Religion ist auch in der Schweizer Wirtschaft ein Thema


Die einen finden es feige, die Mehrheit will aber Landreserven lieber der Wirtschaft als der Religion zur Verfügung stellen. Urteilen sie selbst. Andere wiederum gewichten dies neutral, nehmen es vielleicht nicht einmal zur Kenntnis …

… so vielleicht auch, dass in den drei von mir betreuten Blogs in den letzten Tagen der 1000. Beitrag aufgeschaltet wurde und bis Ende Oktober über 1 000 000 mal diese Blogs besucht wurden. Zur Zeit sind täglich rund 1600 Visits zu verzeichnen, Tendenz immer steigend. Mit der Stichwortsuche bei Google von «finanzblog», «libref» und «kirchgemeindeverband» finden sie jeweils das entsprechende Blog an erster Stelle. Danke unseren Lesern, für ihre Treue, denn die täglichen Visits schwanken erstaunlicherweise sehr wenig und nehmen regelmässig zu. Kleinere «Rückschläge» sind eigentlich nur in Ferienzeiten zu verzeichnen und dies wird vermutlich in den nächsten drei Wochen der Fall sein, denn die Reisebüros haben nach dem verregneten Sommer einen sehr grossen Ansturm zu verzeichnen. Allen die dem gewohnten Alltagsleben entfliehen, wünsche ich eine schöne Zeit und nehmen sie es mir nicht übel, wenn sie in den nächsten Tagen vermutlich mit einem voraus geschriebenen Thema beliefert werden. Und vielleicht fällt wieder einmal ein Tag aus, aber hier können sie sich das Lesen vereinfachen, indem sie bei den gewünschten Blogs einen RSS-Feeder abonnieren.

Folgender Originalbeitrag war gestern beim Kirchgemeindeverband des Kantons Bern zu lesen:

Belp immer noch unorthodox … «ungewöhnlich, unkonventionell, eigenwillig» …

… so zumindest der Header, als wir das letzte mal über das orthodoxe unorthodoxe Belp berichteten. Wenn man einer mutigen Journalistin Glauben schenken darf, dann muss unser Lead mit einem weiteren Wort ergänzt werden: feige!

0,08 Prozent oder 0,8 Promille der Stimmberechtigten von Belp (Seitenumbruch 19/20) sind nicht nach den alten Toleranzzahlen betrunken, sondern diese sechs (6) zeigen Toleranz oder sind, demokratisch gesagt, uneinsichtig oder … Hier muss sich jeder seine eigene Meinung machen. Wir berichten selten über politische Entscheide. «Gemeinde kauft Tamilen Land weg» – hier noch etwas ausführlicher und hier noch als neutrale Meldung von ref.ch.

Religion ist nicht immer einfach, «manchmal steht man zwischen zwei Fronten und wird fast zerrissen» aus «“Samuel, pass auf!“, sagte er sich.» Samuel Lutz, abtretender Synodalratspräsident hat dies gesagt. Dieser Artikel aus der BernerZeitung von Montag, 17. September ist leider nicht im Internet zu finden. Am Donnerstag, 20. September um 18.30 findet im Berner Münster der Abschiedsgottesdienst statt.

Text: Stephan Marti-LandoltFinanzblog

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