Bilaterale – Kurzanweisung und neutrale Info


Meine persönliche Meinung ist, bei den «Bilateralen» ein JA einzulegen. Unschlüssige suchen oft neutrale Informationen, die gar nicht so leicht zu finden sind.

Noch Fragen? «Vernunft Schweiz» macht dies neutral – so neutral, dass man nicht weiss, was sie abstimmen werden. Sie sind jung, in guter Ausbildung und haben ihr ganzes Berufsleben vor sich. Es würde mich erstaunen, wenn sie nicht gleich wie ich stimmen würden. Aber eben, ich bin nicht neutral, ich bekenne Farbe.

Vernunft Schweiz:

Bilaterale 1

Bilaterale 2

Ausdehnung der Personenfreizügigkeit

Die Dokumente wurden mir von Renard – einem schlauen Fuchs zugestellt – er ist aber nicht mehr Fuchs, sondern Altherr der Oeconomia Bernensis!

3 Gedanken zu „Bilaterale – Kurzanweisung und neutrale Info“

  1. ich werde ein richtiges fettes NEIN stimmen.

    Die Gründe:
    Wohne im Kt. BL und arbeite in Zürich, warum..? möchte wohl gerne in BL oder BS arbeiten doch ich bekomme kein JOB..!!!!
    Die Grenzgänger sind daran Schuld, spreche auch fliessend Französisch aber bin Schweizer und koste dem Arbeitgeber einges mehr als ein 68er (Elsaesser). Da lobe ich da eine schöne Aktion in Genf, gegen die 74er, 01er und 39er…..

    Im weiteren, hoere ich jeden Tag von Bekannten negative Geschehnisse von ihren ach so billigen 68er Arbeitskollegen.

    Es kommt mir vor das Mittellaender nicht mal wissen was die Bevölkerung an den Grenzkanton jeden Tag erleben und selten.

  2. Hallo Chrigel

    Deine Gründe verstehe ich voll und ganz, aber auch mit einem Ja wird vermutlich auf die Grenzgänger keinen grossen Einfluss haben. Aber meine Kinder werden es vermutlich durch ein JA einfacher haben, eine Stelle im Ausland zu erhalten. Und Ausland-Erfahrung ist heute viel wichtiger, als noch zu «meinen Zeiten».

    Zudem habe ich als Vermögensverwalter keinen einzigen Schutz gegen ausländische Kollegen – wir haben einen weltweiten, offenen Markt und deshalb kann ich meinen Beruf praktisch genau gleich im Ausland ausführen, wie wenn ich zu Hause arbeite – Internet-Anschluss und Telefon vorausgesetzt.

    Von einem Kollegen habe ich einige Gedanken, die ich vermutlich demnächst in den Blog stellen werde. Sie sind aus allerhöchsten SVP-Kreisen und plädieren für ein JA. Die SVP ist bei uns sehr stark vertreten und ich kenne etwelche Leute, die politische Ämter innehaben oder hatten, die voll für die Personenfreizügigkeit sind.

    Ich weiss nicht, welchen Beruf Du ausübst, aber Du kannst ruhig mal mit einem E-Mail an marti at martischweiz.ch gelangen. Ich versuche dann als Master of Human Relation nach Möglichkeit einige Ideen zu liefern. In diesem Fall wäre ein Lebensaluf sehr praktisch.

    Das Problem in Frankreich eine Stelle zu kriegen haben natürlich extrem viele. Meine 30er Kollegen mit Studienabschluss arbeiten zum Beispiel bei Champion (Ladenkette) an der Kasse – aber die haben gar keine Chancen, denn die können Französisch und gang ganz wenig Englisch. Genau gleich sieht es zur Zeit mit den Ostländern und auch der Türkei aus. Wer kommen wollte, ist längst bei uns.

    Viele Grüsse

    Stephan Marti-Landolt

  3. Hallo Martin,

    Habe mich sehr lange mit dem Thema befasst und sehr lange Zeit war auch dafür, doch x Beispiele vorallem im Bekanntenkreis und Persönlichen Erfahrung habe ich das Lager gewechselt.

    Warum wurde eigentlich das EWR – Paketchen abgelehnt…?
    Ich hätte sicher dort ein „fettes“ JA geschrieben aber dazu mal nur ein Teen und nicht Stimmberechtig.

    Klar, wer möchte kommen ist schon da, oder es gibt Studien die in den alten EU-Staaten gemacht wurden, dass sich heraustellte die Osterweiterung gar nicht viel Arbeitssuchende in die alten EU-Ländern hienein strömten.
    Es gibt immer ein dafür oder ein dagegen und wenn ich Persönlich eine Liste erstelle mit Plus- und Minuspunkten und halt mehr Minuspunkte habe als Pluspunkte werde ich Nein stimmen, da ich vom meinen Stimmrecht gebrauch mache.

    Auslanderfahrung ist gut, leider hat es bei mir nie geklappt war knapp dran, aber bei einigen Bekannten ging das sehr gut. Die hatten wohl auch ein Hochschulabschluss und konnten durch die Uni div. Programme machen wie das Erasmusprogramm oder durch eigeninativen ins Ausland gehen, oder hatten einfach das Glück das ein Elternteil aus einen EU-Staat kommt und die Doppelstaatsbürgerschaft haben, wie meine Lebenspartnerin.

    HR-Master Angebot von Dir werde ich pers. ein Mail senden am Wochenende. Beruflicher Backround nur so viel arbeite bei einem Glied der Swiss-Value-Chain Fachrichtigung Abwicklungen-Informatik.

    Gruss Chrigel

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