Einheimisches Erdöl, Menschenrechte und Menschenpflichten


Eigentlich sind Menschenrechte und Menschenpflichten auch Themen, die in Finanzkreisen behandelt werden dürften – vor allem wenn sie an dem Erdöl-Ort der Schweiz behandelt werden – in Bivio.

Diese Veranstaltung ist im Blog von libref. dokumentiert. Dr. Dr. h.c. Gret Haller ist die Hauptreferentin. Gesponsort ist der zweitägige Anlass vom Zentrum für Religion, Wirtschaft und Politik der Universität Zürich und libref. Für CHF 150.– bieten wir vom 24. – 26. August 2007 zwei Übernachtungen mit Halbpension. Wenn sie mir in Zürich ein Hotel kennen, das mit ähnlichem Komfort für eine Nacht gleichviel verlangt, lassen sie es mich wissen.

Und wenn sich Personen via Finanzblog anmelden – bitte mit mir Kontakt aufnehmen – dann werden wir noch ein Zusatz-Referat auf die Beine Stellen – Bivio und das Erdöl (1. Seite links oben). Hier herrschen ähnliche Bedingungen wie auf rund 5000 Meter Meerestiefe und dort werden die letzten grossen Ölvorkommen vermutet. Mit Zitaten aus dem Wanderbuch von Peter Donatsch würden wir uns nicht begnügen. Einer würde mir helfen – mit viel Spass – aber zuerst lass ich Werner zu Wort kommen, wieso wir eine solche Veranstaltung machen und ich sag dann am Schluss, wieso eingentlich Leser des Finanzblog die richtigen Teilnehmer wären.

Vor zwei Jahren organisierten wir die „Kappeler Milchsuppe 2005“ als aktuelles Bekenntnis zur religiösen Toleranz. Mit der Zusammenkunft („Synode“) in Bivio möchten wir ein weiteres Signal aussenden, und zwar bewusst in „Bivio“ („Weggabel“), dem Schnittpunkt zwischen verschiedenen Sprachen und Kulturräumen. Der Ort widerspiegelt unsere heutige „multikulturelle“ Spannung in der Schweiz, zu deren Bewältigung unsere Veranstaltung beitragen soll. Als Verantwortliche des „Schweizerischen Vereins für freies Christentum“ (1871 gegründet), resignieren wir nicht vor den Schwierigkeiten der heutigen Zeit, sondern rufen Sie auf zur aktiven Teilnahme in Bivio: zu klärender Orientierung, zu offenen Gesprächen und zum gemeinsamen Erlebnis!
Namens des Zentralvorstandes

Prof. Werner Gallusser
(Humangeograph i.R.)

Religion, Wirtschaft und Politik haben gegenseitige Abhänigkeiten. Von den Finanzanlagen her betrachtet, ist eine moderne, zukunfstgerichtetere Betrachtungsweise meiner Ansicht nach nicht nur sinnvoll, sondern zahlt sich langfristig auch in der Performance aus. Sei dies, weil man die Chancen/Risiken eines einzelnen Landes analysieren will, sich eher auf Titel beschränkt, die ethisch und ökologisch «in Ordnung, sauber» sind oder man will schlicht und einfach ein mulitinationales Unternehmen anschauen. Néstle, Novartis zum Beispiel, zwei riesige Schweizer Unternehmen – ähnlich und trotzdem Grund verschieden. Denken sie nicht auch, dass man im Verwaltungsrat manchmal über Menschenpflichten – und Menschenrechte spricht? Vielleicht spricht man sie auch nicht an, weil sie mit finanziellen Konsequenzen verbunden sein könnten …

Geologie Bivio

… geologisch etwas Abwechslungs reicher als Kreidegebiete und sie betreffen nicht ganz die gleichen Flüssigkeiten, die heutige beide auf Rekordständen sind …

martisches 6-Eck

… beim Anlageentscheid die Ethik und Ökologie nicht vergessen. Es wird sich auszahlen. Bei der Ökologie merkt man es langsam – man spricht jetzt davon, zumindest mal von CO2 …

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