihr Mandant nicht schlüssig nachweisen konnte … Um so mehr erstaunt uns doch sehr, dass ihr Mandant weitere Forderungen an uns stellt … Eine Fehlfunktion unseres Trocknungsgerätes kann mit behaupteten Schaden am Mobiliar nicht in Verbindung gebracht werden. Wir lehnen alle weiteren Forderungen ihres Mandanten ab.“

Nennen wir das Unternehmen nicht gleich bei seinem aus zwei Wörtern zusammengesetzten Namen, sondern einem hellen Stern nachempfunden „Vegas“. Den zweiten Teil möchte ich nicht im Namen haben, denn Worte sind manchmal mehr als nur lächerlich. Liebe Romands ihr dürft schmunzeln, ein bekannter Sänger, der auch schon in der „grössten Kleinstadt der Welt“ aufgetreten, ist nannte es Dingeling . Ihr könnt wieder raten. Die letzte Story hat einer lösen können. Er hat die Triple-A-Bank heruntergestuft. Vegas gehört in einen Konzern, den wir hier „Dezibel“ nennen …

“ … However, water most often finds hidden, ambient humidity, we can keep equipment from becoming void spaces and contact with cellulose materials can impaired and reduce the amount of restoration and longlead to the onset of mold. Dezibel?s water extraction term costs to our customers. Dezibel?s immediate and desiccant dehumidification capacity is among the action mitigates potentially damaging effects and paves best in the world … „

… und der auf seiner Homepage weiss, wie sich Wasser und Feuchtigkeit verhält.

Es ist auch ein wunderherrliches Bild mit vielen Schläuchen zu sehen. Und ein solcher hat eben keinen am Entfeuchtungsgerät angebracht. Knappe fünf Meter bis in die öffentliche Kanalisation. Ohne Mauerdurchbruch. Nur einfach auslegen und das Gerät auf einen Tisch stellen. Wie das aber in der heutigen Zeit so ist „best in the world“ hatte keinen Schlauchanschluss und auch keinen Originalwasserbehälter. Der war zu klein und hat die eingebaute Waage nicht ausgelöst und damit den Strom unterbrochen. Der freundliche Mensch von Vegas wusste, dass ich im Spital bin, er wusste auch in welchem extrem schlechten Zustand ich war. Die Überlebenschance war im Promillebereich und vielleicht haben die nicht vermutet, dass ich mich zur Wehr setzen werde, oder jemals wieder könnte.

Die wussten auch, dass der Behälter nur äusserst selten geleert werden würde. Tolle Maschine. Ich habs vor einem Jahr als das Malheur erkannt wurde, nachgemessen. Gut einen Liter Wasser pro Stunde. Rechnen können sie selbst. Vermutlich ein halber Tanklastwagen voll. Und „best in the world“ stellt das Gerät nicht dort ab, wo Naturboden ist, dass das ständig überfliessende Wasser ganz natürlich versickern könnte.. Merphy’s Low – hinter die Treppe an die Hausinnenwand lässt man das Wasser laufen – plätschern wäre fast besser ausgedrückt. Und volle Pulle in den daneben liegeden Untergrund.

Vermutlich waren sie auch schon am Meer und haben festgestellt, dass der Sand an Orten nass ist, ja Seen entstehen, wo schon lange kein Meer mehr ist. Wie ein Schwamm. Und solche der etwas anderen Gattung haben sich durch den sandigen Grund in das Douglasholz des Bodens vorgearbeitet und diesen durch den Pilz zerstört. Nass und dann wieder abtrocknen, das ist für Holz oder wie sie oben genauer sagen, Zellulose, kein Problem. Aber Staunässe. Die hat dann das Erdreich durchsetzt und nicht nur den Holzboden sondern einen grossen, dicken handgeknüpften Nepalteppich von rund drei auf vier Metern beschädigt. Hab ich vor rund einem Jahr bemerkt, als ich einen Stappel Schallplatten vom Teppich wegnahm. Dieser Teppich hat dann den Auslöser gegeben, die Versicherung einzuschalten. Diese haben ihrerseits die Rechtsschutzvericherung eingeschaltet und eben wie oben erwähnt, schreibt dann die Geschäftsleitung der Vegas mit Unterschrift und Firmenname Dezibel, „… umsomehr erstaunt uns doch sehr …“. Er will nichts gewusst haben. Hat allenfalls er damals seinen rostroten Schall vergessen? Der lag auf dem Sofa und dieses stand auf dem Teppich.

Dem Schaden verusachenden Mitarbeiter der Vegas gehört er nicht. Dieser wurde mit seinem Team dann beauftragt, die beiden am Boden beschädigten Zimmer soweit zu räumen, dass man den Holzboden rund meterbreit entfernen kann um den Untergrund einzusehen. Der Teppich wurde auch geräumt und wie das „best on the world“ ebenso machen, an eine nicht isolierte Aussenwand gelegt. „Das mache nichts“, sagte der Ent- oder sollte man besser Befeuchter schreiben. Über Teppich hat er ein recht gutes Wissen, das dasjenige über Trockenlegen übersteigen dürfte. Eigentlich alles freundliche Leute.

Mindestens acht aus dem Konzerngebilde sind bis jetzt am Schadenplatz gewesen und keiner erinnert sich wieder an die Gegenstände, die bei der Räumung erst vorgefunden wurden. Die wurden sogar von den Konzernmitarbeitern umgezügelt, weil ich noch nicht die Kraft hatte. Acht vor Ort und einer schreibt, sie hätten nichts gewusst und so wie das Schreiben abgefasst ist, machen diese mich des (Versicherungs)-Betruges verdächtig. Das sind die heutigen Zeiten. Nur Umsatz zählt, man geht über Leichen. Sprechen die nicht miteinander und informieren, was sie wissen. Oder halten sie dies alles unter Verschluss und wollen den Geschädigten weichklopfen? Oder will „nur“ ein Untergebener seinen Kopf retten.

Hoffentlich müssen wir nicht vor Gericht, denn das würde mir noch Kummer bereiten. Anschlag auf den Richter! Der ist an einem Lachkrampf fast gestorben, als er hörte, wie „best in world“ in der Praxis trocknen. Tepco-Geschäftsleitungsmitglieder können solche Pannen vermutlich nachvollziehen. Aber Tepco kommt nicht von Teppich Co. Fotos haben die Mitarbeiter auch gemacht, vom Teppich, von den Lautsprechern, dem Überseekoffer und der Emblemdokumentation über die NASA von Dr. Bruno Staneck. Aber wie das heute so der Fall ist, sind vermutlich nur meine Bilder der beiden Damen die beim Räumen geholfen haben im Umlauf. Vielleicht auf Facebook oder gar Wikileak.

Einschüchtern, das sollte man sich heute nicht mehr lassen. Die Fakten sprechen für sich. Dezibel will ja auch noch einmal gegen den Pilz vorgehen – mit „KE/s“. Bisher haben sie sich noch nicht mit der Antwort gemeldet, was das für eine Substanz sei. Erstaunt es jemanden? Und Pilze vermehren sich nun mal nur, wenn etwas feucht ist. Und wenn es immer schon im Boden feucht gewesen wäre, weshalb hat dann das Flachgewebe, dünner als ein Teppich, vermutlich Jahrzehnte bis zur „professionellen Befeuchtung“ überlebt ohne zuvor je Pilzbefall zu haben. Dieses Stück habe ich nie im Schadeninventar aufgeführt. Aber es ist als Zeitzeuge noch vorhanden.

Fehlerfreie, perfekte Menschen gibt es vermutlich nicht. Aber manche übertreiben es und zumeist auf Kosten von Armen, Benachteiligten, Behinderten, Schwachen oder Minderheiten.

Das ethische Verhalten müssten solche Firmen manchmal überdenken. Vielleicht haben sie es ja schon, nur die unteren Ränge wissen es noch nicht. Dann sollte man möglichst schnell einen Strich darunter ziehen, befor es weiter oben Stehende vernehmen und deren bell’s läuten. In diesem Sinne, danke demjenigen, der meinen Blogbeitrag über Feintool an den VR weitergeleitet hat. Es hat nichts geholfen. Der Käufer hat die gleichen Überlegungen wie ich angestellt. Der Preis war günstig. Und Betriebswirtschaft ist nicht immer einfach, aber wie steht es beim heutigen Besitzer in „Spirt of Franke“ zum 100 jährigen Jubiläum als Teil von Grundsatz Nummer eins: „Hire slowly, fire quickly.“ Übrigens, ein lesensertes Buch über die Schweizer Industriegeschichte. Danke Herr Pieper. Die heutige Welt bräuchte mehr solche Unternehmen, die fair aber hart geführt werden. Es gibt sie immer noch und ich freue mich über solche meist im Hintergrund agierende Firmen. Ihre Produkte überzeugen, geben wenig Anlass zum Beanstanden und wenn, dann lebt man nach diesen zehn Grundsätzen. Es ist ein Copyright darauf. Nur noch den letzten Satz:

„Und bei allem, was wir tun oder lassen, stets den Anspruch haben, auch unseren Enkeln mit gutem Gewissen in die Augen schauen zu können.“

Übrigens gilt das natürlich auch für Enkelinnen. Die Dezibel ist nicht börsenkotiert. Sie ist ein amerikanisches, internationales Unternehmen mit einigen tausend Mitarbeitern in Privatbesitz. Und es hat in der Branche einen guten Ruf. Nur die Baubranche arbeitet heute auf „Teufel komm raus“ und die Zeit wird für einige drehen.

Das Verrückte ist, hier geht es nicht um hundertausende von Franken. Der zerstörte Boden ist erledigt und das beschädigte Mobiliar hat einen Wert von rund zehntausend Franken. Die Anwaltskosten dürften vermutlich der Vegas höher in Rechnung gestellt werden.

belfor - unprofessionelles Entfeuchtungsgerät

Diese Foto wurde als Nachtrag hineingestellt, weil ich mit rund einem fünftel der Kosten abgespiesen werden soll. Die Versicherung würde zahlen, nicht das amerikanische Unternehmen, weil gemäss Schreiben ein Beweisproblem entstehen könnte. Auf dem Bild sieht man den zu kleinen nicht Originalbehälter, dessen Waage nicht abstellte und wie das Wasser überläuft – rund ein Jahr lang.


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Vor einem Jahr im Finanzblog:
„Elektrisierende Ferienlektüre – geniessen sie den Sonnenschein und tanken sie Energie“

Vor 2 Jahren erschienen:
Die notwendige schöpferische Pause

Vor 3 Jahren erschienen:
Risiken – alle Warnungen in den Wind geschlagen

Vor 4 Jahren erschienen:
Original English Spam und «An der Hand meiner Schwester» …

Vor 5 Jahren erschienen:
Solarenergie – zwei Welten herrschen

Vor 6 Jahren erschienen:
Mit Ökotickets in die Ferien fliegen

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Langfristig heisst nicht langweilig


Beweisen will ich nichts. Schauen sie sich nur im Leben um. Alles wird schneller und kurzfristiger. Bei weitem nicht einfacher, aber Fehler anfälliger, Tendenz zunehmend.

Nicht einmal mehr aufs Wetter kann man sich verlassen. Vor kurzem nach gejammert, dass viel zu trocken und schon wieder viel zu nass. Das Wetter ist wie die Börse und vor allem jeder weiss es besser. Vor vierzig Jahren habe ich mal gelernt, dass die durchschnittliche Niederschlagsmenge in der Schweiz 1444 mm sei. Das sind Zahlen, die vergisst man nie. „Nun sei sie bei 1000 mm, also einem Meter.“ Den Beweis antreten wollte mein Bekannter nicht. 1100 mm dürften in unserer Region sein. Das ergibt 3 mm im Tagesdurchschnitt. In der Schweiz sind es deren 4 mm – 1458 genau (1961-1990), gemäss einem anderen Bekannten.

Bach bei der Hammerschmitte

Im Kanton Aargau gibt es seit Monatsfrist einen rund zwanzig Meter längeren Bach. Neben der Hammerschmitte wurde anstelle einer Röhre, das Bächlein neben meinem Haus offengelegt und mit dem Aushub ein zusätzlicher Schutzwall errichtet. Wieso, weil es vor zwei Jahren einmal soviel geregnet hat, dass der Schmittensaal geflutet wurde. Statistisch gesehen überflüssig, denn soviel Flüssiges ist den letzten 300 Jahren nie von Osten her geflossen. Schliessen lässt sich dies aus zweihundert Jahren exakten Aufzeichnungen und aus dem im 18. Jahrhundert festgehaltenen Sonderereignissen. Hoffen wir, dass es trotz Klimaänderung nicht mehr überschwemmt. Langfristig denken, um kurzfristigen Ärger zu mindern. Der Bach wird ökologisch noch gestaltet um vielen Kleinlebewesen mehr Lebensraum zu geben. Danke an all die verschiedenen Amtsstellen, die dies ermöglicht haben und die vielen Ratschläge, die ich laufend erhalte.

Kröte

Die Kehrseite ist, dass ich 23 Tonnen Wohn- und Esszimmer-Boden ausbuddeln muss. Die Überschwemmung und die nachfolgende unsachgemässe Trocknung hat den Holzboden verfaulen lassen. Fehler gibt es immer zu Hauff. Ein falsch eingestellter Entfeuchter hat tausende von Litern Wasser über rund ein Jahr ins Hausinnere befördert. Aufregen, das bringt nichts. Langfristig denken und die Aufwertung des Hauses anschauen. Wenn diese ungeplante Renovation abgeschlossen ist, werde ich darüber berichten.

Wasser kann verheerend sein. Die Ja-Panik (oder Japan-ik) lässt grüssen. Vermutlich nur kurzfristiges Denken, Gelddenken hat die Katastrophe verursacht – der Reaktorschutz in Fukushima wurde vernachlässig, die Probleme waren bekannt, wie der eben bekanntgewordene UN-Bericht aufdeckt.

Kurzfristiges Denken kann zerstörend sein. Hoffen wir, dass wir mit den Nahrungsmitteln vernünftig umgehen. Auf der einen Seite erregte im letzten Monat die Meldungen „Tiere müssen Industriemüll fressen“ ein Schaudern und auf der andern Seite sind wir daran, den Hühnern Schweine und den Schweinen Hühner zu verfüttern. Sogar der schweizerische Konsumentenschutz ist dafür, dass wir das Eiweisspotenzial der Fleischverfütterung an Tiere ausnützen. Es bestünden keine Risiken. Langfristig werden wir die Antwort kennen.

Langsam tauchen auch vermehrt Warnungen über ETF (Exchange Traded Funds) auf. „Oft steckt nicht drin, was draufsteht“, der Originaltitel ist bei der Wiwo unter „Das Risiko der Indexfonds“ zu finden. Dieser Artikel sollte für Anleger und Finanzfachleute zur Pflichtlektüre verordnet werden. Fragen zu den ETF’s habe ich schon vor fünf Jahren aufgeworfen. Erstaunt es da jemanden, wenn die NZZ schreibt:“Anlageberatung laut Studie nutzlos„?. Danke Aficonado, da ist Wirklich Stoff für den Finanzblog drin. Die Studie berichtet über die Masse, aber es gibt sie noch die „schwarzen Schafe“, die Aussenseiter. Und es wird wohl keinen Leser erstaunen, dass die Unkonventionellen, nicht standardisierten in der langfristigen Performance besser sind. Und wieso waren wir Ausnahmeerscheinungen mehr Erfolg. Weil wir eine eigene Meinung haben …

… und wir uns ganz absichtlich wesentlich weniger äussern, als in der Vergangenheit. Wer es noch nicht bemerkt haben sollte, die Welt steckt in einem Umbruch. Der Dollar bei rund 85 Rappen, der Euro bei 1.20 und beim Energieumbruch geht es den Meisten ja nur ums Geldverdienen. Schönstes Beispiel in den vergangenen Wochen sind die deutschen elektro-subventionshungrigen Autobauer, der „Berliner Bettelstadel„. Täglich gäbe es tausende von Meldungen, die wir Blogger kommentieren könnten. In der heutigen Zeit ist Nachdenken angesagt – da reicht eine strukturelle Betrachtung der Welt pro Monat.

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Vor einem Jahr im Finanzblog:
„Ethik ist wie Regenwetter – unangenehm aber bitter nötig“

Vor 2 Jahren erschienen:
Die notwendige schöpferische Pause

Vor 3 Jahren erschienen:
Biosprit – der Agrotreibstoff der 2. Generation

Vor 4 Jahren erschienen:
Kurz vor dem Sturm – Das Katzenblog

Vor 5 Jahren erschienen:
Warnung vor Finanzcrash

Vor 6 Jahren erschienen:
Gene – Lindau/ZH contra Lindau am Bodensee

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Mega-Giga-Super-GAU im Gammelfleischzeitalter


Fukushima ist uns seit 25 Tagen ein Begriff. Die News sind zur Alltäglichkeit geworden. Man hört abgestumpft zu, liest nur noch flüchtig. Flüchtig, ja das ist die Radioaktivität in Japan. Vermutlich haben sie nichts im Griff.

GAU ist der grösste anzunehmende Unfall. Grösser geht nicht mehr. Aber überall berichtet man vom Super-Gau. Mittlerweilen werden sogar Experten einsehen, dass sich die Radioaktivität in andere Länder ausbreiten kann.

„Rund eine Woche nach dem Unglück hat die Konzentration an radioaktivem Jod-131 mit 12 Becquerel pro Liter allerdings den kanadischen Grenzwert für Trinkwasser von 10 Becquerel pro Liter überschritten. Offenbar ohne, dass die Bevölkerung darüber informiert wurde. Aktuell länge der Wert nur noch bei 3,4 Becquerel pro Liter … lesen sie mehr bei naanoo

Herrliche Aussichten. „Vergessen sie die News„, sagt Rolf Dobelli im „Schweizer Monat“. Kaufen sie sich ein Exemplar und sie werden einen herrlichen Zeitgewinn haben. Das Wichtigste auf der Welt erfahren sie von Kollegen, Bekannten … Vielleicht nicht die schlechteste Einstellung in der heutigen Zeit. Einen Satz aus diesem Artikel zitiere ich. „Jene Expertenprognosen, die die höchste Medienaufmerksamkeit hatten, waren besonders unzuverlässig. Warum also sollten wir diesen Ramsch konsumieren.“ Geschrieben wurde dieser Satz vor dem KKW-Unfall.

Das Gammelfleischzeitalter wirkt rundum. Müssen wir uns nun sogar Sorgen über unser Trinkwasser oder das eigene Bio-Gemüse machen. Heute gibt es den ersten Löwenzahn-Salat. „Wie gut ist Bio wirklich?“ Nicht dass sie hier über verstrahlte Produkte schreiben. Nebst „Brot für den Tank“ könnten einige Analysepunkte manchen aufrütteln.

Auf der einen Seite die Radioaktivität die uns beunruhigt und auf der andern essen wir Nahrungsmittel, die bestrahlt sind. Oder kaufen Fleisch, das mit Schutzbegasung mit Sauerstoff angereichert wurde. Schön rot soll es aussehen. Zweimal bin ich reingefallen und hab diese Verpackungsart übersehen. Drei Tage vor Verfall hat die Migros das Fleisch zum halben Preis verkauft. Da sollte eigentlich nichts schiefgehen. Ich vermute, dass Gammelfleisch besser schmeckt. Langsam aber sicher fragt man sich, ob die Menschheit überleben wird, oder ob wir es in relativ kurzer Zeit schaffen, uns gegenseitig auszurotten. Irgendwie werden wir diese leiden Punkte schon meistern. Mit Verschleiss ist aber zu rechnen.

Überlebt haben diesen Winter auch unsere beiden Feuersalamander. Die ersten dieser Gattung gab es vor Jahrmilllionen im Teritär. Rund vier mal länger waren sie damals. Ob die Nachkommen unserer beiden Exemplare durch radioaktive Strahlung wieder grösser werden. Ich hoffe es nicht, weiss es nicht, weiss nicht mal, ob die beiden unterschiedlicher Gattung sind.

Salamander-Paar

Feuersalamander

… gut ausgeschlaffen und nur wenig abgemagert werden sie die letzten kalten Tage wieder in Freiheit geniessen …

Salamander in Röhre

… die erste von drei Röhren wäre geschafft – beide verkrichen sich in den Neubau aus altem Material …

Salamander-Bau

… so aufgebaut, dass er der Unterschlupf eigentlich strahlensicher sein sollte. Architektur und Bauleitung hatte meine Partnerin. Die Röhren dürften sogar Erdbebensicher sein. Zum Grössenvergleich dient der Dachziegel im Vordergrund.

Aktuell beim befreundeten Personalblog: „World understanding – Moderne Analphabeten“
– die Giraffe auf dem letzten Bild scheint auch eine Genmutation erlebt zu haben

Vor einem Jahr im Finanzblog:
„Pakistan, ein Land ohne Hoffnung? SolarImpulse, ein Flugzeug mit Hoffnung?“

Vor 2 Jahren erschienen:
Alle 3 Sekunden 4 neue Autos …

Vor 3 Jahren erschienen:
Auch Affen können an der Börse erfolgreich sein!

Vor 4 Jahren erschienen:
TGV – nur zweitschnellste Bahn der Welt

Vor 5 Jahren erschienen:
Umdenken rund um Energie
– zum letzten Satz: Hoffentlich ergeht es den Japanern nicht wie den Römern

Vor 6 Jahren erschienen:
Citron – end of pipe

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Gift imWeinkeller oder zwei neue Haustiere


Die Hammerschmitte wird umgebaut, die Pelletsheizung ist eingebaut und der Weinkeller wird für das Pelletslager geopfert …

… oder zumindest ein kleiner Teil. Und was finden die Bauleute in den Wandsteinen … einen Feuersalmander

Feuersalamander

… und damit das rund 16-17 cm lange Wesen, den Winter in Ruhe geniessen kann …

Feuersalamander im Winterquartier

… kann er an der kühlsten Stelle bleiben, bis Anfangs März ein neues Zuhause gesucht oder mit den für das Pelletslager „geopferten“ und gesammelten Sandsteinen ein neues gebaut wird …

zwei Feuersalamander

… und damit es ihm nicht langweilig wird … meistens werden sie vermutlich schlafen … haben wir noch einen zweiten gefunden und vor der Baggerschaufel retten können. Alte Rinde, Moos und Laub sollen als Unterschlupf dienen … dies die hilfsbereite Auskunft des Dählhölzli Bern. Übrigens, für Nicht-Berner, das Dählhölzli ist ein Tierpark und in der Stadt mit „Zoo“ singnalisiert.

Salamander soll man bei der Karch – Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz – melden, nicht weil sie giftig sondern hier zu Lande selten sind. Mit der Karch wäre allenfalls einmal eine Diskussion über den japanischen Knöterich und meine Erfahrungen dazu interessant … einem Teil dürfte hoffentlich heute durch die Bautätigkeit der Garaus gemacht worden sein.

Meldet aber nicht jeden Salamander … den Knotensalamander können meine Farbenbrüder einmal durchreiben. Ja Salamander ist eine Abkürzung für „sauft alle miteinander“ … dies sei im Allgemeinen Reichskommersbuch vom Jahre 1875 nachzulesen. Deshalb bleiben meine beiden früher Sagen umwobenen Haustiere weiterhin im Weinkeller.

Die gemeine Geburtshelferkröte oder der Glögglifrösch, wie er auf Berndeutsch genannt wird, kommt häufig in der Nähe der Feuersalamander vor. Neben diesem Exemplar haben wir diesen Sommer einen jungen Salamander gesehen.

Geburtshelferkröte

Glögglifrösch

Ist das nun der Glögglifrösch? Nein, diese Kröte ist grösser. Den hinter dem Brunnen (hat das obere Foto geschossen) habe ich weggeschnitten – Foto von „mog“.

gemeine Geburtshelferkröte

Oder der hier, die gemeine Geburtshelferkröte … oder derjenige, der aussah, wie ein kleiner Frosch und den wir nicht fotografiert haben. Na ja, zumal sind jetzt die Bilder sichtbar, dass sie von den beratenden Fachleuten angeschaut werden können.

Der Wert des japanischen Panflötenbaums


2010 ist internationales Jahr der Biodiversität und es ist zu hoffen, dass über dieses Thema vermehrt gelesen und diskutiert wird. In Zukunft dürfte in diesem Zusammenhang die Biodiversität öfters den Ausschlag gegen viele Aktien geben.

Vor Kurzem berichtete die Erklärung von Bern über den Rooibos-Raub der Nestlé. Dies ist nur ein Beispiel. Weitere sind in der Broschüre „Wir BIOPIRATEN“ zu finden und im Finanzblog habe ich auch schon Syngenta erwähnt.

Über die Definition von Biodiversität lässt sich streiten. Aus meiner Sicht fehlt ein ganz wichtiges Element – der Mensch. Sie hilft ihm und auch anderen Lebewesen. Die Biodiversität kann auch dem Oberbegriff der Bioethik eingeteilt werden, wo hingegen der Mensch meist an erster Stelle aufgeführt ist. Ethik ist eine sehr philosophische Wissenschaft. Sehr umfangreich in ihren Teilgebieten aber ungenau und deshalb vielfältig interpretierbar. Biodiversität ist aber auch ein Teilgebiet der Ökologie. Da bleibt halt immer noch die Frage ob Ökologie ein Teilgebiet der Ethik ist oder umgekehrt. Wichtig ist, dass man beide separat anschaut.

Martisches 6-Eck

Ethik und Ökonomie sind keine Gegensätze“ (Seite 26ff), schreibt der Philosoph Gérald Hess in der letzten „Umwelt“ des BAFU. Er bemerkt auch, dass entgegen der Biodiversität manchmal Pflanzen ausgerottet werden müssen, zum Beispiel invasive Arten. Die Invasionsbiologie beschäftigt sich mit von Menschen in fremde Gebiete eingeführte Arten, der Neobiota. Aus der Gruppe der Pflanzen, der sogenannten Neophyten picke ich mir den japanischen Panflötenbaum heraus. Er hat bambusartige Stängel aus denen sich eine Panflöte basteln lässt. Vor allem in englischen Sprachraum nennt man ihn auch den japanischen Bambus. So gesehen, hat auch diese Pflanze ihren Wert und zusätzlich kann sie als extrem schnell wachsender Sichtschutz verwendet werden. Wenn sie aber wie ich rund 100 Quadratmeter Fläche dieser Staude besitzen, die praktisch alles andere Leben auf diesem Raum verunmöglicht, so wollen sie mehr über den japanischen Staudenknöterich wissen.

Panflötenbaum

Wetten, dass sie den offiziellen Namen, der japanische Staudenknöterich oder Fallopia japonica eher vergessen, als meine Eigenkreation, der japanische Panflötenbaum. Am 1. August, dem Schweizer Nationalfeiertag, werden einige Gäste in der Hammerschmitte die Möglichkeit haben, aus den restlichen Stücken eine Panflöte oder eine Flöte zu bauen. Vielleicht kommt auch wieder der Saxophonspieler der beherzten, tapferen, wackeren Bank vorbei, der dabei musikalisch unterstützt werden darf.

japanischer Knöterich

Es hat heute noch einige Stauden übrig, denn diesem Kraut kann man praktisch nicht Meister werden. Es werden vermutlich noch einige Jahre vergehen, ehe alle Pflanzen und vor allem die stark verästelten Wurzelteil zur Strecke gebracht werden konnten.

Staudenknöterich 2

Hartnäckig dieses Kraut das den meisten Ratschlägen von Fachleuten trotzt. Wer eine gute Idee hat, dem bin ich dankbar. Zumindest ist Pickeln und Hacken für mich eine Muskelübung, so quasi meine Gratis-Physiotherapie.

Knöterich 3

Im Winter ist es mit dem Sichtschutz vorbei und das Landstück sieht wie nach Kriegswirren aus und wenn man nichts dagegen unternimmt, im nächsten Jahr schlagen die Pflanzen noch üppiger aus. Als letzte Ausrottungsmethode wäre vielleicht Sprengen angesagt.

Garlon

An diesem Foto hätten vermutlich auch die Invasive.Org als 240. Bild Freude. Zumindest am etwa fünfzig Jahre alten Strunk. Weniger am Garlon von Dow Chemical, das zwar einen Grössenvergleich zulässt, aber für meine ökologische Gesinnung weit hinten steht. Und sprengen hilft gar nichts, da werden nur die Wurzelstücke in einem grösseren Bereich verteilt. Obwohl hier rund um meine Hammerschmitte die Vegetation fast zu üppig und recht artenreich gedeiht, freue ich mich wieder auf die Ferien. Im Mittelmeer Becken ist die Artenvielfalt vier mal höher, als im ganzen übrigen Europa. Hier und im russischen Teil vom Kaukasus haben wir die zwei einzigen Hotspots von weltweit insgesamt 34 – „the richest and most threatened (gefährdet) reservoirs of plant and animal life on Earth“.

Herzlich Willkommen zur IPMZ-Umfrage zum Thema Finanzkommunikation!

Anlageverhalten
Danke für das Mitmachen – die Resultate werden im Finanzblog publiziert!

Aktuell beim befreundeten Personalblog: „XXXXXX“ – der ausführlichste Kommentar zu einem meiner Beiträge

Vor einem Jahr im Finanzblog:
„Sendepause“

Vor zwei Jahren erschienen:
Gründung Grünliberale Partei Aargau

Vor drei Jahren erschienen:
Bank – engl. Bench – Benchmark

Vor vier Jahren erschienen:
Verkehr: Stau muss nicht sein?

Vor fünf Jahren erschienen:
Mystery Park(t) – «Die faszinierende Kapitalanlage»?

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Tafelgeschirr aus der Hammerschmitte


Tafelgeschirr, darunter versteht man Teller, Tassen, Trinkgläser und Schüsseln aus unterschiedlichen Materialen. Heute speziell aus meinem Haus, der Hammerschmitte (HS).

Diese Zeilen und einige Bilder mehr gibt es heute Abend im Ortsmuseum zu hören und zu sehen.

Tafelgeschirr umfasst kein Besteck aber vielleicht dürfen wir die kleinen Schüsselchen mit meist vier Aussparungen dazu zählen. Ein herzliches Dankeschön an Aficionado – die Adresse www.hammerschmitte.ch führt dank seiner Mithilfe zumal schon auf eine „Baustelle“. Ähnlich wird es in der Schmitte zugehen, vermutlich aber über mehrere Jahre. Und in dieser Zeit werden wir uns noch einige Male mit der Geschichte dieses um 1430 erbauten Hauses und Schmiedrued befassen … vielleicht demnächst über die Cigarrenfabrik aus unserem Dorf. Nicht nur im Blog sondern im ehemaligen Hammersaal.

Vermutlich möchtet ihr eher über die HS erfahren wer dort wie gelebt hat. Für Tafelgeschirr bin ich nicht der richtige Spezialist, aber ich denke, es werden sich nach dem Vortrag interessante Diskussionen ergeben.

Schmiedrued setzt sich zusammen aus Schmied abgeleitet von der HS und Rued, dem allemanischen Ruoder, das gemäss Internet „roden“ heisst. Keine Angst, bei der HS wurde nicht gerodet, die Wurzeln ausgerissen. Die Sträucher werden wieder spriessen. Das Haus braucht Luft, Wind der auch Feuchtigkeit reduziert. Um und in der HS muss aufgeräumt werden, was Jahrzehntelang liegen blieb. Sie werden hier auch keine kostbaren Raritäten vorfinden, aber ein äusserst eindrückliches Sammelsurium an Tafelgeschirr, Büchern, Möbeln. Es wird noch seine Zeit brauchen bis die Triage nach Behalten, verschenken oder Brockenstube und Kehrichtverbrennung durchgeführt ist.

Geister soll es in diesem Haus haben. Ich werde mit denen auskommen. Das können Lebenskünstler und solche scheint es schon einige Male in der HS gehabt zu haben. Jeder für sich total unterschiedlich, aber fasziniert an der HS. Literatur, Musik, Reisen mag ihnen gemeinsam sein. Und sammeln. Und da muss ich mir Mühe geben, nicht als weitere Generation dazu gezählt zu werden, die nichts wegwerfen konnte. Defektes muss raus, bis auf einige wirklich schöne Sachen. Geschirr, Drucke in schlechter Qualität, viele von van Gogh den echte Bilder gibt es fast keine, obschon ein Maler hier gelebt hat.

Das Auge für das Schöne hat man gehabt, aber vermutlich nicht viel Geld. Vor knapp 600 Jahren mag das anders gewesen sein. Der erste Stock hat eine Raumhöhe von bis zu 2,5 Metern und das deutet auf einen wohlhabenden Bauherrn, denn die Menschen waren damals wesentlich kleiner als wir es heute sind. Nur aus dieser Zeit hat es kein Tafelgeschirr mehr. Und so nebenbei, Strom gab es nicht, der Buchdruck war nicht erfunden und bis zur Reformation waren es noch rund 90 Jahre. Aber nur 15 Jahre, nachdem hier Berndeutsch zur Amtssprache wurde, Untertanen-Gebiet der Stadt Bern wurde.

Es hat Gefässe die scheinen aus älteren Zeiten zu stammen. Nur es gibt viele Fälschungen, Nachahmungen und da gibt es auch einige in der HS. Schön sehen sie allemal aus. Historiker gibt es hier im Tal und eine Bekannte habe ich in Israel, die hat die Ausgrabungen der Masada mit geleitet. Ich werde in Zukunft noch viele offene Fragen lösen können. Ägypten und Süditalien, Sizilien scheint ein Vorgänger oft bereist zu haben. Es hat einiges an Tafelgeschirr aus fremden Ländern.

Das blaue Geschirr hier im Museum, das müsste doch aus England sein. Mein erstes habe ich im ABM gekauft, im Au Bon Marché unter Globus (Migros) eingegangen, einem der ältesten Warenhäuser der Welt dem Le Bon Marché heute LVMH nachempfundener Name – zum guten Markt, zum günstigen, genaugenommen zum billigen Markt. CHF 2 hat das Stück gekostet und einige Jahre seinen Dienst in meiner Disko verrichtet. Alle 24 Stücke sind heute noch erhalten. Roland, wenn du zwei Stück willst, hier schenke ich sie dir. Die anderen werden heute als Werktagsgeschirr bei meinen Eltern in Bern gebraucht. Irgendwann kommen sie in die HS.

In Esher einem Vorort von London habe ich einen wunderbaren blauen Teller, fast eine Schüssel gefunden, den ich Bärbel Probert geschenkt habe. Erfolgsautorin in der Zwischenzeit. Sie hat mir die Schönheiten blauer Teller näher gebracht. Unser gemeinsamer Freund hat eines der bekanntesten Museen der Welt beschenkt. In diesem Sinn freut es mich, unserem Ortsmuseum eine kleine Freude zu machen.

Den Wert eines Stücks heraus zu finden, dürfte nicht einfach sein. Grindley zum Beispiel ist ab wenigen Franken bis einige hundert Franken zu haben. Ja England ist faszinierend. Nicht nur vom Geschirr her, auch schöne Riegelhäuser (Fachwerkhaus) gibt es dort. Es spielt eine Rolle, wie alt, wie selten, die Qualität, der Druck oder die Handbemalung und die Art des Motivs ist. Es sind vielfach Liebhaberpreise. Blaues Geschirr kommt auch aus Deutschland, Finnland oder China – oder ist es Japan. Die Tasse ist feinstes Teeporzellan, der Teller mit fast gleicher Zeichnung stammt aus einer billigen Produktion und die Zuckerdose ist produktionstechnisch gesehen und Schund ab zu buchen.

Heute kann man antiquarisch extrem günstig Porzellan kaufen. Kauft aber nur Topware, solches das euch gefällt und ihr im Haushalt oder in eurer Sammlung brauchen könnt. Tableware ist extrem oft in Antiquitätenläden, auf Flohmärkten oder im Internet an zu treffen. Und wer es gratis haben möchte, soll man in Walde am Samstag in die Bauschuttmulde schauen. Wir sind heute eine Wegwerfgesellschaft und vor allem ausländisches Geschirr wurde extrem billig. Daher haben auch viele Porzellanmanufakturen mit dem Überleben zu kämpfen … wenn es sie noch gibt oder sie verkauft werden mussten. Heute kämpfen bekannte Namen wie Wedgewood, Rosenthal und Villeroy & Boch ums Überleben.

Als Berner und erst noch 20 Jahre in Langenthal ansässig gewesen, haben wir eine Eigenheit. Jeder Teller und jede Tasse wird umgedreht. Wir machen das meist ohne Inhalt, wobei das andere lustiger ist. Es gab eine Zeit, wo ich nur mit Mühe an Aktien der Porzellanfabrik Langenthal kam. Später einmal habe ich mit dem damaligen CEO Irniger über Möglichkeiten für grössere Beteiligungen meiner Kunden und andere Private diskutiert. Die Porzi suchte nach Ideen. Es war nicht ein sonderlich langes Gespräch. Mit dem heutigen CEO habe ich auch schon über Glatteis gesprochen. Nicht auf dem, wo sich die Porzi bewegt, beim Skifahren. Und mit einem anderen kollegen, einem Grossaktionär bin ich Jahrelang zusammen auf dem Eis gewesen. Wer mehr über mich wissen will, soll das Blog der Hammerschmitte verlassen und ins Finanzblog wechseln und selbst nachlesen.

Übrigens, wenn sie Kaffeeliebhaber sind, trinken sie diesen nicht aus zumindest älteren Poppla-Tassen, die verfälschen den Geschmack. Dieses Eigenschaft ist eher bei Steingut an zu treffen oder eben bei nicht geruchsneutralen Lasierungen. Glasierungen sind besser, aber selten und nur gut, wenn sie kein Blei enthalten. Wie bei Bleikristallgläsern. Hier schmeckt der Wein fader, flacher, manchmal gar metallischer. In der HS finden sie nur einfache Gläser. Günstig ist manchmal besser.

Beim gekauften Inventar der HS hat es viele Stücke darunter, die vermutlich einzeln gekauft wurden. Einige Vorfahren müssen gerne auf Flohmärkten und in Brockenstuben geweilt haben. Gekauft hat man Stücke, weil sie schön an zu sehen sind. Das Starnberger hat für sein Alter ein wunderschönes Design … aber defekt. In der HS will ich versuchen, altes zu erhalten und mit neuem zu kombinieren. Zumindest was die Einrichtungen anbelangt. Das Haus soll alt bleiben und nicht modernst renoviert werden. Zum einen fehlt vielleicht das Geld und zum andern wäre es wirklich schade um die alte Hammerschmiede. Wer sie einmal von innen anschauen möchte, soll sich bei mir melden … aber eine Bitte, nicht aufräumen oder erstaunt sein, was da noch so alles an zu treffen ist.

Wer diesen kleinen Rundgang durch die Hammerschmitte und deren Tafelgeschirr Revue passieren will, soll sich im Internet www.hammerschmitte.ch anschauen – und gelegentlich nach neuen Beiträgen nachschlagen … oder wenn sie Lust haben, schreiben sie selbst etwas dazu. Als Kommentar oder noch lieber als neuen Beitrag. Diese Plattform steht ab sofort der Gemeinde und dem Museum zur Verfügung.

Zum aktuellen Beitrag im Finanzblog

Wäbimuseum "Tafelgeschirr aus der Hammerschmitte"


Diesen Freitag, 24. April findet um 19.30 die Vernissage der Jahresausstellung des Weberei- und Heimatmuseum Ruedertal in Schmiedrued-Walde statt.

Jedermann ist herzlich willkommen – auch zur anschliessenden Generalversammlung des Wäbimuseums. Die Jahresausstellung ist den Themen „Tafelgeschirr aus der Hammerschmitte“ und „Butterteller“ sowie „Kaffee- und Teeservice“ gewidmet.

Bis am Freitag oder am 17. Mai 2009 – Internationaler Museumstag – von 10 bis 17 Uhr mit dem Thema „Museum und Tourismus“.

Tafelgeschirr aus der Hammerschmitte

Mein Geschenk ans Wäbimuseum.

Zum aktuellen Beitrag im Finanzblog

Die Hammerschmiede oder Hammerschmitte


1430 steht über meiner Eingangstüre angeschrieben. Das Haus und die Geister darin könnten über diese fast 600 Jahre viel erzählen.

So viel Zeit werde ich nicht haben. Einiges werde ich ins Blog www.hammerschmitte.ch schreiben. Die Aufschaltung innerhalb des Finanzblogs ist mal provisorisch … es gibt da noch einige Ideen. Und vielleicht gibt es auch andere Personen, die mal was über die Hammmerschmitte schreibe wollen, ein Haus, das einer Ortschaft bei der Namensgebung geholfen hat – Schmiedrued.

Hammerschmitte von Strasse

Hammerschmitte Vorderansicht

Hammerschmitte Hammersaal

Bei search sind wir hier zu finden – das Haus in der Bildmitte an der Strasse von Schöftland nach Reinach. Hier im Detail.


Zum aktuellen Beitrag im Finanzblog