2000-2009 Horror-Jahrzehnt – nicht für alle!


Die Zeitungen übertreffen sich mit Artikeln über die schlechteste Dekaden-Performance seit 200 Börsenjahren. Aber es geht auch anders. Wer durch meine Vermögensverwaltung ein reines Aktiendepot führen liess, hat in der gleichen Dekade seinen Wert mehr als verdoppelt.

Drei wichtige Voraussetzungen mussten aber während der ganzen Zeit erfüllt werden. Erstens durften keine grösseren Rückzüge erfolgen, weil man hier unter Umständen fast neu mit der Performance-Rechnung beginnen muss. Zweitens, was noch viel wichtiger ist, diese Kunden mussten mir freie Hand gewähren, denn ich denke und handle langfristig und kann und darf meine Meinung nicht immer wieder ändern. Zum Schluss braucht es das Vertrauen, die Depotpositionen bei zu behalten, auch wenn diese stark in der Verlustzone sind.

Gerade dieser letzte Punkt wird von vielen (sogenannten) Finanzprofis stark bestritten, aber ich habe noch nie einen kennen gelernt, der Titel verkauft, zuwartet und die gleichen Titel aus der liegen gelassenen Liquidität bei stark gesunkenen Preisen zurückkauft. Hut ab, wenn es doch solche gibt. Das braucht extrem viel Mut und ich hätte meine Performance auf diese Weise stark verbessern können. Eine Verdoppelung in einer Zeit, wo die meisten Indexe sinken, ist aber sicher nicht schlecht. Und zudem sind sämtliche Bankspesen und meine Honorare in dieser Berechnung abgezogen.

Ob meine Performance in Zukunft ähnlich gut sein wird, kann ich nicht sagen, geschweige denn garantieren … wir schauen dann im Jahre 2020 wieder, ob ich weiterhin viele Finanzinstitute „geschlagen“ habe.

Und so gesehen, schmunzle ich bei den Zeilen …

Das Horror-Jahrzehnt des SMI

Ein Albtraum für jeden Anleger: Der Swiss Market Index verlor in den letzten zehn Jahren 13 Prozent … lesen sie weiter in Cash …

… und man darf auch eine eigene Meinung haben, denn vermutlich nicht ganz alle …

“ … Fachleute bleiben weiter optimistisch und erwarten für 2010 ein Jahr der Aktien – dies nach einem der schlechtesten Jahrzehnte der Börsengeschichte … lesen sie weiter in NZZ Online …

… und wer es im Finanzblog noch nie gelesen haben sollte, ich wiederhole mich gerne mit etwas ganz Grundsätzlichem: Im Aktienmarkt gibt es immer gleich viele Käufer wie Verkäufer … die Kunst ist nur, den Durchschnitt zu schlagen.

M+PzukünftigerKunde

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Kurzfristige Wetten oder Anlageideen für 2035

Vor zwei Jahren erschienen:
Listel: Wandplättli, Walfisch, Sand, Salz, CHF und der Vranken

Vor drei Jahren erschienen:
Spiegel und Schwarzmarkt-Chart

Vor vier Jahren erschienen:
2006 – das Jahr der Informationen

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – unabhängig, langfristig, gewinnorientiert. Vielleicht überlegen sie sich gerade heute einen Einstieg und möglicherweise als mein zukünftiger Kunde, dann melden sie sich unverbindlich bei mir.

2 Gedanken zu „2000-2009 Horror-Jahrzehnt – nicht für alle!“

  1. Mit einer Verdopplung liegen Sie aber schon sehr weit vorne. Damit haben Sie sogar Leute wie Warren Buffett hinter sich gelassen. Kongratulation. Ich versuche auch die „richtigen“ Aktien zur „richtigen“ Zeit in meinem Depot zu haben.

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