LOHAS – einige Lifestyle-Beispiele


Der extreme Öko-, Bio- oder Ethikfundi stirbt aus – die LOHAS kommen.

Im gestrigen Beitrag wurde auf die «Lifestyle of Health and Sustainability» hin gewiesen zu denen nebst vielen aus meinem Bekanntenkreis auch ich zähle. Drei Beispiele von der Lifefair, was hier an Produkten gekauft wird, die einem höheren Lifestyle zugeordnet werden und in ihrer Art soziale, ethische und/oder ökologische Vorteile aufweisen.

1. Eine wunderbare, braune Bettdecke. Von Hand durch Indianerfrauen gefertigt. Sie erhalten einen wesentlich höheren Lohn als vergleichbare Arbeiter in der Gegend. www.eltucan.ch – lesen sie selbst. Peter Höltschi wird seine Geschäftsphilosophie demnächst persönlich auf dem Finanzblog vorstellen. Er handelt vorwiegend mit Matten, Hängematten oder Acessoirs.

eltucan

2. €CO-Tuning – weniger Treibstoffverbrauch und mehr Leistung. In der Schweiz bei OptiCar erhältlich …

WWF Jaguar

… sogar einen Jaguar kann man tunen. Aber bitte nicht die für mich schönste aller Raubkatzen, die einen WWF-Prospekt ziert. Die Frage ist nur, wieso optimieren die Autokonzerne die Einstellungen nicht gleich selbst? Aber aufgepasst, nicht jedes Tuning bringt einen Minderverbrauch an Treibstoff. Etwas vorsichtig gerechnet dürfte sich eine softwaremässige Umstellung des Motors ab einmaligen 20’000 – 30’000 km lohnen.

3. Die Automobilbranche ist stark vertreten – BMW, Citroën, Honda, Saab. Lifestyle mit einem Anflug von Öko. Ich habe schon einmal vom Autosalon in Genf berichtet. Ein kleiner Nischenmarkt. Gut ist aber, dass man sensibilisiert. Bei den Münchnern gibt es das Gratis-Ravensburger-Spiel «Öko-Power». Wie vor 40 Jahren gewinnt die Karte mit den meisten PS (333), sorry heute kW (245) oder der schnellste Wagen (300 km/h). Zumindest beim Verbrauch gewinnt der Tiefste – der indische Reva Greeny mit 1,1 Liter Benzin-Äquivalent als Elektroantrieb, Reichweite 80 km. Hand aufs Herz. Möchten sie diesen?

Muss sich der Benzinpreis tatsächlich verdoppeln, bis weniger gefahren wird. Über dieses Phänomen berichte ich diese Woche. Aus einem Land, das die Verdoppelung erreicht haben dürfte.

Eine interessante Ergänzung zum Punkt 1 – El Tucan, der Tukan. Beim Tukan einem Specht mit überdimensionierten Schnabel sehen Weibchen und Männchen gleich aus. El Tucan ist keine Anlage für das Wertschriftendepot – aber in Zukunft vielleicht von Firmen die mit der Erkenntnis wie ein Tukan-Schnabel aufgebaut ist, extrem leichte Verbundstoffe nach zu ahmen versuchen. Die Original PowerPointPräsentation von Marc Meyers der UC San Diego ist anspruchsvoll und nicht ganz vollständig. Ganz junge Tukane kippen beim Gehen oft um – das Spassigste was ich in der Tierwelt je beobachtet habe (bei der Radiostation von Flores in Guatemala).

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Orbit-iEX – Smith Premier No. 4 and 5

Vor zwei Jahren erschienen:
Gold auf 8000 USD 1 UZ

Vor drei Jahren erschienen:
EURalisierung gestoppt?

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