Das Tagesgeld und die Autobank


Das Tagesgeld hat nichts mit dem Hartz IV ähnlichen Taggeld, dem Arbeitslosengeld, noch mit dem Taschengeld resp. Sackgeld zu tun. Letzteres bessert man damit auf – am Beispiel einer Autobank.

Es ist eine interessante Anlageform für den flexiblen und in Deutschland erstaunlicherweise auch für den kleinen Anleger – in der Schweiz heisst es Callgeld, wird aber üblicherweise ab CHF 100’000 oder gar ab einer Million angeboten.

Gute Produkte entstehen, wenn Innovatives kreiert wird und dies verursacht dann vielleicht Konkurrenzdruck. Es kann auch umgekehrt sein. Durch Konkurrenzdruck wird man gezwungen innovativ zu sein. Betriebswirtschaft ist nie ganz eindeutig, fast wie das Huhn und das Ei. Nur eines haben beide gemeinsam … der Kunde profitiert.

Tagesgelder werden im Internet auch von Schweizer Banken beworben … nur habe ich kein entsprechendes Angebot gefunden. Aber es steht Schweizern frei auf einer Bank in Deutschland anzulegen. Tagesgelder gibt es im Euro, also besteht ein Währungsrisiko. Es gibt sie auch in Fremdwährungen. Nur ist etwas Suchen angesagt. Also viel Spass. Hier eine Hilfe, der Tagesgeld-Vergleich. Bedenken sie eines, es sind nicht immer diejenigen die besten, die am meisten Zins versprechen und immer wieder zu wechseln, bedeutet administrativen Aufwand in Kauf zu nehmen.

Christian Holzschuh erklärt uns das Tagesgeld. Besten Dank für den Beitrag.

Tagesgeld – vergleichen lohnt sich

Das Tagesgeld (Anm.: hier am Beispiel derVolkswagenbank) ist eine attraktive Sparform, die mehr bietet, als ein herkömmliches Sparbuch. Es sind nicht nur die höheren Zinsen, die die Sparer anlocken, sondern auch die Flexibilität ist es, die das Tagesgeld so beliebt macht. Jederzeit kann auf das Konto zugegriffen werden. Kündigungsfristen, wie sie bei anderen Sparformen üblich sind, gibt es hier nicht. Und die Zinsen werden bereits ab dem ersten Euro gezahlt.

Trotzdem lohnt sich ein Vergleich der verschiedenen Tagesgeld Konditionen. Denn diese unterscheiden sich doch in erheblichem Maße von einander. Das Hauptentscheidungsmerkmal ist die Höhe der Zinsen. Es gibt Banken, die zahlen lediglich geringfügig mehr Zinsen als bei einem Sparbuch. Andere schütten ihren Kunden mehr Rendite aus. In guten Zeiten wurden bereits bis zu sechs Prozent Zinsen auf dem Tagesgeld Konto gewährt. Zugegeben, diese Zeiten sind im Moment vorbei, aber trotzdem kann der Sparer von drei Prozent und oftmals sogar mehr Zinsen profitieren.

Interessant ist dabei auch der Blick ins europäische Ausland. Hier werben die Banken verstärkt und wollen deutsche Kunden anlocken. Doch wenn Sie vorhaben, Ihr wertvolles Erspartes im Ausland anzulegen, sollten sie vorsichtig sein und zunächst die Geschäftsbedingungen der jeweiligen Bank unter die Lupe nehmen. Denn Hierzulande ist das Geld durch den Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken abgesichert. Doch wie sieht es im Ausland aus? Nicht jedes Land hat einen Einlagensicherungsfonds oder etwas Ähnliches anzubieten. Deshalb ist es unerlässlich, die Angebote für ein Tagesgeld Konto genau zu prüfen. Außerdem stellt sich bei einer Geldanlage im Ausland auch die steuerrechtliche Frage. Dieses Thema ist zurzeit äußerst aktuell.

Ein Tagesgeld Vergleich lohnt sich aber auch im eigenen Land. Den können Sie völlig kostenlos über das Internet machen. Geben Sie einfach in den Suchmaschinen Tagesgeld ein, und schon bekommen Sie eine Fülle von Informationen und die Banken und deren Konditionen auf einen Blick wie auf einem Tablett serviert. Handelt es sich bei den Angeboten um eine große deutsche Bank, brauchen Sie sich um die Sicherheit Ihres Ersparten keine Gedanken zu machen. Denn in Deutschland ist ihr Geld auch sicher.“

Übrigens, Sie können ein Tagesgeldkonto gleich online eröffnen, wenn Sie das passende Angebot gefunden haben. Auch die Kontoführung erfolgt dann online. Bequemer geht es wirklich nicht mehr.

Autobank? Das ist ein Begriff, den zumindest viele Schweizer noch nie gehört haben dürften. Innerhalb eines Autokonzerns dient diese Art Bank nicht nur zur Finanzierung von Autos – z.B. durch Leasing – sondern oft auch als Inhouse Cash Management. Die Margen fallen direkt an den Automobilkonzern und sind deshalb oft günstiger bei Kundenangeboten.

Schiffsbanken sind nur dem Namen nach ähnlich, haben aber einen anderen finanziellen Background als Autobanken. Diesen stehen, nennen wir sie einmal Industrie- und Konzernbanken, Institute wie früher die Degussa-Bank, die Migros-Bank, die Coop-Bank oder die Institute von (ehemaligen) Staatsbetrieben, zum Beispiel die PostFinance dem Wesen nach näher.

Autobank unter Konkurrenzdruck

… Autobank, die dem Konkurrenzdruck weichen musste …

Visionaere Autobank

… eine echt visionäre Autobank …

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Ethik, Bankgeheimnis, Fischen, P-26 und anderes … – es rumort ums Bankgeheimnis

Vor zwei Jahren erschienen:
«Wenn Geld gebraucht wird, ist die Krise womöglich schon vorüber»

Vor drei Jahren erschienen:
SNB – 99. Generalversammlung und doch schon 100 – die Schweizerische Nationalbank

Vor vier Jahren erschienen:
Tschernobyl – einige nicht ganz quere Gedanken

Vor fünf Jahren erschienen:
Tunnel – gesprengt, gebohrt oder gedeckt

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7 Gedanken zu „Das Tagesgeld und die Autobank“

  1. Also bevor ich mein Geld auf dem Girokonto versauern lasse, leg ich es lieber auf ein besser verzinstes Tagesgeldkonto. Die Frage ist blos immer, bei welcher Bank das Geld am besten aufgehoben ist. Schließlich geht es nicht immer nur um höchste Zinsen sondern auch um Sicherheit und Service.

  2. @Earl König

    Eigentlich ist das Geld schon auf dem Tagesgeldkonto mit der besten Verzinsung aufgehoben, bei Tagesgeld kann man da ja flexibel wechseln. Den Service würde ich bei einem Tagesgeldkonto nicht überbewerten. Anders sieht es natürlich mit der Einlagensicherung aus. Abhängig vom Betrag, der angelegt werden soll sollte man natürlich ein Angebot wählen, dass diesen Betrag und einen Puffer für die Zinsen absichert, oder das Geld auf mehrere gut verzinste Tagesgeldkonten verteilen.

  3. … wenn sie an der Börse Erfolg haben wollen, dann schlagen sie sich keinesfalls mit Tages- oder Girogeld herum. Die Wichtigkeit sieht man an der Häufigkeit der Behandlung des Themas – ein mal bei über 1200 Beiträgen. Tagesgeldanbieter arbeiten auf Provisionsbasis und ich erhalte pro Woche mindestens einen Wunsch, in der Blogroll auf Tagesgeld zu verlinken. Wasich verlinke, scheint mir vernünftig zu sein … wer mal ein Tagesgeld machen kann, da hat es einen entsprechenden Link. Es gibt Tellerwäscher, die zum Millionär werden, aber 99,9 Prozent bleiben Tellerwäscher,vielleicht reicht es dann mal zum Casserolier. Wer über viel Tagesgeld verfügt, der soll doch einmal mit mir ein unverbindliches Gespräch führen.

  4. Sehr geehrte Damen und Herren

    in Ihrer Softwareabteilung hat wieder einmal jemand eine sogenannte Verbesserung durchgeführt. Es sind vermutlich zum schöneren Schriftbild „Graustufen“ eingeführt worden.

    Nur, bei vielen Farbdruckern, die auf Schwarz-Weiss eingestellt sind, um Druckkosten zu sparen – das ist noch heute in vielen Unternehmen und auch bei Privaten so – verschwinden Graustufen wenn dies bei einigen Druckermodellen nicht jedesmal wieder definiert wird. Wer einige Seiten ausdruckt und diese auf die Seite legt, merkt den Fehler nicht einmal, da der schwarze Druck erscheint – aber nur: PostFinance, DIE POST (inkl. Kreuz) und http://www.postfinance.ch .

    Es wäre schön, wen Sie diese Verschlimmbesserung rückgängig machen würden. Mit sämtlichen anderen Internet-fähigen Banken ist dieses Problem standardmässig gelöst.

    Besten Dank für die Hilfe, die vermutlich einige in der nächsten Zeit zu schätzen wüssten.

    Viele Grüsse

    Stephan Marti

    Finanzblog schon gelesen?
    http://finanzblog.kaywa.com/?s=postfinance

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