Elektro-Autos – Teil der Zukunft


Not macht erfinderisch. Der Treibstoffpreis steigt und dies bringt die meisten Automobilhersteller auf neue Ideen. Überlegungen zu Elektroautos werden angestellt, einer Technologie die bei der Elektromote von Siemens vor über 125 Jahren das erste mal angewendet wurde.

«Das ist die Zukunftstechnologie schlechthin

Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber über neue Antriebe, den Elektro-Smart und den Kampf der Hersteller um die beste Batterie … lesen sie weiter in der Wirtschaftswoche … »

In der Ausgabe 27/08 sind zu diesem Thema zusätzlich ein Dutzend Seiten zu finden.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Zur allgemeinen Wetterlage … – haben sie den Ratschlag damals befolgt?

Vor zwei Jahren erschienen:
Von Verveine und Michelin – vor wenigen Tagen wurde ein Weingut erwähnt, dessen Weine wesentlich besser altern, als diejenigen der Hochfinanz – hier noch der zweite Name: Lue?

Vor drei Jahren erschienen:
Flugzeug(-Aktien) am Boden und in luftigen Höhen

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – unabhängig, langfristig

6 Gedanken zu „Elektro-Autos – Teil der Zukunft“

  1. Bezüglich Elektro-Autos machen sich die Leute Illusionen. Als ich noch bei Interelectric in Sachseln (IES), heute maxon motor AG, als “Graphitarbeiter” (Konstrukteur) ein Brett vor dem Kopf hatte (Zeichnungsbrett), lief in Deutschland ein Flottenversuch mit E-Autos. Das war etwa 1973. Bei IES wurden Messmotoren dafür gefertigt. Damals hat man festgestellt, dass das weltweite Bleivorkommen für die nötigen Batterien (Akkus) nicht reichen würde, um E-Autos im grossen Stil damit ausrüsten zu können. Der Bleiakku war damals mit Abstand der leistungsfähigste verfügbare Akku, trotz Gewicht. Heute gibt es andere Akkus, aber die sind auch noch nicht so weit und die Brennstoffzelle weist grosses Gefahrenpotnzial in sich (Knallgas).
    Langfristig hat die Menschheit nur eine Chance: Der Bau von umweltfreundlichen Stromerzeugern (Wasserkraft, Fotovoltaik, Sonnenkollektoren, Windkraftwerke, Gezeitenkraftwerke usw.) sowie die Konstruktion von Geräten, die mit minimalster Energie funktionieren.
    Die Sonneneinstrahlung auf das Gebiet der Schweiz bringt etwa den 22-fachen Energiewert, den die Schweiz heute verzehrt. Könnte man 5% davon nutzen, wäre man ein grosses Stück weit voran gekommen.
    Aber langfristig sind wir alle tot. Denkt der Mensch deswegen nur bis zur Nasenspitze?

    Es wird bedeuten: noch mehr AKW’s, noch mehr nukleare Verschmutzung, noch mehr unsichere Entsorgung von radioaktivem Müll (Italien!???) und Lagerung des Atommülls für über 100′000 Jahre mit Kosten, die man künftigen Generationen auferlegt, nur weil man an unbegrenztes Wachstum glaubt. Die Ökonomie wird sich selbst auffressen!.

  2. Herbie du hast schon recht, aber irgend einmal wird der Abfall ein Rohstoff sein. Die Menschen sind zum Teil schlauer, als man denkt. Aber es braucht Zeit. Kommst mal nach Südfrankreich und dann gehen wir links der Rhone was anschauen und wenn wir es gut machen, sammeln wir einiges Material und Fotos für die Blogs.

    Das ist halt Frankreich. Die machen, was sie wollen – und vielfach gar nicht schlecht. Ein Beispiel für dein Gebiet. jetzt gibt es Checks mit einer Versicherung. Wer einen Arbeiter damit bezahlt, der ist gegen Unfall versichert … und das verdiente Geld ist nicht mehr schwarz. Nur nicht gleich verzweifeln, die Menschheit findet meistens einen gangbaren Weg.

  3. Dass die Franzosen tun und lassen, was sie wollen, hat etwas mit ihrer lateinischen Mnetalität zu tun. Neben den italiensichen gibt es auch französiche Verhältnisse.
    Ich möchte mal wissen, wo die Franzosen den Atommüll entsorgen und wie!. Dass aus strahlendem Materiel verwertbare Energie gewonnen werden wird, ist so wenig wahrscheinlich, wie wenn man eine Sonnenzelle umgekehrt gepolt in die Nacht hängen würde um damit aus der Dunkelheit Energie gewinnen zu wollen. Der Atommüll-Ofen und Solar-Laser sind schon erfunden! Bitte nachlesen:
    http://www.politplatschquatsch.com/2007/05/atommll-ofen-und-solar-laser.html
    Seltene Spinner hat es schon immer gegeben und Blinde Schweine sollen auch schon Eicheln gefunden haben!

  4. … hier irrst du garantiert.Aber es könnte sein, dass du diese Technologie nicht mehr erlebst. Physikalisch ist die Vorstellung gar nicht so kompliziert. Früher war ja die Welt auch eine Scheibe und trotzdem gab es den Ausguck auf dem Schiff schon. Theoretisch hätte jeder intelligente Mensch merken müssen, dass die Erde nicht flach ist. Aber da war halt die Kirche – genau genommen nur die katholische. Andere haben vor über 2000 Jahren schon herausgefunden, dass die Erde rund war und entsprechendes Kartenmaterial gezeichet.

    Übrigens, meinen ersten Vortrag über die Atomtechnologie (Kerntechnologie gab es damals als begriff noch nicht) war vorüber 40 Jahren. Das entsprechend zitierte Buch habe ich mir vor Kurzem auf dem Flohmarkt ergattern können. Geschrieben hat es der gleiche, wie Micky Maus und Donald Duck. Nicht dass du jetzt alle Bände nachlesen musst, aber hier standen seit Jahrzehnten schon die neuesten Erkenntnisse, aber schön in Comics verpackt.

  5. Mag sein, dass du in gewissen Teilen recht hast. Vielleicht erelbe ich es nicht mehr, dass die Meere zu strahlen beginnen. Und ich erlebe sicher nicht mehr, dass Atomendlager als unbedenklich erklärt werden können, weil die Strahlung aufgehört hat.
    Laing hat vor über 40 Jahren vorgeschlagen, die Sahara mit grossen Heizschlangen zu versehen. Mit der gewonnen Wärme könnte man halb Europa damit versorgen. Hast du schon nur ein Rohr Richtung Europa entdeckt?
    „B.F. alias Strick“ hat als Student einen Mondgenerator skizziert. Dieser wäre durch die Mondrotation angetrieben worden. Nun, er fand einfach kein Material, welches den erforderlichen Elastizitätsmodul aufwies (Das Eigengewicht würde ausreichen um sich selber zu zerreissen – etwas bildlich ausgedrückt).
    Und nachdem du dich rasiert hast und irrtümlich am falschen Ort zuviel weggeschnitten hast, kannst du nicht einfach den Stecker des Rasierapparates umgekehrt in die Steckdose stecken und meinen, du könntest am besagten Ort den fehlenden Haarwuchs zurück verpflanzen…

    Die Darstellung (http://de.wikipedia.org/wiki/Irreversibilit%C3%A4t) eines irreversiblen Prozesses: Wilhelm Busch machte durch Einfügung eines Zwischenschrittes die Vergeblichkeit einer Umkehrung der Zerstörung besonders deutlich: Eine zufällige Strukturbildung (auch noch mit extrem niedriger Auftrittswahrscheinlichkeit) bringt noch einmal die Umrisse von Max und Moritz hervor. Die Struktur ist aber schon recht weit vom Originalzustand entfernt. Zum Schluss finden selbst die grobkörnigen Reinkarnationen der frechen Brüder unwiederbringlich ihr Ende in der Ente.

    Ohne deine Langlebigkeit in Zweifel zu ziehen: du wirst es nicht erleben, dass aus Endlagerstrahlung verwertbare Energie gewonnen werden kann.

  6. e=mc2 – du hast absolut recht mit deiner Behauptung. Aber etwas möchte ich doch noch hinzu fügen. Bei „m“machst du den Überlegungsfehler. Du musst nicht die Strahlunngsmasse nehmen, sondern die Masse, aus der die Strahlung stammt und wie viel mal energiereicher diese ist, kannst du selbst berechnen oder nachlesen. Nur bei der Anzahl Stellen musst du etwas aufpassen …

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