„links oder rechts?“ – BGE zum dritten und …

… zum letzten mal habe ich die rechte Limmatseite zur Sprache  kommen lassen und nun ist die linke Seite dran. Und das eher Philosophische über das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) steht im ersten Beitrag – liberal in der Mitte.

Links und rechts ist hier örtlich gemeint – immer in Flussrichtung betrachtet. Ganz schön im fluss ist Das Magazin zu diesem Thema. Ab der aktuellen Ausgabe auch als e-Paper erhältlich.

Das letzte mal kam auch Zwingli zu Wort und am Magazin ist auf der gleichen Seite zu lesen:

 

Zukunftsdialog

Eine öffentliche Debatte zum bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) im Chor des Grossmünster. Einige Aussagen, einige Textbruchstücke.

Zum BGE und zum Programm verweisen wir auf den letzten Beitrag.

Sigrist und Peter

Die Moderatoren, die Pfarrer Christoph Sigrist (Grossmünster) und Res Peter (Neumünster) konnten etwas über 100 Personen begrüssen. Rund ein Dutzend war als „unter 50-jährig“ zu taxieren, diejenigen, die sich vermutlich einmal mit den Auswirkungen des BGE befassen müssen oder dürfen.

Muschg

Atsuko Muschg zusammen mit ihrem Ehemann Adolf Muschg, der sich sichtlich freut, im Grossmünster eine Reformation auszurufen, mit dem Rücken zur Kanzel, wie er betont. „Seine Tochter, Mutter eines Kleinkindes werde für ihre Leistung, die sie erbringt, nicht bezahlt. Millisekunden, das ist der heutige Arbeitstakt des Geldes, im Gewinntrieb gibt es keine Grenzen.“

Bete und arbeite, sagte schon Zwingli und kurz zuvor erzählt mir jemand, dass etliche Mitarbeiter bei einer Grossbank wegrationalisiert werden. Neu wird in Polen gearbeitet. Vermutlich wie Viseca, die fast drei Wochen braucht, um sich bei mir zu melden, nachdem ich mitgeteilt habe, dass ich für eine Übernachtung zweimal belastet wurde. Fehler gibt es überall, aber wenn wir in der Schweiz alles auslagern, dann braucht die Fehlerbehandlung extrem viel länger. Sie wird zwar billiger, meist schlechter, aber 80 Angestellte in Bundesbetrieben verdienen ja dann noch mehr, als BundesrätInnen. Vielleicht verdienen ja sogar von diesen 7 einige zu viel. Par merlin, durch eine Spaltaxt, müsste allenfalls mal Remedur geschafft werden. Sorry wegen meiner bösen Worte, aber was ich in Zürich höre und nur stichwortartig festhalte, bestätigt, dass einige Menschen in Zukunft in der Schweiz unweigerlich Probleme kriegen – wenn sie die nicht schon haben. Schön für alle die, die eine Pension bekommen. Zumindest hier war die Grossbank generös und hat 2/3 übernommen.

Muschg muss weiter nach Solothurn, an die Literaturtage. Sein Weg führt über Olten und er wird Peter Bichsel wieder sprechen. Ich höre beide philosophieren. Peter, du bist genau 10 Monate, 10 Tage, 10 Stunden und 10 Minuten jünger. Und mein Vater ist 8 Jahre und einen Tag älter und wie hoch ist der Wellengang, den Leute auslösen, die vermutlich mit der AHV und der Pensionskasse mehr als 2500 pro Monat zur Verfügung haben? Total spannend, was hier alles erzählt wird. Sorry, aber ich finde keinen einzigen Beitrag, der über diesen Anlass berichtet und ich erhalte nicht einmal ein BEG, damit ich mich mit diesen Zeilen finanzieren kann. Aber Spass macht der Anlass und er regt an.

Nach 50 Jahren, wo ich mich mit Politik „rumgeschlagen“ habe, wäre es vielleicht wieder mal an der Zeit – in dieser grosskapitalistischen Zeit – über den Marxismus nach zu denken. Leute, quere werden überleben aber viele andere, denen es heute zu gut geht, werden untergehen.

Teilnehmer

Jacquelin Padran, „garantiert unbestechlich und ohne Tatoo“ und die Gespräche nach der Veranstaltung „mit den Rednern“, wie sie im Flyer erwähnt sind. Frank Mathwig, einer unter ihnen, erinnert sich … viel Text, wichtig sind Randbedingungen. Thomas Wipf fragte ich, wieso er nicht die 2-3% der Extremisten links und rechts der friedlichen „Masse“ nicht mehr beachtet und als SKE Präsident, sich mit den mindestens 95% vernünftigen aller Religionen beschäftigt. Sorry, die Nebenbemerkung, aber hier geht es ja ums Geld, ums bedienungslose resp. bedingungslose Geld.

Dann spricht Klaus Heer. Sein letztes Buch „Was ist guter Sex?“ Schnipp. In Deutschland einen Drittel billiger. Sicher nicht schlechter. 10 Thesen, nicht 95 wie vor 500 Jahren bei Luther. „Die neue Freiheit ist viel anspruchsvoller, als die alten Sachzwänge.“ Diesen Punkt, sieben, den müssen sie sich merken.

Mann diskutiert über 4,8 Mia – Milliarden – Einkommen, die ein Fondsmanager in einem Jahr verdient hat – oder waren es 14 Milliarden, wie sich die Vortragenden wiedersprechen. Diejenigen, die ich angefragt habe, wissen es auch nicht. Egal, 4 800 000 000 USD oder CHF verdient anscheinend einer jährlich. Die Währung ist total nebensächlich – 1 USD gleich 1 CHF oder ein Euro. Die Differenzen sind viel zu marginal um hier zu diskutieren. Wenn ich einigermassen korrekt gerechnet habe, ergibt das 40 000 Einheiten pro Minute!!!!!!Und wir diskutieren hier über 30 000 pro Jahr!!!!! Vielleicht kommt er auf etwas mehr produktive Arbeitsstunden pro Jahr, als wir armen Kirchenmäuse, die wir hier im Chor zuhören.

Noch so einige Highlights: „Arbeitsmarkt ist eines der zynischsten Wörter, die es gibt!* „Wir gehen an den Bürkiplatz, zum weiteren Diskutieren.“ Das ist einen Einschub wert, was ich hier, zwei Stunden später erlebe. Superschnäppchen, sucht die in dieser Finanzmetropole wo viele das Gefühlt haben, sie gehören irgendwie zum Geldadel. Grosse, sehr gut erhaltene rund 150-jährige Biedermeier Meerschaumpfeife (Mundstück fehlt), für zwanzig Franken, die Asche ist noch drin. Sowas gibt es nur in Zürich. Dazu gratis eine Bruyère, die wie ein Baumstrunk geschnitzt ist und ein langes Holzmundstück aufweist. Zwei wunderschöne Sammlerstücke. Als Dreingabe noch eine Holländische handgefertigte extralange Tonpfeife, die regulär gekauft schon teurer ist, nie geraucht wurde, aber schon (oder eher noch) mit Tabak gefüllt ist. Dafür viel Plunder, der meist überteuert ist. Schickimicki sagen die einen, Zürcher lieben das Fremdwort Sciccheria. Zwei drei Bereiche dazu sind super und relativ günstig. Aber hier auf dem Finanzblog, es gibt nur versteckte Tipps. Und beim Abfall Kissen, Computerspiele … ein Mostkrug aus Steinzeug. Wer bezeichnete das Ding immer als Bembel. Heinz Schenk vom Blauen Bock.

Und geschenkt wird beim BGE nichts, daher noch mal Praxis und Theorie. Ein Pfarrer verdiene heute 8000 CHF, dann erhalte er in Zukunft 2500 BGE und 5500 Pfarrlohn. „Wir müssen den Siegeszug des Kapitalismus bremsen!“

Tu um Gottes Willen etwas tapferes!

Das hatte Zwingli und heute Adolf Muschg gesagt.

Und ich warte immer noch auf das Bild mit dem Originalspruch. In Zürich habe ich es schon in riesengrosse Goldlager geschafft, aber im Grossmünster in die Sakristei, der Arbeitsraum der Pfarrer, vorzudringen da braucht es weiss Gott gegen oben bessere Beziehungen. Es ist wie mit dem BGE. Der Wille und die Notwendigkeit wären da, aber das Denken wird noch zwanzig Jahre hintendrein hinken. Zusammenfassend wurde gesagt oder kann geschrieben werden: „Das BGE wird kommen, aber noch nicht in diesem Jahr. Die AHV und das Frauenstimmrecht – heute nicht mehr wegzudenken – brauchten auch mehrere Anläufe.“

E Guete … das kann ja heiter werden: 11.00 am Tag nach der Arbeit

Geheime TTIP-Papiere werden heute um 11.00 Uhr in Berlin von Greenpeace geleakt.

Google News quillt über! Daseinsvorsorge – mit diesem Wort habe ich vor langer Zeit, als TTIP noch unbekannt war, den Nordatlantik-Gegen-Pakt oder müsste es Freihandelsabkommen heissen, vorgestellt. Langsam kann man dieses Wort nachvollziehen.

Den Ticker anzuschauen, ist nicht für alle möglich. Der Reichstag ist zu weit weg.

Hier läuft alles ab – bei Greenpeace Deutschland.

Download der Dokumente bei Greenpeace Nederland

Die NZZ berichtet

Der Spiegel

Mal schauen, ob der Freund mit klarer Sicht einen Cartoon zeichnen kann … ein kaputtes Zelt (ein „TIPI LEAK“) mit Kriegsbeil und Friedenspfeife

Handel über den Atlantik – übers Wasser. ÜberWasser, na, dann mal Prosit!

 

Schönen Tag …

… ja so fängt das E-Mail an, bei dem ich rund 11 Millionen Schweizer Franken verdienen könnte. Das möchte ich ihnen nicht vorenthalten, aber gleich warnen: Auf diese Art wird man schnell Geld los, reich wird keiner.

Also: Hände davon!

Eigentlich wollte ich der CS ein Mail senden, denn ab und zu kann man solche Mailschreiber aufdecken. Nicht ganz einfach. Beides. Alle mir bekannten Mail-Adressen zur CS sind Geschichte. Und eine Geschichte schreibe ich noch, die von Frau Pfarrer, die 100′ nach Nigeria sande – Petrodollars und Nigerianerbriefe – aber erst in meinem Buch, einem Roman, wo alles erfunden sein kann … aber nicht erfunden sein muss. Cybercrime so der weiterführende Link des obigen … führt auch ins Nirwana.

Viel Spass, ein so schönens Mail habe ich schon lange nicht mehr erhalten:

Schönen Tag,

Complement der Saison, wie geht es Ihnen heute? Ich habe Ihre E-Mail-Kontakt aus Ihrem Land Business Directory und beschlossen, Sie zu diesem Geschäft Vorschlag zu kontaktieren. Ich bin Herr Lewis Richards von Investment Banking-Abteilung der Credit Suisse Bank One Cabot Square, London E14 4QJ, Vereinigtes Königreich. Ich wende mich an Sie in Bezug auf ein Unternehmen Vorschlag, der von einem immensen Vorteil für uns beide sein.

In meiner Abteilung, entdeckte ich eine verlassene Summe von £ 17,5 Mio. GBP (Siebzehn Millionen fünfhunderttausend britische Pfund Sterling) in einem Konto, das Ende des Herrn Brodskii Nikolai, ein russischer Geschäftsmann, der ein Opfer war an einem unserer ausländischen Kunden gehört von die Malaysia Airlines-Flug 370 (MH370 / MAS370), die im Süden des indischen Ozeans am 8. März 2014 auf dem Weg von Kuala Lumpur international Airport nach Beijing Capital international Airport abgestürzt alle an Bord zu töten.

Sehen Sie den folgenden Link für den Flug manifestieren:
 http://online.wsj.com/news/articles/SB10001424052702303369904579427230127866184 
(öffnen des ausgeblendeten Links auf eigene Gefahr)

MR Brodskii NIKOLAI ist die Nummer 7 auf der Liste, seit seinem Tod unserer Bank für die nächsten Angehörigen wurde warten auf den Anspruch seiner Gelder und Güter, die Summe von 17,5 Millionen GBP £ geschätzt zu kommen, aber niemand so getan hat, ich persönlich waren nicht erfolgreich keiner seiner Verwandten bei der Lokalisierung. Ich suche Ihre Zustimmung an Sie an die Bank als die nächsten Angehörigen des Verstorbenen, so dass die Erlöse aus diesem Konto bei £ 17,5 Mio. GBP geschätzt präsentieren Ihnen bezahlt werden können.

Der Deal wird in diesem Verhältnis geteilt werden: 55% für mich und 45% für Sie. Ich habe in meinem Besitz, alle erforderlichen und wichtige Dokumente, die in diesem Geschäft verwendet werden kann. Ich brauche Ihre ehrliche Zusammenarbeit, Verschwiegenheit und Vertrauen zu uns sehen diese Verhandlung durch aktivieren. Ich garantiere Ihnen 100% Erfolg in diesem Geschäft, bitte seien Sie versichert sein, dass diese Transaktion unter einer legitimen Anordnung ausgeführt werden, die Sie von einem Verstoß gegen das Gesetz schützt sowohl hier in Großbritannien und in Ihrem Land.

Wenn Sie diese viel Umgang mit der Lage sind, erhalten freundlich, mit den folgenden Details zu mir zurück, damit wir fortfahren:

1. Ihr vollständiger Name:
2. Telefonnummer:
3. Kontaktadresse:
4. Alter:
5. Geschlecht:
6. Beruf:
7. Ihre Nationalität:

Nachdem durch eine methodische Suche gegangen, entschied ich mich, Sie zu kontaktieren hoffen, dass Sie diesen Vorschlag interessant finden, bitte auf Ihrer Bestätigung dieser Nachricht und zeigt Ihr Interesse werde ich Ihnen weitere Informationen liefern.

Ihre Zustimmung zu dieser E-Mail und Business-Vorschlag wird sehr geschätzt.

Freundliche Grüße,
Mr. Lewis Richards
Übrigens, der oben ausgeblendete Link führt auf eine Seite, die wie das Wallstrett Journal aussieht. Also Finger davon und "Credit Suisse Bank London <lewis.richards1@englandmail.com>" erhält sicher auch keine Antwort.

JA für Grundeinkommen dank Panama

Beim BGE, dem bedingungslosen Grundeinkommen scheiden sich nicht nur die Geister, sondern auch helle Gestirne. Es wird wohl die umstrittenste Abstimmung werden, die ich je miterlebt habe. „Die grösste Frage der Welt“ sollte nicht von den wenigen grossen entschieden werden. JA – tragt ein JA ja in die Welt. Seit mal mutig und leitet eine notwendige Wende ein.

Der Kommunismus ist tot. Aber ein bisschen gesunder Marxismus würde der Welt nicht schaden. „Die UdSSR ist tot, es lebe die Schweiz„. Zugegeben, es gibt weltweit zumindest noch ein Land, wo knallharter Kommunismus vorgelebt wird. Nord Korea. In welchem Land wurde deren King Kong ausgebildet? In der Schweiz und vermutlich nicht nur vermutlich, sondern echt. Nicht in der Hauptstadt der neutralen Schweiz, in Bern. In den beiden südöstlich gelegenen Nachbargemeinden Köniz und Muri.

Noch bin ich alles andere als ein Verschwörungs-Theoretiker, aber wenn man solchen Tatsachen in den Rachen schaut, dann begreife ich jeden, der behauptet, wir werden gesteuert. Mit dem BGE kommt alles andere als der Kommunismus zurück. Das BGE ist eigentlich kein ökonomisches Thema, sondern zur jetzigen Zeit eher ein philosophisches. Die haargenauen Auswirkungen kennt niemand und Nobelpreise wurden eh schon für gegensätzliche Meinungen vergeben. Also total müssig, über jedes Detail im Voraus nach zu denken. Die Zeit wird es erst zeigen und dann können wir Korrekturen einfügen. Die Schweizer Gesetzgebung ist mustergültig dafür in der Handhabung.

Wie lebt es sich mit 2500 Franken?“ im Monat. Ich kenne wenig Leute, die diese Erfahrung wirklich haben und damit leben wollen, geschweige denn können. Man kann in der Schweiz sogar mit weniger leben. Aber das braucht echte Grösse. Den meisten würde dies nicht gelingen, die wollen mehr. Und haargenau diesem Umstand ist es zu verdanken, dass die Schweiz so weit gekommen ist. Die Schweiz ist eigentlich ein Superland. Nur vergessen wir dies oft. Es kommt wenigen Personen in den Sinn, auszuwandern oder nach den Ferien nicht mehr zurück zu kommen. Das Grundeinkommen würde vor allem denjenigen helfen, die in der heutigen Zeit alles andere als verwöhnt sind: Aussenstehenden, einigen Randständigen, Benachteiligten, einigen Philosophen und vermutlich einigen faulen und bequemen Leuten. Aber die letzte Gruppe hat es im Mittelstand und immer wieder zu beobachten in der öffentlichen Verwaltung auch geschafft, mit „Schleimscheissen“ ohne grossen Arbeitsaufwand nach oben zu rutschen.

Diese Gruppe ist strikt gegen das BEG, weil sie Angst haben, dass es viele Faule gibt, die sich nicht so einfach in Hierarchien anpassen und wie sie selbst dem Chef um den Mund schmeicheln können. Dann gibt es viele hand- und landwerklich Beschäftigte, die für ihren Lohn krampfen müssen und nie gesehen haben, wie sehr viele Schweizer ihren schönen Lohn eigentlich viel zu leicht verdienen. Und genau diese Gegner könnten sich eine bessere Zukunft aufbauen, denn denen wäre es möglich zahlbare Arbeitskräfte zu bekommen, welche gerne eine sinnvolle Arbeit ausführen möchten.

Mit dem Bedingunslosen Grundeinkommen wäre es uns sogar möglich einige hunderttausend Flüchtlinge aufzunehmen und der Schweiz einen noch nie dagewesenen Energie-Schub zu geben, der die Schweiz an einigen Orten zu ganz neuen Ufern bringen könnte – Landwirtschaft, Tourismus, Pflegewesen, Kunst – nur um einige zu nennen.

Dann gibt es eine weitere Überlegung, die für das BGE spricht. Die Rationali-sierung. In den vergangenen gut 100 Jahren hat diese in der Schweiz zu Wohlstand geführt. Die nächsten 100 Jahre dürften anders aussehen. Viele der wegrationalisierten Jobs wurden durch Administration und Kontrolle wettgemacht – Dienstleistungsaufbau heisst das moderner ausgedrückt. In der Schweiz hergestellte Produkte und Dienstleistungen die wir ins Ausland verkaufen, schaffen Wohlstand. Gegenseitige administrative Beschäftigungs-therapie bringt keine echte Wertschöpfung. Unnütze Produkte  eigentlich auch nicht. Und wenn sie in noch brauchbarem Zustand entsorgt werden, schaden sie der Volkswirtschaft nur. Alles andere ist Unkenntnis der ökonomischen Grundlagen, geschweige denn der ökologischen.

In der Schweiz ist ein Umdenken angesagt, denn es wird so viel von oben berichteter Unsinn gedruckt oder digital verbreitet. Aber es sind doch die Kreise, die froh sind, wenn ein benutzbares Bett, ein Schrank, ein Buch … weggeworfen wird, denn jemand oder gar ein Freund kann dann eher ein neues verkaufen, weil derjenige, der jetzt ein Gratisbett hätte, sich vielleicht einen Fernseher mit dem eingesparten Geld kaufen würde. Schade haben viele keine Kollegen, die TV-Geräte verkaufen, sonst würden sie eine volkswirtschaftliche Erfahrung machen, die eigentlich jedes Kindergartenkind schon nachvollziehen kann.

Ironisch sperbern auch andere: „Mindestlohn für humanoide Roboter„. Lesen sie diesen Beitrag. Denken sie an ihr bisher angedachtes Nein in der Abstimmung. Zumindest falls sie Scanner, e-Banking und andere moderne Errungenschaften etc. benützen, bevor sie selbst mit moderner Technik in Produktion und Handel und demächst auch im Büro jobgekillt werden.

Früher oder länger regieren nur Grosse die Welt. Das war früher anders.

„Girls, Girls, Girls“ und Boys hört euch einmal den Songtext von Panama der Sailor an. Dieses Land war damals vor allem für Dutyfree bekannt, für die Kleinen ein Einkaufsparadies. Heute wird Grossen „der Spiegel für die Panama Papers“ vorgehalten.

Wollt ihr diese Entwicklungen. Packt die Chance und stimmt JA! Die Welt braucht wieder mal ein mustergültiges Land und wir sollten auch wieder einmal ein Vorbild sein. Wir können dies nämlich – besser als all die andern.

Nachtrag: Der US-Ökonom und ehemalige Arbeits-Minister Robert B. Reich (unter Bill Clinton) – bekannt von Supercapitalism – sagt: „Ohne Grundeinkommen wird es nicht gehen„.

Tamara Funiciello von der JUSO ist für die 25-Stunden-Woche. Hier wage ich „Schiffbruch“ voraus zu sagen. Auf freiwilliger Basis wird dies nie gelingen, denn von den Gutverdienenden haben zu viele einen Job, der sich nicht so leicht ersetzen lässt. Und wenn man die unproduktiven Stunden pro Mitarbeiter anschaut, werden die sich bei einer Verdoppelung der Mitarbeiter vermutlich so weit steigern, dass mit zwei zukünftigen Mitarbeitern gleich viele produktive Arbeitsstunden geleistet werden, wie bisher mit einem. Dass jeder nur noch 25 Stunden arbeiten darf, das ist reine Utopie.

Big Sister is watching you – „die UdSSR ist tot, es lebe das UVEK“

Überwachen und verunsichern, das ist die heutige bundesbernische Strategie. Den Vogel schiesst wieder einmal Doris Leuthard ab – „alle sind glücklich!“

George Orwell lässt grüssen. Ein elektronisches Pickerl das nicht mehr wie die alte Vignette an der Scheibe klebt – oder eben auch nicht. Überwachung kann ja auch ganz gut sein. Bei einem Nachbar wurde eingebrochen. Man verfolgte die Handydaten und nahm die Einbrecher 125 km vom Tatort entfernt fest. Punkt. Fast alles hat seine guten Seiten. Nur, die Schweiz hat schon einmal überwacht! Meine Fiche, die zwingend bei einer nicht ganz freiwilligen staatsverordneten Tätigkeit – mit speziellen Patten – vorgeschrieben war, ist verschwunden. Soviel zum Datenschutz – Riccardo hat keine selbigen heute zum Verkauf. Spurlos verschwunden. Sicher nicht. Sie wurde cattelanisiert und dürfte in gut zwei Jahrzehnten wieder zum Vorschein kommen.

Citizenfour“ wird man im UVEK nicht gesehen haben. Von den US-Datenschnüffeleien nichts gelernt! Nur damit man rein rechnerisch mehr einnehmen kann. Diese Kostenberechnung möchte ich im Detail anschauen können. Die Handhabung wird garantiert viel komplizierter werden. Auf der Post oder sonst wo wie eine Briefmarke kaufen und aufkleben. Fertig. Ablösen ist einfach. Küchenschaber mit Rasierklinge reicht.

Wer sagt „Danke Edward Snowden„? Hüben und drüben die gleiche Regierungseinstellung. Das wird nicht gut herauskommen. Die Sowjetunion hat vermutlich weniger über den einzelnen Bürger gewusst, als die heutige Bundesverwaltung und die ursprünglichen Quasi-Staatsbetriebe, wie SBB und SRF. In welches Departement gehören diese beiden? In dasjenige das von einer Aargauerin geleitet wird. Das Autokennzeichen beginnt mit „AG – Achtung Gefahr!“ – in der Aargauer Stupedia zu finden.

DSC_3967Bundesrätin Doris Leuthard am Designers Saturday im Oberaargau – hoffentlich kann sie auch Datenschutz designen.

Die SBB sammeln Daten mit dem Roten Büchlein, sorry dem SwissPass und die SRF will in Zukunft Targeted Advertising – auf Zielgruppen gerichtetes Marketing machen. Mit „Zielseiten“, zum Werbung für Pfefferspray bei einem Krimi, werden sie sich wohl nicht zufrieden geben. Vermutlich ist das technisch auch mit meiner TV-Installation möglich. Sie ist nicht so alt wie das Haus, einige Jahrhunderte jünger, aber es gab da schon mal Probleme.

Neben der Zukunftstrasse, rue de l’Avenir, ist das BAKOM, wo ich persönlich mit den kopierten Unterlagen vorbei ging und sie entsprechend am Empfang überreichte. Die Unterlagen finden sie dort vermutlich nicht mehr. Man hat nur eine Reklamation registriert. Die Antwort von A.B. Leiter Sektion Festnetzdienste und Grundversorgung, Abteilung Telecomdienste mit Kopie an R.R. war folgende:

„Ihre Beschwerde vom 12. Februar 2012 an die Firma Sunrise, die sie dem BAKOM in Kopie zugestellt haben, wurde bei uns registriert. Konsumentenbeschwerden betreffend die Dienstleistungen einer Fernmeldedienstanbieterin,  die uns in Kopie zugestellt werden und privatrechtliche Verträge betreffen, werden in der Regel nicht individuell beantwortet, sondern zu statistischen Zwecken registriert damit wir allfälligen Häufungen nachgehen können . Wie Sie in ihrer Beschwerde erwähnen, ist für die Lösung individueller privatrechtlicher Probleme jedoch die Ombudscom ansprechbar.“

 

Quatsch – die Swisscom bietet das Freileitungsnetz an und in ländlichen Gebieten zahlen immer noch jede Menge an Internetnutzern via Freileitung zu viel, weil die versprochene Datenmenge durch kein Freileitungskabel geht. Das ist Sache des UVEK und dazu ist meiner Ansicht nach das BAKOM zuständig. Mein Antwortmail blieb bis heute unbeantwortet:

„Sehr geehrter Herr B.

danke für Ihr e-Mail. Eine Kopie des Schreibens an Sunrise habe ich persönlich am 13.2.2012 um 14:20 Uhr am Schalter in Biel abgegeben. Mit der Frage, ob es für eine Beschwerde mehr brauche, oder ob dies reiche. Ich habe gesagt, dass ich eine Stellungnahme des Bakoms möchte. Der Blogeintrag erfolgte etwas später.

Die Dame am Schalter in der Baustelle war aber offensichtlich im Stress, denn die Kaffeerunde in einem Nebenraum für vermutlich eine interne Sitzung, schien den Leutenen wichtiger zu sein. Dies ist mir speziell aufgefallen, da ich selbst sieben Jahre beim Bund gearbeitet habe und es sowas bei unserem Amt nie gegeben hätte.

Und das Ganze ist alles andere als nur ein privatrechtliches individuelles Problem – das habe ich mit der Sunrise gelöst – sondern ein  Problem, das weite Teile der Bevölkerung betrifft und deshalb erstaunt mich Ihre Antwort , denn in der Briefkopie ist die Brisanz der Datenübertragungsraten bei langen Freileitungen klar geschildert.“

Mit dem Verständnis für Gerechtigkeit gegenüber Staatsbürgern und Ausländern habe ich ein echt ungutes Gefühl, was die Bundesverwaltung heute für Auffassungen hat. „Daten sind ein Menschrecht“ – „die UdSSR ist tot, es lebe die Schweiz“. Was wohl BP Schneider-Ammann und Merkel an der Cebit anschauen. Ich komme nicht vom Gefühl weg, dass einige Chefbeamte, wie man denen in früherer Zeit sagte, versuchen, Bundesrätinnen und Bundesräten ihre Meinung unter zu jubeln. Wehret euch, denn in obigem Link ist zu lesen:

„Schneider-Ammann hatte am Montag angekündigt, dass der Bundesrat in diesem Frühling eine Neuauflage der Strategie für die digitale Gesellschaft verabschieden werde.“

7 und ihre Underdogs, wie es so schön im Amerikanischen heisst, hecken für rund 7 Millionen Kunden die digitale Strategie aus. Das dürfte heiter werden, resp. eher neblig-trüb.

 

Informationspolitik – 3. Teil

Die CKW hat zur Mitwirkung am Windpark KIKU informiert. Die Frage ist nur, was wollen die Leute an Informationen erhalten.

KIKU – hier ist nicht die Apfelsorte gemeint, darüber habe ich schon berichtet. Unter der Informationspolitik – 2. Teil habe ich über Fremdsprachen und das Lachen geschrieben. In meinem Buch, das vielleicht einmal erscheinen wird, dürfte dem Nichtlachenden auch einige Zeilen gewidmet werden. Lachen musste ich gestern an der Veranstaltung.

Da lässt einer lautstark Dampf ab, wie schlecht die CKW heute Abend informiert hat. Hat sie das wirklich? Nicht nur Fremdsprachen sind manchem ein Übel, auch die Deutsche Sprache kann nicht gelesen werden. Auf dem Flyer der CKW stand haargenau über was informiert wurde. Und dies geschah ausführlich. Die Präsentation wird irgend mal aufgeschalten. Ich finde sie noch nicht – vielleicht ist der Stromausfall in Ebikon von heute schuld – allenfalls im Schindler-Lift stecken geblieben. Pannen gibt es heute noch und noch und ist Windenergie vermutlich sicherer, als zum Beispiel Fessenheim, wo ich beim Natur- und Vogelschutzverein geschrieben habe.

Für mich war die Veranstaltung super. Mehr als ich erwartet habe und ich konnte mit einigen Verantwortlichen diskutieren. Als Windkraftbefürworter möchte man aber mehr über die möglichen Nachteile wissen. In der UVP (Umweltverträglicheitsprüfung) die im Mai und Juni stattfinden soll, wird allenfalls mal die Frage über Wirbelschleppen, Wirbelwellen und Skalarwellen aufgeworfen. Da möchte ich mehr darüber wissen. Auch die Angesprochenen. Eine Dame kennt aus der Fliegerei die Wirbelschleppen. Na also, ein Anfang ist gemacht.

Warum aber informiert die CKW an diesem Abend nur über die Mitwirkung. Zeitgründe? Ich denke nicht. Wir haben schon vor Jahrzehnten an einer andern Fachhochschule gelernt, dass 18 Folien pro Sekunde einen Film ergeben. Einige Folien weniger wäre für die Allermeisten gerne verkraftet worden, denn es war eigentlich keine Vorlesung sondern eine Veranstaltung in einer ländlichen Region. Und die meisten der Besucher haben sicher nicht versucht, den Film zu schauen, der bei der CKW aufgeschaltet ist. Sorry, der dreht bei mir, wie dies ein Windkraftwerk tun sollte. Hier ist der entsprechende Link für Befürworter und …

… hier (ab 17. Minute) versuche ich mal, einen Film für Gegner einzubetten. Ja, wieso wird nicht über die Windmessung informiert, die gemäss Projektverlauf im Januar/Februar stattfand. Wenn es zu wenig Wind gäbe, hätte man garantiert die Veranstaltung kurz und ohne Apéro abgehalten und das Projekt eingestellt. Zudem informierte man, dass nicht für 16 000 Haushalte Strom produziert würde, sondern für 1 600. Aber auf der Internetseite stehen immer noch: „Der gesamte Windpark produziert Strom für rund 2’800 Vier-Personen-Haushalte.“ Das fördert nicht eben das Vertrauen.

Zudem hat die Windmessung 14 Monate gedauert und eigentlich wären nur 12 Monate drin gelegen, ohne Baubewilligung – dies vermeldet ein Behördemitglied. Umfragen von Behörden bei der Bevölkerung und dann wird im Rat gegenteilig entschieden. Die schweizerische Demokratie ist nicht einfach, denn es gibt zu viele Vorschriften und vor allem andere Möglichkeiten.Vermutlich suchen die Einwohner mehr Daten, Fakts zu unserer Region … so wie das inzwischen fünfjährige „Konzept Windenergie Kanton Luzern„.

Nur eins ist sicher, es wird informiert und man kann seine Meinung beitragen. Versuchen sie dies mal in der EU, da muss die Bevölkerung viel mehr unternehmen, damit sie auch mitmanipulieren kann. „Manipulieren“, dies ein Wort aus der Diskussion. Ärgern, lachen oder schmunzeln, das ist jedem freigestellt. Information ist nicht einfach, auch nicht, wenn nächste Woche das erste deutschsprachige Finanzblog 12 Jahre feiern kann. Übrigens, in dieser Zeit wurde einige Male darauf hingewiesen, dass Finanzen Geld bedeutet und nicht nur Finanzanlagen.

Informationspolitik – Teil 2

„Fass dich kurz“, da hat mancher Mühe.

Zum Tag der Kranken sprach JNS resp. BP JSA. Schaut zuerst das zweite Video an. Versteht ihr alles oder ist Französisch für euch auch eine Fremdsprache? Da ist man doch froh, wer die Laufschrift an der Kamera ablesen kann und die läuft und läuft und läuft … da muss man sich konzentrieren.

Règlementairement ist Franz nicht ganz einfach und es sind auf Herbst 2016 2400 Änderungen geplant. Nenufar statt nenuphar – Stefan bleibt aber bei Stephan und wird vermutlich auch wieder vergessen, dass das die Seerose ist. Nenu … Menufar – das Menu ist weit weg (far), geht vielleicht als Eselsbrücke. Far oder far away ist kompliziert, heftiger aber alle geplanten Änderungen in der französischen Sprache. Sagefemme darf Mann heute zusammenschreiben und auch als Beruf ergreifen. Wetten, ergreifen sprechen sie garantiert mit zwei „ff“ aus – ergreiffen, wie der Griff. „Begrifen“? Die Hebamme hat mir auch geholfen, meine Franznote aufzupolieren, denn weil ich diesen Begriff an der mündlichen Abschlussprüfung kannte, wurde nur noch diskutiert und keine Grammatik mehr abgefragt. So war ich im Notendurchschnitt bei den Leuten und nicht mal im Schriftlichen ungenügend.

Ja Lachen ist gesund und am Gesundsheitssystem in der Schweiz ist einem nicht immer zum Lachen zu Mute. „Nur Muskelkater“ und das nun seit sieben Tagen. Ich werde demnächst „einen kranken Menschen mit einem kranken Auto vergleichen“, ähnlich wie der Unterschied zwischen Senf- und Autoeinkauf. Und dieser Beitrag wäre ja eigentlich auch nicht zum Lachen. Aber die schönste Freude soll ja die Schadenfreude sein. Beachtet speziell ab der 48. Sekunde:

Der ist aber „gestellt“.

Na also, es geht doch:

 So-hat-die-schweiz-abgestimmt/story/ – Story, das ist wohl das richtige Wort.

Vielleicht werden uns solche Übungen in nächster Zeit erspart. Für Ordnung sollte die Exekutive sorgen – der Bundesrat. Nur, da ist vorerst kein Macht beeinflussender Wechsel in Sicht … also bleibt alles beim Alten und die nächsten Abstimmungen sind wieder unausgegoren – wetten? Und ob wieder soviele abstimmen gehen werden? Vermutlich nein – ein solcher 4-Kraft-Akt überfordert auch Politiker und die erleben dann das Resultat.

DSC_8915Vor rund fünf Jahren schaute der Kameramann mich schräg an. Angeschrieben mit „Jack Wolfskin“, aber der orange Windschutz verrät ihn. Jezt ist das ZDF eher kontra Toni Brunner wieder auf Sendung. Und sogar Köppel wirkt in Deutschland im Spiegel etwas schräg.

Beim geniessen des Pausebrötlis können sie über „EU sucht Kontrolle über Spekulationen mit Agrarrohstoffen“ nachdenken. Sollte das klappen, können wir da vielleicht ausspringen.

Der Wind, der Wind, das himmlische Kind – 2. Teil

KIKU – Kinderkultur? Nein, der Windpark Kirchleerau/Kulmerau! Zu finden unter www.ckw.ch/windpark-kiku. Und schon stellen wir einen Planungsfehler fest!

Planung heisst „Irrtum durch Zufall ersetzen“. Windkraft, da war ich nie dagegen, aber es gab immer kritische Bemerkungen zu den Alternativenergien. Zu den herkömmlichen Energien, gab es mehr solcher Feststellungen, aber das soll uns zumindest in diesem Beitrag nicht beschäftigen. Vor rund 10 Jahren schrieb ich: „Die Energieszene ist zur Zeit hoch interessant. Nicht nur für Börsengeschäfte. Auch Fachleute wissen nicht genau, wohin die Reise geht.“ Hier hat sich bis heute nicht viel geändert.

Mich laust der Affe und daher zwischendurch so etwas wie eine kleine tierische Randgeschichte. Die beiden dort erwähnten Firmeninhaber des Blackout haben vor einem halben Jahr verkauft und die neuen Inhaber scheinen mit einem Mangel an Geldüberfluss zu kämpfen – wie so viele andere leider auch. Der erwähnte Affenplatz wurde vor einem Jahr verkauft. Und wieso heisst der Affenplatz? Der Ur-Grossonkel meiner Kinder, hat dem Zirkus Knie einen Affen abgekauft, weil dieser damals in Geldnot war und Mühe hatte, für die Tiere Futter aufzutreiben. Und so lebte der Affe im Kleiderhaus Holliger in Langenthal weiter. Den Platz nannte man im Volksmund nun Affenplatz – vis-à-vis der damaligen Wirtschaft Tell. Und das verkaufte Haus heisst so, weil ich dem Architekten mal diese Geschichte erzählte und er fand, nun hätte er den Namen für dieses Einkaufszentrum.

An die hundert Jahre im Zeitraffer. Vermutlich wird es auch solange dauern, bis unsere Kinderkindeskinder mehr die Auswirkungen von Windkraftanlagen wissen werden. Die CKW – zu 4/5 von der Axpo gehalten – orientiert unsere Umgebung über den Windpark KIKU. Diese Abkürzung steht an etlichen Orten für Kinderkultur. Zudem ist KIKU ist ein eingetragenes Markenzeichen für einen Apfel. Am Baum mit einem Schmuckanhänger gezeichnet. Dem sagt man Marketing. Ein Ausländer, ein Österreich-Japaner sozusagen. Mehr dazu am 12. August beim Bräteln des Naturschutz- und Vogelvereins Rued. Der CKW-Link wird umgeleitet. Wieso wohl. Haben sie den Planungsfehler bemerkt?

Und haben Sie den Film angeschaut? Ich nicht – Error 2035. Wieso? Auf der Welt gibt es einige Sicherheitslücken und auf die kann ich nach Möglichkeit verzichten. Erstaunlich, dass Energieunternehmen und andere risikosensitive Unternehmen, hier nicht einen Schritt weiter sind. Ist das bei denen in allen Bereichen so? In der heutigen Zeit ist die Frage berechtigt. Es gäbe Filme, die man mit weniger Risiko anschauen kann. Youtube lässt grüssen und bei andern müssen wir noch 19 Jahre bis ins 2035 warten, bis sie auf Mainstream sind. Sorry, wenn ich es ab und zu nicht bin. Aber ich bin auch etliche Nummern kleiner, als die sogenannten „Grossen“.

Bleiben wir bei der Windkraft. Nennt es zumindest anders. Kirchleerau (AG) / Kulmerau (LU) – haben sie die ehemalige Gemeinde gefunden, die nun zu Triengen gehört? Oder Walde, das bei allfälligen Auswirkungen der vier geplanten Windräder vermutlich am meisten zu leiden hätte? Marketing scheint nicht das Fachgebiet von Energieunternehmen zu sein. Vorschläge habe ich schon weitergereicht. Auch an politische Behörden. Wenn erstaunt es, dass sich auch der Hersteller auf meine Anfrage zu den ungefähren Zusatzkosten für eine Aussichtsplattform auf der Windanlage beim „Passübergang“ nicht gemeldet hat. Das könnte man touristisch vermarkten.

Der Wind, der Wind, das himmlische Kind – im ersten Teil habe ich auf ein Mail über Ottensoos über die Schallwellen mit meinen Erkenntnissen reagiert. Es scheint aber bei Windkraftwerken ein zusätzliches Problem zu geben, das ich als wichtiger einstufe.

Vielleicht steht an dieser Stelle einmal ein sensationelles Bild das von Christian Steiness/Vattenfall geschossen wurde. Tönt deutsch und deshalb habe ich Vattenfall Deutschland angefragt, ob ich das Bild widergeben darf. Hier einige Links zu diesem Bild, das vermutlich schon oft kopiert wurde:

Vattenfall Deutschland habe ich gebeten, mir bis Ende Woche mitzuteilen, wenn ich das Bild nicht verwenden kann. Ausser einer Systemmeldung, dass man sich der Anfrage widmen will, habe ich nichts gehört … hier also das Bild. Danke.

Wasted Wind

Triengen hat einen Flugplatz und bei uns in resp. über Schmiedrued wird regelmässig Kunstflug geübt. Die Windkraft könnte allenfalls nicht nur der Skyguide, sondern auch der herkömmlichen Fliegerei ein Dorn im Auge werden, wenn sich diese vermehrt, mit dem Wirbelschleppen auseinandersetzen. Einige schöne Beispiele sieht man bei Youtube.

Eindrücklich, was nach ungefähr 30 Sekunden geschieht. Hier ein wunderschönes Bild der U.S. Air Force. Ich werde mich weiter mit Wirbelwellen und auch den Auswirkungen von Skalarwellen beschäftigen. Ein faszinierendes Gebiet. Für die Meisten echtes Neuland, für andere Verschwörungstheorie. So, nun weiss vermutlich der eine oder andere mehr, wer oder was alles ein Tesla ist. Eines wissen wir mit Garantiertheit. Im Nachhinein werden praktisch überall in der Physik sogenannte Spinner, die neue Ideen verbreitet haben, anders angeschaut.

So nach dem Motto: „Und sie dreht sich doch.“ Und früher hätte jedem Seemann auffallen müssen, dass die Erde rund ist. Im Krähennest, später auf dem Mars, bei einem Segelschiff, von wo aus man weiter sieht als von der Reeling. Nur, man musste denken wollen, alles hinterfragen und nicht einfach glauben, was uns irgendwelche Götter und Angebetete vermitteln und es brauchte für die eine oder andere Überlegung etwas mehr, wie Irak im ISO 3166 genannt wird.

Erde - Segelschiff symbolischErde und Segelschiff nur skizzenhaft dargestellt. Wenn die Erde flach wäre, würden alle gleich weit sehe.

Die Spinnen …

… haben einen neuen Kollegen erhalten – die Tarantel Johnny Cash. Acht Beine sollte man haben. Nein lieber sechszehn Arme um Akkord schreiben zu können. Vermutlich dank Schneemangel gab es Schlagzeilengewitter und -hagel in den vergangenen Tagen.

500 Miles …

… oder waren es 200 km? Die Chinesen stationierten Raketen, die Nordkoreaner schossen eine ab und die Amerikaner flogen im HiTe- (Tech) Quartett. Asien brodelt auf beiden Seiten.

Bleiben wir bei Johnny Cash. Den liebe ich. Nicht des Namens wegen. Hans Bargeld, wie ich ihn nenne, hat es geschafft, mich anno dazumal das einzige Mal für ein Lifekonzert ins Hallenstation zu locken. I live the life, aber wenn die Meute rundherum Amok läuft, dann greife ich lieber zu Konservenmusik, um diese geniessen zu können. Etwas mehr als 5000 Rillen analoges Vinyl habe ich, aber vielleicht nur mal eine Konservendose Rillettes. Geniessen kann man beides und im Land von Cash darf auch viel mehr auf Lebensmittel gewettet werden, als dies bei uns möglich ist. 50 Schweinehälften am 18. August für ein Fest? Die Nordstaaten, die Yankees machen dies möglich – vor allem in Chicago.

Werden wir politisch. Warum haben wir einen Gesamtbundesrat, der keinen Mut hat. Diese sieben sollten mal auf den Tisch klopfen. Nicht weil kein Kotelett auf den Tisch kommt, aber dass den Abstimmungen, hervorgerufen durch „minderwertige Initiativen“ mal Paroli geboten würde. Wenn i Bundesrat, aber da wiederhole ich mich. Dafür spricht der Infosperber Klartext. Über das, was wir heute abstimmen müssen, ist nicht zu Ende gedacht. Mit den Nahrungsmitteln nicht zu spekulieren, wäre ja vernünftig, gar erwünscht. Aber wieso gerade in der Schweiz, wo doch alles teurer ist. Derivative Spekulation auf Nahrungsmittel! Kaufen sie einen Put auf Erdbeeren, denn diese Dinger schmecken je länger je mehr nicht besser als givaudanisiertes Wasser – pfui Spinne. Es gibt Unternehmen, die müssen Nahrungsmittel „absichern“. Nestlé werden auch die ersten sein, die Wasser absichern werden. Optionen auf Trinkwasser, wegen Trinkwasseroptionen (Seite 7), ist für mich börsenmässig gesehen, alles andere als reine Utopie – reines Wasser wird immer mehr zur Mangelware. Wenn es zu umständlich wird, alles kontrollieren zu lassen, dann nestlen die das im Ausland. Sie haben ja auch nur gut 10 Prozent ausgewiesenen Gewinn des Umsatzes gemacht. Oh die Armen, da muss man ja wie viele Journalisten so richtig Erbarmen haben. Jetzt habe ich ein Saison-Joghurt mit 5% Marroni verspiesen. Schmeckt gut. Gar nicht gewusst, dass jetzt Kastaniensaison ist – oder vielleicht nur Marroni? Emmi geht es auch schlecht. Ich stelle fest, dass der Becher 175 Gramm enthält – waren das nicht mal 180 Gramm. Der, die oder das Jogurt hat es in sich. 185 Gramm wäre ein Werbegag, für knapp einen Rappen Mehraufwand je Becher.

Aber wieso geht die Schweiz nicht der Welt voraus, was wir ja einige Jahrhunderte schon gemacht haben? Nicht die Nahrungsmittelspekulation mit Derivativen sollte verboten werden, sondern die derivative Spekulation im Allgemeinen. „Die bewirken keine Ausschläge!“ Wissenschaftliche Studien zu Hauff und wir erinnern uns zurück. Als es praktisch noch keine Derivate gab, gab es an der Börse ab und zu Ausschläge von mehr als einem Prozent (pro Tag) – und das war eine Sensation. Heute ist alle Tage Sensation, in letzter Zeit gar täglich x-fach. Gibt es noch Fragen zu derivaten Gedanken. Nur eines wissen wir garantiert, diese Wissenschaft zählt eindeutig zu den „nicht-exakten“.

Gedenken wir lieber an Walter Wittmann. Nur einmal habe ich über einen meiner Lieblings-Dozenten gelästert. Ja, die Börse hat immer zwei Gesichter – eines will einsteigen und das andere aussteigen. Und einmal wird er nur am Rand erwähnt und am Schluss des Beitrages steht ein Schweizerkreuz. Ein anderes Schweizerkreuz erregt die Gemüter. Das von Martin Landolt. Bitte, bitte, bitte verwechselt das ja nicht mit dem SML, dem Stephan Marti-Landolt. Danke. Tempi passati – heute signiere ich SMS – Stephan Marti Schweiz (allenfalls Schmiedrued oder Saint-Ambroix (offiziell mit Bindestrich). Ja, Sprachen, zumindest ganz fremde, waren noch nie meine Stärke. Und das haben andere auch so.

So, in New York hat es einige Kandidaten, die von sich sprechen. Bernie Sanders – echt sympathisch – und vielleicht trumpieren sich die Amerikaner und wählen den, den man versteht. Nicht vom Inhalt her, sondern von der Aussprache. Der einzige Vorteil meiner Meinung, der Trump echt hat. Berner Sand, als Eselsbrücke für Sanders, hat Charisma, Ethik. Er ist nicht mehr der Jüngste, aber er wäre ein würdevoller Nachfolger von Obama und stammt nicht aus dem 1-%igen-bestimmenden-Geldadel. Für den Umweltschutz würde er sich vermutlich mehr einsetzen, als die anderen Kandidaten. Nur was das US-Waffen-Gesetz anbelangt, müsste man ihn noch auf einen vernünftigen Kurs bringen.

Einer der Südstaatler, der ehemaligen Konföderierten, den man versteht, ist Cash. Über „live stock„, die noch herumrennenden nicht vegetarischen Lebensmittel hat er schon gesungen, als Tailer noch nichts von Banken wussten. VRrrr … da sucht mein Kollege ein CV … als ich noch SML (L stand ja auch für Langenthal – die Durschnittsstadt). Geben sie sich nicht mit dem Durchschnitt zufrieden, sinnieren sie nach dem Undurchsichtigen, nicht einfach zu Erkennenden und sie liegen über dem U+2300.svg.

Suchen sie das Ausserordentliche, das Spannende, das Überraschende. Wenn sie die heutige politische Lage historisch betrachten wollen, schauen sie „The Hateful 8″ an. Ich hab es nach einigen Jahren wieder mal in ein Kino geschafft. Vernünftiger Sound, „Luftdruckbässe“, Genickstarre – wow-Kino ist anders. In Paris gab es Besseres vor 40 Jahren. Aber es soll ein aussergewöhnliches Kino sein – Kino8 – Spielbeginn eine Viertelstunde später. Zig-gekrönt, Kameraführung nicht alle Sekunden wechselnd, Sprache deutlich und nicht leise, blutrünstig und historisch wie in der Gegenwart. Geld, Krieg, Immigranten und Fremdenhass, die man aber irgendwie ausnützen könnte. Hatefull 8 –  – diese Geschichte könnte auch 150 Jahre später stattfinden. Die Musik ist von Ennio Morricone. Einem der Musikgeschichte schreib, unter anderem seit 55 Jahren als Filmmusik-Komponist. Stabilität, die in der heutigen Zeit selten ist. Ein „Zerfall der Demokratie„, wie es Binswanger schreibt.

Und dann die Aufwertung des Schweizer Frankens. Zu gut Deutsch heisst das, die Stützung des Euro wurde aufgehoben. Oder doch nicht ganz? Viele in der Schweiz sind immer gegen die EU. Wieso haben wir dann in Zürich die Europ-Aallee, das Tor zur Welt gemäss Werbung. Rechtschreibung kann mann allenfalls lernen, Volkswirtschaft muss man begreifen. Ganz einfach ist das nicht. Soll man die Schweiz den Amerikanern, genau genommen den USAnern, oder den Chinesen verkaufen. Heute bin ich überzeugt, dass China der bessere Weg ist. Die leben dicht an dicht und das verlangt bei vernünftigem Menschenverstand nach ökologischer Denkweise. Die Schinesen können das, die Amies vermutlich nie. Und da wären wir wieder bei der Musik. Analog ist besser als digital – garantiert. Wer hat die ersten CD’s industriell hergestellt und wem gehören sie heute. Landolts Glarus, genau genommen Netstal und heute ChemChina – eben nicht die mit dem Trump Tower ähnlichen prägenden Gebäude der Chinachem. KraussMaffai, ohne Waffengeschäft wohl vermerkt, Pirelli und nun vielleicht Syngenta. Entschuldigen sie mich, aber ich denke, dass die Chinesen heute mehr Fingerspitzengefühl für Lebensmittel und Ökologie haben. Zumindest, was sie in einigen Jahren wollen, nicht was sie heute zum Teil noch produzieren. Wenn wir als Schweizer mit den Chinesen auskommen, haben wir eine riesengrosse Chance. Mit den Amerikanern wird das wohl nie so recht möglich sein. Riesenspinnen sollen giftig sein, sagt man.

Kaufen sie sich doch einen Futter Schnüffler – verkauft wird der im Migros-Konglomerat. Die würden lieber bei jeder Packung, die mit Schutzgas vergast wurde, eine Warnung anbringen. Bei Fleisch hilft Sauerstoff, dass dieses am Anfang schön aussieht und extrem schnell verdirbt. Sorry, aber in dieser Hinsicht sind die Daten bei Wikipedia alles andere als schutzgaswürdig, geschweige denn sauber. Da stecken „offizielle Bearbeiter“ dahinter. Wie vielleicht an vielen Orten, Unternehmen, in unserer heutigen, nicht ganz einfach zu durchschauenden Zeit. Schutzgas dafür gibt es keines.

Immer wieder ist die SBB in den Schlagzeilen. Schläge hier, Schläge dort. Vielleicht müsste man das Eidg.-Bundes-Staats-Prinzip mal überdenken und sich überlegen, wofür der Bürger zur Kasse gebeten wird. „Wehret den Anfängen“ sagt man, wehret lieber dem schleichenden Fortgang. Vermutlich bräuchte es, wie in vielen andern Orten der politischen Einflussnahme, einen Kurswechsel, ein Umdenken. Die SBB hat mir auf mein Schreiben „Kummer“ beschert. Peter Kummer, CIO, hat mit mir rund eine Viertelstunde diskutiert. Ausserhalb der Geschäftszeit. Der digitalen Nummernspeicherung von Handys sei Dank. Lachen, Freude, es war ein tolles Gespräch. Gute Leute, gute Mitarbeiter gäbe es genügend – die Frage bleibt, ob dies auch bei den Politikern der Fall ist. Politik ist nicht mehr was früher. Mein Grossvater war eingefleischter SP’ler, Bremser bei der SBB. Nicht auf der zweitobersten exekutiven Stufe wie Kummer, eher ganz unten, auf Tuchfühlung mit dem Gleis. Und heute sitzen die Bremser eher in der Politik, als ganz unten, wo alles ruhig und schnell läuft.

Schnell, ja schnell wollen die Haslitaler auch ins Wallis … samt politisch bernischer Unterstützung. Grimselbahn: die Idee scheint nach Beschrieb so alt zu sein, wie ich. Ich habe erst vor einigen Tagen davon erfahren. Vermutlich grimmsle ich zu wenig. Ein Tunnel unter der Grimsel durch, der pro Passagier je Fahrt von 22 km ganze 30 Franken kostet. Realistisch? Eher nein, ich habe mit einer Benützungsdauer ohne Unterhalt von 50 Jahren gerechnet. Und bei so hirnverrückten finanziellen Hürdenläufen, diskutieren wir über die Gotthard-Röhre – einfach, doppelt, zweifachdoppelt oder als Umfahrung via Andermatt. Die Fahrt Kostet, einfach rund CHF 10. Etwas länger als der Gebrüder Grimm-seltunnel und je Fahrzeug, nicht Passagier.

„Geld und Glauben sieht man den Leuten nicht an!“ Durchsetzt euch gegen die Politiker und die Initiativen-Verunstalter. Wehret euch gegen die abdriftenden sogenannten Liberalen, die eher zu den Konservativen gewechselt haben und meist rechtslastig sind. Politik macht im Moment nicht Spass … und ich freue mich, dass ich nicht als Grossrat gewählt wurde. Und vor allem, dass ich vermutlich nach wie vor progressiv und mittig, ausgeglichen bin.

Zudem kann ich es nicht unterkneifen, einen Link über die Hebammen ins Blog aufzunehmen. Es gibt sie noch, die vernünftigen Politiker. Die Hebamme.ch – früher Schweizer Hebamme – ist zeitgerecht, was man von vielen politischen und wirtschaftlichen Institutionen zurzeit lieber nicht behaupten sollte. Und nun sollte ich meinen eigenen Beitrag nach Druckfehler etc. durchlesen … das mache ich nicht allzu gerne, manchmal, oft, lasse ich das auch sein. Und bei der Hebammenzeitung hätte ich es eigentlich gelernt. Mein Bruder musste als „Hausämtli“ Staub saugen und Abstauben … und ich rund zehn Jahre lang diese Zeitung durchlesen. Schreibfehler rausfinden war mühsam, Spass gemacht hat, das Fachliche zu durchforsten. Ja, unsere Kinder und Grosskinder hätten es verdient, wenn wir die Welt wieder friedlicher und gerechter ausrichten.

Hebammenzeitung 1979-1 Zum Jahr des KindesTitelbild zum Thema des 1979 von der UNO veranstalteten „Internationales Jahr des Kindes“. Ob ich dieses Bild ein Jahr zuvor in Huehuetenango – worüber in der Aktuellen Ausgabe zu lesen ist – oder einer andern Stadt in Guatemala aufgenommen habe, müsste ich zuerst heraussuchen.

Die Kinder sind nicht mehr wie früher. Es gibt solche, da heiraten nicht Frau und Mann. Der Titel der Volksinitiative „Für Ehe und Familie – gegen die Heiratsstrafe“ ist falsch gewählt. Es wird versucht auf dem Schleichweg durch die Hintertüre die gleichgeschlechtliche Ehe zu killen. Das ist Lug und Trug und zudem sind meiner Meinung nach nur sehr gute Doppelverdiener heute bei den Steuern benachteiligt. Wieso kommen solche nicht ausgegorenen Initiativen überhaupt bis zur Volksabstimmung?

Analog oder digital – „3. goldenes Zeitalter“

Andreas Meyer, Oberstzugführer der SBB, verspricht den Beginn des 3. goldenen Eisbahnzeitalters. 1200 Gäste hören sich die letzte Sprengung im Ceneri Basistunnel an – „404-Fehler – Alptransit Seite nicht gefunden.“ Albtraumshit? Nur nicht aufgeben. Digitales will heute be- und überwältigt werden.

Hier, es ginge doch. Keine Tunnelsignale mehr, nur noch IT im Lok-Cockpit. Der Führerstand musste früher noch mit dem Heizer geteilt werden. Hoffentlich haben die technischen Informatiker aber mehr Geschick, als die Billett-Gilde, die fast nichts auslässt, um die Kunden – die Bahnreisenden – zu sabotieren. Geduldet sind Pendler und allenfalls ausländische Touristen. Schweizer Gelegenheitsfahrer haben es schwer. Über die Automaten wurde schon viel geschrieben. Wieso es nicht zufriedenstellend geht? Ganz einfach. Wegen der lieben Finanzen. Jede Transportgesellschaft will möglichst wenig ausgeben.

Dabei steckt die gesamte Bundes-Verwaltung und -Betriebe – und dazu zähle ich auch Post, Bahn und Telefon –  Unsummen in die Software-Entwicklung. Und produziert laufend Leichen, von denen regelmässig in den Medien genüsslich berichtet wird. Bezahlen tut der Bürger, der Steuer- und Gebührenzahler. Tunnelbauen verschlingt auch Unsummen. Über den Gotthard-Strassentunnel stimmen wir demnächst ab. Doppelspurig nur für Schildbürger? Strategen und Planer, die aus Bürgereinnahmen leben, gibt es heute zu Hauff. Aber keine Lalen, keine ethische Hofnarren mehr, die denen ganz oben sagen, was denen ganz unten nicht einleuchtet, was die oben gesegnet haben. Wenn ich mit Leuten diskutiere, spüre ich oft so ein Unbehagen gegenüber „oben“, das langsam zu einer Anspannung wie 1968 führen dürfte. Umbruch – 2. Generation.

Das erste goldene Eisenbahnzeitalter und vielleicht der Run vor gut zwei Jahren auf Eisenbahnaktien kann ich mir noch so vorstellen. Und vor allem die Auswirkungen, wenn man Fracking-Öl transportieren will, das nur noch einen knappen Drittel (3-Jahre anschauen) von dazumal bringt. Das 3. goldene Eisenbahnzeitalter beginnt auf dem Perron, sorry heute heisst das Gleis. Aber genau auf dieses will ich nicht, sondern in den Zug der auf dem Gleis, das bei uns früher Geleise hiess, daherkommt. Des öfteren auch mit Verspätung. Dazwischen hat es weisse Striche. So was wie Sicherheitslinien. Nicht nur für Blinde und Sehbehinderte nützlich. Auch für Otto Normalverbraucher. Der Apparatschick Staat wird langsam aber sicher zum Koloss. Staat arbeitet gegen Staat … und wer bezahlt? Mit GMV ist das nicht mehr zu bewältigen.

Schön, wenn man schon auf den Zug der 3. goldenen Generation warten kann. Zuvor haben sie sich vielleicht noch mit sbb.ch herumgeschlagen und wollten ein Bahnticket lösen. Hab das schon des öfters geschafft. Nur letzte Woche, an die Swissbau wünschend zu gehen, musste ich klein beigeben. PDF oder Ticket am Bildschirm? Ne, gähnende Leere, weiss, wie der Tunnelausgang gegen den Sonnenschein. Nur, da war noch kein Sonnenschein und abends führen die SBB für den digitalen Billettschalter von 22.00 Uhr bis 03.00 Uhr Wartungsarbeiten durch. Neuere Software mit eingeblendeter Kaffeewerbung, wo doch die Kaffeewägelchen in der SBB abgeschafft werden. Pustekuchen, das war ein Antiroboter-Schachzug der 13. Generation. Da hat ein SBB-Softie zu viel herumgesurft. Sorry, ich habe in meinem Leben auch Riesenanwendungen in Software austesten müssen, aber einen solchen Staatsquatsch habe ich noch nie erlebt. Schnick-Schnack vom Feinsten, aber vermutlich verträgt er das stabilste Betriebssystem von Bill nicht mehr – noch nicht. All die andern, die ich berücksichtige, können dies. Zudem denke ich, dass es immer noch viele Leute gibt, vor allem solche, die dem Pendleralter entsprungen sind, die keinen werfbaren Zuse-Nachfolger besitzen.

CHF 51 futsch. Ich denke nicht. Dieser Blogbeitrag geht als Rückerstattungsantrag und als meine Stellenbewerbung für Software-Tester, ganz oben in die SBB hinein. Vermutlich schmunzeln die immer noch gerne, wie ich das früher ab und zu erleben durfte. Übrigens, der Schalterbeamte in Basel hat auch geschmunzelt, als er meinem Kollegen zu einem Eintritt in die Swissbau verhalf. Die Idee, wie, kam von mir. Dort wo er wohnt, hätte es wenigstens einen Automaten gegeben, wo mit mühsamer Suche ein Ausstellungsticket hätte gelöst werden können. „Mein Automat“: „Es sind derzeit keine Angebote verfügbar.“ Am Schalter hat man mir gerne nochmals 51 Franken abgenommen. Wesentlich schneller, als via Internet. Im Zug Zeit, den Ktipp zu lesen. Seite 8 und 9. Über wen schreiben sie: SBB und Postauto. Und sie hauen etwas stärker in die Tastatur.

Mangels Zeit gab es dann Jungfraubahn-Schockolade, ein Wettbewerbstrostpreis, zum Frühstück. Schön in kleine und kleinste Stücke zerbrochen – der Sortieranlage in Härkingen, die grösste Schweizer Stadt, sei Dank. Da gab es auch schon Softwarepannen. Tags zuvor Schaffner-GV. Die stellen Geräte her, damit es weniger Pannen gibt. Keine gab es mit dem Abstimmungs-System. So an die 20-mal, wenn sie einverstanden sind, dann drücken sie ja, sonst nein oder Enthaltung. Beim Test waren fünf gegen Sachertorte – sie schmeckte trotzdem gut. Die Nein-Stimmen analog zählen, wäre schneller und garantiert billiger. Die Digitalisierung sollte uns das Leben erleichtern und Zeit und Kosten abnehmen. Dafür fehlt dann die Zeit um über Sicherheitslücken bei digitalen Schliesssystemen zu informieren.

Mit Sherpany.com können sie auch ihr Portfolio auf dem Laufenden halten. Digital versteht sich, mit Newsfeeder. Wir haben lange diskutiert. Zwei ihrer Ticketholder werden mir die Gartenarbeit erleichtern und die abgerissenen Traggriffe bei einem Tragsack ersetzen. Analog.

An der Swissbau hält sich das Digitale in Grenzen. Meist Schicki-Micki, den sich einige leisten können und vermutlich nach einiger Zeit keine Lust mehr haben, all ihre Daten am Handy auszuwerten. Dabei gibt es 3D-Drucker für Lehmhäuser. Das ist echte Digitalisierung. Sowas sucht man in Basel vergeblich. Dafür sehen die Verkäufer in ihren schwarzen Roben aus wie Bänker. Mich beschleicht ein ungutes Gefühl. „Bauen macht Freude. Bauen ist Zukunft. Bauen macht Sinn.“ Unsinn, nein bausinn. Die standen schon in der Bahnhofshalle und keiner ging hin. Vom Bauboom bis zu einer Baukrise geht es manchmal schnell. Und wenn vor allem Goldrandlösungen angeboten werden, dann bedeutet das nichts sonderlich Gutes.

Wenn Qualität gefragt ist und angeboten wird, gibt es mehrere, die nicht gross über die SNB klagen und dem Gewerkschaftsbund Chefökonomen Lampart, obwohl für diesen „alles ganz einfach ist“, auch nicht so recht trauen. Prof. Janssen überzeugt mehr – garantiert nicht nur mich. Schade nur, dass wir Schweizer Firmen ins Ausland verkaufen. Perlen vor die Säue werfen! Von Kleinert, via Alu zu Feintool, dann Franke und ab nach Deutschland zu Schaeff und der expandiert in die USA. Das freut einen ehemaligen CFO auf der einen Seite und auf der andern stimmt es mich traurig. Verkauf der Heimat. Nur so ein Beispiel.

Kunststück wenn die SRG meldet „Verschiedene Werte stehen im Minus“. Quatsch. Die Differenz zum Vortag ist minus, der Wert noch lange im Plus. Kein Kunststück wenn die SRF-Börse eine Beschwerde am Hals hat. Nach denen werden ja vermehrt Aktien verkauft … und keiner kauft diese?

Ganz alle Stände, die wir besucht haben, kann ich nicht erwähnen. Ich finde mit klarer Sicht einen Anbieter von Sonnenpanelen für Balkongeländer. Solche sucht mein Begleiter. Es ist der Hersteller seines eigenen  Geländers. Am gleichen Ort ansässig und man kennt den Vater bestens. Visionen aus Holz sieht man auch bei „best Wood Schneider„. Das müsste eigentlich der aus Woodhatten sein.

Zum Schluss noch einen Abstecher nach Sachsen. Bei Thebarman aus Dresden erhalten wir einen Bacchus aus dem Weingut Matyas. Das dürfte mal auf einer kleineren Reise angesteuert werden, wie auch NY-Holsdesign.de. Vielleicht bin ich dann auch sattelfest, was ein Bacchus oder frühe Scheurebe für eine Kreuzung ist. Riesling und Silvaner und Müller-Thurgau, aber nach der Sortenverordnung der EU nicht eine Kreuzung mit Riesling-Silvaner. Mit deutschen Staatsbetrieben mag ich mich nicht mehr herumschlagen. Ich denke lieber an den wunderschönen Sachsen zurück, der auf der Höhe von Dover (GB) wächst.

Das trinkt man im neuen Jahr. Schweizer Weisswein-Spezialitäten wie Cornalin. Einige dieser dort beschriebenen Beiträge wurden auch von Chefbeamten gelesen und umgesetzt. So gesehen die erfolgsten Stories des Finanzbloggers. Nur, die Links führen zum Teil in undurchsichtige Tunnels. Auch der grösste Bloganbieter der Schweiz konnte gegen Geld nicht alles lösen – digitale Probleme sind überall. Es ist eine Zeiterscheinung. Noch nicht überall ist hingegen der Geheimtipp Bierzo aus der Mencia-Traube angekommen. Das  Beaujolais, wo auch Bacchus zu Hause ist, soll ein Revival erleben. Und der Chardonnay, einst niedergemacht, ist wieder top – zumindest wenn reintönig, mineralisch und hoffentlich mit wenig oder lieber gar keinem Eichengeschmack. Hier noch ein Link zum Aromarad – beginnen sie bei den Aromen links oben in der Ecke  für nicht ausgebaute Weine oder aus der Flasche sollte es bei blumig anfangen. Meinen Aromazirkel, denn ich immer griffbereit habe, ist etwas logischer aufgebaut, aber ich finde diesen nicht im Netz. Oder doch. Nur nie aufgeben. Auf Seite 16 ist der Aromazirkel zu finden, so die Google-Suche klappt – oder Die Kunst der Weinherstellung.

Sience-Fiction an Weihnachten

Besinnliche Weihnachten. Lesen im heissen Badwasser und am Tisch im Garten.

SRF1 diskutiert seit Stunden über Bücher. Grund genug, das Weihnachtsgeschenk von Gestern zu lesen: Albert Einstein, Sigmund Freud – Warum Krieg? Ein Briefwechsel mit einem Essay von Isaac Asimov, „einer der bekanntesten sowie produktivsten Science-FictionSchriftsteller seiner Zeit.“ Schön, wenn das Buch nicht nur Zukunfts-Ideen behandelt, sondern, wenn es einmal so wird. Das Titelbild von Pablo Picasso – „Congrès mondial des partisans de la Paix“ – einer Friedenstaube, wie er eine für den Stockholmer Appell geschaffen hat.

Kein Krieg mehr. Friede. Wachstum abgebaut. „Dieses Buch gehört eigentlich zur Grundausstattung jeden Haushalts. Weltweit“ – Basler Zeitung. Ein Taschenbuch, das meine Bibliothek von heute rund 85 Laufmetern ergänzen wird und neben das Buch gestellt wird, von dem in meinem letzten Beitrag berichtet wurde. Die gleiche Thematik ist auch in meinem Weihnachtsbrief aufgegriffen. Herzlichen Danke an Jeannette, Rolf und Jade – es war ein toller Abend.

DSC_7543bZum  Kaffee am Weihnachtstag hatte ich Besuch – eine Biene. Der letzte Krieg in der Schweiz fand übrigens vor über 150 Jahren statt – möge dies ein Vorbild für die ganze Welt sein.

 

Äpfel, Mispel, Tabak … kein ganz normaler Tag

Gestern, am 22.12. war für mich kein ganz normaler Tag. Das Adventsfenster war öffentlich, full house und ein physikalischer Vorgang, der sensationell sein dürfte.

Ein einziger Stuhl hätte ich im Erdgeschoss noch auftreiben können. Das nächste Jahr müssten dann einige im Obergeschoss sicherheitshalber noch abgestaubt werden – nicht geklaut, gereinigt. Merci all den Besuchern und der Dame die von ca. 1940 – 1950 hier gelebt hat und telefonisch ihr Heimweh bekundete. Danke für die Geschenke, vorab der Tabakpflanze, die irgendwann mal meinen Garten zieren wird. Grund genug, nächstes Jahr ein Produkt aus Huminsäure aus zu probieren. Wenn alles klappt, werde ich ab dem nächsten Jahr über einige chemisch-physikalische Sensationen berichten dürfen.

Na ja, alles verlief nicht gut. Zwei meiner besten Kollegen habe ich nicht mit einer Weihnachtskarte bedient. Ich gebe mir Mühe, die IT doch noch in den Griff zu bekommen. Sind ja auch erst 43 Jahre, seit ich mich mit dieser, damals noch EDV oder gar Lochkartentechnik, beschäftige.

Der Tag ist eine Wende, wohl die beste, die es gibt – die Sonnenwende, die längst Nacht ist vorbei. Sie hat nichts mit dem nicht mehr nötigen Wenden der Fernzüge zu tun. Umso schöner, dass man heute das Mittagessen im Garten geniessen kann. Ein rekordverdächtiger Dezember. Eine Biene leistet mir Gesellschaft. Gestern habe ich einige Früchte beim KSA auf dem Trottoir aufgelesen …

DSC_7536Mispeln, wie mindestens drei Besucher wussten. Eine Besucherin, die das wusste, hat von einem Kaki-Baum mit Früchten erzählt. Genau zwei Häuser von der Notfallaufnahme entfernt. Sie hat wesentlich länger an dieser Strasse gewohnt, als ich. Beim Nachbarhaus habe ich zwei Fotos geschossen. Zufall gibt es nicht. Aber welcher Fruchtbaum steht denn in der Nähe meines Kakibaumes. Alle sagen den Früchten Mispeln, Nespoli oder Nèfle. Die Pipa, wie sie in China genannt wird, gehört nicht zur Gattung der Mispeln. Es ist eine Japanische Wollmispel, eine Biwa. Ich muss in Sachen Natur noch einiges lernen, denn meine Vorstandskollegen möchten mein Beisitzerleben bei ruedmilan ändern.

Dafür kann ich mit einer Sensation aufwarten. Die ersten Erfolge sind einige Tage alt. Leider finde ich im Internet keinen entsprechenden Link zum Boskop-Test. „Nicht mal Gott weiss, wie es ausgeht“ ist die wissenschafltiche Begründung, für die beiden geopferten Äpfel. Quantenphysik pur. Darüber habe ich damals mit „meinem Pfarrer“ diskutiert. Der ist auch offen, für „Unerklärliches“. Ebenso der Pfarrer Res, der in seinem Kirchgemeindehaus auch die Zürcher Sektion des VRGS beherbert. Nicht zu verwechseln mit dem VRSG, bei dem ich mal die grösste Liegenschaftsbuchhaltung eingeführt habe. Die beiden Apfelhälften wurden energiemässig ausgependelt – rund 10′ Bovis. Eine Hälfte nahm ich mit und habe sie, nochmals mit dem gleichen Resultat ausgemessen, vorübergehend in der Garderobe des Landesmuseum gelassen. Beim Besuch kam eine SMS; „Meine Hälfte wurde gottlos angeschrien und verdammt“. Und das von einem Pfarrer. Zurück in der Garderobe war meine Apfelhälfte auf praktisch null Bovis gesunken.

Und nun das erstaunliche, diese „verdammte“ Apfelhälfte wurde mit einer Bonapfel-Hälfte meines Nachbars rund 5 km von mir entfernt den Vögel zum Verzehr überlassen.

lügen Vögel Foto zVg – merci. E-Mail Titel ist „lügen Vögel????“. Welche Hälfte wurde von den Vögeln nicht angerührt? Der verdammte Apfel! Quantenphysik, die reproduzierbar ist. Eine Sensation, über die heute noch viele Wissenschaftler lachen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die „Lehrmeinung“ umschwenken wird.

Verlassen wir die Natur. Einige Schallplatten werden aufgelegt. Bee Gees und Madame Butterfly. Barry und Robin Gipp, sowie Giacomo Puccini feiern Jahrestag. 1808 wurde die 5. und 6. Sinfonie von Ludwig van Beethoven uraufgeführt. Nicht alle sind über die verschiedenen Musikrichtungen begeistert. Dr. Schiwago wurde vor 50 Jahren in New York uraufgeführt. Sogar in unserem Anzeiger vermerkt. Mit dem Zusatz, dass Vinyl wieder vermehrt gesucht und angeboten wird – analog und qualitativ von digital praktisch nicht erreicht. Auch der Spatz, Edith Piaf, eine der grössten, wenn auch eher klein gewachsen, der letzten 100 Jahre hätte drei Tage vorher ihr Zentennium feiern können. Das Jahr des Haussperlings geht zu Ende.

Drei Sachen in den Medien lassen aufhorchen. „Blatter in die Muppet Show„. Dann sind da noch zwei etwas besondere Berufsleute, die mit Zahlen um sich schlagen. Ein Maurer erklärt, dass der Gripen vor rund 10 Jahren mir 2 Mia. gehandelt wurde und dann die Höchstofferte mit 5,5 Mia. „Bei rund dem Doppelten gibt das Probleme!“ Sie können selbst ausrechnen, ob sie auf das gleiche Resultat wie der zukünftige Finanzminister kommen. Und dann ein Schneider, auf die Frage, dass im Bildungssektor auch gespart werden muss. „Die früheren Budgetzuwachsraten von bis zu fünf Prozent sind nicht mehr möglich, aber gut zwei Prozent sollen es auch künftig sein“. So spart die Landesregierung. Für die meisten ist das eine Erhöhung um zwei Prozent. Na dann mal Prost auf das Jahr 2016.

Gleichentags noch gelesen: „Kernfusion am Ende?“ Der ITER in Cadarache wird wohl 50 Jahre Bauzeit verschlingen (der Link aus „Bild der Wissenschaft“ ist z.Z. nicht aufgeschaltet). Die Kostenexplosion in der Kernfusion.  Aber, knapp zwei Wochen alt: „Im Greifswalder Reaktor „Wendelstein 7-X“ haben sie nun erstmals ein Plasma erzeugt – eine Vorstufe für die Kernfusion.“ Na ja, mit klarer Sicht, wird zumindest einer in Ob dem Walden schmunzeln, was in den letzten zehn Jahren so alles an Kommentaren und Diskussionen stattfand. Und dabei hätten die Waldner über das Stanser Verkommnis, das seit 1481 wieder einmal Jahrestag hat, feiern können. Und 1789 wurde die Revolutionszeit eingeführt und 1917 wird die DIN-Norm eingeführt und 1920 werden regelmässige Rundfunksendungen vom Sender Königs Wusterhausen eingeführt. Kurt Waldheim wird UNO Generalsekretär. Zudem startet die Lockheed SR71 Black Bird zum Jungfernflug. Ein denkwürdiges Datum.

Nachtrag: Derjenige, der oben schmunzelt sandte kurz vor Mitternacht ein Mail – „Auftrag erfüllt„: „Sie waren bereit, ihr Leben für die Schweiz zu opfern. 1990 wurde ihre Truppe enttarnt 
und mit Schimpf und Schande aufgelöst. Kürzlich wurden die letzten Veteranen der geheimen Einheit P-26 diskret, aber in allen Ehren aus dem Dienst entlassen. Hans-Rudolf Strasser war einer von ihnen.“ Nun schmunzle ich, aber warte bis 2041, dass das Archiv zumindest für die Forschung freigegeben wird. Roger Köppel – „Die Weltwoche“ – müsste noch erwähnt werden.  Vielleicht urteilt er exakter, ethisch gerechter als die allgemeine Stossrichtung. Für politische Spannung dürfte im 2016 gesorgt werden.

 

2015 – das Pendel schlägt um …

… nicht ganz überall. Griechenland gehört weiterhin zur EU und die Euroschwäche wirkt weiter gegen die Schweizerfranken-Stärke. Wird wohl so bleiben wie schon im Blog im Sommer 2012 gegen die Kursstützung prophezeit. Profizeit wird zu wenig eingesetzt. Genau genommen sind es nur Profiteure vom „Leer-geld“, die nun laut lauthals jammerschreien.

Die Vollgeldinitiative kommt nicht von ungefähr – vermutlich aber zu früh. In der Politik hat das Pendel nach Rechts umgeschlagen. Die für die Schweiz lange führende Mitte ist schwach geworden. Der Grossteil der Liberalen driftet heute zur rechts-konservativen Linie.

Die Medien werden immer schreierischer, aber sicher nicht informativer, geschweige denn besser recherchierend. Digital kontra Print. Schön, dass trotzdem aus leicht konsumierbaren Meme über die Jahre stabile Erkenntnisse entstehen. Seit über 10 Jahren sind finanzblog.com und libref.ch online und das bedeutet, dass die liberale Landeskirche im 2016 genau 150 Jahren medial vertreten sein wird. Darin steckt etliche Erleuchtung. Das muss gefeiert werden – vom Buchdruck zum gezwitscherten Gesichtsbuch – kurz vor 500 Jahren Reformation.

DSC_7498Seit diesem Herbst stehen drei inzwischen historische Bleisätze in der Hammerschmitte. Wenn alle Stricke reissen, drucke ich in Zukunft von Hand – stromausfallresistent und nach wie vor ironisch. Seit dieser Woche wissen wir nun, dass Züge in Zürich nicht mehr wenden müssen. Wenden? Gerade zu Gotthelfs-Zeiten hat die Planung der Bahn2000 nicht angefangen., aber vor dem TGV und der fährt seit 1981, ohne je wenden zu müssen. Dafür feiern wir nächstes Jahr die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels. Dann sind wir noch schneller im Süden und seit zehn Jahren zudem raucherfrei.

Ja, das Problem, genauer geschrieben das Schicksal Nr. 1 kommt auch aus dem Süden. Die Flüchtlinge. „Beten wir für diese, dass der Krieg aufhört und sie wieder in ihre Heimat zurück können.“ Das hab ich nicht von einem Pfarrer. Von einem Pendler, wobei ich noch einige Welten überspringen muss, um in diese Welt vorzudringen. Aber ich schaffe dies. Und wenn ich wieder mal libero in der A-Welle pendle, dann versuche ich mich gegen herumschwebenden Parfum-Feinstaub zu immunisieren. 300 grosse Marken gibt es. Zum Glück sind die Wagen kleiner.

Ja, diese Woche habe ich nach knapp vierzig Jahren einen Wiederholungsfehler vollbracht. Statt nach Thun habe ich den Zug aus Thun erwischt. Wunderschöner ICE der nicht wenden muss. Thun ist ja schön, nur nichts tun ist ja noch schöner.

DSC_7500Auf der „irrtümlichen Zugfahrt“ hatte ich zumindest Zeit meine Weihnachtsbriefe – das Grundgerüst dieses Beitrags – mit persönlichen Notizen fertig zu stellen, denn am Nachmittag mussten diese in 3027 Bern-Bethlehem abgegeben werden. Nächsten Dienstag am 22.12.2015 ab 19:00 liegt eine der grössten Sammlungen über die Weihnachtsstempel dieser Sonderpoststelle anlässlich der Adventsfenster von Schmiedrued-Walde auf. Herzlich willkommen … oder ein anderes Mal bei mir in der Hammerschmitte. Herzlich willkommen war ich auch bei der SBB. Zusatzbillet lösen – eine Richtung wurde mir geschenkt. Das Ganze als Übungsbeispiel für eine Auszubildende. Und zu guter letzt drückt mir auf der Rückfahrt die kontrollierende Dame ein weiteres Ticket in die Hand. „Schauen sie sich dieses genau an.“ Merci. Das Capuccino roch dann genüsslich im Speisewagen und war einen Fünfliber günstiger. Danke für das Verständnis, dass ich was gegen thun habe. Die erste Irrfahrt ging nach Thun, statt nach Freiburg, aber damals hat mich der Kondukteur falsch beraten und heute sind wir selbständig geworden (worden). Übrigens, nach was hat es sonst noch im Speisewagen gerochen – nicht nach Cigarren.

Eine Stunde Verspätung und doch noch zur Verabredung eingetroffen. SMS und Anruf an zwei Kollegen war nicht möglich. „Netz derzeit belegt“ war zu lesen. Und dann: „Bitte rufen sie später an“ und „Teilnehmer will nicht gestört werden“. Das Handy war in der Mappe und das bei „Mein Gott Walter„, derjenige, der das Natel in der Schweiz eingeführt hat.

Paris 053Eine Parfummarke steht heute ungewollt im Rampenlicht: Police! Schauen wir Paris von der andern Seite an. Hoffen gegen oben. Libref wird den nächsten Preis über Comics verleihen. Ein heisses Eisen. Aber wir werden es wagen, wollen friedlich zusammenleben und Fanatiker zurückdrängen. Nicht mit Waffen oder manipulierten Volkswagen – Worte oder Taten sollen überzeugen. Nicht vergessen: 19. Juni 2016, 21:00 Uhr in Lille oder im TV – Schweiz:Frankreich.

Ja das Pendel wirbelte wie wild durchs 2015 . Besserwisser blieben auf der Strecke und andere setzen sich gegen Tabus und Denkverbote ein und durch. 2016 wird in dieser Beziehung ein spannendes Jahr. Ich denke da an Holz und Stein, Physik und Chemie. Mehr darüber in einem Jahr. Eines wissen wir, einen so schönen Sommer und Herbst wie heuer zu wünschen wird zwecklos sein. Aber in all anderen Bereichen soll euch das Glück hold sein.

„Freude herrscht“ hat Adolf Ogi plädiert. Geniessen sie zum Beispiel Musik – von Heinz Holliger – dem ich zum Schweizer Musikpreis 2015 gratuliere. Hier noch einmal die Bachelorarbeit über Heinz Holliger – von Katharina Jing An Gebauer.

Bleibt uns im 2016 nur noch zu hoffen, dass sich die Amerikaner in der Präsidentschaftswahl nicht trumpieren.

Männerchor und Kultur – 2. Teil

Der 1. Teil handelt vorwiegend von der Vereinsreise in die Vogesen und vom Theaterstück „Gülle, Mist und Schönheitskur“. Im 2. Teil berichten wir ihnen vom Unterhaltungsabend 2015 mit dem Thema Stobete.

Stobete? Heisst das nicht Stubete, wie jeder Sänger es eigentlich ausspricht? Was soll’s. Stubete ist von alters her ein Anlass für Frauen, der mit Musik untermalt wurde. Deutsch ist eine schwierige Sprache, aber beim Aargauer Deutsch versagen sogar die Kenner der Schnabelweid.

Fünf Trinklieder gaben wir zum Besten und sind zumindest am Freitag fast verdurstet, obschon wir vom Rüdesheimer Wein sangen und auf „Paragraph 11“ aufmerksam machten: „Es wird fortgesoffen.“

_DSC0504Janin Burri, die Serviertochter, die durch den Abend leitete, hat uns in der Bühnenpinte glatt übersehen. Wenn das Servierpersonal mit ein paar Schneeballzweigen durch das Lokal tanzt…

_DSC0511… kann das nur bedeuten, dass das berühmte Kalinka gesungen wird.

Trinken macht weise, fasten macht dumm“ – das ist die Erkenntnis aus dem Kosakentrinklied. Russisch? Ein über 200-jähriges deutsches Volkslied.

Unsere Serviertochter – diejenige, die uns fast verdursten liess – sang „Proste mir zu mit Deinen Augen“. Sorry, wir hatten zu wenig Zelluloid, um alles auf Film bannen zu können und deshalb müssen wir auf einen der Urväter dieses Songs ausweichen. Vielleicht bringen wir an einem andern Unterhaltungsabend eines seiner Lieder – der zweite Bass zumindest wäre hocherfreut.

Hans Bargeld – sorry, Johnny Cash – wie er leibt und lebt. Der Jugendchor sang verschiedene Lieder, wie Stay Rihanna. Beim Anschauen des Videos kommt uns als roter Faden der Anker (Stay) in den Sinn und vor allem der Seehund aus dem 1. Teil. Etwas komplizierter wird die ganze Angelegenheit mit Sugar von Maroon 5 (Zucker von den fünf im Stich gelassenen) – 925 Millionen Mal wurde das Tube angeschaut. Vermutlich, weil das Gekreische lauter als die Sänger ist und der Text Sinn macht.

Jeweils in den Pausen und im Anschluss von unserem Konzert unterstützen wir unsere Helferinnen und Helfer in der Küche und in der Kafistube. Da kommen bei einigen richtige Hausfrauenqualitäten zum Vorschein. Vor allem bei unseren Ledigen.

DSC_7330Am meisten gefreut haben wir uns, neben zweimaligem fast vollem Haus, über das gemeinsame Singen mit dem Jugendchor Rued, unter der Leitung von Stefan Weber. Ist es doch spannend, wie singen Generationen und Geschlechter verbindet.

Ist das nicht auch etwas für Sie/Dich? „Lüüt so wie mer“ ist nicht nur ein Lied für uns, nein wir leben es auch jeden Donnerstagabend ab 19.45 Uhr bei unseren Proben im Gemeindehaus in Schmiedrued. Frau, Mann, Mädchen oder Junge singen sie/ singt ihr gerne? Meldet euch bei uns oder schaut spontan bei uns vorbei.

_DSC0530Ernst Goldenberger wurde für grossartige 15 Jahre Zusammenarbeit geehrt. Aschi, wir hoffen, dass wir weiter auf deine geschätzte Hilfe zählen können. Vielleicht nicht ganz 136 Jahre, die der Männerchor heuer auf das Restaurant Pinte zählen kann. Merci beiden und wir freuen uns, wenn wir noch lange am Donnerstag in die Pinte gehen können. Wir möchten uns auch bei unseren Sponsoren sehr bedanken. Ohne sie ist ein Unterhaltungsabend mit Theater und Tanz, mit unserem Fäger Hampi, kaum möglich.

Texte, Bilder und Filme von Katharina Lüthi, Schlossrued und Stephan Marti.

Männerchor und Kultur – 1. Teil

Wer kennt schon das Gebiet der 1000 Seen in den Vogesen, unserem Ziel auf der Männerchorreise? Viel bekannter dürfte das Lied über den gemeinen Schneeball und vor allem den Artikel 11 am Unterhaltungsabend gewesen sein, wo auch Kund getan wurde, dass Gülle und vor allem Kaffee ein Schönheitsmittel ist. Ein spezielles Augenmerk halten wir auf die Ess- und Trinkkultur.

Luft zum Atmen und Singen, aber vor allem Trinken und Essen wird benötigt, um die Vereinsreise und den Unterhaltungsabend des Männerchors Schmiedrued über die Bühne zu bringen. Und auf der Schulhaus-Bühne braucht es Mist und Gülle, damit für die zwei Ledigen, zwei Männer gefunden werden können. Für jede einen. Für die „Vizedirigentin“ und nicht nur einen fürs Rössli, sorry, Rösli. Wie man mit diesen beiden „Zutaten“ Männer fängt? Das wissen sie nicht. Dann kommen sie doch nächsten Oktober, damit die Pointen der Theatergruppe, live miterlebt werden können. Aus dem Karetteninhalt kann ein Schönheitsmittel kreiert werden. Nur der servierte, grässliche Kaffee würde sich besser eignen.

DSC_7290Im Car bis Basel, wo wir unsere Dirigentin Anastasija Kadiša aufladen, überleben einige nur dank des Bordkühlschranks. Spass beiseite, genau neben dem Firmensitz von …

DSC_6487… Thomy Senf, gibt Martin dann das Zweitagesprogramm bekannt. Danke dir, Rosmarie und Urs sowie Denise Stadelmann, dessen wunderschönes Anwesen wir in der Nähe von Faucogney-et-la-Mer besuchen.

DSC_6336Dazwischen ein Halt beim Zoo von Mulhouse. Nur Ärger und zum ersten Mal fast verdurstet – das Restaurant hatte geschlossen. Andere genossen diese spezielle Parklandschaft mit manch seltenen Tieren.

_DSC0095Luchs oder Karakal von Ruedmilan? Wir fühlen uns wie zu Hause im Ruedertal.

DSC_6253Oder sind wir in Luzern gelandet?

DSC_6282Na ja, zumindest für offene Laute wäre er zum Mitsingen geeignet. Vermutlich würden sich aber nicht alle daran erfreuen. Anders ergeht es Marianne, …

DSC_6308… die nicht nur einen Schatz bei sich hat. Gleich deren zwei. Mann muss sich nur zu helfen wissen, damit niemand verdurstet. Dem Buschauffeur sei Dank.

Kein Meer in Sicht. Nur Bäume, Bäume, nichts als Bäume und dazwischen Zwischenräume. 999 andere Seen hat es hier in der Umgebung der Vogesen.

_DSC0189Beim 1000., dem schönsten natürlich, verpflegen wir uns mit dem obligaten Schinken.

_DSC0245Zumindest der Seehund Josef wagt sich in die kalte Brühe. Wir andern geniessen die herrliche Umgebung. Der Durst braucht auch seine Zeit und daher hatten wir keine, die in der Nähe liegende Notre-Dame-du-Haut in Ronchamp zu besuchen. Ist ja nur eines der bekanntesten Gotteshäuser der Welt. Von Le Corbusier, der Schweizer auf der Zehnernote und einer seiner Pilger ist Hans Eichenberger. Seit einigen Tagen kann man in meinem Wohnzimmer auf einem seiner Unikate liegen. Eine erweiterte Polstergruppe mit Geschichte – Kultur pur. Besichtigung anlässlich des Adventsfensters vom 22. ab 19:00 Uhr möglich – mit einigen philatelistischen, weihnächtlichen Leckerbissen aus Bethlehem – einem meiner früheren Wohnorte.

DSC_6311Huch, eigentlich sind wir froh, nicht mit dem TGV unterwegs zu sein.

Aber ein Abstecher zu einer echten Bierkneippe lag drin. Der Deutsche verkaufte auch „Brandlöscher“ und sprach verständlich, was in Frankreich leider nicht immer der Fall war. Den Heiligen Martin und seine Kapelle, haben wir selbstverständlich nicht besucht.

DSC_6384Dafür hat uns Papst Chugeli, der Viertel vor Erste, mit seinem hinterlistigen Zepter, am zweiten Tag versprochen, dass wir wieder nach Hause finden werden. Messwein gab es keinen, dafür einen Haute-Saône, dem wir etwas mit dem Clef-du-Vin auf die Sprünge helfen mussten. An den Gestaden dieses Flusses scheint es unterschiedliche Weinkulturen zu geben. Dafür war der Preis um einige Faktoren günstiger, als im mittleren Flusslauf, dem Burgund.

_DSC0371Abgelegen? Bei La Vigotte brauchen Fuchs und Hase sogar einen Wegweiser. Ruhe pur. Dem papalen Auftritt unseres Sängers, Ernst Hunziker, der heuer für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft geehrt werden konnte, ist es vermutlich zu verdanken, dass einige in der „La Ferme du Pape“ in Eguisheim fast stundenlang nicht bedient wurden. Oder war es, weil wir bei Gunsbach, wo Albert Schweitzer aufwuchs, kommentarlos verbeifuhren.

DSC_6459Jedenfalls war im Elsass der Wein besser und für Nachschub wurde gesorgt.

Texte, Bilder und Filme – die im zweiten Teil in wenigen Tagen erscheinen – sind jeweils in Zusammenarbeit von Katharina Lüthi und mir entstanden. Besten Dank an Käthi.