"Friede den Hütten, Krieg den Palästen"


Kennen Sie Büchner, Tanner, Schneeberger oder Marti? Es sind nicht immer die bekanntesten Mitmenschen, die unsere gesellschaftliche Zukunft deuten, beeinflussen.

Ja, der Schneebi vom MigrosMagazin hat es schon zum dritten Mal geschafft, ins Finanzblog zu kommen. Hans (der II), ich denke, du krempelst sogar den Duttikonzern so um, dass ich wieder totaler Anhänger der Migros werde kann. Das ist seit einigen Jahren nicht mehr so der Fall. Den heutigen Artikel mit Professor Jakob Tanner, eben gelesen, sollte man vielleicht auch einmal im eigenen Haus auf Wahrheiten durchkämmen. Aber bitte, bitte, schaut ja nicht auf Tanners Büro Nr. 117.

Eure grössenmässige Konkurrenz schafft die eigene Durchleuchtung allenfalls später. Es sind ursprüngliche Sozialisten und heute sind die im Schnitt doch einige Prozent teurer als die Liberalen, die Unabhängigen. Wer kennt schon den erwähnten Georg Brückner, eh sorry Büchner einen Unabhängigen, der mit 23 starb aber der den Titel zu diesem Beitrag gab? Lest mal die meistgelesene Gratiszeitschrift ab Seite 28. Könnte es sein, dass die ehemals liberale Mittelschicht einen neuen „Kommunismus“ heraufbeschwört?

Wenn man den Artikel durchgelesen hat, weiss man, dass die billigen Leute nicht angestellt, sondern eingemietet, geleast werden. Und wenn der Chef 12 Mio. pro Jahr verdient, so verdiene ich nach der Annahme der „1:12-Initiative“ doch immerhin 1 Mio.

Ein Artikel, den es zu lesen – und zu begreifen gilt. Den Sinn dahinter, nicht die Worte. Als ich ihn lese, spielt SRF das Stück „Wenn ig e Ängu wär“ – von Bumerang. Ja, der Artikel ist fast wie der zu kurze Bumerang, der flog ein Stück, kam aber nicht zurück. Ringelnatz, Joachim – den kennt man – und nun geht es darum, zwischen den Zeilen zu lesen, den Umbruch zu erkennen.

Wenn ihnen das zu national ist, lesen sie doch was Regionales aus Bern – eine Unterhaltung mit Klaus J. Stöhlker. Auch wenn es die Meisten nicht gerne hören – Klaus ist so was wie ein Vorbild, der immer wieder auf den kommenden Umbruch aufmerksam macht. Könnte es sein, dass die Denker der FDP langsam gegen SP schwenken? Weil es vielen SP’lern besser geht, als manchen Bürgerlichen. Noch verdient von denen nicht jeder eine Million.

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